Fanfic: Weißt du, was es bedeutet, ALLES zu verlieren?
Kapitel: Hier sind alle Kapitel!
Eigene Serie – Weißt du was es bedeutet, ALLES zu verlieren?
Personen:
Kari
Kari ist der Meinung, dass sie das wohl unglücklichste Mädchen auf der ganzen Welt sei. Sie macht sich schon Selbstmordgedanken, bis sie auf ein Mädchen im Park trifft, das ihr eine Geschichte erzählt.
Yari
Ein merkwürdiger Name zu einer merkwürdigen Person, verschlossen und unheimlich. Mit diesen beiden Worten kann man diese junge Schönheit beschreiben…
Bryan
Bryan ist der ältere Bruder von Kari. Es macht ihm spaß andere zu Drangsalieren, besonders seine kleine Schwester. Zusammen mit seinen Kumpels zieht er um die Häuser und macht den Namen seiner Familie schlecht…
Mrs. Summers
Die Mutter von Kari und Bryan ist alles andere als nett, freundlich, fürsorglich und verantwortungsbewusst. Wenn einer ihrer Kinder nach Hause kommt und das mit mehr als 5 Blauen Flecken, ist ihr das egal. So gesehen, ist ihr Nachwuchs nur ein Klotz am Bein …
Karen
Karen ist die Freundin von Kari und findet ihren Bruder unwiderstehlich. Alles an ihm gefällt ihr, nur sein Charakter lässt zu Wünschen übrig. Kari ist für Karen mehr als nur eine Freundin, sie würde nie etwas tun, um ihre Freundschaft aufs Spiel zu setzen…
Die Clique von Bryan
5 Jungs die nur eines im Kopf haben; schönen Mädchen hinterher zu sehen und sich schmutzige Gedanken zu machen … Und andere zu Piesacken, in der Gruppe hat Bryan das sagen und wenn einer sich daran nicht hält, gibt es mächtig (kann man sich ja denken …)
-- Ort der Handlung; Bei Kari zu Hause –
Erschöpft kam Kari zu Hause an… Sie rannte so schnell sie konnte in ihr Zimmer und schloss die Tür hinter sich. Obwohl es nichts bringen würde, dass war ihr klar.
Bryan würde die Tür einschlage und die Frechheit die sie besaß aus ihr rausprügeln … So wie immer.
Zu ihrer Mutter konnte sie nicht, obwohl diese ihr auch nicht geholfen hätte, genau wie beim letzen Mal und dem Mal davor …
Karis ganzes Leben war ein Horror … Ein Alptraum.
Von Bryan wurde sie immer Drangsaliert und von seinen Cliquen Freunden dumm von der Seite angemacht und manchmal sogar einfach angefasst….
Klar, dass ihr dabei der Geduldsfaden reist und ihr mal die Hand, oder besser die Faust, mal ausrutscht.
“Du Dumme Gans, mach sofort die Tür auf!!“, Kari schreckte auf. Ihr Bruder hämmerte und trat gegen die Tür.
Kari wusste, dass es nur schlimmer werden würde. Würde sie die Tür nicht aufmachen, würde Bryan sie einschlagen, so viel Kraft hatte er.
Man könnte hierzu sagen, viel in den Muskeln wenig im Hirn … Aber das traf auf Bryan überhaupt nicht zu. Im Gegenteil, er war einer der klügsten Jungen auf der Schule und nutze alles für seinen Vorteil …
“Und was ist, wenn ich die Tür nicht aufmache?“, schrie Kari und versteckte sich vorsichtshalber hinter ihrem Schlafsofa.
“Dann kriegst du so eine gescheppert, dass selbst deine Freundin dich nicht wieder erkannt … Und ich lass mir zwischendurch noch was anderes einfallen!“, antworte Bryan und ließ das ständige einhämmern und treten auf die Tür sein.
“…“, Bryan überlegt, da Kari nichts getan hatte sagte er weiter, “Mach die Tür auf!“, “Nur wenn du mir versprichst, dass du nicht auf mich einschlägst!“, sagte Kari schließlich.
“Na gut! Ich werde nicht auf dich einschlagen!“, seufzte Bryan.
Vorsichtig machte Kari die Tür auf und sah in die Rotbraunen Augen ihres Bruders.
Sofort schmiss er sie auf das Sofa.
Eine ganze Weile sah er zu ihr herunter und überlegte, wie er ihr nun das Leben zur Hölle machen soll …
“Was ist? Hast du keine Ideen mehr?“, fragte Kari vorlaut.
“Bis eben hatte ich wirklich keine Idee, ich hab versprochen dir keine zu knallen, aber ich kann bestimmt auch noch einen anderen Weg finden, dein Vorlautes Verhalten mir gegenüber auszuquetschen …“, Bryan überlegte eine Weile. Kari sah ihn die ganze Zeit an. Sie wünschte sich weg von diesem Ort, weg von dieser Welt, sie wünschte sich, auf der Stelle zu sterben …
Es war keine große Frage, was Bryan sich ausdachte.
Kari wusste, dass er so ein Gesicht immer nur dann aufsetzt, wenn ihm ein Mädchen, welches einigermaßen “nette“ Kurven hat, über den Weg läuft… Kurz, dachte er sich gerade ein paar nicht sehr nette Gedanken zusammen, die wohl äußerst schmerzlich waren.
Er ging langsam zu seiner kleine Schwester und legte seinen Arm um sie.
(Wehren ist Sinnlos! Das bringt nichts! Ich weiß es genau!!) Kari kniff die Augen zusammen, was Bryan bemerkte.
Er näherte sich ihrem Ohr und ….
“Bryan, was machst du da?!“, Bryan sah zur Tür. Dort stand seine Mutter, zugekippt bis obenhin und knallrot.
“Hey Mami, du bist ja wieder zu Hause! Bist heute nicht mit jemanden ins Bett gesprungen?!“, “Sei nicht so vorlaut, du kleiner Idiot! Und lass deine Schwester in Ruhe! Solltet ihr nicht schon längst im Bett sein?“, “Hey Mama! Wir sind 16 und die kleine ist 15! Normalerweise müssten wir auf Partys gehen, uns zu Kippen lassen und dann mit irgendwen in die Kiste steigen!“, “16 Jahre und schon solche Gedanken …“, Bryans und Karis Mutter ging in die Wohnstube und stellte den Fernseher an, um ihre Talk Show zu sehen.
Bryan widmete sich wieder seiner Schwester, die immer noch die Augen zugekniffen hatte.
“Du kannst deine Augen ruhig auf machen! Da unsere Alte da ist, kann ich dich schlecht quälen, hast noch mal glück gehabt!“, mit diesen Worten stieß er Kari vom Bett und verließ anschließend das Zimmer.
Noch eine ganze Weile blieb Kari auf den Boden liegen und fing leise an zu schluchzen …
(Ich will weg von dieser Welt …)
-- Mein Leben ist Sinnlos --
Karen bemerkte den ganzen Tag schon, dass Kari nicht bei der Sache war. Es war auch keine große Sache, bei so einer “Familie“ kann man auch nicht wirklich bei der Sache sein.
“Was ist gestern passiert?“, fragte Karen Kari, als sie auf dem Weg nach Hause waren.
“Nichts!“, antwortete Kari.
(Sinnlos … Mein ganzes Leben ist einfach nur Sinnlos …)
Karen musste einen anderen Weg als Kari nehmen.
(Es wäre viel schöner, Tod zu sein …), dachte sich Kari.
(Ich könnte mich ja mit einem Messer erstechen … Oder im Wasser ertrinken lassen … Oder vom Dach unserer Schule springen … Oder vor ein Auto springen … Oder …)
“Du machst dir Selbstmordgedanken?“, Kari sah auf.
Vor ihr stand ein junges Mädchen mit silbernen Haaren und Eisblauen Augen.
“Was?“, fragte Kari eine Weile nach dem sie sich wieder gesammelt hatte.
“Du machst dir Gedanken, wie du dich selbst umbringen könntest, nicht wahr?“, “Wie … Wie kommen Sie denn darauf?!“, Kari sah das Mädchen leicht wütend an.
(Was denkt die sich denn?!), das Mädchen lächelte leicht.
“Darf ich dir eine Geschichte erzählen, die wird dich sicher interessieren!“, “Eh … Ja!“, Warum denn eigentlich nicht? Kari hatte es nicht eilig.
Beide setzten sich auf eine Bank in der Nähe … Das junge Mädchen überlegte eine Weile und begann dann zu erzählen.
“Vor ein paar Jahren ging ich durch diesen Park, habe vor mich hingeträumt und mir gewünscht, zu sterben.
Wieso sollte ich weiter leben? Mein Leben hatte kein Sinn mehr! Ständig wurde ich an Männer weitergereicht und die haben ihren Spaß mit mir gehabt … Niemand stand hinter mir.
Ich war allein, einsam und das unglücklichste Mädchen, auf der ganzen Welt …
Dann, habe ich mich entschlossen zu sterben und das tat ich dann auch …
Ich bin gestorben und kam in den Himmel … Dort sagte mir ein Engel mit wunderschönen, großen weißen Flügeln, dass ich nicht nur dumm, einfältig und arrogant war, nein, sondern auch egoistisch …
Er sagte zu mir; Glaubst du ernsthaft, dass du ein UNGLÜCKLICHES leben hattest? Hast du dir mal diejenigen angesehen, die ohne alles aufwuchsen? Ohne Liebe, Freunde, Familie? Oder die, die nicht mal auf der Welt sind und schon starben? Oder die, die wissen, dass sie sterben und ihr Leben trotzdem normal weiter leben und mit Schmerz und Traurigkeit kämpfen? Weißt du wie Wertvoll das Leben ist?
Wir bekommen es nur einmal, und es ist egal, wie schlecht wir uns fühlen, es ist ein Geschenk … Ein Geschenk, was wir nur durch Zufall erhielten … Was für uns nur einmal da ist und dann nie wieder! Wir können ein anderes Leben führen, wir haben so viele Chancen alles gut zu machen, aber nie, niemals haben wir die Chance, zweimal zu Leben … Zwar können wir Wiedergeboren werden, aber mit welchen Preis? Weißt du überhaupt, was es bedeutet; ALLES zu verlieren?“, sie endete und sah immer noch in den Himmel.
“Kari, kannst du mir sagen, was es bedeutet, alles zu verlieren?“, Kari sah nun auch zum Himmel.
(Alles zu verlieren? Wenn ich ALLES verliere, meine Familie, meine Freunde, mein etwas wenig vorhandenes Glück und dann noch mein Leben? Wenn ich mein Leben verliere dann hab ich doch wirklich ALLES verloren … Oder erst, wenn meine Seele nicht mehr da ist? Wenn sie einfach verschwindet … Wenn alles von mir verschwindet, dann hab ich doch wirklich ALLES verloren … Oder?)
-- Ich weiß jetzt, was ich mir nicht gewünscht habe --
Eine ganze Weile dachte sie über die Frage nach; WEIßT DU, WAS ES HEIßT, ALLES ZU VERLIEREN?
Kann man diese Frage überhaupt beantworten … Irgendwie ist die Frage Philosophisch, dachte Kari. Sie achtete wenig auf den Weg und auch nicht, auf die 5 Jungs, die hinter ihr her gingen und sich so einige kranke Phantasien machten …
“Hey Schnecke, heute Nacht schon was vor?!“, Kari drehte sich um und sah den Typ, den sie Gestern noch die Faust ins Gesicht geschlagen hatte.
(Oh nein, was wollen die denn?), in Kari kroch die Angst hoch. Würde sie sich wehren, würde ihr Bruder ihr eine Verpassen, dass sie wohl 1 Woche nicht mehr zu Schule gehen kann … Würde sie sich nicht wehren, würden die Typen wahrscheinlich ein “Rohr“ verlegen …
“Lass lieber deine Griffel von meiner Schwester!“,