Fanfic: Unmögliche Liebe

Kapitel: Solange die Hoffnung bleibt...

Drei Wochen waren seit den Geschehnissen vergangen. Conny wanderte durch die Stadt, nach einer Weile setzte er sich auf eine Bank. Relena verschwand spurlos, als sie Heero auf der Kolonie G nicht fand. Keiner wusste, wo sie jetzt war. Doch Conny war sich sicher, dass seine Schwester ihn suchen würde. Schließlich fand man keine Leiche. Er könnte theoretisch immer noch leben. Außerdem würde Relena Rache an ihrer Doppelgängerin wollen. Sie hatte Heero wahrscheinlich auf dem Gewissen. Conny fühlte sich so einsam. Seine geliebte kleine Schwester war nicht mehr da und Heero, sein bester Freund, sollte wirklich tot sein? Als Conny Heero kennen lernte, wusste er nicht das Heero der Gundampilot war, den Relena so schätzte und wahrscheinlich liebte. Heero war ein guter Mensch. Er beschützte Relena, so gut es eben ging. Was bei dem Mädchen schon ziemlich schwer war, dachte Conny. Relena, die seine Traurigkeit schon immer verkleinern konnte durch ihre aufgeschlossene Art, war nicht hier um ihn zu trösten. Conny dachte: „Relena hat es sicher schwer. Der Verlust Heeros war ein schwerer Schlag für sie. Auch wenn sie immer stark tut. Im Grunde ist sie nur einsam. Erst durch Heero wurde sie zur richtigen Dame.“ Nun vertrat Conny sie als Vizeaußenminister, solange bis sie wieder kommen würde. Doch Conny wusste, dass das Jahre dauern kann, da sie erst mit der Suche nach Heero aufhören würde, wenn sie Beweise für seinen Tod fände. Conny beobachtete die Menschen, doch er stellte fest, dass sich an ihrer Einstellung zum Leben nichts verändert hatten. Die Menschen waren immer noch sorglos und egoistisch. Menschen werden sich wahrscheinlich nie ändern, dachte Conny. Heero und Relena, sie waren die Einzigen Menschen, die wirklich Einfluss auf die Leute hatten, denn diese achteten den Gundampiloten und die Vizeaußenministerin. Ohne die beiden würde schon bald wieder Krieg zwischen Kolonien und Erde herrschen, da war sich Conny sicher. Das war doch Treizes eigentliches Ziel gewesen. In dem er die wichtigsten Vertreter der Regierung entführen ließ, konnte er sicher sein, dass die Menschen Aufstände verursachen würden. Dann als er die Sicherheit hatte, das die Menschen der Regierung die Schuld für die Entführungen in die Schuhe schieben würden, musste er nur noch Heero und Relena los werden. Denn die Menschen werden auch die Schuld an diesen Vorfällen der Regierung geben. Das heißt es kommt zum neuen Krieg. Alles beginnt von vorne, deshalb stellte sich Treize nach Heeros Tod auch, er hatte sein Ziel so gut wie erreicht. Bisher war zwar noch kein Krieg zu Stande gekommen, denn alle Gundampiloten- und Pilotinnen setzten sich für den Frieden ein, aber er wird kommen und wenn es noch hundert Jahre dauert, der Krieg kommt wieder. Conny wusste, dass sie Heero und Relena brauchen würden.

Ein Mädchen mit langen hellbraunen Haaren stand am Ufer und schaute auf das weite Meer hinaus. Jeden Morgen noch vor Sonnenaufgang stand sie dort und wartete auf den Sonnenaufgang. Jeden Morgen hoffte sie, er würde ihr die Einsamkeit nehmen. Doch jedes Mal dachte sie, dass es nichts brächte. Warum auch? Die Sonne konnte ihren Schmerz nicht nach vollziehen. Sie konnte ihr nicht helfen. Niemand konnte ihr helfen.
Jeden Abend noch vor Sonnenuntergang stand sie dort und wartete auf den Sonnenuntergang. Jeden Abend hoffte sie, er würde ihr nicht die Hoffnung nehmen. Doch jedes Mal dachte sie, dass es nicht brächte. Warum auch?
Jede Nacht kehrte die Einsamkeit zurück, bis zum Morgen. Dann wachte die Hoffnung auf und sie setzte ihren Weg fort.

Conny traf sich mit den Preventoren. Zu ihnen gehörten, außer Sally, Noin, Lady Une und Wufei, nun auch Trowa, Duo, Hilde und Catherine. Conny war nicht überrascht auch Quatra, Dorothy und Silvia anzutreffen, die seit Kurzem ein Teil der Regierung sind. Anh Chu war die „Einzigste“ die fehlte. Sie half zur Zeit dem Vizepräsidenten, der vorübergehend eingesetzt wurde. Doch die Leute wollten nicht ihn, sondern Relena als Präsidentin sehen. Duo teilte Conny mit: „Wir haben entschlossen, dass wir nun doch eine Beerdigungsfeier für Heero veranstalten. Heero muss gedacht werden. Wir haben uns auch überlegt, ihm ein Denkmal errichten zu lassen. Was... .“ Doch weiter kam er nicht, denn Conny fiel ihm ins Wort: „Was! ? Das ist nicht euer Ernst. Keiner von uns weiß, ob er noch lebt. Wol... .“ „Conny, alle Indizien sprechen nun mal für seinen Tod.“, meinte Lady Une. Conny schrie: „Wollt ihr ihn wirklich für begraben erklären! ? Wir haben gar keine Indizien, auch nicht für seinen Tod. Verdammt! Es sind erst Drei Wochen vergangen. Gebt ihr Heero wirklich schon auf! ? Ich denke, ihr kennt ihn gar nicht, sonst würdet ihr wissen, dass er nicht so leicht klein zukriegen ist! Als seine Freunde solltet ihr das wissen!“ Conny blickte alle an. Sie schauten zu Boden oder sogar Schuldbewusst, aber sie sagten nicht mehr. Conny sprach weiter: „Relena ist irgendwo da draußen. Sie hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Nehmt euch lieber ein Beispiel an ihr. Sie wird ihn finden, da bin ich mir sicher.“ „Relena ist verzweifelt. Jeder weiß, wie sie Heero liebte. Aber eines Tages muss auch sie loslassen. Sie wird es einsehen.“, meinte nun Noin. Conny starrte sie an, dann blickte er die anderen an. Sie nickten Noin alle zu. Conny war geschockt, was war bloß los? Wie konnten sie den Gundampiloten einfach aufgeben? „Sie wird ihn finden! Das weiß ich genau!“, sagte Conny zu den anderen.
„Solange es Hoffnung gibt, wird sie die Suche nicht aufgeben. Hoffnung treibt sie nach vorn. Hoffnung führt sie in die richtige Richtung. Relena ist die Hoffnung, sie findet, was sie sucht, immer