Fanfic: Blutmond (überarbeitet)
Kapitel: das zusammentreffen
Disc: Also nichts davon gehört mir und ich verdiene auch kein Geld. Außer Drake, den hab ich selbst erfunden *stolzsei*
Ursprünglich war der Hauptchara Kira, doch die hab ich ersetzt durch Drake da ich ne Liebesgeschichte daraus machen will und ich ne Abneigung gegen Frauenkörper hab wird’s jetzt eben ein Kerl^^. Und mir ist es egal wenn hier einer kommt und zu mir mein Alu sei nicht schwul und das sei eklig.
Wie gesagt MEINE Ideen und MEIN krankes Hirn und MEIN Alu, wenn auch nur in meinen Träumen^^
So nun genug gelabert ich muss immerhin noch einiges ändern und mal Weiterschreiben
*wegwusel*
„Lady Integra, und wurde ein Freak mit einer großen Anzahl Gouhls gemeldet. Er befindet sich zurzeit am Trafalgar Square.“
„In Ordnung Walter. Sag Alucard er soll sich um ihn kümmern.“
„Jawohl:“ Schnellen und leisen Schrittes verließ der Butler das Büro von Lady Hellsing und machte sich auf den Weg ins Untergeschoss. Durch den Tagelangen Regen waren die alten kahlen Steinmauern von Feuchtigkeit durchzogen, es roch modrig und war stickig. Aus den Wänden formte sich ein großer in einen roten Mantel gekleideter Mann mit Hut und Sonnenbrille.
„Ahhh, Meister Alucard, ihr habt den Auftrag erhalten euch um einen unwürdigen Freak zu kümmern.“
„Das ist eine tolle Neuigkeit Walter. Ich hatte sowieso Langeweile.“ Und schon verschwand der Vampir wieder in der Wand. Innerhalb weniger Minuten befand er sich am Zielort. Es regnete immer noch und durch den fahlen Mondschein, der ab und zu durch die Wolken brechen konnte, wirkte der sonst so belebte Platz unheimlich und leer. Alucard hätte erwartet auf viele Gegner zu treffen, aber stattdessen fand er nur Blut und Staub, sofern es noch nicht vom starken regen weggespült worden war. Obwohl auf dem Platz niemand war, konnte Alucard eine Aura Spüren. Eine Aura wie keine andere. Ein Vampir? Irgendwie schon und doch war da noch etwas anderes. Etwas Dämonisches und so ging er der Sache auf den Grund.
Er wurde auf dem Dach einer nahe gelegenen Kirche fündig. Zwischen all den Wasserspeiern sah er eine zitternde und vollkommen durchnässte Gestalt.
„Was willst du?“
„Oh, es ist recht selten, dass mich jemand entdeckt.“ Alucard löste sich von den Schatten und trat Näher heran. Er erkannte einen seltsam aussehenden jungen Mann, vom aussehen her nicht älter als 20. Statt der Finger besaß er drei Klauen und seine Ohren waren Spitz wie die eines Elfen. Ein schwerer, schwarzer Ledermantel schien etwas zu verbergen, denn darunter zeichneten sich seltsame Konturen ab.
Er hatte seine Beine eng an den Körper gezogen. Nasse weiße Haarstränen hingen ihm ins Gesicht und mit seinen traurigen weißen Augen starrte er in die Nacht hinaus.
Alucard betrachtete ihn genauer und erkannte, dass seine Kleidung Blutbefleckt war. Es war teilweise das Blut des Freaks, dass roch er genau. Der andere teil kam von ihm und zeichnete die verschiedensten Gebilde auf dem Steinboden nach, bevor es in einem Ritz versickerte. Allerdings war sein Blut schwarz wie die Nacht. So was hatte der Vampir noch nie gesehen. Er war fasziniert von ihm und überlegte was er wohl sein könnte. Alucard musste kein Arzt sein um zu erkennen, dass der Fremde schwer verletzt war.
„Du solltest das behandeln lassen.“ In seiner Stimme schwang echt Besorgnis mit. Aber das interessierte den Fremden wenig. Er starrte weiter hinaus in den Regen, als versuchte er die Regentropfen zu zählen. Erst als der Nosferatu ihn an der Schulter anfassen wollte, sprang er auf. Nun erkannte man die Wunde, die noch stärker angefangen hatte zu bluten. Ein großes Metallstück hatte sich in seine Hüfte gebohrt.
„Lass mich in Ruhe, mir geht es gu….“, doch er konnte seinen Satz nicht beenden. Seine Beine versagten ihren Dienst und er fiel wie ein Stein um und erwartete auf dem harten Steinboden aufzuknallen. –Darf ich jetzt endlich sterben? – Doch er wurde aufgefangen. Alucard hielt ihn fest und wickelte ihn in seinen Mantel um ihn ins Hellsing Anwesen zu bringen.
Am Ziel angekommen legte er sein „Anhängsel“ auf seinem Sarg ab. Der weiße Bezug erhielt sofort ein schwarzes Muster. Alucard machte sich schnell auf den Weg zu Walter und beachtete Seras, die ihn im Gang grüsste, gar nicht.
„Ähh, Meister, was habt ihr denn?“ Aber von Alucard sah man nur noch den roten Mantel, der um die Ecke verschwand. Seras wusste, dass ihr Meister seltsam war, aber so was hatte auch sie noch nicht erlebt. Sie schlich in sein Gemach um ihre Neugier zu befriedigen. In seinem Zimmer standen nur ein Tisch mit Stuhl und sein schwarzer glänzender Sarg. Seras hatte ihr Zimmer mit Postern verschönert, damit es wenigstens ein bisschen wohnlich erschien, aber ihr Meister hatte für so etwas nichts übrig. Warum auch, wenn er den ganzen tag damit verbrachte andere Leute auszuspionieren. Der Deckel des Sarges lag auf dem Boden und gab den Blick auf den Fremden frei. Mittlereile schien er auch noch Fieber zu haben, denn sein Körper kam unter einem gewaltigen Schüttelfrost nicht zur Ruhe.
„Fräulein Viktoria, würden sie mich bitte durchlassen?“ Seras die immer noch auf die Gestalt starrte bemerkte Walter erst, nachdem er sie ansprach und machte ihm Platz.
Woher hatte der Butler nur die Eigenart sich so anzuschleichen das nicht mal ein Vampir ihn wahrnahm? Na ja Seras hatte andere Gedanken als sich um so was zu sorgen.
Walter beäugte die in dem Sarg liegende Gestalt ganz genau und erkannte sofort, dass die Situation ernst war. Seras wurde angewiesen diverses Benötigtes Verbands- und Desinfektionsmaterial zu besorgen, während Alucard nur hinter Walter auftauchte, um sich den Fremden noch einmal genauer anzusehen.
„Meister Alucard ich brauche ihre Hilfe.“ „Was? Wofür denn das?“
Der Butler erläuterte dem Vampir nur, dass der Mantel störte und er als gebrechlicher alter Mann wohl nicht in der Lage sei dieses stark zitternde und blutende etwas aus dem Mantel zu schälen. Murrend befreite der Vampir den Patienten aus dem Kleidungsstück und das Rätsel der seltsamen Konturen wurde gelöst. Aus einer Mischung von staunen und Unglauben starrten die beiden nun das sich offenbarende Knochengestell auf dem Rücken des Jungen.
Walter besah sich das ganz genau und mit einigen sehr erstaunten „Ohhs“ und „hmmms“ befühlte er die empfindlichen Knochen und die ledernen Häute. Aus reiner Neugier zupfte Walter an einem Part der Ledernen Haut und brachte somit einen prächtigen schwarzen Flügel zu Geltung. „Und du meinst er ist ein Vampir?“ Fragend sah der alte Mann den eben so verdutzten Alucard an. „Ja irgendwie schon, aber dann scheinbar auch wieder nicht, ich weiß nur, dass ich noch nie so etwas gesehen habe.“ Bevor er sich die Anatomie des Fremden genauer besah widmete er sich der Wunde. Das Metallfragment hatte sich tief in ihre Hüfte gebohrt und da er scheinbar keine Anstalten gemacht hatte es zu entfernen, eiterte es beträchtlich und die wunde schloss sich auch nicht, sodass die unaufhörlich blutete. Walter wollte es behutsam rausziehen da es teilweise schon wieder eingewachsen war, doch als er sich daran zu schaffen machte, verursachte er dem Vampir dermaßen große Schmerzen, das dieser im Fieberwahn mit seinen Klauen um sich schlug. Zum Glück war Walter noch nicht ganz so eingerostet und wich blitzschnell aus, denn er schlug nach ihm aber traf nur die wand, in der daraufhin ein riesiger Kratzer prangte. Alucard und Seras die mittlerweile mit einem riesigen Verbandskasten wiederkam wurden daraufhin von Walter dazu verdonnert das zappelnde etwas festzuhalten.
Seras versuchte die Beine Ruhig zu halten und Alucard kümmerte sich um die arme und musste dabei aufpassen, dass die rasiermesserscharfen Klauen ihn nicht einen kopf kürzer machten. Nicht, dass ihn das gestört hätte, aber es war nervig und er hätte tagelang einen steifen Nacken gehabt. Für so einen kleinen Kerl hatte der Vampir verdammt viel Kraft und selbst dem No life King schien es Probleme zu bereiten, ihn festzuhalten:
Dann kam auch noch Walter dazu. Er umgriff das Unterarmlange Metallfragment und konzentrierte sich kurz, nur um es kurz darauf mit einem Ruck aus dem Körper zu ziehen.
Er bäumte sich vor schmerzen auf und schrie das ganze Hellsing Anwesen zusammen. Alucard und Co. Konnten nur hoffen das Integra nichts hörte, denn sie wussten genau, was diese von Fremden in ihrem Hause hielt.
Von den schmerzen übermannt viel der Junge wieder in die tiefe Ohnmacht zurück. Er bekam nicht mit wie Walter die wunde reinigte und desinfizierte. Alucard und Seras ließen ihn los und befreiten ihn von seinen blutverschmierten Klamotten. Sein gesamter Körper war mit Narben übersät…kaum sichtbar aufgrund der fast weißen Haut, aber man konnte sie sehen.
Da ein anderes Quartier nicht in Frage kam für den Kleinen wurde er ohne Alucards Zustimmung einfach bei ihm einquartiert.
„Meister Alucard sie haben ihn hierher gebracht, also stellen sie sich nicht so an“
Walter packte das Verbandszeug zusammen und ließ von Seras eine zusätzliche Blutkonserve für den Kleinen holen bevor er den großen und den kleinen Vampir alleine ließ.
Alucard langweilte sich, wie so oft, seit er Inkognito besiegt hatte. Es gab keine Freaks mehr und auch Anderson hatte sich schon ewig nicht mehr Blicken lassen. Ihm war teilweise sogar so langweilig, dass er mittlerweile einen Spaß daran gefunden hatte, Integra zu nerven und sie in den Wahnsinn zu trieben, indem er ihr ständig über die Schulter sah.
Aber dazu hatte er jetzt keine Lust.
Seufzend musterte er das Etwas im Sarg. Er fand es immer noch seltsam und fragte sich, ob es sich wirklich um einen Vampir handelte. War es Freund oder Feind?
Im Moment war ihm das egal. Er wollte nur in seinen Sarg. Er legte Hut und Sonnenbrille sorgsam auf dem Tisch ab und schob den Jungen beiseite. Als er sicher war, dass dieser nicht aufwachen würde, zwängte er sich neben