Fanfic: Legend of Deathangels- Die Legende der Todesangel
Kapitel: Die Idee
So! habs mal wieder geschafft! Endich ist das neue Kapi fertig! also ich hab mir mühe gegenben, aber naja. Man sieht ja was dabei rauskommt XD
Ach und ich würde mich über ein paar kommis riesig freuen! Und ich bitte besonders Celestra und Lea_Pfote (und natürlich auch alle anderen) mit treu zu bleiben!
Viel Spaß
2. Kapitel
Die Idee
„Kommst du Amy?“ rief Mizumi Akura ihre ältere Freundin aus einiger Entfernung.
Amy Kazura blinzelte einmal verdutzt und folgte Mizumi dann. Mit von der Partie war auch Kitsume Engara, die mit Mizumi ins Gespräch vertieft war. Amy war vollkommen in Gedanken versunken gewesen, hatte ihren ersten Tag hier, in Kiri-gakure, in Gedanken noch einmal erlebt. Nachdem sie unter den Bäumen eingeschlafen war, war sie bei Kitsume zu Hause wieder aufgewacht. Ihre Mutter hatte sich liebevoll um sie kümmert. Amy hatte an die Zeit vor diesem Tag, also an die Tage vor ihrem 7ten Lebensjahr, keinerlei Erinnerungen mehr.
Gedankenverloren folgte Amy ihren beiden Kolleginnen zu der gemeinsamen Wohnung. Eine der Beiden schloss die Tür au und die Drei traten ein. Sofort wurden sie von Tschakko, dem kleinen Husky begrüßt. Freudig bellend lief er um die drei Ninjadamen herum und sackte ausgiebige Streicheleinheiten ein. Auch Kitsumes Tigerkatzen, Emily und Rei, kamen angelaufen und miauten fröhlich. Amy drängte sich ungeduldig an den, von ihr liebevoll genannten, `Viechern` vorbei und verließ den Raum.
Verdutzt schauten sich Kitsume und Mizumi an.
„Was hat sie denn?“ fragten sich die Beiden.
Amy schloss schnell ihre Tür und blickte sich in ihrem dunklen Zimmer um. Es war eher spärlich eingerichtet, aber das nur weil Amy nicht so viele Dinge haben wollte. Das Zimmer war ziemlich groß und unter dem riesigen Fenster stand ein hölzernes Doppelbett, mit schönen Verzierungen an Kopf- und Fußende. Hinter der Tür, stand ein großer alter Schrank, ebenfalls mit Symbolen darauf und schräg gegenüber von ihm, stand eine kleine Kommode, auf der eine Decke lag. Auf dem Boden lag noch ein Teppich und hier und da hingen und standen Vasen, Bilder und selbstgemahlte Gemälde. Die schweren Vorhänge waren allesamt zugezogen. Amy ließ sich auf ihr Bett sinken. Sie hatte Angst davor, ja Angst, einzuschlafen. Wieder Bruchstück ihrer Vergangenheit zu erleben und am nächsten Morgen nicht mehr zu wissen was sie geträumt hatte. Sie legte ihre Ellebogen auf ihre Knie und starrte zu Boden. Es war schrecklich. Sie wusste nichts über ihre Vergangenheit und es war schmerzhaft sich zu erinnern. Sie wusste weder warum sie keine Tränen sonder Blut weinte noch warum sie so eigenartige Augen hatte. Nervös knabberte sie an ihrem Fingernagel. Eine ihrer schlechten Angewohnheiten. Ihr gegenüber stand ein Spiegel, in den Amy nun blickte. Sie wusste genau dass sie hübsch war und das sie schon fast jeder Junge hier, in diesem Dorf, nach einem Date gefragt hatte, aber sie wollte und konnte nicht ja sagen. Amy war ein nervliches Wrack, das wussten ihre beiden Kolleginnen. Sie konnte nicht mehr. Sie hatte schon in fast allen Ländern nach ihrer Vergangenheit gesucht, hatte aber nichts gefunden. Nur noch Konoha-gakure und Suna-gakure blieben nun übrig und nach Konoha sollten Kitsume, Mizumi und sie hinüberfahren.
//Ich halt das nicht mehr lange durch! Wetten in Konoha und Suna finden wir genauso wenig wie in allen anderen Ländern?// dachte sie entmutigt.
Es war nicht fair, doch nicht auf der Welt war fair. Unschuldige Menschen starben, weil irgendwelche großen Mächte mal wieder Streit hatten oder weil irgendwelche Clane nicht in Frieden zusammenleben konnten. Amy hatte es aufgegeben einen Grund für ihr Dasein zu suchen oder nach etwas was sie ermutigte weiter zuleben. Sie war schon seit Jahren ihren Depressionen verfallen.
Traurig ließ sie sich zurück fallen und starrte ihre Decke an. Ein zartes Klopfen war von der Tür zu hören und Amys Blick wandte sich zur Tür.
„Amy? Ist alles in Ordnung!“ fragte eine Stimme, welche Amy eindeutig Kitsume zuordnen konnte.
„Das geht dich gar nichts an!“ fauchte Amy sauer.
„Amy was ist denn bloß los mit dir?“ fragte Kitsume und öffnete die Tür einen Spalt.
„Zisch ab!“ für Amy sie an und Kitsume zuckte zurück.
Kitsume wollte es noch einmal versuchen, doch dann ließ sie es und schloss die Tür hinter sich. Amy drehte sich auf ihren Bauch und vergrub ihren Kopf in ihrer Bettdecke.
Kitsume und Mizumi saßen währenddessen still am Küchentisch und sahen immer wieder zu Amys Zimmertür.
„Was ist nur schon wieder mit ihr los?“ fragte Kitsume und nahm Tschakko auf ihren Schoß um ihn dort zu streicheln.
„Es wird immer schlimmer!“ seufzte Mizumi.
„Du hast Recht! Wir müssen uns mit der Suche nach ihrer Vergangenheit beeilen!“ stimmte Kitsume zu.
„Nur wo sollen wir noch suchen? Die einzigen Länder, die noch bleiben, sind Konoha und Suna! Meinst du da finden wir was?“ fragte Mizumi.
„Ich weiß es nicht, aber ich hoffe es!“
„Das einzige Problem ist nur… Amy ist nicht einverstanden! Sie hat keine Lust mehr überall hinzureisen und zu suchen!“
Kitsume setzte Tschakko wieder ab und verschränkte die Arme vor der Brust.
„Ich weiß! Aber das ist auch verständlich. Schließlich ist sie sehr oft schon enttäuscht worden. Sie will einfach nicht mehr, so sehr ihre Vergangenheit sie auch interessiert!“
Mizumi senkte den Blick und fuhr sich durchs Haar, als ihr plötzlich eine Idee kam.
„Wir müssen ja nicht nach Konoha oder Suna gehen und ihr sagen dass wir dort suchen wollen. Wir können doch einfach Mizukage-sama fragen ob wir nicht so etwas wie Pflichttraining dort machen können!“
Ihre Augen strahlten fast, als sie Kitsume von der Idee erzählte. Diese sah sie erst verdutzt an, bis sie über den Einfall noch einmal nachdachte.
„Hm… Dann fragen wir ihn doch direkt!“ lächelte Kitsume und stand auf.
„Nehmen wir doch Tschak mit. Er muss bestimmt noch mal raus!“ meinte Mizumi und erhob sich ebenfalls von ihrem Stuhl.
Die Beiden machten sich fertig und während Mizumi Tschakko die Leine umband, klopfte Kitsume noch an Amys Tür und sagte ihr die Beiden würden mit dem Hund rausgehen. Stille kam ihr als Antwort entgegen.
//Das war ja zu erwarten!// lächelte sie innerlich.
Schnell verließen die Beiden die Wohnung und machten sich auf den Weg zum Tempel.
Amy blieb noch solange in ihrem Zimmer bis sie die Tür ins Schloss fielen hörte und öffnete dann langsam die Tür. Sie lugte hinaus um sicher zu gehen das niemand mehr in der Wohnung war. Niemand bis auf die beiden Katzen sie zusammengerollt vor dem Kamin im Wohnzimmer lagen. Amy schritt durch die Küche, bis ins Wohnzimmer und setzte sich dort auf die Fensterbank. Sie starrte hinaus. Es war ein wunderschöner Tag. Die Sonne schien, die Vögel zwitscherten und alle schienen fröhlicher als sonst zu sein. Doch für Amy waren solche Tage schlimmer als andere. Sie hasste es, wenn ihr gezeigt würde, dass es andere Menschen besser als sie hatten. Sie versuchte sich immer wieder einzureden, dass es viele Menschen auf dieser Welt gibt, die es viel, viel schlechter haben als sie, doch an solchen Tagen schien die ganze Erde fröhlich und glücklich zu sein. Nur Amy war ihn ihrer schwarzen Hülle gefangen. Allein mit all dem Schmerz, mit all der Sehnsucht nach Wissen und Liebe.
Sie zog ihre Beine an ihren Körper und schlang die Arme darum, immer noch den Blick nach draußen gehalten. Sie fühlte sich leer, als wäre sie nur ein Körper, ohne Geist. Langsam schloss sie die Augen und genoss die Dunkelheit, die so tröstend, so erschreckend war.
//Wofür bin ich hier?// fragte sie sich und öffnete abrupt die Augen.
Wie oft hatte sie jetzt nun schon darüber nachgegrübelt, warum Menschen auf dieser Welt waren, wenn sie doch sowieso nur leiden und sterben würden? Was hatte das alles für einen Sinn? Es machte keinen und das war der Knackpunkt. Wofür brauchte man gute und schlechte Erinnerungen, wenn man irgendwann sowieso stirbt?
Niemand konnte ihr auf diese Fragen eine Antwort geben. Was daran lag, dass sie noch niemandem diese Fragen gestellte hatte.
Amy behielt ihren Schmerz für sich. Sie wollte andere nicht um Hilfe bitten oder mit ihren Sorgen belasten. Es war viel einfacher es für sich zu behalten, als es mit jemandem zu diskutieren. Sie sprang von der Fensterbank und begab sich ins Badezimmer.
Ihr erster Impuls war, sich eine Schere zu schnappten, sich in die Wanne zu setzten und sich die Kehle durchzuschneiden, doch als sie so in diesem leeren Raum stand und nachdachte, fielen ihr Mizumi und Kitsume ein. Sie waren nicht ihre besten Freundinnen, nein soweit war Amy noch nicht, aber sie waren für sie so etwas wie eine Familie. Ein Ersatz. Amy wollte nicht feige sein. Nein sie war eine Kämpfernatur. So schwer es auch war, sie würde versuchen es durchzustehen.
Schnell verließ sie das Zimmer wieder und ging wieder in ihr Reich. Amy legte eine CD ein und stellte den CD Rekorder an. Sie ließ sich aufs Bett fallen und schlief letztendlich, bei der leisen, beruhigenden Melodie ein.
Etwa eine halbe Stunde später…
Mizumi schloss schnell die Tür auf und ließ Kitsume und Tschakko hinein.
„So wo ist Amy?“ fragte Kitsume sofort.
„Bestimmt auf ihrem Zimmer!“ meinte Mizumi und öffnete Amys Tür einen Spalt.
Der Anblick war einfach zu süß. Amy lag zusammengerollt in ihrer Decke auf ihrem Bett und schlummerte tief und fest. Leise schloss sie die besagte Tür und grinste Kitsume an.
„Sie schläft!“ flüsterte sie und ging ins Wohnzimmer.
Kitsume folgte ihr schnell und streichelte ihre Katzen ausgiebig.
„Es war nett von Mizukage-sama uns das zu erlauben!“ lächelte Mizumi und sah Kitsume über sie Sofalehne hinweg an.
„Finde ich auch!“ stimmt diese zu.
Langsam näherte sich der Tag dem Ende und die Beiden beschloss Amy morgen von dem Trainingsausflug zu erzählen, da sie jetzt erst mal