Fanfic: Kejicho

Kapitel: Kapitel 7 - Das Keicho

Tja, irgendwie sind meine Leser verschwunden (bis auf StarAngel).
Na ja, ich stell die letzten zwei Kapitel trotzdem noch hoch.
Bye, angi-chan ^-^

Dieser Mann stand in der Tür und starrte die drei an. Plötzlich fing er wieder an zu grinsen. „Danke. Ich danke euch, dass ihr mich hierher geführt habt. Mit der Kette hätte ich es auch allein gefunden, aber so war es doch viel angenehmer. So, und jetzt geh da Weg, Kleine. Ich will das Amulett!“ Doch Rie rührte sich nicht. „Dann ist das wirklich das Kejicho.“, murmelte sie. Der Mann hinter ihr kam näher. Doch Kensuke stellte sich ihm in den Weg. „Das Amulett ist etwas ganz besonderes! Da sie die Kette nicht aktivieren können, heißt das auch, dass es ihnen auch nicht zusteht!“ Der Mann lachte laut. „Ach, mein Junge, das glaubst aber auch nur du. Es gehört mir.“ „Sie haben wohl eine Kleinigkeit übersehen, was? Das Amulett kann nur von einem Kejimeister benutzt werden!“, meinte Kensuke. Nun fing der Mann wieder an zu lachen. „Ach, da musst du dir mal keine Sorgen machen.“ Nachdem er das gesagt hatte, zog er ein Holzschwert unter seinem Mantel hervor. Kensuke stutzte. „Ja, Kleiner. Du bist hier nicht der Einzige, der Keji kann. Und wenn du mich nicht vorbei lassen willst, müssen wir wohl kämpfen!“ Rie erschrak und Asuka ging es nicht anders. „Ok, dann wird es wohl so sein.“, erwiderte Kensuke.
Die beiden stellten sich gegenüber und begannen zu kämpfen. Es schien, als ob beide gleich stark wären. Als der alte Mann das bemerkte wurde er wütend. „Du bist ja gar nicht schlecht. Wer bist du?“ Diesmal war es Ken, der lächelte. „Ich bin Kensuke Asuno. Der amtierende Keji- Meister.“ Der Mann wurde dadurch noch wütender. Rie bemerkte, dass er mit der freien Hand in seinem Mantel rumkramte und schrie: „Ken!!! Pass auf!!! Er benutz ein Messer!“ Ken zuckte zusammen und sprang, noch bevor der Mann ihn mit dem Messer verletzen konnte, zurück. „Verdammt! Was soll das?“, rief er wütend, aber der Mann raste schon wieder mit dem Messer auf ihn zu. Beim dritten Mal traf er Ken in der Seite, wodurch dieser auf die Knie ging. „Ken!!!“, schrie Rie und Asuka sah ihn entsetzt an. „Nein, er darf ihn nicht auch noch töten. Bitte nicht. Ich will nicht noch mehr Freunde verlieren!“, murmelte Rie und nahm das Kejicho. Damit lief sie dann zu Kensuke.
„Ken!!“, rief sie und kniete sich zu ihm. „Rie? Verschwinde! Der Kerl ist total skrupellos.“, sagte er, doch sie blieb und drückte ihm das Amulett in die Hand. „Was?“ „Nimm es, Ken. Du bist derjenige, der es benutzen kann, das weiß ich.“, meinte sie und lächelte. „Das Amulett?! Gib es her!!“, befahl der Mann und ging mit seinem Messer auf die Beiden zu. Doch Kenn stellte sich vor Rie und legte sich das Amulett um. „Lass sie in Ruhe. Wie oft soll ich das denn noch sagen?“ Das Kejicho begann bei seinen Worten zu leuchten. „Was? Das… kann nicht sein!“, stammelte der alte Mann. Die Drachenstaturen, die überall verstreut standen, erwachten zum Leben und trieben den Mann aus dem Tempel hinaus. „Wow, das Ding hat ziemlich was drauf.“, meinte Ken. Rie war erleichtert, denn sie hatte Recht gehabt. Kensuke war der Auserwählte. Und endlich war er wieder so, wie er vor der Reise war. „Oder du hast mehr Talente, als du denkst.“, scherzte sie. Er lächelte und Asuka kam zu ihnen hinzu.
„So, da das ja jetzt geklärt ist, können wir doch eigentlich hier verschwinden, oder?“, sagte sie. „Ja, liebend gerne, aber wie?“ Kaum hatte Rie das gesagt, fing die Kette an zu leuchten und ein Tunnel erschien in der Wand. „Ich glaube, die Frage hat sich erübricht“, lachte Ken.
Und so gingen sie durch den Tunnel. Mittendrin bemerkte Ken, dass die Kette und der Weg hinter ihnen sich aufzulösen begannen. „Die Welt schien wohl nur durch das Amulett entstanden zu sein. Alle diese Monster und Tiere waren die Wächter des Amuletts. Und jetzt, da es benutzt wurde, scheint alles zu verschwinden.“, dachte er laut. „Das ist doch gut“, lächelte Rie „Denn so hast du Ruhe vor dem Ding und musst nicht mit lebendig gewordenen Drachenstatuen zusammenleben.“ „Ja, da hast du natürlich Recht.“, meinte Ken lächelnd.