Fanfic: Kein Beyblade mehr(?)
Kapitel: Ein kleiner Anfang
„Sag mal, spinnst du?“, fragte Max ernst. „Was den?“, Tyson schien überrascht. „Kennst du diese Mary überhaupt?“, fragte Ray ernst. Tyson hielt inne. „Eigentlich … nö“, meinte er anschließend. „Du hättest uns anrufen sollen, wir wären dann zu dir gekommen“, meinte Hilary. „Ich vertraue ihr“, erwiderte Tyson, „außerdem scheint sie eine Menge über Beyblade zu wissen.“ „Denkst du“, sagte Max und setzte sich auf eine Bank. Hilary nahm Tyson ans Handgelenk und zog ihn hinter sich her. „Leute, wir gehen“, befahl sie. Ohne, dass irgendjemand etwas sagte, gingen sie zu Tysons Haus.
Wenige Minuten standen sie vor der verschlossenen Tür. Tyson fuchtelte seinen Schlüssel aus der Jacke und schloss die Tür auf. Mary kam ihnen entgegen und strahlte. „Hi Tyson“, sagte sie. Sie blickte kurz auf die Jungs und Hilary. Dann weiteten sich ihre Augen. „Oh, mein Gott“, ihr blieb die Luft weg, „das ist ja mal geil euch zu treffen.“ Die Jungs waren leicht überrascht. So hatte sie noch nie ein Fan angesprochen.
„Leute, das ist Mary. Mary … äh … ich denke, du kennst die anderen schon“, warf Tyson in die Stille. „Natürlich“, nickte Mary.
Ray begutachtete sie sehr genau. „Ist was?“, fragte Mary. „Nein, nein“, sagte Ray und wedelte mit den Händen. „Wie geht es Kai?“, fragte Kenny. „Ach, der schläft. Morgen oder übermorgen wird er wieder fit sein“, antwortete Mary. Hilary ging plötzlich in das Schlafzimmer und schloss hinter sich die Tür. „Was hat sie?“, fragte Mary. „Hm … ich schätze, sie glaubt die nicht“, sagte Tyson. „Ist ja auch kein Wunder“, murmelte Max, Mary hörte es aber. „Ich verstehe. Kein Wunder, Tyson ist sehr unvorsichtig“, erwiderte sie. Max sah sie an. „Ich hätte euch genauso gut beklauen können“, meinte Mary aber nicht. „Ich hatte aber vertrauen in dir. Besonders, weil du Dranzer zurück gebracht hast“, meinte Tyson. „So ist das“, meinte Mary lächelnd.
Die vier Jungs und Mary unterhielten sich. Max und Ray wollten sehr fiel über sie wissen, aber das störte sie kein bisschen. Mary hatte sogar Verständnis dafür.
Fünf Minuten später kam Hilary aus dem Zimmer und seufzte. „Es fehlt ihm wirklich nichts. Was Mary gesagt hat, ist richtig“, seufzte sie. „Sie vertraut mir nicht?“, flüsterte Mary Ray zu. „Das darfst du ihr aber auch nicht verübeln“, meinte dieser. Mary nickte.
An diesem Tag verhielt sich Hilary ganz still und starrte die ganze Zeit auf Mary. Als diese dann gehen musste, wurde Hilary wieder normal. „Ich vertraue ihr nicht“, sagte sie. „Hat sie irgendetwas böses getan?“, erwiderte Tyson. Hilary schüttelte den Kopf: „Nein, aber ich mag sie nicht. Vielleicht seid ihr ja blind, aber sie lügt.“ „Du siehst Gespenster“, sagte Max, „Mary ist total okay.“ Hilary sagt darauf gar nichts.
Kai kam plötzlich rein. „Ihr könnt ihr wirklich vertrauen“, meinte dieser, „Sie ist sehr lieb.“ „Siehst du Hilary, sogar Kai sagt, dass sie lie …“, Tyson starrte Kai an, „Lieb? Hast du das gerade gesagt?“ Kai seufzte: „Hast du ein Problem damit?“ Tyson schüttelte den Kopf.
Mary ging durch die Stadt. In ihrer Hand waren ganz viele Blätter. Sie gab jedem Jugendlichen, der ihr entgegen kam, einen Zettel.
Ich brauche eine Chance. Nur eine einzige, dachte Mary nach und übergab einem Mädchen einen Zettel.
Am nächsten Tag wurde Tyson von lauten Gesprächen geweckt. Er stand auf und ging zu der Tür. Er öffnete sie und eine Sekunde später weiteten sich seine Augen. Vor ihm standen ganz viele Jugendliche, auch alte Gesichter wie z. B. Brooklyn, Zeo, King und Queen und noch viel mehr, davor stand Mary.
„Ähm … Mary, was wird das?“, fragte Tyson überrascht. „Wir wollen Beyblade spielen“, Kai stand hinter ihm. Er war schon umgezogen und hielt seinen Dranzer. „Aber wie … ich mein … ich versteh die Welt nicht mehr“, Tyson war total überrascht. „Komm mach hinne“, meinte Mary gelangweilt. Tyson ging und zog sich ganz schnell um.
Mary drehte sich zur Menge um. „Okay, wenn jeder nen Beyblade hat, dann bringen jetzt die guten Blader den etwas schlechteren, ich eingezogen, noch ein paar Tricks bei. In zwei Wochen machen wir dann ein großes Turnier. Okay, fangen wir an“, meinte Mary und lächelte. „Soll ich dir was beibringe?“, fragte Kai. „Nein, nein. Ich siehe mich erstmal zurück“, sagte sie. „Sag mal, was für ein Turnier ist das eigentlich?“, fragte Kai. „Das ist ein Geheimnis“, gab Mary an …