Fanfic: Dead Wave
Kapitel: merkwürdige Nachricht
*zu euch renn* HI! *chapi geb* *weg renn* Byyyyye!!!!
„Boah! Bin ich voll!“ rief Ayumi und klopfte mit der Hand auf ihren Bauch.
„Ich auch... hast´s denn geschmeckt?“ kam es von Melanie.
„Ein bisschen gewöhnungsbedürftig.... aber sonnst!“ warf Katt ein, die gerade dabei war ihr Besteck und ihren Teller wegzuschaffen: „Kommt ihr?!“
Am Tablettwagen begegnetten sie dem Mädchen mit den Wölfen.
Melanie: „Du bist Siria, oder?“ Sie nickte: „Ja bin ich... und ihr: Ayumi, Katt und Malanie.“
„Genau! Sag mal, kann man die Wölfe streicheln? Es sind doch Wölfe, keine Hunde?“
„Wölfe, richtig. Ob sie sich von euch streicheln lassen, kommt ganz auf euch an.“ Melanie hockte sich vor den weißen und hielt ihm die Hand hin, so das er schnuppern konnte. Nach einigen Sekunden leckte er ihr fröhlich übers Gesicht.
„Bäh!“ rief Melanie und fiel nach hinten.
„Alles klar?“ fragte Katt besorgt.
„Alles in Butter...“ lachte sie, auch die anderen mussten laut lachen.
<Muss ich mich jetzt für den Rest der Schuljahre von diesem Zeug ernähren?!> dachte Kira mürrisch. Sie hatte kaum etwas gegessen, irgendetwas schien sie zu bedrücken, das hatte Albany beobachtete, die nahe bei ihr gesessen hatte.
Sie hatte schon vor dem Essen versucht mit ihr zu reden, doch sie bekam nur ein unfreundliches ´Hau ab!´gegen den Kopf geschmissen.
Als Ayumi, Melanie und Katt zurück bei den Wohnräumen ihrer Klasse waren, bemerkten sie die Menschenmenge die sich davor versammelt hatte.
„Was ist denn hier los?“ Katt zwengte sich vorbei an den Leuten bis zur Tür.
„Endstation!“ ein Junge hielt ihr die Hand vors Gesicht: „Stopp, hab ich gesagt!“
„Was ist los?“
„Ganz einfach...der Schlüssel ist weg...“ Katt machte große Augen: „Und was jetzt?“
„Kein Ahnung... so ein komischer Kunde hohlt gerade hilfe... oder versuchts zumindest...“
Sie schob sich zurück zu ihren Freunden und teilte ihnen das Problem mit, die daraufhin lange Gesichter zogen.
Nach einigen Minuten des wartens tauchte plötzlig Kira auf, die den gesuchten Schlüssel in der Hand hielt. Wortlos übergab sie ihn einem der Schüler, der ihn dankbar annahm und aufschloss.
Sie wollte sich gerade in ihr Zimmer begeben, als sie von Ayumi angehalten wurde: „Wo hattest du den Schlüssel denn her?“
„Keine Ahnung...“ schnaubte Kira und ging.
<Komisches Mädchen...>dachte die angesprochenne und lief zurück zu den Anderen.
Die hatten sich mitlerweile im Zimmer der Drei eingefunden und unterhielten sich angeregt mit Siria.
Plötzlig tauchte Tine in Rahmen auf: „Kommt mal alle mit nach unten, ins Gemeinschaftszimmer, und bringt Kira mit!“
Sie taten wie ihnen gehießen. Als die ganze Klasse versammelt schien ergriff Tine das Wort: „Wir haben gerade unseren Stundenplan bekommen!“ verkündete sie. Ein stöhnen lief durch die Versammelten.
„Ich werd ihn hier an der Tür aufhängen, dann könnt ihr ihn euch abschreiben, außerdem haben wir eine Kopie der Hausordnung und einen Brief, von der Direktorin bekommen!“ Sie räuperte sich und faltete den Brief auf.
„Liebe Schüler, eure Schuluniformen müssten in den nächsten Minuten nach dem Stundenplan eintreffen, der Unterricht beginnt morgen pünktlich um sieben Uhr, falls es probleme oder Fragen gibt, das Direktorenzimmer findet ihr in Flur5.“ Sie steckte den Zettel zurück in den Umschlag.
„So, das wars...“ und null komma nichts verschwanden die Schüler wieder in den Räumen.
~der nächste Tag: 6:00Uhr~
„Gääähn...!“ flüsterte Siria als sie sich erhob um ihr klingelndes Handy auszuschalten. Sie schlich zum Lichtschalter und war endtäuscht das das Licht den Raum nur so wenig erhellte. Mit erstaunden stellte sie fest das Kira nicht mehr in ihrem Bett lag.
„Wie kann man nur noch früher aufstehen...“ sie schlürfte zu ihrem Schrank und kramte ihr Duschzeug und ihre Schuluniform heraus. Die Uniform bestand für Jungen so wie für Mädchen aus einer schwarzen, langen Hose und einem, je nach Temperatur, dunkelblauem
T-shirt oder Pullover mit dem Wappen der Schule. Außerdem gab es noch einen langen schwarzen Mantel und einen dicken Wollpulli, neben dem anderen. Für Schuhe war jeder selbst verantwortlich.
Als sie die Tür zum Bad öffnete kam ihr Tine mit einem fröhlichem: „Guten morgen!“ entgegen.
„Morgen!“ erwiederte sie und betrat dann den kleinen Flur, der Mädchen und Jungen trennte. Links waren die Mädchen. Sie blieb vor der Tür stehen und lauschte. Es war noch jemand im Bad, eine Dusche lief. Sie wusste das es Kira war. In irgendeiner Weise freute sie sich darüber, jetzt hatte sie endlich mal Gelegenheit mit ihrer Mitbewohnerin ein paar Sätzte zu tauschen.
Das Bad bestand aus acht großzügigen Duschen und einem größeren,offenem Becken in der Ecke des Raumes.
Als sie in eine der Duschen stieg, rief sie: „Morgen Kira! Wie geht´s?“ doch sie bekam keine Antwort. „Morgen!“ wiederhohlte sie, in der Hoffnung das Kira sie nur nicht gehört hatte.
„Selber morgen...“ kam es zurück. Siria freute sich über die Antwort und versuchte ein Gespräch in Gang zu bringen: „Hast du gut geschlafen?“
„Was geht dich das an?!“ murrte Kira.
„Wieso bist du eigentlich so unfreundlich?“
„Ich bin nicht unfreundlich... ich will nur meine Ruhe haben!“ Siria seufzte, sie hatte keine Lust dieses Thema weiter zu vertiefen. Statdessen erkundigte sie sich lieber nach anderen Dingen: „Sag mal, wo kommst du eigentlich her?“
„Vrohn...“ kam die monotone Antwort.
„Vrohn? Hey da komm ich auch her! Welches Virtel?“
„Ich wüsste nicht, was dich das angeht!“
„Na dann eben nicht...“ Siria versuchte so nett wie möglich zu klingen: „Ich bin erst vor kurzem umgezogen.“
In diesem Moment öffnete sich die Schiebetür der Dusche neben ihr und Kira stieg aus der Dusche in die kalte Umgebung und trocknete sich ab. Siria hörte noch wie sie sich anzog und dann die Klinke der Badtür nach unten drückte. „Du solltest dich beeilen, wenn du nicht zu spät zum Unterricht kommen willst...“ verabschiedete sie sich und rastete hinter sich das Schloss ein.
Erschrocken schob Siria die Dusche auf und sah auf die Uhr an der Wand: 6:45 Uhr!!! Hastig sprang sie nach draußen, zog sich an und putzte ihre Zähne, bevor sie eilig ihr Duschzeug schnappte, es nach oben brachte.
Keuchend stand sie vor der Tür zum Unterrichtsraum, mitlerweile war es zehn nach sechs. Sie hätte schon längst da sein sollen. <Oh man! Gleich am ersten Tag zu spät! Siria! Reiss dich zusammen und mach einfach die Tür auf!> ermahnte sie sich.
Als sie im Raum stand und darauf wartete das ihr Lehrer fürchterlich wütend sein würde flüsterte eine Stimme: „Sira! Da bist du ja endlich, schnell setzt dich, der Lehrer ist auch noch nicht da!“ sie öffnete die Augen und blickte auf Katt, die ihr den Stuhl neben sich zuwies. In windeseile nahm sie platz und packte ihr Zeug aus. Im nächsten Moment betrat auch schon der Unterrichtende Lehrer den Raum: es war der Mann mit dem Zopf und dem langen Mantel, der, der ihnen die Hausordnung vorgelesen hatte.
„Nein! Nicht der...“ fluchte Ayumi zu ihrer Nachbarin Melanie, die ihr nickend zustimmte.
„Ruhe!“ rief der Lehrer. Er stellte sich vor die Klasse und betrachtete seine Schüler mit ernster Miene.
„Mein Name ist Auckland (engl.), Mr. Auckland!“ er schrieb seinen Namen an die Tafel.
„Ich werde euch in diesem Jahr Mathematik unterrichten. Ich verlange nicht das ihr zuhört, aber ich verlange das niemand den Unterricht stört!“ Er begann eine Runde durch die Klasse.
„Die Mathematik ist in unserer Zeit unentbehrlich geworden. Wir benutzten Mathematik tagtäglich um Bankgeschäfte abzuwikeln, um Formen zu berechnen, zum Beispiel in der Baukunst oder um unser Leben zu organisieren. Auch in der Natur finden wir die Mathematik. In den Bauplänen der Tiere und Pflanzen...“
Die Stunde verging relativ schnell, da der Vortrag zuweilen richtig interessant war. Als nächstes stand Kräuterkunde auf dem Plan.
„Na da bin ich aber mal gespannt...“ offnebarte Melanie, aber eher sich selbst.
„Meint ihr das die Direktorin normal im Kopf ist?“ fragte Katt in die Runde.
Ein allgemeines Schulterzucken kam zurück. Vor dem Raum wurden sie schon erwartet, und zwar von ihrer Leherin höchst persönlich: „Immer herein, und bitte gebt acht, das ihr nichts zu fall bringt!“
Der Raum war an allen Seiten mit Regalen und Tischen zugestellt auf denen sich neue oder auch alte Geräte bafanden, man fühlte sich fast wie in einem Chemiraum.
Als alle platzgenommen hatten ertönte die schrille Klingel und Mrs. Nradar ergriff das Wort: „Zuerst freue ich mich euch alle begrüßen zu dürfen, ich hoffe wir werden im folgenden Jahr gut zusammenarbeiten!
In diesem, ich muss vielleicht zugeben, relativ ungewöhnlichem Fach werdet ihr lernen was man mit Pflanzen alles anfangen kann, ihr werdet staunen! Außerdem werdet ihr auch etwas über die Tierwelt in unserer Umgebeung kennenlernen.
Im großen und ganzen ist der Begriff Biologie aber nicht ganz zutreffend, da Stoffgebiete auftauchen werden, die dort nicht hineingehören.“
Auch in diesem Fach erwartete sie zunächst ein Vortrag. Später stelle die Lehrerin einige kleine Experimente vor. Wie eine Pflanze die bei einer bestimmten chemischen Reaktion schwach zu leuchten begann oder einige Halme die unentzündbar waren.
Der Rest des Tages verlief ähnlich und ohne Zwischenfälle.
Kurz vor eins fanden sich die vielen Schüler wieder im großen Saal zusammen um zu Mittag zu essen.
Siria freute sich, ihre beiden Wölfe wieder bei sich zu haben, da sie am morgen noch schliefen und sie sie nicht hatte aufwecken wollen.
„Wo setzen wir uns hin?“ fragte Melanie die sich gerade ein Schälchen Eerdbeeren aufs Tablett stellte.
„Wie wärs wenn wir uns zu Kira setzen, sie ist immer so