Fanfic: Freundschaft, Liebe und Linh
Kapitel: Unerwartete Wende
oki^^ hier is nu kapitel numma 2....
hoffe, jemand ließt es übahaupt.....
und hier ein dank an AnzuHirota.. für das liebe kommi *knuddel*
HIER GEHT'S LOS! VIEL SPAß!! ^^
Linh ist zutiefst verletzt. Gerade als sie dachte, jetzt wird alles gut, wird sie erneut enttäuscht. Vor Frust ruft das Mädchen Serafin an und erzählt ihr alles.
,,Du bist ziemlich enttäuscht, he?”, fragt ihre beste Freundin.
,,Ich denke, ich war einfach nur dumm. Wie konnte ich mir einbilden, dass er sich tatsächlich für mich interessiert?”
Serafin kann in Linhs Stimme hören, wie deprimiert sie ist. Sie tut ihr leid. Aber was soll Serafin tun? Sie kann Fiore doch zu nichts zwingen.
,,Es tut mir wirklich leid, aber ich kann dir nicht helfen. Ich würde, wenn ich könnte. Aber was soll ich tun? Es tut mir leid!”, sagt Serafin jetzt ebenfalls mit deprimierter Stimme.
,,Nein. Du kannst doch nichts dafür. Niemand kann etwas dafür.”
Doch auch diese Aussage Linhs kann Serafin nicht aufheitern. Der Schmerz ihrer besten Freundin ist auch ihr Schmerz. Sie möchte, dass Linh wieder glücklich ist. Jedoch findet auch sie keinen Ausweg aus diesem Käfig aus Trauer und Leid.
Am nächsten Tag begegnet Linh Fiore. Sie weiß nicht recht was sie tun soll. Was denkt er jetzt von ihr? Kann sie ihm eigentlich noch unter die Augen treten? Es ist Linh peinlich wie sie sich gestern verhalten hat. Am liebsten würde sie jetzt unbemerkt davonschleichen. Doch Fiore hat sie bereits gesehen und kommt näher. In Linhs Kopf wiederholt sich das gestrige Ereignis erneut. Sie hat Angst , er könne wieder etwas sagen, was sie verletzt.
,,Hallo, Linh. Geht es dir heute wieder gut?”
Linh versteht nicht ganz. Was denkt er denn, was gestern mit ihr los war? Soll sie jetzt vielleicht lügen, um nicht allzu dumm dazustehen?
,,Ja, es geht wieder”, antwortet Linh mit leiser Stimme.
,,Es wäre schön, wenn wir noch mal über Kai reden könnten.”
Und da war es wieder. Merkt Fiore denn nicht, dass er ganz schön gefühllos mit ihr redet. Am liebsten würde sie das Gespräch sofort beenden. Es ist schon eigenartig. Vorher wünschte Linh sich immer ein Gespräch mit Fiore und nun, wo sie es haben kann, würde sie es am liebsten beenden. Das ist echte Ironie.
,,Stimmt etwas nicht?”, fragt Fiore erneut.
,,Nein, es ist OK. Leider kann ich dir auch nicht mehr über Kai erzählen. Mehr weiß ich nicht.”
,,Hm, das ist schade.”
,,Na ja. Ich muss dann mal weiter. Man sieht sich”, sagt Linh und betritt das Schulgebäude.
Sie begegnet Serafin, die sich erneut entschuldigt. Egal wie deprimiert Linh auch ist, sie kann ihre Gefühle für Fiore nicht von einer Minute auf die andere einfach verlieren. Und so denkt sie die nächsten Schulstunden weiter über ihn nach. Aber auch an Kai verschwendet sie ein paar Gedanken. Linh kommt sogar zu dem Entschluss, dass die beiden Jungs eigentlich ein perfektes Paar wären. Sie begreift zuerst gar nichts, als sie die Schulglocke hört. So schnell ging noch kein Schultag für sie vorbei. Allerdings hat sie dafür auch nicht wirklich viel vom Unterricht mitbekommen außer, dass sie eine zwei im Diktat hat. Vielleicht wird dieser Tag doch nicht so schlimm, wie er begonnen hat.
Linh verlässt die Schule. Vor dem Eingang sitzt Kai, aber was macht er noch da? Sie bemerkt, dass er sie anstarrt. Beim Anblick seiner eiskalten Augen beginnt das Mädchen zu zittern. Warum starrt er sie so an? Hat er irgendwas vor? Linh weiß nicht recht, was sie tun soll.
Jetzt steht Kai auf. Langsam kommt der Junge auf sie zu, bis er vor ihr steht. Doch sagen tut Kai kein Wort. Er starrt sie nur weiter an. Linh ist ziemlich eingeschüchtert.
Mit all ihrem Mut fragt sie ihn: ,,Ist irgendwas?”
,,Dieser Fiore… Du magst ihn sehr, nicht wahr?”, sagt Kai und verzieht keine Miene.
,,Aber woher…?”
,,Deine Augen. Du hattest diesen Blick. Ich konnte sehen was du für ihn fühlst.”
,,Wo hast du…?”
,,Vor der Schule. Ihr habt über mich geredet.”
Daraufhin fragt Linh empört: ,,Du hast uns nachspioniert?”
,,Nenn es von mir aus wie du willst. Die Hauptsache ist, dass du ohne mich keinen Wert für ihn hast.” Jetzt wird Linh hellhörig.
,,Heißt das, du willst mir helfen?”
,,Das habe ich nie behauptet.”
Da hat sich Linh wohl zu früh gefreut. Für einen kurzen Moment glaubte sie, er wolle ihr tatsächlich helfen.
,,Also was willst du dann?”, fragt Linh.
,,Ich bin kein so schlechter Mensch, wie du vielleicht glaubst. Ich dachte, ich könnte dir etwas unter die Arme greifen.”
,,Also hilfst du mir doch”, gab Linh zurück.
,,Nein, unter helfen verstehe ich etwas für jemanden zu tun ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Ich will aber auch was dafür haben.”
,,Was ist es? Ich würde alles dafür tun?”
Kai wartet einen Moment. Linh kann es kaum erwarten seine Antwort zu hören. Es ist zwar nicht allzu nett, etwas als Gegenleistung zu fordern, aber trotzdem will er ihr helfen. Kai ist doch nicht so mies, wie es scheint.
Dann kommt Kais Antwort: ,,Das verrate ich noch nicht. Du musst dich noch gedulden.”
Noch am selben Abend findet Fiore eine Nachricht auf seinem PC. Jemand hat sie ihm per ICQ geschickt.
Wenn du mehr über mich wissen willst, könnte ich da so was arrangieren. Wie wäre es mit einem Treffen in deinem Stammcafé? Komm morgen nach der Schule vorbei.
Ich warte auf dich.
Fiore kann sich denken wer das geschrieben hat. Natürlich nimmt er die Einladung an. Er will doch unbedingt mehr über Kai erfahren. Seine geheimnisvolle Art gefällt Fiore ziemlich gut. Ob er nicht ein bisschen verliebt ist? Da wären aber ein Haufen Mädchen sehr unglücklich, denn so könnten sie ja keinen von beiden haben.
Nach der Schule geht Kai mit Linh zusammen zum Café. Das Mädchen spürt die neidischen Blicke der anderen. Plötzlich holt Kai eine Tüte aus der Tasche.
,,Hier, ich weiß nicht, ob dies das richtige ist, aber es müsste ausreichen.”
Er übergibt Linh die Tüte und diese schaut ziemlich überrascht, als sie den Inhalt sieht. In ihr befinden sich mehrere Schminkartikel, sowie Zopfgummis und Haarspangen. Leicht verwirrt guckt sie Kai an.
,,Das wirst du brauchen. Du sollst doch hübsch aussehen für den heutigen Gast.”
Im Café angekommen geht Linh schnell auf die Toilette, um sich aufzustylen. Als sie fertig ist, wundert sie sich, dass Dana noch nicht da ist. Was sie nicht weiß: Kai hat sie vorher ausgeschaltet.
So bekommt Linh selbst die Chance Fiore zu bedienen.
Kurze Zeit später kommt dieser auch schon. Er betritt das Café und hält Ausschau nach Kai. Dann erblickt er ihn an einem Tisch sitzend. Sofort macht sich Schulschwarm 1 auf den Weg zu Schulschwarm 2. Als Fiore sich setzt, wendet Kai seinen Blick an Linh, die hinter der Theke steht. Das ist das Zeichen. Nun kommt sie mit zwei Erdbeereisbechern zum Tisch der beiden.
,,Was ist das denn? Ich nehme doch immer einen Cappuccino.”, sagt Fiore mit verwirrtem Blick, ,,Da ist Dana anscheinend einmal nicht da und schon läuft was schief.”
Diese Worte trafen Linh hart. Aber Kai greift ein.
,,Nein, das ist schon richtig. Ich habe diese Bestellung aufgegeben. Hoffe, du magst Eis mit Erdbeeren.”
,,Ja, aber ein Cappuccino wäre jetzt auch nicht schlecht”, antwortet Fiore mit einem leichten Grinsen.
Linh fühlt sich überflüssig. Dabei wollte Kai ihr doch helfen. Im Moment kommt es ihr jedenfalls nicht so vor. Leicht geknickt will sie gehen, da steht Kai plötzlich auf und flüstert ihr etwas ins Ohr.
,,Wo willst du hin?”, fragt Fiore, als Kai abhaut.
,,Ich muss mal kurz telefonieren. Bin gleich wieder da”, wirft dieser zurück.
In der Zwischenzeit setzt sich Linh auf seinen Platz und isst sein Eis, weil es sonst schmelzen würde.
Währenddessen fragt Fiore das Mädchen nach ihrem Lieblingsschauspieler oder Lieblingsschauspielerin. ,,Ganz klar Orlando Bloom”, sagt sie.
Dadurch kommen sie zu den Filmen, in denen er mitspielt. Die beiden entdecken, dass sie beide ,,Der Herr der Ringe” echt klasse finden und können gar nicht mehr aufhören zu schwärmen.
Nach 20 Minuten wird Fiore jedoch ungeduldig und Linh bietet an zu gucken wo Kai bleibt. Sie geht zum Telefon in den Hinterraum.
,,Fiore wird langsam ungeduldig.”
,,Das habe ich vermutet. War es denn wenigstens hilfreich?”
,,Na ja, wir haben uns nur über Orlando Bloom und ,,Der Herr der Ringe” unterhalten”, antwortet Linh etwas enttäuscht.
,,Hey, das ist besser als nichts. Du darfst nicht gleich zu viel erwarten. Ich habe nie gesagt, dass es schnell geht weder einfach ist.”
Immer noch enttäuscht schaut Linh Kai an. An seiner Ausstrahlung hat sich jedoch immer noch nichts geändert. Er zeigt immer noch keine Gefühle und an seinem Blick hat sich auch nichts getan.
Gemeinsam gehen sie zurück zu ihrem Tisch. Linhs Chef kommt und pfeift sie wieder an die Arbeit.
Kai und Fiore unterhalten sich noch weiter. Dann macht Fiore einen Vorschlag.
,,Wollen wir nicht woanders hingehen, z.B. ins Kino? Bis zur nächsten Vorstellung würden wir es noch schaffen.”
Kai versucht sich aus der Affäre zu ziehen. Immerhin hat er ja selber gar kein Interesse an Fiore. Er will doch nur Linh helfen Kontakt aufzubauen. Auffällig schaut Kai auf seine Uhr, damit Fiore es auch bloß bemerkt.
,,Was schon so spät? Nee, heute wird es nichts mehr. Ein anderes mal, OK?”
,,Ja, OK”, antwortet Fiore etwas enttäuscht.
Kai ist schon fast aus dem Café raus, da hält Fiore ihn am Arm fest.
,,Danke, für den Eisbecher. Das war mal wieder etwas anderes. Ich hoffe, du meldest dich.”
Fiore lächelt, dann lässt er ihn los und geht. Kai hält einen Moment inne, verlässt danach aber auch das Café ohne sich einmal nach Linh umzudrehen.
Es ist bereits dunkel, als Linh das Café verlässt. Nach einiger Zeit merkt sie, dass irgendwas sie verfolgt. Sie bekommt Angst und ihre Schritte werden schneller. Die des Verfolgers jedoch