Fanfic: Ocarina of Time wie es weiter geht

Untertitel: Eine neue Reise beginnt

Kapitel: Ein altes Wiedersehen

Ein altes Wiedersehen
So und nun habt ihr wieder etwas Neues von mir^^ viel Spaß^^

Das einzigste was sie sah, war, dass es so leer war wie am Anfang im Dorf, im dem sie sich wiederfand. Es war einfach schrecklich. Alles lag in Trümmern, viele Schwerverletzten lagen hier, die nach einigen Momenten im Kampf gegen ihre Schmerzen, doch ihr Leben aufgeben mussten.
„Was ist aus diesem Städtchen geworden, ich kann es nicht begreifen...“ murmelte Zelda.
Und wie beim ersten Mal riefen sie keuchende Stimmen und wollten nicht aufhören. Heftige Kopfschmerzen begleiteten sie und sie verspürte eine Aura, die sie nicht einordnen konnte, sie kannte sie nicht. Von Mal zu Mal wurden die Stimmen schwächer, mal dröhnten sie in ihren Ohren. Dann nahm sie eine wahr, die ihr bekannt vor kam. Zelda war starr vor Schreck. Dann kam sie an einem Steinhaufen vorbei. Er sah aus wie ein alter Altar. Sie kniete sich davor und fing an zu beten. Sie betete ein uraltes hylianisches Gebet, das nur sehr wenige kannten. Nichts könnte sie aufhalten.

Nach dem sie aufgehört hatte, stand sie auf.
„Link...“ flüsterte sie
„Bitte kehre zu mir zurück. Du weißt gar nicht, wie viel du mir bedeutest. Und Impa...Mutter. Du fehlst mir. Dein Volk ist nun ausgestorben, es wird nie wieder so sein, wie es war. Keiner außer dir hatte überlebt. Nun ist alles vorbei. Mein Vater hat sich gegen mich verschworen, er hasst mich wegen Dinge, die ich nicht tat. Bitte egal wie, als Geister, Tiere, lebend oder als ungewöhnliche Kreaturen, kehrt zu mir und erfüllt mich mit Freude. Aber das wird wohl nie mehr passieren.“
Als sie sich ein weiteres Mal umschaute, sah sie eine Frau, die nicht so sehr verletzt war. Sie lief zu ihr hin.
„Kann ich helfen?“ fragte Zelda schüchtern nach.
„Ja...Wer bist du überhaupt?“ fragte die Frau nach.
„Ich bin Zelda, Prinzessin Hyrules.“
„Oh das wusste ich nicht.“
„Nicht schlimm.....was ist hier passiert?“
„Ganon und noch eine andere Kreatur waren hier und wollten uns alle auslöschen und die ganze Stadt vernichten.“
„So wie ich sehe haben sie das auch fast geschafft...Apropos ich sehe gerade, du bist nicht von hier, du kamst aus Hyrule hierher. Wie lange ist das her?“
„Vierzehn Jahre und ungefähr 3 Monate ist es her. Ich hatte auch eine Tochter, sie hieß auch Zelda, doch mein Mann hatte mich vom Hof vertrieben und dann sagte er nach einem Jahr, sie sei gestorben, aber ich glaube ihm nicht. Ich hatte eine Zofe für sie bestellt, eine Shiekah, ich glaube Impa war ihr Name.“

Zelda wich zurück.
„Impa?“
„Ja so habe ich das in Erinnerung.“
„Ich kenne sie. Sie war meine Zofe, bis sie starb.“
„Kann es sein? Haben die Göttinnen meine Gebete erhört? Also bist du...“
„Ja, ich bin es, deine Tochter!“

Sie schlossen sich fest in die Arme. Zelda war überglücklich, sie hatte nun die Person, die sie am meisten im Leben vermisste, ihre leibliche Mutter, gefunden. Freudentränen rangen beide über die Wangen. Die Zeit verstrich für sie nun so langsam, wie eine Schnecke kriechen konnte. Sie konnten ihr Glück nicht fassen. Am Himmel leuchteten drei verschiedene Sterne.

„Die Sterne der Göttinnen. Ich danke euch so sehr! Ich stehe in eurer Schuld!“
„Mutter...Vater hat mir nie deinen Namen verraten. Nenn ihn mir bitte.“
„Du brauchst nicht so höflich mit mir zu reden, du bist mein Fleisch und Blut.“, dabei grinsten beide.
„Hmm? Dein Vater verriet nie meinen Namen? Valrysia.“ sie lächele.
„Valrysia? Schöner Name. Er gefällt mir.“
„Du hast mir bestimmt viel zu erzählen.“
Zelda erzählte Valrysia alles, was ihr wichtig war. Als sie aufgehört hatte, machte Valrysia eine traurige Miene.
„Das tut mir echt Leid meine Kleine. Ich hatte es aber nicht viel besser wie du. Ich wurde vom Hof vertrieben, ich durfte dich nie wieder sehen. Das war sehr schlimm für mich. Ich hatte mir sehnlichst eine liebe, höfliche Tochter gewünscht. Als dein Vater mir erzählte, dass du tot wärst, durch eine Krankheit, die ich nicht aussprechen kann, fing mein Teufelskreis an. Ich wusste weder ein noch aus. Bis jetzt, jetzt hab ich dich wieder und das ist das Schönste, was mir je passieren konnte. Du bist mein ein und alles, mein Stolz, meine Hoffnung, mein kleiner Engel, der immer über mich wacht und auf mich aufpasst.“
„Zuallererst muss ich dich wieder gesund pflegen. Du hast fast keine Verletzung, das dürfte nicht lange dauern.“
„Nein, wirklich nicht...Warte, ich habe eine Idee, wie wir wieder ein schönes Leben führen können.“
„Wie? Raus mit der Sprache!“
„Nun gut. Meine Großmutter Zeldaya hat mir früher immer eine Legende über einen heiligen Schrein erzählt, die ich sehr mochte. Sie berichtete mir, sie sei in Xanos, ein sehr weit entfernter Ort, den nur die königlichen Familien der ganzen Welt besuchen dürfen. Vor langer Zeit hat ein grausamer Dämon diesen Schrein zunichte gemacht. Dann fuhren 7 Sterne auf die Erde und bauten den Schrein innerhalb einiger Jahre wieder auf. Danach erlosch das Licht der Sterne. Sie nahmen all ihre Kraft zusammen und verschmolzen mit einigen der königlichen Leute, die damals auf dieser Welt wohnten. Und auch die hylianische Familie wurde nicht ausgelassen. Generation für Generation wird die Geschichte weitergegeben und sie geriet nie in Vergessenheit. Hast du sie noch nie gehört?“
„Nein.“
Zelda war wie gebannt von dieser Geschichte. Sie versuchte es sich bildlich vorzustellen, kam aber zu keinem Schluss. Valrysia beäugte ihre Tochter genau und bemerkte das Triforcezeichen an ihrer Hand.
„Dieses Zeichen...dir ist ein Teil des mächtigen Triforce einverleibt?“
„Ja, das Fragment der Weisheit.“
„Dann bist du mit Sicherheit eine der sieben Weisen und hast den Führer der Sterne in dir, dass spüre ich.“
„Ganz Recht. Wie, den Führer der Sterne?“
„Ja, der goldene Stern, der, der die anderen beschützt und über sie wacht.“
„Wirklich? Das ist nicht zu fassen!“
„Sicher bin ich mir nicht...aber das können wir ganz einfach testen, naja nicht wirklich.“
„Wie? Wie sollen wir das denn anstellen?“
„Du musst zum Schrein gehen und die Prüfung bestehen.“
„Prüfung? Ist sie schwer?“
„Das wurde mir nie gesagt. Meine Großmutter war zwar schon einmal dort, aber sie erzählte mir nie davon.“
„Muss ich das wirklich alleine machen? Das wäre schrecklich. Ich habe dich gerade erst gefunden und dann schon verloren.“
„Geh mein Kind, das Schicksal ruft dich. Ich werde hier bleiben und auf dich warten. Ich bin mir sicher, dass du unverletzt wieder in meine Arme fallen wirst.“
„Na gut. Ich muss wohl.“

Somit machte sich Zelda auf den Weg. Erst ging sie durch die zerstörte Stadt durch. Sie schaute sich gar nicht erst um, sondern ging einfach geradeaus durch. Ihre Mutter wurde immer kleiner, bis sie nur noch ein Punkt am Horizont war. Die Sonne ging unter. Es wurde Nacht. Zelda kannte aus Kindertagen, dass es hier immer sehr kalt war. Zwar frierte sie, aber sie ließ sich nicht davon abhalten. Manchmal blieb sie stehen, um sich zu orientieren, sonst würde sie sich in den Fängen der Nacht verirren und wer weiß wo landen.
„Wie es wohl dort aussehen mag?“ fragte sie sich so manches Mal.
Dann bemerkte sie, dass etwas in ihrer Tasche war. Es war die Okarina. Als das Spiel begann, breitete sich ein wohl wärmendes Gefühl in ihr aus. Dann wurden wieder solche Bilder stärker, schon so stark, als wären Geister in der Nähe. Und wieder hörte Zelda die Stimme von Impa.
„Ich habe alles mitbekommen, schön das du deine Mutter gefunden hast.“
Dann verschwand sie urplötzlich wieder.
„Bilde ich mir das immer nur ein, oder ist es wirklich so?!“
*Scheint wohl so. Dann mache ich mich wieder auf den Weg.*
Doch die Wüste die sie durchqueren muss, ist die Wüste der Vergangenheit. Plötzlich kamen viele Rückblenden in Zelda’s Gedanken. Sie erinnerte sich an sehr viele Dinge, doch dann spürte sie wieder ein Stechen in ihrem Herzen. Sie erinnerte sich an folgendes:

Zelda schaute auf. Da stand ein junger Mann, blondes Haar, blaue Augen, grünes Gewand.
"Link!! Bist du das? So antworte mir!"
Zelda schaute diese Gestalt länger an und bewegte sich langsam auf sie zu. Doch dann stolperte sie und drehte sich um. Tränen rangen über ihre Wangen auf den Weg ins Freie.
(Anmerkung: Das ist aus Kapitel 3 dieser Geschichte: Traum oder Real?)
Danach ging es weiter. Es schmerzte immer mehr in ihr, wenn sie die schrecklichen Bilder noch einmal sehen musste:
.
"Link lebt nicht mehr, er ist tot...mein Bruder Goro...."
"Was?!" Zelda schaute Darunia tief in die Augen.
"Ja...er wurde von Ganon ermordet Goro..."
"Nein!"
"Prinzessin...es tut mir Leid das Ihr das so erfahren müsst." Darunia schwieg. "Aber...aber...das kann nicht wahr sein!" Zelda fiel auf ihre Knie und weinte. Impa bückte sich zu ihr hinunter.

Und auch an dies:
Zelda blieb wie angewurzelt stehen. Was sollte sie tun? Sollte sie weglaufen und Impa im Stich lassen? Oder sollte sie ihr helfen und dabei Angst haben, dass sie sterben könnte? Sie rannte auf Impa zu, packte sie am Arm und rannte darauf los.
"Zelda was hat du vor?"
"Ich muss dich befreien!" Zelda und Impa waren schon fast am Ausgang, doch dann fiel ein großer Steinbrocken auf die beiden. Zelda quetschte sich hinaus. Sie versuchte Impa an der Hand herauszuziehen, doch sie schaffte es nicht. Sie war zu schwach.
"Hier, ich bitte dich meine Kleine, nimm sie an dich. Die Okarina der Zeit. Spiele sie und denk an mich." keuchte Impa und ließ ihren Kopf auf die Erde fallen. Zelda fühlte nach ihrem Puls. Sie fand keinen. Dann schloss sie ihre Augen für kurze Zeit und rannte hinaus. Da sie immer noch ihre Augen zu hatte, rannte sie gegen Darunia, der sie mit großen Augen ansah. "Wo ist deine