Fanfic: The coldest eyes

außen gegen die Bürotür und sie hörte wieder das Flehen des Polizisten. „Hach ja… wäre es nicht schön, er könnte in einem Stück zu seiner Familie zurückkehren?“, seufzte Cole leicht belustigt. Merry drehte den Schlüssel um und stieß die Tür auf.
Sie richtete die Waffe direkt auf Cole’s Herz. „Lass ihn los“, flüsterte sie mit zusammen gebissenen Zähnen zu Cole, als sie sah, wie er den Polizisten teilnahmslos an den Haaren auf die Beine gezogen hatte: Dessen linkes Bein war nur noch als rote Masse zu erkennen.
„Gut“, meinte Cole und stieß den Beamten von sich, einfach so, als würde er auch sonst immer auf ihre Befehle hören. Sie sah die Pistole von eben nicht mehr in seiner Hand, nur den kleinen Dolch, mit dem er ihr die Wunde an ihrer Wange zugefügt hatte. Doch auf diese Entfernung konnte er ihr unmöglich gefährlich werden.
„Knall ihn ab! Knall die Drecksau ab!“, schrie der Polizist verzweifelt und hielt sich sein verwundetes Bein, während Merry sich immer noch Cole ansah.
Er sah nicht mehr so angst einflößend aus wie eben noch. Wenn sie es nicht besser wüsste, hätte sie nicht geglaubt, dass er gerade einen Menschen ermordet hatte; einfach so, aus einer Laune heraus. Er sah sie an, wie er sie damals bei ihrem ersten Treffen angesehen hatte. Er sah sie an, wie er sie damals angesehen hatte, als er ihr einen Heiratsantrag gemacht hatte. Er sah sie an, wie er sie früher immer angesehen hatte.
Ohne es wirklich zu merken, ließ sie die Pistole auf den Boden fallen. Leichte Tränen bildeten sich in ihren Augen. Sie konnte es nicht, verdammt. Sie konnte ihn nicht erschießen. Sie hätte es vorher wissen müssen und hatte doch den Fehler gemacht, sich ihm entgegen zu stellen. Sie konnte einfach nichts an ihren Gefühlen ändern. Sie liebte ihn und sie würde ihn immer lieben, ganz egal was er auch tat.
„Merry…Du bist und bleibst eine Idiotin “, flüsterte er leise und fing sie auf, als sie vornüber direkt in seine Arme fiel und hemmungslos anfing zu weinen. Cole schloss nur die Augen und ließ sie gewähren. Langsam legte er die Arme um sie und Merry fühlte die kalte Klinge seines Messers, die dabei ganz leicht über ihren Hals fuhr. Aber er tötete sie nicht, nicht sofort.
„Verdammt, was für ne Show zieht ihr hier eigentlich ab?!“, rief der Polizist vollkommen entsetzt über das, was sich dort vor ihm abspielte. Cole hatte schon den Mund geöffnet – vielleicht um etwas zu erklären, vielleicht auch nur um ihm ein „Halt’s Maul“ zuzuraunen. Er kam nicht mehr dazu.
So schnell er es mit seinem beschossenen Bein noch konnte, warf der Mann sich auf die Pistole, zielte einmal kurz und schoss dann das gesamte Magazin auf Merry und Cole ab. Merry zuckte jedes Mal zusammen, wenn sie von einer der insgesamt sechs Kugeln getroffen wurde. Sie wurde direkt von hinten durchlöchert und sah dann noch mit immer mehr verschleiertem Blick zu, wie die Kugeln an ihrem Bauch wieder austraten und direkt in Cole’s Körper fuhren. Er krümmte sich und röchelte auch kurz auf, schrie aber nicht. Er drückte sie nur fester an sich, als die letzte Kugel durch ein Herz brach. Das Messer rammte er ihr dabei unabsichtlich in den Nacken, doch das war ihr egal. Sie spürte es bereits nicht mehr. Sie kippte nur nach vorne, ganz langsam, wie in Zeitlupe, noch immer in seinen Armen. Sie waren beide längst tot, bevor sie aufschlugen, aber Cole hielt seine Arme dennoch fest um Merry geschlungen, selbst als ungefähr ganze zwei Stunden später der Gerichtsmediziner vorfuhr, um die Leichen zu obduzieren.

Sometimes the answers
To all of my questions
Are too much for me to hear
Truth can be painfull
And hard to prepare for
I’m glad I’ve got you near

If I had a heart of stone
I coukd turn the other cheek
But that’s not me, no
I soak it up, I take it in
Try to deal with everything I feel

The Ugliness in this big world
Brings me down and makes me sad
But then there’s you
You are perfect

You’re the one who makes me see
That evereything’s much better
Than it seems to be
You are perfect

Where would I be without you
You make me perfect

You were the answer
To all of my questions
About a million times
Yes, you are!

You make all the difference
You lead the way and point out all the lies
You open up my eyes

When I’m a mess
When I need someone to run to
You are there right next to me

:;:;:;:; *zufrieden Beine hoch leg* Tja, echt nicht schlecht, was? Das Ende is mir spontan eingefallen… Zuerst hatte ich mir gedacht, dass sie einfach so aus dem Büro rausgeht und ihn erschießt. Aber das ging ja nicht, weil sie ihn ja immer noch liebt. Dann wollte ich an der Stelle eigentlich so ein makaberes Happy End einbauen, wo die sich umarmen… Aber die Story darf ja kein Happy End haben, weil es ein Drama ist. Und dann lag da ja noch zufällig der Polizist, und die Pistole… und ich hab eins und eins zusammen gerechnet. So eine Story schreibt sich wirklich fast wie von selbst, findet ihr nicht? :;:;:;:;: