Fanfic: Glaubst du mir nicht?
Kapitel: Eine seltsame Entdeckung
An einem warmen Frühlingsmorgen waren Inu Yasha und Co gerade in einem Wald, als sie jemanden schreien hörten. „Wo kam das her?“, fragte Kagome in die Runde. „Von da hinten!“, rief Inu Yasha schon im wegrennen. „Warte Inu Yasha!“, forderte Sango ihn auf, doch er war schon außer Sichtweite. So schnell sie konnten versuchten sie Inu Yasha einzuholen, was ihnen auch gelang. Bis dahin war es Inu Yasha bereits gelungen den Grund des Schreies zu finden. „Was ist den hier passiert?“, fragte Kagome ängstlich. „Ich weiß es nicht.“, antwortete Inu Yasha. Sie standen am Rand des Waldes und starrten auf einen riesigen Krater, der vor ihnen lag. Ein paar Meter vom gegenüberliegenden Rand des Kraters entfernt, lag ein kleines Dorf, in dem sich bereits die Bewohner versammelten. „Lasst uns sie mal fragen, was hier passiert ist. Die Dorfbewohner müssen doch etwas gesehen haben.“, meinte Miroku. Inu Yasha nickte, nahm Kagome auf seinen Rücken und rannte auch schon los. Sango und Miroku folgten mit Shippo und Kirara den Beiden.
Im Dorf angekommen, versuchten sie etwas herauszufinden, was sich als äußerst schwierig herausstellte. Im Dorf herrschte Panik und überall liefen Männer und Frauen herum oder unterhielten sich angeregt. Kagome stieg von Inu Yashas Rücken und ging auf eine Gruppe wild durcheinander redenden Frauen zu. „Was ist denn hier passiert?“, wollte Kagome wissen. „Ich weiß es nicht. Eigentlich wollte ich nur auf unser Feld um Kräuter zu ernten und als ich dort ankam war dieses riesige Loch im Boden!“, erzählte die eine Frau Kagome ihr Erlebnis. Die anderen nickten nur und begannen, nachdem sie ihre Unterhaltung unterbrochen hatten, wieder miteinander zu erzählen. „Aber das kann nicht sein! So ein riesiges Loch taucht doch nicht geräuschlos aus dem Nichts auf!“, wunderte sich Sango, die sich, um eine Erklärung zu bekommen, nach Miroku umdrehte. Diese schüttelte nur den Kopf. Er hatte auch keine Ahnung, wie so etwas passieren kann. Frustriert drehte Sango sich wieder zu der Frau um. „Ich weiß, es klingt komisch, aber… wirklich niemand hat etwas bemerkt! Darum machen wir uns Sorgen. Wäre das Loch nur ein paar Meter weiter in diese Richtung aufgetaucht, wäre unser Dorf jetzt weg und wir auch!“, sagte die Dorfbewohnerin geschockt. Kagome sah Inu Yasha an und er deutete ihnen, dass sie lieber gehen sollen. Kagome verabschiedete sich noch und dann gingen sie noch einmal in Richtung des Kraters um sich das genau anzusehen. „So etwas kann doch nicht einfach so auftauchen!“, sagte Miroku. Sango nickte: „Nein, das ist völlig unmöglich!“ „Aber ihr habt es doch gehört! Warum sollten die Dorfbewohner lügen? Sie haben doch gar keinen Grund dazu! Was meinst du, Inu Yasha?“, fragte Kagome an Inu Yasha gewand. „Nein, die Menschen hier lügen nicht. Ich rieche irgendetwas Dämonisches an diesem Loch. Aber ich kann’s nicht genau erkennen. Es sind zu viele verschiedene Gerüche.“ „Dämonen?“, wiederholte Miroku. Inu Yasha nickte. Kagome ging vorsichtig näher an den Rand des Kraters heran um einmal hinein zu sehen. Außer einer tiefen Schwärze sah sie nichts. Wie tief das wohl sein mag?, fragte sich Kagome. Gerade als sie weggehen wollte sah sie ein Gesicht dort unten und bekam einen solchen Schrecken, sodass sie das Gleichgewicht verlor und vornüber fiel. Inu Yasha, der das rechtzeitig bemerkt hatte, konnte sie gerade noch festhalten, bevor sie hinunterfiel. Er zog sie zurück und Kagome setzte sich ins Gras. „Kagome, ist alles in Ordnung? Das hätte böse enden können!“, meinte Inu Yasha besorgt, was er natürlich nie zugegeben hätte. Kagome stand noch immer unter Schock: „Ja, alles OK. Danke, Inu Yasha. Ich dachte, ich… ach nichts“ Sie redete sich ein, dass sie sich das nur eingebildet hatte. „Was dachtest du?“, wollte Inu Yasha wissen. „Schon gut, lasst uns gehen. Hier können wir nichts tun.“, drängte Kagome die Anderen in den Wald zurück.