Fanfic: Glaubst du mir nicht?
Kapitel: Kagome Entscheidung
So, hier das 3.Kapitel.
Sie liefen noch eine Weile durch den Wald, bis sie in ein kleines Dorf kamen, in dem sie eine kurze Rast machen wollten. Dort angekommen sahen sie eine junge Frau, die mühsam einen ziemlich schwer aussehenden Eimer Wasser schleppte. „Inu Yasha!“, sagte Kagome nur und der Hundedämon verstand sofort. „Ja, ja.“, murmelte er noch und ging zu der Frau um ihr zu helfen. Kagome lächelte seit einiger Zeit wieder und ging mit Sango und den Anderen zu Inu Yasha. Er nahm der Frau gerade den Eimer ab und fragte wohin der sollte. Sie zeigte in eine Hütte, die etwas außerhalb des Dorfes lag. Die Frau wunderte sich, bis Kagome kam und ihr alles erklärte.
Aus Dankbarkeit lud sie die Freunde zum Essen ein, woraufhin sie annahmen. „Danke für eure Hilfe.“, sagte sie später als sie in ihrer Hütte waren. „Ich heiße übrigens Miharu.“ „Hallo Miharu. Haben wir doch gerne gemacht.“ Lächelte Kagome mit einem Seitenblick auf Inu Yasha, der beleidigt sich in eine Ecke zurückgezogen hatte. „Ich heiße Kagome. Das sind Sango, Miroku, Shippo, Kirara und Inu Yasha.“ „Hallo.“, sagten alle bis auf Inu Yasha.
Nachdem sie fertig gegessen hatten unterhielten sie sich noch ein bisschen. Nur Inu Yasha ging aus der Hütte, mit der Begründung, einen Spaziergang zu machen. Kagome folgte ihm und sah ihn wenig später auf einem Baum sitzen. „Inu Yasha!“, sagte Kagome vergnügt. Der Angesprochene, der Kagome nicht bemerkt hatte, weil er in Gedanken versunken war, schrecke kaum merklich auf und tat dann so, als ob er sie schon von weitem gesehen hatte. „Ja?“, fragte Inu Yasha, der sich zu Kagome umdrehte und bemerkte, dass sie versuchte den Baum hoch zu klettern. Kurz bevor sie oben ankam reichte Inu Yasha ihr die Hand und zog sie hoch. „Was war vorhin mit dir los? Sango, Miroku und Shippo machen sich Sorgen um dich.“, meinte er. „Kagome sah auf das Dorf hinunter und fragte: „Du auch?“ Inu Yasha wurde ein bisschen rot und drehte sich von ihr weg um das nicht zu zeigen. „Na.. natürlich.“, stammelte er. Als er sich wieder gefangen hatte fügte er noch hinzu: „Du bist ja sonst nicht so. Ist doch klar, dass man sich dann Sorgen macht.“ „Tut… Tut mir Leid.“, murmelte Kagome und sah nach unten. „Das muss dir nicht Leid tun. Sag mir nur, was du hast.“, bettelte er fast. Kagome wusste nicht, wie sie es ihm erklären sollte, als sie plötzlich in dem dunklen Wald, der im Licht der untergehenden Sonne rabenschwarz aussah, wieder dieses Gesicht sah, das sie anlächelte. Ängstlich krallte sie sich an Inu Yashas Arm fest. Dieser wunderte sich natürlich und sah dorthin, wo Kagome hinstarrte; sah aber nichts. „Kagome?“ „Da war es wieder! Es verfolgt mich!“ „Was verfolgt dich? Ich versteh gar nichts mehr!“, sagte Inu frustriert. Nun endlich erklärte Kagome ihre Situation: „Als ich vorhin in den Krater sah habe ich ein Gesicht gesehen! Im Wald und eben habe ich es schon wieder gesehen. Es lächelt mich so komisch an!“ Inu Yasha machte große Augen, befreite sich von Kagomes Griff und sprang von dem Baum um sich im Wald ein wenig umzusehen. Nach ca 5 Minuten kam er zurück und setzte sich wieder zu Kagome. „Also Kagome, ich konnte nichts sehen. Wenn es ein Dämon wäre würde ich ihn ja riechen. Das scheinst du dir nur einzubilden.“ Kagome sah wütend aus. „Ich weiß, was ich sehe. Dieses Gesicht verfolgt mich! Siehst du, darum wollte ich es euch nicht erzählen! Ihr glaubt mir ja eh nicht!“, schrie Kagome fast und kletterte beleidigt den Baum hinunter und rannte zurück ins Dorf. Inu sah Kagome verwundert nach und folgte ihr dann ins Dorf.
Sie übernachteten bei Miharu und brachen am nächsten Morgen sehr früh auf. „Danke, Miharu!“, rief Kagome noch einmal zurück. Miharu stand vor ihrem Haus und antwortete noch mit einem „Gern geschehen!“ bevor sie wieder in ihre Hütte ging.
Kagome war immer noch sauer auf Inu Yasha, was dieser nicht verstand. Diesmal blieb Inu Yasha stehen und schnüffelte. Danach sagte er noch: „Oh nein.“ Aber dann war er schon da. Kouga. „Hallo, Kagome!“, sagte er freudestrahlend während er ihre Hände hielt. „Hallo.“, meinte Kagome freundlich. Sofort stand Inu Yasha dazwischen und machte den Wolf an: „Was willst du Kouga? Hör auf dich an Kagome ranzumachen, verstanden!“ „Schon gut, Hundejunge! Nur nicht aufregen!“, gab Kouga zurück. Kagome trat hinter Inu Yasha hervor und wollte von Kouga etwas wissen. „Kouga? Hast du schon gehört, dass hier in der Nähe ein riesiger Krater aufgetaucht ist?“ Inu Yasha sah verblüfft aus. Er hatte nicht damit gerechnet, dass Kagome sich vor ihn stellt. „Ja, Kagome. Ich habe es schon gehört. Keiner weiß, wie so ein riesiges Loch einfach auftauchen konnte.“ Kagome nickte. „Stimmt. Wir haben den Krater gesehen und die Dorfbewohner gefragt, aber niemand hatte etwas mitbekommen.“
„Seltsam.“, murmelte Kouga gerade noch so laut, dass Kagome es verstehen konnte. „Du nervst, Kouga. Willst du nicht lieber wieder gehen?“, murrte inu Yasha. Kagome wurde wütend. „Es ist doch seine Entscheidung, wann er geht!“ Kouga blickte sie an und freute sich sichtlich darüber, dass Kagome den Hundedämon in die Schranken wies. Inu Yasha war sichtlich geschockt über Kagomes Worte. „Kagome, hast du nicht Lust mit mir zu kommen?“, fragte Kouga Kagome erwartungsvoll. „Warum sollte Kagome zu dir wollen? Sie…“ Weiter kam er nicht, denn Kagome unterbrach ihn. „Gerne komm ich mit dir mit! Ich würde deine Freunde gerne mal wieder sehen!“ Inu Yasha stand da wie aus Stein mit einem erschrockenen Gesichtsausdruck. Auch Sango, Shippo und Miroku sahen sich ratlos an. „Ka… Kagome.“, stammelte Inu Yasha. Sie sah ihn nur kalt an und ging zu Kouga, der sie auf den Arm nahm und mit ihr davonraste. Der Hundedämon stand nur da und konnte es nicht fassen, was Kagome grade getan hatte.