Fanfic: Große Rache
Kapitel: Das Ende meines Alptraums
Kapitel 7: Das Ende meines Alptraums
An sich ist das für uns ja jetzt eine ganz gute Situation. Die machen alles genauso wie in unserem Plan, ohne das wir irgendwas dafür tun müssen! Nur wir haben immer noch ein Problem: Das ist ein Kampfflugzeug! Was sollen wir denn dagegen machen? Selbst wenn Bush nichts damit anfangen kann, Osi kann es bestimmt!
„Na los, Demon! Flieg die einfach um!“, fordert MC. „Einfach umfliegen?! Wie stellst du dir das vor? Wie geht denn so was?“ Damit sind wir alle drei überfordert. „Na dann... dann versuch einfach nur zu verhindern, dass wir abstürzen!“ Das kann ja nicht so schwer sein. Nur das Problem ist, dass wir seit der Autopilot ausgeschaltet war, immer mehr an Höhe verlieren! Also nehme ich meinen ganzen Mut zusammen, setze mich ans dieses Steuerteil vor mir und ziehe es hoch. Wohl etwas zu stark: Wir machen drei Loopings und im Hintergrund höre ich, wie einige Passagiere anfangen zu kotzen. „Halt sie ruhig!“, schreit DJ und ich schaffe es, ohne Looping ruhig geradeaus zu fliegen. Ich schnappe mir das Mikro und sage zu Bush`s Maschine: „Okay, Bush, Osi, hört auf! Sonst lerne ich, wie man Kurven fliegt, komme zu euch rüber und zerquetsche euch!“ Das scheint sie nicht zu beeindrucken. Osi streckt sich an Bush vorbei, drückt auf einen Knopf und zündet damit eine Rakete des Flugzeugs. Mit meinem neu gewonnenen Wissen, wie man hoch und runter fliegt, kann ich ausweichen und die Rakete trifft... meine Schule! Ohne das ich es gemerkt habe, hab ich uns zurück nach Deutschland geflogen. „Na toll, schon wieder hier. Und was wird jetzt aus meinem Urlaub?“, beschwere ich mich, doch niemand hört zu. „Die Schule brennt, die Schule brennt!“, freuen sich MC und DJ und hüpfen im Kreis rum. Zum Glück sind ja Sommerferien und niemand war im Gebäude.
„Danke, aber... ich muss euch trotzdem platt machen!“, sage ich ins Mikrofon zu Osi und versuche eine Kurve. „Du kennst aber schon den Unterschied zwischen rechts und links, oder?“, meint DJ, als ich genau in die falsche Richtung fliege. „Na klar!“, knurre ich wütend und drehe wieder ab. Ne, ich kann sie net zerquetschen! Bush`s Maschine ist schneller als unsere und weicht immer wieder aus. „Wenn wir nur was zum Schießen hätten...“, sage ich und DJ hat eine wirklich gute Idee. Die führen wir auch sofort aus. Der Plan sieht so aus: Wir tun gar nichts. Wir warten einfach, bis denen der Sprit ausgeht. Um diesen Vorgang zu beschleunigen, zwingen wir die Passagiere, ihre Koffer auf Bush`s Flugzeug zu werfen, damit unseres leichter und seins schwerer wird.
„Das dauert zu lange, so geht das nicht!“, meine ich. „Na, dann lande doch einfach!“, schlägt MC vor. „Wie, einfach landen?“
Sie erklärt: „Ja, wir haben Osi nicht mehr an Bord und überhaupt nix. Wir haben all unsere Probleme auf Bush`s Flugzeug geschmissen. Was wollen wir dann noch hier? Nimm wieder Kurs auf Ibiza und lande dort!“ Das scheint einleuchtend. Doch wir haben ein erneutes Problem: „Wo liegt Ibiza?!?!?!?“ Wir fragen die Passagiere, doch niemand weiß es. Also nehmen wir einfach irgendeinen Kurs.
Und wenn uns nicht der Treibstoff ausgegangen ist, dann fliegen wir noch heute!
Schlussaufklärung: Für den Verlust der Koffer der Passagiere musste Amerika aufkommen. George und Osi sind irgendwo im Pazifik abgestürzt, da zwar beide wussten, wie man ein Flugzeug fliegt, aber nicht wie man es landet. Ich sitze immer noch am Steuer, als ich diese Zeilen schreibe und singe zusammen mit MC und DJ: „Über den Wolken...“
:;:;:;;:; So, hier endet meine Story. Ich weiß, ein doofes Ende. War an sich auch anders geplant. Es sollte so gehen: Wir schmeißen alle dicken Leute aus dem Fenstern auf Bush`s Flugzeug und nach ein paar Leuten stürzen die dann irgendwo rein. Aber das wäre Diskriminierung gewesen...
Doch was mich am meisten stört: Ich war so nah an Ibiza dran und bin jetzt (vermutlich) so weit davon entfernt. Hey, ich sehe eine Insel da hinten! :;:;:;: