Fanfic: Einbildung ist auch eine Bildung
rührte sich nicht und war ganz steif. Dann bemerkte Chopper, das es tot war.
„Wie soll ich das Angy erzählen?“
„Am besten du sagst es ihr einfach.“ Nami machte währenddessen ein bedrücktes Gesicht.
Chopper ging zitternd zu Angy. Diese lag ganz ruhig im Bett.
„Angy ich muss dir was ganz schreckliches sagen.“
„Was denn?“
„Dein Sohn,...er ist tot.“
„Nein das darf nicht wahr sein!“
„Doch, wir haben ihn schon weg gebracht, damit du dir den Anblick nicht ertragen musst.“
Angy war wie vom Blitz getroffen. Sie lehnte sich an die Wand und fing an zu weinen.
„Aber sei nicht traurig, die anderen haben es ohne Schaden überlebt.“
„Ich will sie sehen.“
Chopper holte Tashgi und Nami herbei, die die beiden Überlebenden bei sich hatten. Sie setzten sich zu Angy.
„Zwei süße Mädchen.“ sagte Nami leise.
„Wie sollen sie heißen?“ fragte Tashgi neugierig.
„Das Mädchen, das du auf deinem Arm hast Nami, heißt Amaya Leniara und das andere Mädchen heißt...Akemi Cyliane.“
„Schöne Namen. Ich hoffe wir werden sie alle unterscheiden können.“
„Ja ich hoffe...ihr werdet sie unterscheiden können.“
„Wieso ‚ihr’? Du bist doch die Mutter.“
„Nicht mehr lange. Ich glaube die....Zeit ist gekommen.....wo ich...zu unserem.....Kriegsgott kehre. Und bitte...kümmert euch drei gut...um meine Kinder.“
„Nein du darfst nicht sterben, ich brauche und liebe dich doch so sehr!“
Robin’s Gewissen war ausgezehrt und total fertig mit der Welt und dessen Geschehnissen. So verbissen wie sie konnte, verdrang sie ihre Tränen. Angy schloss ihre Augen. Sie regte sich nicht mehr. Chopper fühlte nach Puls und Herzschlag. Er spürte nichts mehr.
(Anmerkung: Es ist nicht der günstigste Zeitpunkt, aber sie ist entgültig gestorben.)
„Nein...Angy....“ flüsterte er leise.
„Das...Nein! Neiiiiin!“ Robin schrie, sie konnte es nicht fassen. Angy hatte sie ohne Vorwahn einfach so verlassen. In ihrem Herz stach es und die ersten Tränen kamen ins Freie.
„Wir sind in ungefähr zehn Minuten wieder bei ihrer Heimatinsel angelangt. Am besten wir vergraben sie dort und das tote Baby unter dem Baum, wo sie uns das erste Mal gesichtet hat.“
„Gute Idee, weißt du wo er ist?“
„Ja, nicht weit vom Zentrum der Insel, ich weiß noch genau wo das ist.“
„Wie lange war sie nun bei uns?“
„Genau zwei Jahre. Weil ab heute war sie genau zwei Jahre bei uns.“
Tashgi und Nami überkamen dann auch die Tränen und der Rest der Bande wurde hineingelassen. Alle mussten weinen- bis auf Zorro. Er murmelte nur:
„Endlich haben wir sie hinter uns.“
Auch in dieser Zeit zeigte Zorro keine Spur von Mitleid oder Trauer. Ihm war es sichtlich egal, was los war. Angy hatte ihn verletzt und das hat er ihr nie verziehen. Tief im Inneren, in seinem Unterbewusstsein, hegte er großes Mitleid und Trauer für Angy. Es tat ihm weh, aber er verdrängte es immer wieder, denn sie verletzte ihn schwer und das wird er ihr im Lebtag nicht verzeihen, oder doch?
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Soso, nun ist es vorbei mit Angy und diesem Kapi dieser FF. Ich hoffe sie hat euch ein wenig berührt, denn sie ist zwar nicht so lang, aber dafür hab ich (meiner Meinung nach) doppelt so viel Dramatik reingestopft. Ich hoffe das es euch gefiel und nein, die FF ist nicht vorbei, sie geht noch weiter, denn schließlich wollt ihr bestimmt wissen, wie es mit Amaya Leniara und Akemi Cyliane weitergeht, oder? Und wie Robin das überstehen wird (die Arme...*schnief*). Nun gut byebye und bis zum nächsten Mal!