Fanfic: Ocarina of Time wie es weiter geht

Zofe?" fragte er leise. Zelda schaute in Richtung Steinhaufen, der immer mehr den Eingang des Schlosses verschüttete.
(Anmerkung: Ist wieder aus Kapitel 3 dieser Geschichte Traum oder Real?)

Sie ballte ihre Hände zu Fäusten und rammte diese in den weichen Sand. Sie schaute zum Horizont. Es war noch ein sehr weiter Weg und immer wieder blieb sie stehen um ihre Rückblenden zu verarbeiten. Wenn das alles vorbei ist, schwor sie sich, nie wieder hierher zu kommen. Langsam spürte sie, wie ihre Kehle immer mehr austrocknete. Sie japste, sie fühlte sich, als würde sie gleich sterben. Ihre Atmung wurde immer langsamer, ihre Schritte immer kleiner. Dann fiel sie mitten in den Sand und das letzte was sie sah, war das jemand auf sie zukam.

Die ganze Nacht verbrachte sie einen Schlaf voller Alpträume. Als sie aufwachte, fand sie sich in einem großem Zelt wieder. Dann hörte sie eine junge Stimme
„Was macht denn so ein süßes Mädchen wie du hier in der Wüste?“
Zelda hörte gar nicht zu, sie war damit beschäftigt, sich zu orientieren.
„Wo bin ich? Was habe ich hier zu suchen?“
„Du bist mitten in den Sand gekippt, weil du ziemlich geschwächelt hast und du nicht mehr konntest. Also nochmal: Was hast du hier verloren?“
„Ich...weiß es nicht, nur das ich etwas suchen muss, dass hier irgendwo sein soll.“
„Hm? Du hast keine Ahnung, was du hier sollst? Aber du musst doch wissen, was du hier suchst, weil die Wüste ist sehr gefährlich. Wenn man nicht aufpasst, wird man von seinen eigenen Erinnerungen verschlungen, so heißt es in einer Legende.“
„Legende? Legende...irgendwoher kommt mir da etwas in den Sinn, aber was? Sag mal, gibt es noch eine weitere Legende über diese Wüste?“
„Nicht das ich wüsste.“
„Auch nicht über etwas, was hier sein soll?“
„Nein, ich kenne die Wüste in und auswendig. Vielleicht erinnerst du dich durch deine Rückblenden bald wieder daran. In der Zeit bleibst du am besten hier und ich helfe dir wieder auf die Beine.“ Dabei lächelte der Junge Zelda an.
„Wird wohl das Beste sein...wie heißt du? Du hast mir schließlich das Leben gerettet und mich vor dem Tod bewahrt.“
„Symar. Und das...“, er zeigte auf ein Mädchen, das gerade herein kam
„ist Nencya. Sie ist meine Schwester.“
„Schön dich zu sehen, mein Bruder hat dich gefunden, als du ohnmächtig im Sand lagst. Er hätte dich beinahe verschluckt. Symar, weißt du wo Tumineya und Laurion sind? Sie sind seit heute Morgen verschwunden.“
„Laurion wollte mit Tumineya losgehen, um etwas zu Essen zu suchen. Ich hoffe sie haben sich nicht verlaufen. Tumineya ist meine 2 Jahre jüngere Schwester und Laurion ist unser ältester Bruder. Er ist 3 Jahre älter als ich.“
„Mein Kopf ist noch nicht ganz klar. Wie alt ist denn jetzt wer?“
„Also: Tumineya ist die Jüngste und 2 Jahre jünger wie ich, also 14. Danach kommt Nencya. Sie ist die Zwillingsschwester von Tumineya, aber 3 Minuten älter. Danach komm ich und ich bin 16. Und dann kommt Laurion, es ist 3 Jahre älter wie ich, also 19, verstanden?“
„Ja. Und wie kann man Tumineya und Nencya auseinanderhalten?“
„Nencya ist größer und hat braune statt blaue Augen.“
„Aha, gut zu wissen. Aber was um Himmels Willen macht ihr denn ganz allein in der Wüste? Sie ist doch so gefährlich?“
„Richtig, sie ist gefährlich. Unsere Eltern haben uns in einem abgelegenem Dorf in der Nähe von Hyrule geboren und großgezogen. Doch als die Geburt der Zwillinge begann, wurde Mutter plötzlich sehr schwach. Sie konnte sie zwar erfolgreich gebären, aber leider starb sie direkt danach. Da wir unseren Vater nie kannten oder besser nie kennen gelernt hatten, musste sich Laurion allein um uns kümmern. Weil ich war damals ja nur 2 und mein Bruder 5 Jahre alt, also konnten wir so nicht überleben. Also machten wir uns auf die Reise und wir wollten in einer Familie in Hyrule unterkommen. Kurz bevor wir ankamen, fing Nencya plötzlich an zu weinen und zu schreien. Aus Not gingen wir diese langen Treppen hoch, in der Hoffnung, endlich anzukommen. Wie ging es dann weiter Nencya? Wie hab ich dir es erzählt, ich hab es vergessen.“
„Also kamt ihr in Kakariko an.“
„Woher weißt du das?“
„Ich bin in Hyrule aufgewachsen.“
„Achso, darf ich weiter erzählen?“
„Klar, brauchst mich nicht zu fragen!“
„Gut wo waren wir? Ach ja, also wir kamen in einem Dorf an, dass uns erst unheimlich vorkam. Ich schrie wie um mein Leben. Dann klopfte Laurion an und da kam eine Frau hinaus. Sie schien bemerkt zu haben, dass mit mir etwas nicht stimmte und bat uns schnell hinein. Sie sagte, sie hätte nicht sehr viel Zeit und war dann auch schon wieder verschwunden. Nach ein paar Minuten kam ein kräftig gebauter Herr herein und war auch schon dabei, mich zu verpflegen. Im Nu war ich wieder fit, schätze ich.“
„Wie du dabei rot geworden bist, hab ich nie vergessen.“
„Hey du sollst mich nicht unterbrechen, wenn ich am erzählen bin! Also, wo bin ich stehen geblieben? Stimmt da...also, ein paar Tage später kam diese Frau wieder und hatte auch ein kleines Mädchen dabei. Sie war überglücklich, als sie uns sah und lachte den ganzen Tag über, als meine Brüder mit ihr spielten. Anscheinend war sie die Prinzessin von Hyrule, weil am Anfang sah sie ein wenig unglücklich aus. Doch als sie dann Laurion erblickte, wirkte sie wie ausgewechselt.“
„Ja, damals war ich wirklich etwas einsam.“ murmelte Zelda, seufzte und blickte auf den Boden.
Nencya und Symar rissen die Augen auf. Sie setzten sich auf den roten Teppich der da lag und schauten sich an. Sie konnten es nicht glauben.
„Das ist nicht wahr.“
„Eigentlich wollte ich es nicht sagen, aber ja.“
„Cool. Aber das wird nichts ändern, wir sind schließlich nur Kinder.“
„Da bin ich aber beruhigt. Ich dachte schon. Denn schließlich bin ich auch nur ein Kind, aber halt nur anders aufgewachsen und erzogen.“
„Stimmt, freut uns trotzdem sehr, dich wieder zu sehen.“
„Mich auch, ich kann mich sehr gut an euch erinnern. Du hast mich immer mit deinem Geschreie genervt.“
„Nicht nur dich. Ach sieh mal, da kommen Laurion und Tumineya.“
„Ach Laurion...er war immer so gut zu mir. Ich freue mich so sehr, ihn mal wieder zu treffen, hat er sich verändert Tumineya?“
„Kannst mich ruhig Tumi nennen und nein, er ist immer noch der selbe.“
„Ihr wart sehr lange bei uns. Laurion war meine erste Liebe, aber bevor ich es ihm noch sagen konnte, seid ihr verschwunden.“
„Jetzt kommt er gleich, dann kannst du ihm es beichten.“ sagte Tumineya und lächelte.
„Ich weiß nicht so recht. Ich bin mir sicher, er erkennt mich nicht wieder.“
„Hey komm, du hast dich kein bisschen verändert, du bist nur hübscher geworden, dass ist alles.“
„Wenn du es sagst, stimmt es wohl auch. Ich liebte danach einen anderen, doch er starb und in meinen Träumen habe ich mit ihm gesprochen und er hasst mich und ich hasse ihn auch, es ist unbeschreiblich, wir stritten uns und es reichte mir. Seitdem hasse ich ihn sehr.“
„Aber warum bist du dann hier?“
„Um einen.....genau! Um einen Schrein zu finden und das Böse aufzuhalten, dass sich langsam über Kakariko und Hyrule ausbreitet. Und um zu beten, dass Impa wieder bei mir sein kann, zwar nicht ganz, aber wenigstens so ähnlich wie in mir leben kann.“
„Wie, sie ist tot?!“
„Ja. Sie wurde unter den Trümmern des Schlosses begraben, als es einstürzte. Ich habe sie dann mit Darunia in Kakariko begraben.“
„Oh nein, dass tut mir so Leid für dich.“
„Es war so schrecklich, ich sehe die Bilder schon vor mir.“
„Hör auf daran zu denken! Dann wird es dich nicht mehr verfolgen, verdräng es! Sonst frisst das ganze deine Seele und du wirst verrückt!“
„Es geht schon wieder. Alles wieder in Ordnung.“
Dann hörten sie jemanden. Zelda stand auf und ging raus und schaute in die grelle Wüstensonne. Sie kniff ihre Augen zusammen, sodass sie nur noch ein klein wenig sehen konnte. Dann tippte ihr jemand auf die Schulter. Wie im Sturm drehte sie sich um. Ihr Herz fühlte sich an, als würde es brennen, aber es tat ihr gut. Sie schaute auf. Es war der, den sie erwartet hatte. Laurion schaute Zelda tief in die Augen. Sein sanftes braun traf sie innerlich wie ein Schlag. Aber nichts von alldem tat ihr weh oder rief Schreckliches hervor. Sie durchschoss ein warmes Gefühl, dass sie nicht wirklich einordnen konnte, es aber als Liebe aufnahm.
„Ich glaub ich sehe eine Fata-Morgana. Bist du es wirklich?“
„Ja. Bist du immer noch der Laurion von früher?“
„Klar, nur nicht mehr so brutal. Ich hab dich so sehr vermisst, ich dachte wir sehen uns nie wieder.“
„Alle Wege führen wieder zusammen. So wie uns.“
Zelda zitterte und sie war rot im Gesicht. Laurion nahm sie behutsam in den Arm und drückte sie fest an sich. Zelda zitterte nun etwas stärker, sie war glücklich und zugleich nervös. Sie sahen sich Ewigkeiten nicht mehr. Freudentränen stiegen in beiden hoch. Doch dann zerrte sich Zelda weg von Laurion und fiel wieder auf den Boden. Sie stützte sich dann mit einer Hand ab und die andere krallte sich an ihrem Kleid fest. Laurion kniete sich zu ihr hinunter und legte beide Hände auf ihren Rücken. Er murmelte etwas vor sich hin. Zelda schreckte nach dieser Prozedur hoch in den Stand. Auch Laurion stand auf. Er konnte sie gerade noch auffangen, als sie nach hinten taumelte und wieder fast gefallen war.
„Kommt ihr rein, es ist spät, es wird kalt und das Essen ist fertig.“
„Ja, wir kommen! Geht’s dir wieder besser?“
„Mir ist ein wenig schwindelig, aber sonst ist alles klar.“
„Na klar, deine Kraft ist aufgebraucht und du musst hier viel trinken, sonst bekommst du wieder einen Schwindelanfall und sackst zusammen.“
Zusammen gingen sie ins Zelt zurück. Es war schon sehr spät. Der Geruch von Essen stieg allen in die Nase und Zelda merkte jetzt