Fanfic: In deinen Augen
Kapitel: Kapitel 10: Erste Unterrichtsstunde
Kapitel 10: Erste Unterrichtsstunde
Chris wich zurück. „Wer seid ihr?!“, rief er weitaus mutiger, als er sich fühlte. „Hehe, es ist unwichtig, wer wir sind. Wichtig ist, was du bist!“, sagte einer dieser Männer und kam immer näher. Wer waren diese Leute? Wollten sie ihn auch töten, weil er ein Dämon war? Chris wollte fliehen und hatte schon seine Flügel ausgebreitet, als plötzlich der andere der Männer auf ihn zusprang und ihn so fest hielt, dass er sich nicht mehr bewegen konnte. „Lasst mich sofort los! Bitte!“, schrie Chris und bekam allmählich Panik. Was wollten die? Sie waren ihm unheimlich und er wollte nur, dass sie endlich verschwanden. „Du brauchst vor uns nicht zu fliehen, wir sind genauso wie du!“, murmelte man ihm ins Ohr und Chris fragte unsicher: „Ihr seid auch Dämonen?“ Der Mann, der ihn festhielt nickte und ließ ihn los. Der Junge stellte sich zur Vorsicht etwas weiter weg von den Dämonen, bis einer von ihnen weitersprach: „Du scheinst erst vor kurzem deine dämonischen Kräfte entdeckt zu haben, stimmt`s Kleiner? Komm mit uns und wir werden dir alles beibringen was du wissen musst, um in dieser Welt zu überleben.“
Der Angesprochene war sich nicht sicher. Sollte er ihnen vertrauen? Vielleicht waren sie ja nur Dorfbewohner, die sich verkleidet hatten... „Beweist mir, dass ihr Dämonen seid! Erst dann werde ich euch vertrauen!“, sagte er also und die beiden Männer lachten. „Du bist wirklich nicht in der Lage, uns Befehle zu erteilen, Junge. Wir wollen dir nur helfen, also nimm unsere Hilfe an oder du wirst es bereuen!“ Einer der beiden legte Chris erneut einen Arm um die Hüfte und sprang in die Luft. Der Junge klammerte sich verzweifelt an ihm fest, doch nach einiger Zeit bemerkte er, dass überhaupt keine Gefahr für ihn bestand, denn sie flogen ruhig dahin. Flogen?! So weit er das beobachtet hatte, war er von den dreien der einzige, der Flügel besaß. Aber tatsächlich: Sie flogen. Chris versuchte sich zu befreien, doch der Griff des Mannes war zu stark und so hatte er keine andere Wahl, als sich von ihm tragen zu lassen.
„Was wollt ihr überhaupt von mir?“, meinte Chris nach einiger Zeit, als er sich schon mit seiner ausweglosen Situation abgefunden hatte. „Es gibt nur noch sehr wenige von uns und deshalb brauchen wir dich. Fast alle von uns wurden schon von Dämonenjägerin getötet, die meisten von so einem namenlosen Mädchen in Uniform...“, erklärte der, der ihn trug und Chris wusste sofort, von wem er redete. Er meinte Azrani. Irgendwie machte es ihn stolz, dass er bis jetzt wohl der einzige Dämon war, den sie zwar getroffen, aber noch nicht gekillt hatte.
„Daher brauchen wir dich. Wir können es uns nicht leisten, dass noch mehr von uns sterben, also trainieren wir deine Kräfte. Du kannst es weit bringen, mit dem richtigen Training“, erklärte er weiter und machte den Jungen damit irgendwie glücklich. Sie landeten in der Nähe eines zerstörten Hauses und der andere Dämon sprach: „Beginnen wir mit dem Leichtesten: Hast du schon mal einen Menschen ermordet?“ Chris nickte resigniert, da die Erinnerung an dieses Ereignis ihn immer noch schmerzte.
„Hm, aber offensichtlich nicht freiwillig... na ja, dann müssen wir dir das auch noch beibringen! Ich habe auch schon eine entsprechende Kandidatin für dich!“
KandidaTIN?! Warum sollte er Frauen töten, die können sich doch nicht mal richtig wehren. „Oh, du meinst die Mörderin?“, erkundigte sich ein Dämon und der andere nickte.
Die Mörderin? Wer war das? Vielleicht die, über die sie schon auf dem Weg hierher gesprochen hatten... Ja, das musste es sein! Sie wollten ihn dazu bringen, Azrani zu töten...
:;:;:; Hehehe, ja genau Chris. Und wenn du sie nicht tötest, töten dich die Dämonen... Hehehe... sorry, aber das finde ich einfach zu schön! :;:;:;