Fanfic: The planets ways

Kapitel: Kapitel 1


soo..
schon wieder ne neue ff!
hoffe mal das isch die alle noch fertig bekomme! ^^"
nya...musste sie einfach hochladen!
hab noch ziemlich viele geschichten! ^^"
ich wünsch euch viel spaß beim lesen! ^^
bussie,
dat keksl!

Kapitel 1

„Hier wollen wir bleiben?“
„Ja…hol die anderen…“
Eine schwarze Gestalt schlich aus einem verlassenen, alten Haus und verschwand in der Dunkelheit der Nacht.
Die zweite Person stand immer noch im Obergeschoss und machte sich mit dem Gebäude vertraut.
Das Haus war mitten in der Stadt, allerdings in einer schlechten Gegend, soviel hatte man gleich rausbekommen können.
Er zündete eine Kerze an und im Schein des Lichtes war sein Grinsen zu sehen.
„Die nächste Stadt…“
„Die Unterschlüpfe werden ja immer schäbiger!“
Er wurde durch einen dritten Schatten aufgeschreckt.
„Was tust du schon hier, Neru? Die anderen suchen dich sicher! Geh zurück!“
„Nö! Die vermissen mich nicht!“
„Wenn wir wegen dir Zeit verlieren….“
Neru ignorierte die Drohung und ging auf den anderen zu.
„Wir haben alle Zeit der Welt! Und das weißt du. Wir sind Zeit- und Wunschlos und das macht uns zu den glücklichsten Menschen auf der Welt. Jedenfalls sollte es das…aber einige wollen doch nicht das loslassen, was ihnen lieb und teuer war. Pass lieber auf! Sie werden unzufrieden!“, flüsterte Neru dem andern ins Ohr.
„Ich weiß! Aber damit müssen sie jetzt leben! Oder sie verschwinden und werden von uns gejagt. Bis zum Tod!“
„Reg dich nicht auf. Das wird keiner wagen. Den Packt mit dem Teufel zu brechen ist schlimmer, als der Tod.“
„Soll das ein Kompliment sein?“
„Es gibt kein größeres!“
Neru grinste.
„Aber wieso reden wir darüber? Die meisten werden sowieso sterben!“
Der andere grinste ebenfalls wieder.
„Das stimmt. Es wird diese Nacht wieder einer sterben! Ich frage mich, wer es wohl wird…sei froh, Merkur. Wärst du nicht einer von uns, würde ich dich mit meinen eigenen Händen erwürgen!“
„Ich weiß! Aber du solltest aufpassen. Vielleicht hätte ich dich schon viel früher umgebracht.“
Die beiden schreckten auf, als sie Schritte hörten.
„Warum sind die Kerle so laut? Denken die etwa sie sind alleine hier?“
„Geh lieber runter, Serge. Sonst werden wir bald von fremden Leuten belästigt!“
Serge eilte nach unten und Neru ging zum einzigen Fenster im Raum, das eher einem Loch in der Wand glich.
Die Nacht war schön.
Sie kündigte den Winter an. Die Luft war frisch und kalt.
Neru schloss die Augen und stellte sich vor über der Stadt zu fliegen.
Er holte tief Luft bevor er seine Augen wieder öffnete und sich umdrehte um Serge nach unten zu folgen und die Meute nach oben zu führen.

„Wo gehen wir hin Mama?“
„Leise Miu!“
„Aber ich bin müde, Mama!“
„Wenn du nicht mehr kannst, nehme ich dich auf den Rücken.“
„Aber ich kann jetzt schon nicht mehr!“
„Nur noch ein bisschen Miu! Bald sind wir da! Bestimmt! Nimm meine Hand Miu. Und lass sie nicht mehr los!“
Das junge Mädchen klammerte sich an die Hand ihrer Mutter.
Plötzlich blieb sie stehen.
„Was ist Mama?“
„Da ist ein Licht in dem verlassenen Haus! Wollen wir mal nachschauen?“, fragte ihre Mutter lockend.
„Aber ich bin müde Mama. Lass uns schlafen gehen. Bitte!“
Die Mutter schüttelte den Kopf.
„Ja, du hast Recht! Aber vielleicht schauen wir ja morgen mal vorbei…“
Miu sagte nichts mehr.
Es war zu anstrengend zu reden.
Sie dachte zurück an den Tag und ein Lächeln umspielte ihr Gesicht. Sie waren heute besonders erfolgreich gewesen.
„Was machen wir mit dem Geld, Mama?“ Sie musste die Frage einfach loswerden.
„Erst werden wir uns neue Klamotten besorgen. Die hier sehen ja wieder dreckig wie nie aus. Und dann gehen wir mal wieder richtig Essen! Was meinst du?“
Miu nickte glücklich.
Die Mutter zog sie weiter. Sie bogen in eine kleine Straße ein und die Mutter drückte ihren Körper gegen den ersten Hauseingang.
Mit welcher Kraft sie auch versuchte, ihn aufzudrücken, es gelang ihr nicht.
Die Tür war verschlossen.
Dann ging sie zum Eingang gegenüber.
Dieser ließ sich leicht aufdrücken und die beiden schlüpften ins Treppenhaus.
„Unser Schlafplatz für heute.“
Miu ließ die Hand ihrer Mutter los und rannte eine Treppe rauf, sie war dabei leise, wie eine Katze.
„Mama, hier ist eine Tür auf! Lass uns hier übernachten!“
„Ich bin stolz auf dich Miu! Du wirst bald besser sein, als ich.
Sie folgte ihr und beide schlichen in die dunkle Wohnung.
„Versteck dich nah bei der Tür Kind! Wenn sie kommen, müssen wir schnell verschwinden.“
„Weiß ich doch Mama. Gute Nacht.“
„Gute Nacht, mein Kind!“
Dann sagte niemand mehr ein Wort.
Miu war bald eingeschlafen, aber ihre Mutter hielt sich wach, ängstlich die Besitzer dieser Wohnung würden zurückkommen. Ihrer Tochter sagte sie immer, sie habe das Gehör eines Luchses, aber in Wirklichkeit schlief sie gar nicht. Anzusehen war ihr das allerdings nicht.

Serge stand am Fenster.
Er konnte nicht schlafen, er schlief kaum noch.
Alle anderen schliefen.
Fast alle. Einer atmete nicht mehr.
Serge war etwas beunruhigt.
Die Wache war eingeschlafen und hatte das Licht auch noch angelassen.
Zum Glück waren hier keine Menschen unterwegs, sonst hätte jemand bestimmt Verdacht geschöpft.
„Warum schläfst du nicht?“
Neru stand hinter Serge.
„Er ist tot, Neru! Wir müssen ihn wegschaffen.“
Neru sagte nichts mehr, stand auf und nahm den Leichnam auf eine Schulter.
„Bring ihn runter und mach ihn unsichtbar!“
Ohne ein weiteres Wort ging Neru um den Toten zu entsorgen.
Wieder stand Serge alleine am Fenster.
Er war froh, keine Gesellschaft zu haben.
Neru war ein guter Freund von ihm, aber langsam wurde er lästig.
Serge wollte alleine sein, doch er konnte nicht. Er durfte nicht.
Das war schon seiner Geburt klar gewesen.
Das Schicksal hatte ihn zum Jupiter auserkoren.
Zum Anführer der Himmelstruppe.
Merkur hatte er schnell gefunden.
Er kannte Neru schon lange.
Sie wussten beide, was und wer sie waren.
Sie hatten es nirgendwo herausfinden brauchen, sie wussten es, seit sie klein waren.
Und sie wussten, dass der jeweils andere auch ein Teil war.
Bald hatten sich die beiden dazu entschlossen, auch die anderen zu finden, doch das war gar nicht so einfach.
Sie hatten es geschafft eine Truppe aus 17 Kerlen zu formieren, bei denen sie einen Teil der Anziehung spürten, die auch zwischen den beiden zu spüren war.
Doch es konnten nur noch 7 andere geben und 10 würden ausscheiden.
Das entschied für die beiden aber das Schicksal und jede Vollmondnacht starb einer.
Dieser war schon der 5. Tote und die anderen wurden langsam misstrauisch.
Serge und Neru wussten, dass einige bestimmt davon laufen würden. Und das würde auch nicht mehr lange dauern, bis der erste flüchten würde.
Diese waren keiner der Himmelstruppe.
Doch sie mussten trotzdem sterben.
Ab dem Tag, an dem sie auserwählt worden waren, ab dem Tag, an dem sie von der Himmelstruppe erfahren hatten und sich entschlossen hatten mitgekommen, waren sie einen Pakt eingegangen, der über Leben oder Tod entschied.
Nur noch 12, dachte Serge.
Er sehnte sich danach alle acht anderen um sich zu scharen.
Er wusste nicht, was sie mit ihrer gemeinsamen Kraft anfangen könnten, aber er wollte diese Macht beherrschen.
Er wollte diese Macht anführen.
Und die bestrafen, die ihm seine grausame Vergangenheit beschert hatten.

„Steh auf Miu! Wir müssen hier raus! Ich höre Schritte!“
„Du hast wirklich die Ohren eines Luchses!“
Miu rieb sich ihre Augen und stand auf.
Schnell huschten die beiden zur Tür und wollte gerade hinaus, als sie einen Mann unten an der Treppe stehen sahen.
Ihre Blicke streiften sich und die Miene des Mannes veränderte sich schlagartig.
Erst war er verwirrt, dann wurde er wütend.
„Was macht ihr in meiner Wohnung?“, schrie er durch das Treppenhaus.
„Miu, geh wieder rein! Schnell! Der Typ ist betrunken. Wer weiß, was er mit uns machen wird, wenn er uns in die Hände bekommt!“
Der Kerl lief schwerfällig die Treppe rauf.
Er konnte sich, wegen seines Körpergewichtes nicht besonders schnell bewegen.
Die beiden rannten durch die dunkle Wohnung und suchten krampfhaft nach einem Versteck.
„Miu komm her!“, schrie ihre Mutter panisch.
Die Mutter machte die Balkontür auf und schubste ihre Tochter nach draußen.
„Was machen wir hier?“, fragte Miu.
Dann verstand sie.
„Du willst, dass wir springen?“ Sie konnte es nicht glauben.
„Es ist nicht tief und auf dieser Seite der Häuser sind die Müllcontainer.
Wahrscheinlich haben sie hier keine, sondern nur auf einander gestapelte Müllsäcke!“
„Gut. Ich werde zuerst springen! Kinder überleben das leichter!“, sagte Miu entschlossen und schwang ein Bein über das Gitter.
In dem Moment ging die Balkontür ein zweites Mal auf und der Besitzer, der Wohnung stand vor den beiden.
„Hier sind also die Eindringliche.“
Er wankte auf Miu’ s Mutter zu.
„Du bist aber eine ganz Hübsche!“
Er drückte sie an sich und sie bekam kaum noch Luft durch seinen schlechten Atem.
„Geh Kind!“, schrie sie Miu zu, die in ihre Bewegung stoppte und den Kerl angsterfüllt anblickte.
„Wie kannst du das wohl wieder gutmachen, dass ihre beide bei mir eingebrochen seid?“, fragte der widerliche Kerl und drückte Miu’ s Mutter noch enger an sich.
Miu schwang ihr Bein wieder zurück und rannte auf den Kerl zu.
Sie rammten ihn mit voller Wucht und er ließ eher vor Schreck, als durch den Aufprall, ihre Mutter los, stolperte und fiel.
„Komm!“
Miu nahm ihre Mutter bei der Hand und sie sprangen zusammen vom Balkon.
Wie ihre Mutter gesagt hatte, landeten die beiden auf gestapelten Müllsäcken.
„Komm