Fanfic: In deinen Augen

Untertitel: Dämon oder Mensch?

Kapitel: Kapitel 1: Kein Mensch

In deinen Augen

:;:;:; Also, in dieser Story soll es um einen Lungen gehen (Chris), der wegen seiner gelben Augen von seinen Freunden und Verwandten verstoßen wird, da sie ihn für einen Dämon halten. Und dann beginnt er sogar tatsächlich, dämonische Kräfte zu entwickeln... Wen so etwas nicht interessiert, muss es ja auch nicht lesen. Das erste Kapi hier ist sowieso nicht sehr interessant... aber egal. Lest trotzdem mal und schreibt mir Kommis, okay? Dann entscheide ich, ob ich weiterschreibe oder abbreche... :;:;:;:;:;

Kapitel 1: Kein Mensch

Chris konnte sich noch genau an diesen Tag erinnern, denn es war genau zwei Tage, nachdem er seine Eltern tot im Wald gefunden hatte. Erschossen. Ermordet.
Chris ging mit gesenktem Kopf aus dem Haus seiner Großmutter hinaus auf die Straße. Diese hatte ihn nach dem Tod seiner Eltern widerwillig bei sich aufgenommen.
Er sah einigen Kindern beim Ballspielen zu. Seinen Freunden. Er kam auf sie zu und wollte mitspielen, doch als sie ihn bemerkten, rief einer von ihnen: „Lass uns nach da drüben gehen!“ Gemeinsam liefen sie weg. Chris verstand das nicht und ging ihnen nach, doch sie liefen immer weiter von ihm weg.
Nach einer Weile gab er es auf und blieb einfach stehen. Was war nur mit ihnen los? Warum liefen sie vor ihm weg? Plötzlich rollte ihr Ball vor seine Füße und er hob ihn auf. Er blickte seine Freunde an und wartete auf eine Reaktion von ihnen. Der Mutigste von ihnen trat einen Schritt vor und murmelte: „Gib ihn wieder her...“ Chris hatte eigentlich erwartet, dass sie ihn wenigstens jetzt dazu auffordern würden, mitzuspielen, doch nichts. Er sagte: „Dann komm. Hol ihn dir.“
Die Kinder ihm gegenüber zuckten zusammen, als wagten sie nicht, sich ihm zu nähern. Chris streckte die Arme aus und hielt ihnen ihren Ball entgegen. Als sich immer noch niemand rührte, versuchte er es anders. „Hier, ihr kriegt ihn wieder. Nur lasst mich mitspielen, okay?“, meinte er. Die Kinder starrten sich gegenseitig an, dann gingen sie weg und riefen ihm zu: „Dann kannst du ihn behalten. Mit dir spielen wir nicht, Gelbauge.“
Chris verstand nicht, was dieses Wort bedeutete. Warum nannten sie ihn Gelbauge? „Meine Augen haben euch doch auch sonst nie gestört! Warum hasst ihr mich dann jetzt?“
Die Kinder blieben stehen als wären sie verwirrt, dass er überhaupt eine so dämliche Frage gestellt hatte. Einer antwortete: „Na, weil dein Vater der Bürgermeister war! Er hat unsere Familien weniger Steuern zahlen lassen, wenn wir mit dir spielen! Aber jetzt, wo er tot ist, müssen wir uns nicht mehr mit dir abgeben! Verschwinde, Gelbauge!“ Das letzte Wort schrie der kleine Junge so laut er konnte und alle auf dem Marktplatz hörten es. Sofort begann ein aufgeregtes Getuschel um Chris. „Meine Schwester hat mir immer erzählt, nur Dämonen haben gelbe Augen...“ „Mir hat man erzählt, es war der junge Chris, der seine Eltern getötet hat...!“
Die Leute redeten immer lauter, die Gesprächsfetzen wurden immer mehr und irgendwann warfen die Leute mit Steinen nach ihm. „Verschwinde, du Dämon!“, schrieen sie dabei und Chris hob schützend die Arme vor sein Gesicht. Er rannte die Straße entlang und versuchte vor den aufgebrachten Dorfbewohnern zu flüchten.
Ein Stein traf ihn am Kopf, er verlor das Gleichgewicht und fiel auf den Boden. Als er sein Gesicht aus dem Dreck hob erkannte er, dass seine Großmutter über ihm stand. „Ich habe es immer gewusst, Dämon... Ich habe deinen Eltern immer gesagt, du bist die Brut des Teufels, aber sie wollten nicht hören! Dafür mussten sie mit ihrem Leben bezahlen! Verschwinde, Gelbauge! Verschwinde, Dämon!“, rief sie. Chris wollte irgendetwas erwidern, konnte das aber nicht, da seine Großmutter mit ihrem Schuh den Sand von der Straße in sein Gesicht trat. Einmal traf ihn ihr Schuh auch im Gesicht und er begann Blut zu spucken.
Chris konnte nicht anders, sprang mit großer Mühe auf und flüchtete so schnell er konnte.
Ich bin kein Dämon, ich bin ein Mensch! Ich habe meine Eltern nicht getötet! Bitte nicht!
Er lief so schnell er konnte, bis er den Waldrand erreicht hatte. Dort angekommen fiel ihm auf, dass die Dorfbewohner ihn nicht weiter verfolgten. Sie standen am Rand des Dorfes und warfen ihm misstrauische Blicke zu.
Warum starren sie mich so an, dachte Chris. Nur weil meine Eltern tot sind? Nein, ich bin doch einer von euch!