Fanfic: Rena

Kapitel: Rena’s 16. Geburtstag

Vorsichtig blinzelte Rena in die Sonne, als plötzlich eine Stimme durch das Zimmer "Happy Birthday" schrie. Es war ihre Freundin Mensa, sie saß bereits am Computer und spielte wieder einmal irgendein Computer-Spiel.
Mensa war ein kleines rundliches Mädchen, das Renas beste und einzige Freundin war. Rena hatte es endlich aus ihrem Bett geschafft und erwiderte ein schläfriges "Guten Morgen, Mensa", als diese auch schon vor ihr stand und ihr Geburtstagsgeschenk überreichte. Es war ein kleiner Bomko. Diese lebten in Bäumen und sprangen einem vor die Füße wenn man zu lange vor ihnen stand und nichts tat. Trotzdem war es sehr schwierig einen zu fangen.
Rena wehrte sofort ab, denn sie fand das Mensa dafür eindeutig zuviel gezahlt haben musste. Darauf entbrannte ein Streit zwischen den beiden Mädchen.
Am Ende des Streits nahm ihn Rena jedoch an, da sie sich so einen schon seit sie 10 Jahre alt war, gewünscht hatte. Plötzlich meinte Rena eine Stimme zu hören, die sie fragte wann es denn endlich etwas zu Essen gebe. Rena schaute sich verwirrt um, aber als sie Mensa fragte ob sie das denn gerade gewesen wäre meinte diese nur, sie hätte nichts gesagt und auch nichts gehört. Da dachte Rena einfach, dass sich die Stimme nur eingebildet hätte.
Trotzdem wollten Mensa und Rena gerade in den Internat-Speisesaal gehen, als Rena wieder diese Stimme hörte. Diesmal rief sie: "Nehmt mich mit!". Da erkannte sie, dass es der Bomko sein müsste der da rief. Deswegen kniete sie sich vor ihn hin und sprach: "Das ist also deine Stimme die ich da höre. Kannst du auch normal wie wir Menschen sprechen?" Der Bomko antwortete wieder in ihren Gedanken mit einem: "Nein, aber du kannst auch mit mir in Gedankensprache reden, damit sich das alles für die anderen Leute nicht so komisch anhört." Also dachte Rena: "Gut, aber eins möchte ich noch wissen, wieso kann ich dich hören und Mensa nicht?" "Weil ich erstens nur mit dir reden wollte und zweitens nur du die die Fähigkeit hast in Gedanken zu sprechen und außerdem: Nenn mich Woodchi." "Okay, Woodchi ich bin Rena und das ist Mensa." und zu Mensa sagte sie "Lass uns gehen und wir nehmen Woodchi mit." "Woodchi ist das der Name des Bomko?" "Ja!"
Als sie unten ankamen, fragte niemand wo sie den Bomko her hätte, obwohl alle sie neugierig anstarrten. Als die drei dann mit dem Essen fertig waren und eigentlich vorhatten, sich einen schönen Sonntag zu machen, kam Florian zu ihnen und überreichte Rena ein Buch, worauf diese gleich knallrot wurde, denn Flo war der beliebteste Junge der Schule. Was bei einem klugen Jungen, der noch dazu sein schönes schulterlanges Haar immer zusammenband damit es nicht in sein Traumprinzengesicht hängen konnte, kein Wunder war. Doch bevor Rena ihn fragen konnte, womit sie diese Ehre verdient hätte, war er auch schon wieder verschwunden.
Nun entschlossen die drei sich doch noch einen schönen Tag zu verbringen und gingen über die Schlosswiese zum Waldrand. Die beiden Mädchen lehnten sich an Bäume während Woodchi mit der Erlaubnis von Rena in den Wald lief und sich neue Freunde suchte.
So konnte Mensa in Ruhe am Laptop arbeiten während Rena sich ihr neues Buch genauer ansah.
Außen war es wunderschön, verziert mit den verschiedensten Schnörkeln, in den buntesten Farben. Doch als Rena das Buch aufmachte, sah sie so viele verschiedene Schriftzeichen die sie nicht kannte, dass sie nicht mehr wusste wohin sie schauen sollte. Als sie dann jedoch durch das Buch blätterte bemerkte sie einen Brief der darin enthalten war.
Rena öffnete ihn und las, dass sie sich um 3 Uhr am Nachmittag im dritten Stock vor dem Bild des Prinzen Armuter ohne Begleitung einfinden sollte. Als Rena dann um halb drei Woodchi rief und ihm erklärte das sie um drei einen Termin hätte und nicht wisse wie lange es dauern würde, aber trotzdem wollte, dass der Bomko nachdem sie zurück war, wieder in ihrem Zimmer sein sollte, nickte dieser nur und verschwand wieder im Wald. Rena sprach noch mit Mensa und ging dann zu dem Treffpunkt. Dort wartete bereits Flo auf sie, der sie sogleich fragte ob sie das Buch dabei habe. Sie zeige es ihm und fragte auch gleich, was das Ganze denn sollte, da sie ja die Schriftzeichen nicht lesen konnte. Da Flo aber nicht antwortete und sich einfach umdrehte und ging, lief sie ihm hinterher und fing an los zu schreien. Flo ließ sich aber nicht aus dem Konzept bringen und ging einfach weiter. Als er dann stehen blieb wusste Rena nicht mehr wo sie waren und schrie auch nicht mehr auf Flo ein. Er fragte schließlich ganz gelassen, ob sie sich jetzt beruhigt hätte. Sie antwortete mit einem Ja, und er sprach weiter.
Er meinte, dass Rena in dem Raum, vor dessen Tür sie standen eine Überraschung erwarte. Sie wollte wissen was das für eine Überraschung wäre, doch Flo verriet nichts.
Aber als sie fragte, ob sie nun hinein gehen würden sagte Flo, er müsse ihr noch die Augen verbinden, da es ihr nicht erlaubt sei den restlichen Weg zu sehen, den sie hinter der Tür noch zurücklegen müssten. Als ihre Augen verbunden waren, drehte er sie noch, damit sie nicht soviel mitbekäme. Nachdem sie durch die Tür gegangen waren, gingen sie noch einige Zeit lang in die verschiedensten Richtungen und über viele Stufen manchmal rauf, manchmal runter. Als sie dann endlich da waren und ihr die Augenbinde abgenommen wurde, kam Rena aus dem Staunen nicht mehr hinaus.
Sie standen in einem Raum, in dem sich 7 weitere Personen befanden. Plötzlich wurde sie angesprochen und zwar von der Person die anscheinend die Älteste war obwohl sie nur wie 36 aussah: “Hallo Rena, schön dass ihr den Weg hierher gefunden habt. Ich bin Nightqueen, werde aber von allen Night genannt.“
Rechts neben Night stand ein junger Mann bei dem sich Rena nicht sicher war ob sie ihn von Anhieb an für sympathisch oder für ziemlich unsympathisch hielt. Er sagte, dass er Jonas heißt und vor 13 Jahren eingeweiht wurde. „Ich bin Veronika und wurde vor 5 Jahren in die Gemeinschaft aufgenommen.“, sagte die Dame die neben Jonas stand und noch ziemlich jugendlich wirkte. „Ich bin Max und bei mir ist es 4 Jahre her.“ Er sah aus wie 20 und wirkte als würde er nur das nötigste sprechen. Neben ihm stand dann ein junge der sich mit dem Namen Christian vorstellte und vor einem Jahr aufgenommen wurde. Mit seinem schulterlangen Haar war er Rena auf Anhieb sympathisch. Außerdem sagte er ihr, dass sie sich neben ihn stellen sollte. Auf Renas andere Seite stellte sich Flo den sie schon kannte. Von ihm erfuhr sie noch, dass er seit einem halben Jahr Vampir sei. „Ich bin Dina und seit 2 Jahren Vampir“ Sie stand neben Flo. Dann kam noch Christoffer bei dem es unmöglich war sein Alter zu schätzen er meinte er sei vor 7 Jahren aufgenommen worden.
Schön, dass du uns jetzt alle bei Namen kennst. Jetzt können wir anfangen: also Rena wir sind heute zusammen gekommen um dich an deinem Geburtstag in unsere Gemeinschaft aufzunehmen. Aber dazu musst du schwören dass du keinem etwas von uns erzählst. Nicht einmal deiner besten Freundin oder deinem Haustier dem Bomko, schwörst du es?“ „Ich schwöre es! Aber warum kennt ihr meine genauen Daten so gut?“
„Die hat uns Flo verschafft da er mit dir in eine Klasse geht.“
„Aber nur noch eine Frage was ist das für eine Gemeinschaft? Flo erwähnte Vampire von denen ich dachte es gibt sie gar nicht.“
„Gut, dass du geschworen hast, das erspart uns dein Gedächtnis zu löschen. Was deine Frage betrifft, können wir sie nicht genau beantworten, da sie für jeden von uns unterschiedlich wichtige Aspekte hat, aber wir haben alles eins gemeinsam: Wir sind alle keine Menschen sondern würden von den Menschen Vampire genannt werden.“
„Ist das eine Sekte? Und außerdem: Warum sollte ich ein Vampir werden wollen? Mal davon abgesehen, dass ich die Schriftzeichen in dem Buch nicht lesen konnte als ich es mir anschaute und auch nicht weis in welcher Sprache es geschrieben ist.“
„ Du hast ja viele Fragen auf einmal, also fangen wir mit der ersten an: Nein wir sind keine Sekte.“ Night konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen „sondern eine Art Rasse. Außerdem kannst du nicht entscheiden ob du Vampir werden willst oder nicht, da es bei dir in den Genen liegt- so wie bei uns allen. Es gibt andere Gruppen, in welchen auch Leute sind, die von Vampiren erst zu welchen gemacht wurden. Aber da es bei dir in den Genen liegt, wirst du automatisch an dem Folgetag deines sechzehnten Geburtstags zum Vampir. Und die Schriftzeichen in diesem Lehrbuch sind Runen und in der Sprache der Vampire geschrieben. Du wirst sie automatisch nach deiner Verwandlung zum Vampir lesen können. Aber vorher musst du wissen, dass wir trotz des Glaubens der Menschen auch bei Tag umhergehen können. Es ist nur, dass die meisten die Nacht bevorzugen. Du kannst genauso essen wie Menschen, musst aber nicht, da es für dich nicht mehr lebensnotwendig ist. Außerdem musst du regelmäßig Blut zu dir nehmen du kannst Tierblut oder Menschenblut trinken, beides ist nicht einfach zu bekommen. Tierblut bekommt man vielleicht auf einem Schlachthof, aber auch nicht unbedingt. Falls du Vegetarier bist, kannst du dich auch von Blutorangen ernähren musst aber trotzdem mindestens einmal pro Jahr Blut zu dir nehmen. Wir werden dir helfen und mit der Zeit wirst du sicher besser und kannst uns vielleicht bei unseren Aufträgen helfen. Aber zuerst musst du damit klar kommen das du in einer Stunde zum Vampir wirst.“
„Okay, dass ist hart, aber noch mal zum Mitschreiben: Ich muss jetzt als Vampir leben und muss mindestens einmal pro Jahr Blut zu mir nehmen, wenn ich Blutorangen esse die mir nicht sonderlich schmecken oder ich muss öfter Blut trinken das mir schon als Kind gut geschmeckt hat als ich täglich Nasenbluten hatte- stimmt das soweit?“ „Das mit dem Nasenbluten kann ich nicht beurteilen- aber sonst ja“
„Wie habt ihr eigentlich herausgefunden dass ich das