Fanfic: Große amerikanische Rache

Kapitel: Wenn man MC einen Werkzeugkasten gibt...


Kapitel 3: Wenn man MC einen Werkzeugkasten gibt...
Tja, da sitzen wir nun wieder mal in unserem Flugzeug und werden von so ein paar Typen bedroht. Ist doch alles wie immer, das ist doch schon fast Alltag bei uns.
„Können wir unser Flugzeug nicht einfach wieder starten und einfach abhauen?“, fragt MC genervt durch die Greenpeacer, die vor unserem Flugzeug einen Stand aufgebaut und Schilder bemalt haben. Damit laufen sie im Kreis rum und machen eine kleine Demonstration vor unserem Flugzeug. Die haben doch echt eine Macke!
Ich konzentriere mich dann endlich auf MC`s Frage. Wieder starten, okay. Na ja, dazu müssten wir wohl die Räder draußen haben. Irgendwas gibt mir das Gefühl, dass die Räder beim Starten eine zentrale Rolle spielen... Das erklärt ihr DJ auch gerade. „So ein Mist!“, schreit MC dann und tritt wütend auf dem Boden. Im nächsten Moment bricht der durch. „Mann, wer hätte gedacht, dass ein Flugzeug so schnell rostet...“, meint DJ und deutet auf die braunen Flecke überall auf unserem Flugzeug. MC ist durch den Boden gebrochen und liegt nun auf einem der Räder, das sich darunter befindet. „Leute, das bringt mich auf eine Idee...“, sagt sie und setzt ihr mieses Grinsen auf. Ich habe ganz automatisch eine schlimme Vorahnung, genau wie DJ. MC schnappt sich auch gleich einen Werkzeugkasten, holt das Rad hoch ins Cockpit und schmeißt uns raus, damit sie „genug Ruhe“ hat. Eine Stunde später (die Greenpeacer beschmeißen uns schon mit Biomüll) dürfen wir uns ihr Meisterwerk ansehen.
„Ein... Einrad?“, frage ich vorsichtshalber nach und tatsächlich: Eine der Flugzeugrollen, doppelt so groß wie ich mit Pedalen dran, die MC aus unseren Koffern zusammen gezimmert hat, steht mitten vor uns im Cockpit. „Jetzt haben wir ein Fortbewegungsmittel!“, ruft sie freudig. Da gibt es nur ein Problem: Keiner von uns kann Einrad fahren. Damit hat MC nicht gerechnet und regt sich auf, dass wir einfach nur dämlich sind.
„Wir könnten das Rad auf die Greenpeacer schmeißen!“, schlägt DJ vor. Das ginge schon eher, nur niemand von uns kann ein drei Meter Rad weiter als fünf Millimeter werfen. Also klappt das auch nicht. Dann muss ich mir wohl doch was überlegen... „Wir verschwinden einfach durch das Loch, das MC in den Boden gehauen at! Kriegen die Peacer bestimmt nicht mit...“ Das ist noch unsere beste Idee. Gesagt, getan. Wir quetschen uns durch das Loch und hauen ab, gerade noch rechtzeitig, wie wir kurz darauf feststellen. Die Peacer schmeißen eine BAB (Biologisch abbaubare Bombe) auf unser Flugzeug! Sieht zwar wie ne Tomate aus, hat aber die Kraft einer klassischen Handgranate, kurz: Das Flugzeug wird in seine Einzelteile zerlegt und meine ganze Truppe kriegt erst mal einen Heulkrampf. Ich zerre die beiden weiter (I don’t cry for Flugzeuge...), schmeiße sie über den Naturschutz-Zaun und springe dann selber nach. Ich gucke mich noch mal um und sehe ein paar Greenpeacer, die einen Indianertanz um ihr „Opfer“ machen und ihre Schilder hochhalten. Was für eine primitive Spezies...
Nach einer gewissen Zeit kommen wir an den Strand und sehen erst mal nur: Wasser. Dann entdecke ich am Horizont ein Schiff. Ich und DJ wollen sofort hinschwimmen, aber MC meint: „Äh, Leudz, das ist kein normales Schiff. Das is...“ „SCHNAUZE!“, antworten wir. Die hat sich nicht zu beschweren, wenn unsere Fluchtmöglichkeit nur zwei Meter weg ist! Trotzdem hätten wir ausnahmsweise mal auf sie hören sollen...

:;:;:;:; Im nächsten Kapi kriegen wir endlich mal Unterstützung... Kann ja nicht sein, dass man uns ständig töten will! Wir sind doch auch nur Menschen... (heul) :;:;:;:;