Fanfic: Unmögliche Liebe

Kapitel: Double sorgen für Trouble

Heero starrte Relena an. Was machte Relena hier auf der Kolonie G? Langsam nahm er die Waffe wieder runter. Doch genau das war sein Fehler. Sie rammte ihn sofort das Knie in den Bauch. Er brach zusammen, doch zuvor er sich wehren konnte, schoss Relena auf ihn.

Relena starrte Heero an. Was machte Heero auf der Kolonie V-1989? Relena wusste es besser. Sofort kickte sie ihm die Waffe aus der Hand. Er hielt sich am Handgelenk. In dieser Zeit zog Relena ihre Waffe und schoss auf ihn. Sie traf ihn am Knie und er knickte ein. Relena grinste. Dann sagte sie: „Schauspielern muss gekonnt sein, Junge. Das du nicht Heero bist ist klar. Du bist von der W-Organisation, richtig?“ Der Junge antwortete: „Woher wusstest du das. Ich sehe doch genau so aus wie er.“ Relena lachte laut auf, dann erklärte sie ihm: „Junge, die Doubleyou-Organisation versuchte ihre Gegner schon damals zu verwirren, indem sie Doppelgänger auf sie ansetzte. Meinen eigenen Doppelgänger traf ich einmal. Leider konnte ich sie nicht töten. Die W ist für ihre Doppelgänger schließlich bekannt, deshalb war klar das ich irgendwann auf einen treffen würde. Im übrigen Junge, Heero hätte sich von mir nicht fertig machen lassen. Doppelgänger sind nun mal nicht die Originale. Du bist nur eine Kopie. Eigentlich rechne ich damit, dass die W bald auf Klone übergeht.“ Der Junge sagte nichts mehr. Relena ging wieder zum Hauptkontrollsystem und schaltete es endgültig aus. Dann verließ sie den Raum ohne den Jungen eines weiteren Blickes zu würdigen.
Relena hatte heraus gefunden, wo die anderen sich befanden. Plötzlich hörte sie Leute auf sich zu kommen. Sie versteckte sich schnell. Sie beobachtete die Soldaten. Inder Mitte lief ein Mann, den Relena gut kannte. Es war der Präsident. Wo wollten sie ihn wohl hinbringen? Doch bevor sie ihm half, wollte sie Conny und die anderen holen. Langsam schlich sie sich zum Gefängnis. Sie musste sich noch einmal verstecken, denn nun kam Lady Cassandra ihr entgegen. Danach setzte sie ein paar Wachen außer Gefecht und ging ins Gefängnis, wo sie von Conny und den anderen angesehen wurde.

Conny war nicht besonders überrascht, seine Schwester zusehen. Er fragte nur: „Sag mal, wolltest du uns versauern lassen, oder was?“ Relena blickte ihn böse an und sagte: „Wenn du unbedingt hier versauern möchtest, dann lasse ich dich gerne hier, Conny. Also, wisst ihr wo man den Präsidenten hin gebracht hat?“ „Na ja, Cassandra sagte, der Boss wollte mit ihm sprechen.“, meinte Silvia. Relena war erstaunt und sagte: „Ich dachte, sie wäre der Boss.“ Quatra meinte: „Am besten wir finden den Boss und helfen dem Präsidenten.“ Die anderen stimmten ihm zu. Relena nahm den Schlüssel und öffnete die Tür. Sie erklärte, dass sie in den Sektor 4 müssten, da dieser sicher sei.
Unterwegs fragte Conny: „Wo sind die anderen? Wollen sie uns etwa nicht helfen?“ Relena antwortete: „Heero ist auf der Kolonie G, da wir nicht sicher waren, ob ihr wirklich hier seid. Die anderen sind wahrscheinlich auf einer anderen Kolonie. Wir wollten uns auf der Kolonie G treffen, aber die ist abgeriegelt und Prof. A hatte unsere Gundams, weg geschickt. Ich denke, sie hat die anderen auch gewarnt, nicht zu kommen.“ Bald waren sie im Sektor 4 angekommen. Plötzlich klingelte Relenas Handy. Hilde rief sie an. Sie nahm ab und stellte auf Lautsprecher. Hilde sagte: „Hi, Relena! Seid ihr auf der Kolonie G?“ „Nein, nur Heero ist dort. Ich bin auf V-1989. Ich habe die anderen gefunden. Wo seid ihr jetzt?“ „Wir sind auf der Erde. Lady Une brauchte unsere Hilfe. Hier ist das Chaos los. Die Leute wollen den Präsidenten sehen. Sie geben den Kolonien wieder die Schuld daran. Ach ja, habt ihr Kontakt mit Heero? Wir erreichen ihn nicht.“ Relena antwortete: „Nein, aber ich werde versuchen Kontakt mit ihm aufzunehmen, vielleicht gelingt es mir. Ich kümmere mich um den Präsidenten. Am besten ich schicke dir Conny und Anh Chu. Die Leute werden beruhigt sein, wenn sie sehen, dass zwei Pazifisten wieder da sind. Ich werde auch Quatra mitschicken, als Gundampilot. Er soll den Menschen erklären, dass wir alles mögliche tun, um den Frieden zu wahren.“

Relena, Silvia und Dorothy hatten die anderen verabschiedet und gingen dann allein weiter. Nach einigen Minuten standen sie nun vor dem Büro des Bosses. Plötzlich sagte jemand: „Ihr werdet schon sehnlichst erwartet.“ Relena machte sich nicht die mühe sich um zudrehen. Sie wusste, das es Lady Cassandra war, wie sie sich Relena bei ihrer ersten Begegnung vorgestellt hatte. Damals war Cassandra gerade mal sieben Jahre und bei Relenas fünften Geburtstag eingeladen. Relena sagte nur: „Davon gehe ich aus. Schließlich bin ich weit aus wichtiger als du, Cassidy.“ Dann öffnete sie ohne zu Klopfen die Tür. Sie spürte noch Cassandras böse Blicke auf sich ruhen. Nachdem auch Silvia und Dorothy eingetreten waren, schloss Hope die Tür. Sie blickte zum Schreibtisch an dem der Boss saß. Er lächelte ihr zu. Relena schaute ihn geschockt an und sein Lächeln wurde breiter.

Heero drückte gegen seine Wunde. Sie hatte ihn am Bauch verletzt. Er starrte sie noch immer unglaubwürdig an. Das Mädchen grinste dann sagte sie: „Nun ich kann verstehen, was Relena an dir findet. Du siehst wirklich gut aus und scheinst stark zu sein. Aber allein die Tatsache, dass du für Relena wichtig bist, ist ein Grund dich auszuschalten.“ Heero konnte nur langsam sprechen und fragte: „Wer bist du?“ „Ach, mein Name ist nicht wichtig. Ich bin nur Relenas Doppelgängerin. Das ist mein Leben. Eines Tages werde ich sie töten und ihren Platz einnehmen. Das ist mein Ziel.“ „Das ist doch irre. Denkst du ernsthaft, es ist besser ein anderer Mensch zu sein?“ Sie blickte ihn wütend an: „Jetzt reicht es. Du hast ja keine Ahnung. Schluss mit dem Geschwätz. Stirb Heero Yui!” Sie zielte wieder auf ihn. Er konnte es nicht glauben, er würde die echte Relena nie wieder sehen. Seine letzten Gedanken galten einzig und allein ihr, der Königin. Sie war es die ihm seine Menschlichkeit zurück gab, doch er konnte sich nicht dafür revanchieren. Seine letzten Worte waren: „Relena, ich... .“ Dann ertönte der Schuss