Fanfic: Einbildung ist auch eine Bildung

immer, sie sei tot. Das stimmt doch nicht, oder?“
„Doch, sie ist gestern Abend gestorben.“
„Ach Quatsch, ihr redet sie raus, sie will mich nicht sehen.“
„Du kannst sie gerne überall suchen und jeden fragen, alle werden dir das selbe sagen, die armen beiden.“
„Wer?“
„Weißt du das nicht?“
„Was? Was ist alles passiert?“
„Also alles von vorne:
Nachdem du weg warst, bemerkte Angy, dass etwas nicht mit ihr stimmte. Sie merkte, das Sianta und Loria nicht ihre Schwestern waren, sondern Tashgi. Wir hatten sie auch aufgenommen und da hatte Chopper festgestellt, das sie die gleichen Gene hatten. Sie fragte sich auch immer wieder, ob Zorro ihr verzeihen würde, wegen, nun, du weißt schon, warum. Dann bemerkte sie, für uns erst ein Schock, dass sie die Zuneigung zu Robin gefunden hatte und das machte Zorro echt wütend, als sie ihm das Gestand.“
„Du willst mich verarschen oder?“
„Nee, das ist die reine Wahrheit.“
„Ach du lieber Himmel.“
„Hey, ich bin noch nicht fertig, es kommt noch einiges. Unter anderen hatte sie auch bemerkt, das sie schwanger und dreimal darfst du raten von wem?“
Nami’s Stimme klang gereizt. Ace machte große Augen.
„Du meinst doch nicht etwa...?“
„Ja, von dir, du weißt, was passiert ist. Nun gut, ich erzähl weiter. Auf jeden Fall hatte Angy ihm das gestanden und er war explodiert als Sanji einwarf, das sie ihn angeblich betrogen haben soll, was aber nicht stimmt, da du ja, du weißt schon was. Und er hat ihm das auch noch geglaubt! Dann ein paar Wochen später empfand sie große Schuldgefühle und wollte sich entschuldigen, doch Zorro hörte ihr nie zu, beleidigte sie am laufenden Band und hatte sie auch schon mal Mischling genannt und...“
„Was?! Er hat sie Mischling genannt?“
„Ja und nun halt die Klappe! Also, wo war ich? Genau da. Jedenfalls sagte sie, sie hätte ein Vision gehabt und konnte sich aber nicht erinnern, was darin vorkam. Sie hatte nun auch endlich ein Tagebuch ihrer Mutter gefunden und hatte darin gelesen. Darin hatte sie erfahren, wer nun ihr Vater war. Er war genauso wie sie, sie ist genauso wie er. Sie war völlig verstört und hatte mehrere Selbstmordversuche hinter sich und Zorro wies es völlig ab. Ich hatte sie auch bei einen ihrer Versuche erwischt, aber sie hatte es nicht durchgezogen. Danach ging sie ins Zimmer zu ihrer Schwester zurück und Chopper behandele ihre Wunden. Dann wollte sie mit Zorro Tacheles reden und hatte es auch versucht, doch er blockte sie völlig ab und er hat sie auch angegriffen, sie verdroschen bis zum geht nicht mehr. Dann hatten sie auch noch mit Schwertern gegeneinander gekämpft und Angy war schwer im Nachteil, weil sie ewig nicht mehr gekämpft hatte. Sie wollte Zorro nicht verletzen oder gar töten, deshalb blieb sie stehen und hätte sich von Zorro angreifen lassen, wenn Robin nicht gekommen wäre und schlimmeres verhindert hätte. Angy war ganz schwach, klappte auf dem Boden zusammen. Chopper sagte zu ihr, dass sie sterben könnte, aber Angy machte es nichts aus. ‚Solange es nur ein Leben ist und nicht alle, ist alles so, wie es sein sollte.’ waren ihre Worte. Dann fiel sie in Ohnmacht. Wir gaben alle schon die Hoffnung auf. Wir fanden drauf hin einen Zettel der Marine und sie wollten am Mittag kommen, um sich wieder zu holen, was ihnen zusteht. Wir vermuteten, das sie Tashgi zurückhaben wollten, weil sie bei uns viel stärker wurde. Dann, eines Tages, wachte Angy auf. Sie klagte über komische Krämpfe in der Nähe des Magenbereiches und wir, oder besser Robin wusste, das die Geburt anstand. Sie brachte Drillinge zur Welt, doch mit dem Erstgeborenem, dem einzigen Sohn, stimmte etwas nicht. Er war kalt und steif. Dann wussten wir sofort, das er tot war. Wir sagten es Angy, welch ein Glück hatten die anderen beiden Mädchen das überlebt. Angy lehnte sich gegen eine Wand und weinte. Sie wollte die Mädchen sehen. Wir fragten nach, wie sie heißen sollten. Die ältere ist Amaya Leniara und die jüngere Akemi Cyliane. Doch dann hoffte sie, dass wir sie unterscheiden könnten. Wir fragten nach und sie sagte: ‚Ich glaube, die Zeit ist gekommen, wo ich zu unserem Kriegsgott zurückkehre. Bitte kümmert euch gut um meine Kinder.’
Robin war außer sich und total aufgelöst. Dann schloss Angy die Augen und war tot. Kein Puls, kein Herzschlag, kein gar nix. Wir begruben sie und ihren Sohn unter dem Baum, an dem wir sie kennen gelernt hatten. Und nun sind wir hier und Robin und Tashgi kümmern sich um Akemi Cyliane und ich kümmere mich um Amaya Leniara. Es ist schade, dass sie noch nicht einmal ihren Mädchen in die Augen schauen konnte.“
„Ich glaub das nicht, es ist wahr. Sie ist tot.“
Ace stand wie benommen da und musste alles verdauen. Er war wie versteinert und dann fand er seine Stimme wieder.
„Ich kann das nicht glauben. Aber warum nur? Wieso musste sie sterben? Daran ist doch bestimmt Zorro Schuld!“
„Nicht nur er...sie war auch schwach, wir konnten nichts mehr für sie tun, es wurde ihr einfach zu viel. Und das alles war dein Verdienst! Du hast ihr das angetan, sonst wäre alles anders gekommen!“
„Das ist doch gar nicht wahr!“
„Natürlich ist das wahr!!! Es war alles deine Schuld! Wenn du ihr das nicht angetan hättest, wäre sie erst gar nicht so verletzt gewesen du nun haben wir deine Brut am Hals!“
„Dann gebt sie doch an mich ab, dann seid ihr sie los.“
„Nein...“, Robin hatte das Deck betreten, zusammen mit Lysop und den Kindern.
Ihre Stimme klang wie immer, wie, als wäre nichts geschehen. Ace war wieder aus seiner Fassung herausgekommen und starrte auf die Mädchen.
„Nun gut, dann nicht, aber ihr braucht nicht meckern, wenn sie euch irgendwann zur Last werden. Viel Spaß!“
Ace sprang auf sein Boot zurück und war verschwunden. Zorro kam in dem Augenblick heruntergesaust.
„Zu spät Zorro.“, bemerkte Lysop und hatte einen bösen Blick von Zorro einkassiert.
Seufzend gingen alle zurück auf ihre Plätze.
„Was soll denn bloß aus den beiden werden, wenn sie mal erwachsen sind? Ich will ihnen nicht wehtun...“
„Aber Nami, es ist leider so gekommen, wir müssen da durch. Aber nur, weil ihre Mutter nicht mehr lebt und der Vater sich aus dem Staub macht, dürfen wir sie nicht hängen lassen. Angy hätte es bestimmt nicht gewollt.“
„Du hast Recht meine Liebe, du hast so was von Recht.“
„Ich will es sowieso nicht, sie ist meine Schwester.“
„Ich hoffe, dass wir es schaffen...“
Nami seufzte abermals, Tashgi saß neben ihr und tröstete Robin. Alle drei machten sich Sorgen um das Leben der Kinder.