Fanfic: Little Love Story

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aus, mit den offenen Haaren und dem engen schwarzen T-Shirt. „So so, der Referendar in einem Trendschuppen und lässt sich bejubeln. Was die Schulleitung wohl sagt, wenn sie das erfährt und dein Bild auch noch in allen Zeitungen zu sehen ist…“ „Oh… Miss McGre…“ „Alexa, wir sind doch nicht in der Schule, Nico.“ meinte Alexa und lächelte ihn an. „Meinetwegen, aber woher kennst du meinen Name…“ „Nico, ein Autogramm!“ unterbrach ihn ein Fan. „Woher wohl?“ Alexa zog eine Augenbraue hoch und lehnte sich an den Tresen. „Verstehe…“ Nico unterschrieb: „Hör mal, da wir jetzt beim Du sind, hast du nachher noch Zeit, so ab zehn vielleicht? Wir könnten ein bisschen spazieren gehen, oder so…“ „Du traust dich mit mir alleine zu sein?“ Alexa sah ihn misstrauisch an. „War nur so ne Idee und getan hätt ich dir bestimmt nichts.“ Nico nahm sein Bier und wollte weg. „Mit einem richtigen Lehrer würd ich nicht ausgehen oder mich auch nur außerhalb der Schule treffen. Aber da du nur Referendar bist, der mir zwar das Leben in der Schule schwer macht, drück ich mal beide Augen ganz fest zu. Ich bin Punkt zehn vor dem Eingang und ich warte nicht gern.“ Alexa sah ihn über die Schulter an. „Gut zu wissen.“ Nico ging zurück zu seinen Bandkollegen.

„Hey, Nico! Willst du echt schon los? Es ist doch erst zehn und der Abend ist noch jung.“ Zack, der Drummer lief seinen Kollegen nach. „Ja, deswegen.“ Nico deutete auf Alexa die unter einer Laterne stand und tief einatmete. „Jo… Aber sind Engel nicht gewöhnlich blond und weiß gekleidet? Wie auch immer, viel Spaß, Alter!“ Zack ließ ihn verständnisvoll alleine. „Du bist sechs Minuten überfällig, ich geh eigentlich immer nach fünf Minuten.“ meinte Alexa, als er bei ihr ankam. „Sorry, aber die Jungs wollten mich nicht gehen lassen. Lässt du mich jetzt einfach stehen?“ entschuldigte er sich. „Nicht wirklich und wo willst du hin? Mein Bruder deckt mich auch nicht die ganze Nacht.“ fragte Alexa nach. Nico nahm sie, mild lächelnd, an der Hand: „Komm mit ich zeig dir was.“

„Wow! Das ist ja wunderschön, ich wusste gar nicht das es einen Platz in der Stadt ging, an dem man die Sterne so gut sehen kann!“ Alexa sah sich um. Nico hatte sie auf ein Hochhausdach gebracht, von dem man die ganzen Lichter der Stadt aus sehen konnte und über ihnen waren Millionen von Sternen zu sehen. „Wusst ich doch, das dir so was gefällt. Heute sollen auch noch Sternschnuppen zu sehen sein.“ „Wirklich? Woher weißt du das ich so was mag.“ wollte Alexa von Nico wissen. Er lehnte sich an die Brüstung und sah nach unten auf die Straße: „Ich weiß nicht, nur so ein Gefühl… Alexa, warum bist du mitgekommen? So wie du mit mir in der Schule redest, dachte ich du kannst mich nicht leiden.“ „Äh…“ Alexa seufzte: „Na ja, ich bin eben so… Ich weiß nicht warum ich dich so gern aufzieh und ärgere, aber das bedeutet doch nicht, das ich dich nicht mag. Im Gegenteil, ich find dich ziemlich okay, für nen Referendar. Irgendwie richtig süß. Sonst noch was?“ „Ja, darf ich mir was drauf einbilden, dass du mich süß findest?“ wollte er wissen. „Ja, das wohl schon. Sag’s aber keinem.“ lächelte sie ihn an: „Sag mal, warum tust du das hier? Wenn die Schule erfährt das du mit ner Schülerin um diese Zeit hier bist oder die Band nebenher hast, kriegst du riesen Ärger.“ „Ich will gar nicht Lehrer werden, wenn ich ehrlich bin. Ich tu das nur wegen meinem Vater. Er ist Professor in Harvard und ich soll in seine Fußstapfen treten. da ich mich geweigert habe, hat er mir nen Kompromiss aufgezwungen. Ich mach Beides, die Ausbildung zum Lehrer und arbeite an meinen Durchbruch. Das was ich zuerst schaffe, muss ich dann machen.“ Nico wurde immer leiser und hörte sich leicht traurig an: „Den Durchbruch erkennt er an, wenn wir eine Single in den Top 100 haben.“ „Benutzt du mich dann nur, um die Lehrerausbildung zu verzögern?“ fiel Alexa ein. „Was? NEIN! Das würd ich niemals tun! Ich mag dich doch! Ähm… nicht so, sondern auf freun…“ „Überschlag dich nicht, ich versteh schon was du meinst. Und wann wollt ihr eure Single auf den Markt bringen?“ beruhigte ihn Alexa und lehnte sich neben ihn an das Geländer. „In acht Wochen wenn alles gut geht und wir uns endlich einigen könnten welche Single wir nehmen sollen. Wie es aussieht werden wir wohl KING nehmen.“ „Hmm? Ohne mir was anmaßen zu wollen. Es wird Weihnachten und das ist die Zeit er Balladen und der Ruhe. King passt nicht und egal wie gut die Nummer ist, in dieser Jahreszeit wird sie ein Flop. STARSRAIN, würde mehr Erfolg haben. Das Lied gibt viel mehr her und hat mehr vom Zauber des Winters.“ Alexa sah nach oben und atmete tief ein. „Meinst du? Ist dir kalt? Du bist recht luftig angezogen…“ fiel ihm plötzlich auf. Alexa hatte kleine Jacke sondern nur das Outfit aus dem Wolfsbeat an. Ein Rock und ein ärmelloses Top, beides in schwarz. „Schon gut, aber es ge… lieb von dir.“ Nico legte ihr, trotz ihres Wiederspruchs seine Jacke über die Schultern. „Ich will doch nicht, dass du dich erkältest, ohne dich wird’s in der Schule nur noch langweilig.“ Nico stand hinter ihr und Alexa konnte seinen warmen Atem auf ihrem Nacken spüren als er ihr ins Ohr flüsterte. „He die Sternschnuppen!“ lenkte er plötzlich ab und zeigte nach oben, wo die ersten Sterne vom Himmel fielen. „Wünsch dir was!“ „Glaubst du, dass es auch wahr wird?“ erkundigte sich Alexa. Nico legte seine Arme um sie und zog sie an sich: „Wenn du es nicht versuchst, wirst du’s nicht erfahren.“

Dieser Tag war der Tag an dem ich mich zum ersten Mal so richtig wohl gefühlt habe. Seine Arme hielten mich und ich wollte nicht, dass er mich loslässt. Aber auch diese Tage gingen zu Ende. Seit dem hat sich auch in der Schule etwas verändert. Nico und ich unterhielten uns oft und auch außerhalb der Schule trafen wir uns immer öfter. Wir kamen uns täglich näher und dann …

8 Wochen später:
„Sina was liest du denn da?“ Alexa zog Sina die Zeitung weg. „Ein Bericht über Radion. Mr. Rickson ist ja seit einer Woche nicht mehr zur Schule gekommen und da dachte ich, es steht vielleicht was drin.“ erklärte Sina: „Weist du was?“ „Nee, Nico hat sich auch bei mir in den letzten Tagen nicht gemeldet.“ zuckte Alexa mit den Schultern. „Nico, du nennst unseren Referendar beim Vornamen?“ Sina wurde hellhörig. „Ja, und? Wir verstehen uns gut.“ Alexa holte ihre Mappe aus dem Ranzen und sah sich ihre Hausaufgaben durch. „Ach Echt? Wenn du meinst…“ ironisch grinste Sina Alexa an. Die jedoch völlig in Gedanken war. „Hier kuck mal, ich seit einer Woche auf dem Markt.“ Sina hielt ihr eine Single unter die Nase. „Was?“ Alexa nahm ihr die Single ab und starrte sie plötzlich an: „Das gibt’s doch nicht!“ „Was denn? Das ist die erste Single von Radion. STARSRAIN.“ wunderte sich Sina über Alexas Reaktion. „Das Cover, hab ich entworfen, hier!“ Alexa zog eine Skizze von dem Cover aus ihrem Block. „Das musst du mir erklären.“ Sina wusste nicht was sie davon halten sollte. „Na ja, an dem Morgen nach dem Wolfbeat, hab ich das gemacht, ich weiß nicht warum, aber ich hab’s Nico geben, vor drei Wochen hab ich’s zurückbekommen.“ erklärte Alexa. „Freu dich doch, und das erklärt das hier.“ Sina öffnete die Single und zeigte auf eine Zeile: ARTWORK BY A. MCGREGGER. „ÄHHHH!“ Alexa schluckte. DRR DRR, ihr Handy lenkte sie ab. „Eine SMS?“ fragte Sina. „Ja, schon, die ist von Nico…“ wunderte sich Alexa und las die SMS vor: „Wünsche können wahr werden! Morgen um 21Uhr am X-Mas Baum in der City. Ich hoff du kommst. I Miss you, sweet Heart. “„Du gehst doch hin, oder? “ wollte Sina wissen. „Ja.“ lächelte Alexa.

Ding Dong… Alexa sah auf die Uhr, halb zehn und sie war noch immer alleine. Es schneite und die vielen Menschen waren schon auf einige Wenige zusammengeschrumpft. Immerhin, heute war Heiligabend, und die meisten waren mit ihren Familien zuhause. Sie saß auf einer Bank unterm Weihnachtsbaum und ihr war ziemlich kalt. Ihre Gefühle mischten sich mit Sorge und Wut. Nico hatte sich nicht gemeldet und sein Handy war ausgeschaltet. Irgendwann stand sie auf und ging in das nächste Kaufhaus, das immer noch offen hatte. „He, Kleine, nen Kaffee?“ bot ihr ein Penner an, der mit einigen seiner Leidensgenossen auf den Stufen des Kaufhauses saß und sich wärmte. „Nein, danke. Ich hab’s eilig, meine Eltern warten auf mich.“ lehnte sie freundlich ab. „Dann schöne Weihnachten!“ der Penner drehte sich wieder zu seinen Freunden. „Wünsch ich euch auch Hier, kauft euch was Warmes zu essen.“ Alexa drückte dem Mann 20 Dollar in die Hand. Er sah sie an: „Engel wie dich gibt es selten. Ich hoffe dein Freund hat eine wirklich gute Erklärung, dass er dich versetzt. Engel fliegen nämlich wieder in den Himmel, wenn man verpasst ihnen die Flügel zu stutzen. Gerade zur Weihnachtszeit verschwinden sie mit den Mistelzweigen.“ „Mit den Sternschnuppen, um genau zu sein. Aber woher wissen sie?“ wunderte sich Alexa. „Seit neun Uhr stehst du in der Kälte und wartest. Auf wen könntest du denn warten, wenn nicht auf deinen Freund?“ entgegnete ein anderer Penner. Alexa wurde leicht rot: „Auf Männer ist eben kein verlass.“ sie wandte sich um und ging wieder nach draußen. Der Schnee fiel nicht mehr und die Luft klirrte vor Kälte, es war nun auch schon zehn Uhr. Alexa gab auf und ging über den Platz zur U-Bahnstation. „AL!“ Alexa blieb stehen und glaubte im ersten Moment sich verhört zu haben. „Warte!“ Sie drehte sich um und konnte gar nicht so schnell reagieren wie sie jemand in den Armen hielt. Sie kannte den Geruch das Mannes, es war Nico, in einem T-Shirt: „Ich hatte schon Angst du wärst weg. Es tut mir so leid, aber erst