Fanfic: Don´t say you love me

Untertitel: Heiji x Kazuha

Kapitel: hidden feelings

Autor: kamui_san

Disclaimer: Copyright liegt bei Aoyama

Titel: Don´t say you love me

Warnings: death

Altersstufe: 14

Kapitel: 2/x

Kommentar: so, der zweite teil^^. Ich hatte vergessen zu sagen, dass ich in meiner ff shinichi wieder habe groß werden lassen, weil ich keinen bock auf den kleinen conan habe. Und diese ff basiert nur sehr beschränkt auf die mangaserie, es gibt also nichts mit diesen männern von schwarz. Hoffe, dass es euch nicht zu sehr stört. Ich wollte nämlich die beziehung von heiji und kazuha herausstellen.

Chapter 2

"Jetzt mach mal hinne!" hetzte Kazuha, während sie selbst den Bahnhof runterrannte. So spät wie heute waren sie noch nie gekommen und sie hoffte inständig, dass Ran und Shinichi ihnen nicht böse sein würden.
"Dann renn doch selbst schneller!", gab Heiji schnaufend zurück, der gar nicht verstand, warum Kazuha jetzt unbedingt durch die Gegend hetzen musste. Sie waren eh schon spät dran und auf die paar Minuten würde es nun auch nicht mehr ankommen.
Mädchen und ihre Pünktlichkeit, meckerte Heiji innerlich. Kommen immer selber zu spät, aber können es nicht haben, wenn andere spät dran waren.
"Weißt du überhaupt, wo das Café ist?"
"Ja sicher! Ran und ich haben schon mal dort gegessen. Ah, da sind sie! Ran! Shinichi!" winkte Kazuha fröhlich.
"Ihr seid spät dran", bemerkte Shinichi gelassen, er konnte sich schon vorstellen, was der Grund dafür gewesen war und musste bei diesem Gedanken innerlich grinsen.
Keuchend und sich die stechende Seite haltend kamen die beiden Jugendlichen aus Osaka bei ihren Freunden zum Stehen.
"T-Tut uns echt leid, aber wir hatten einfach verschlafen", log Kazuha entschuldigend, wunderte sich gedanklich sofort, warum sie Heiji überhaupt in Schutz genommen hatte.
Shinichis Grinsen wurde breiter, unverschämt breiter könnte man sagen.
"Ich glaube eher, dass Heiji sich bockig angestellt hatte."
"Was willste damit sagen, Kudo?"
Ran und Kazuha starrten vom einem zum anderen. Sie wussten nicht so recht, was sie von der ganzen Situation halten sollten.
"Sieh dir doch mal Kazuha an, mein lieber Heiji. Sie ist äußerst ordentlich gekleidet und hat auch passende Sachen für einen Besuch eines Stadtfestes an, während deine Klamotten hingegen ziemlich verknittert wirken, woraus ich schließe, dass du derjenige warst, der verschlafen hatte. Daraus wiederum würde ich schlussfolgern, dass Kazuha dich hierhin geschleppt hat, weil du es höchstwahrscheinlich vergessen hattest, dass wir heute was vorhaben, stimmt´s oder habe ich recht?"
Selbstsicher grinste Shinichi und er hatte auch allen Grund dazu, denn er wusste, dass er Recht hatte. Daran gab es keinen Zweifel.
"Habe ich dir schon mal gesagt, wie klugscheißerisch du manchmal sein kannst, Shinichi?"
"Dieses Lob gebe ich gern zurü-wo sind die Mädchen?"
Überrascht sahen sich die beiden Jungs um. Keine Ran, keine Kazuha.
"Da hinten", sagte Heiji und nickte in die Richtung der Einkaufstraße. Da standen nämlich die gesuchten Mädchen an einem Stand mit bunten und verrückt aussehenden Hüten, die sie kichernd anprobierten und sich im Spiegel begutachteten.
"Das wird ein Tag", seufzte Shinichi und fuhr sich mit der Hand durch sein Haar, während er und Heiji zu den Mädchen trotteten.
"Ihr hättet uns ruhig vorher was sagen können, bevor ihr euch aus dem Staub macht", warf Heiji ihnen vor, wofür er auch mit zwei gefährlich funkelnden Augenpaaren bestraft wurde.
Oh-oh, Wutskala auf Maximum, dachte sich Heiji mit einem mulmigen Gefühl im Magen.
"Ach, haben sich die Herr Detektive endlich ausgesprochen?" konterte Kazuha mit einem leichten Anflug von Verärgerung.
Alles, was sie wollte, war einen schönen Tag mit Freunden verbringen, aber wenn Shinichi und Heiji unbedingt meinten, sich in ihrem Detektivdasein übertreffen zu müssen, da konnte nichts aus dem Tag werden und sie hatte sich schon die ganze Woche darauf gefreut.
Aber so was geht nun mal nicht in beschränkten Jungengehirnen rein, die nichts im Kopf haben, als ihre Fälle und keinen Sinn mehr für Alltägliches haben, dachte sie sich etwas verbittert.
Heiji schluckte hart. Er wusste nur zu gut, was dieses gefährliche Glitzern in den Augen seiner Kindheitsfreundin bedeutete und lenkte sofort ein. Beschwichtigend hob er seine Hände.
"Schon gut, wir werden uns zurückhalten, nicht wahr, Shinichi?" fragte Heiji mit einem aufgesetzten Lächeln und stupste den gleichaltrigen Jungen mit dem Ellbogen an, damit er seinen Wink auch endlich kapierte.
"Genau", beeilte sich Shinichi zu sagen und schob noch ein liebes Lächeln hinterher und hoffte, dass es seine Wirkung nicht verfehlte.
"Das wollen wir auch hoffen, schließlich ist es schon selten genug, dass wir mal in Ruhe ausgehen können. Immer kommen irgendwelche Fälle dazwischen", meinte Ran skeptisch.
Letztens, da hatten sie auch ins Tropical Land gehen wollen, aber .wurden verhindert, weil ihnen der Fall mit dem Feuerteufel in die Quere kam. Sie hegte einen leisen Verdacht, dass die beiden Nachwuchsgenies solche Morde immer magisch anzogen.
"Jaja, ist ja schon gut, wollen wir jetzt zum Stadtfest oder wollen wir hier verotten?"
"Jetzt hört mal zu ,ihr beiden", sagte Kazuha ernst und stupste Heijis Nase drohend mit ihrem Zeigefinger an, während sie bemüht war, streng zu wirken, ,,heute soll es ein schöner Tag werden und wenn ihr das kaputtmacht, dann gnade euch Gott."
Shinichi und Heiji starrten die Mädchen, die sich abrupt umdrehten und die Straße hinterschlenderten und sich jetzt so benahmen, als sei nichts passiert, sprachlos hinterher.
"Und das ist deine Freundin? Respekt, Heiji", pfiff Shinichi grinsend und folgte den Mädchen, er wusste nur zu gut, dass es ihn auf die Palme bringen wurde.
"Sie ist nicht meine Freundin!" rief ihm der 17jährige Osakajunge prompt hinterher und folgte grummelnd seinen drei Freunden.

"Der ist ja süß!"
Mit einem skeptischen Blick lugte Heiji über Kazuhas Schulter, wobei einige ihrer Haare sein Gesicht unangenehm kitzelten....hm...hatte sie etwa Parfüm drauf?
"Hey, was machst du da?" fragte Kazuha und stupste ihren Kindheitsfreund an und weckte ihn abrupt aus seinen Gedanken auf.
"Ich habe nur überlegt, warum du plötzlich Parfüm drauf hast. Ist doch sonst nicht deine Art."
Das Mädchen errötete leicht um die Nase, konterte aber zurück.
"Und? Was dagegen?"
"Nein, aber es riecht gut", meinte Heiji schulterzuckend, bevor er von einem Festbesucher angerempelt wurde und seine Aufmerksamkeit von Kazuha lösen musste, was ihr auch sehr entgegen kam, um sich zu beruhigen. Gott, was musste ihr Herz überhaupt so heftig schlagen? Sie wusste, dass Heiji dieses Parfüm mögen würde, denn schließlich war es sein Lieblingsparfüm. Sie konnte sich noch genau daran erinnern, wie Heiji mit ihr und ihrer Mutter in der Stadt gewesen war. Ihre Mutter hatte ein Parfüm gesucht für eine gute Freundin und gerade Heiji, ein Junge, hatte ihrer Mutter in der Auswahl mehr helfen können als sie selbst. Damals war sie echt sauer auf Heiji gewesen, weil er sie noch Tage danach damit aufgezogen hatte, von wegen, wie unweiblich sie doch sei und so. Aber Kazuha war sich sicher, die Ohrfeige würde Heiji auch nicht so schnell vergessen. Auf jeden Fall hatte der Osakajunge ihrer Mutter sein Lieblingsparfüm empfohlen, und Kazuha war deswegen danach nochmal heimlich in die Stadt gegangen, um sich das gleiche Parfüm zu holen. Es sah hübsch aus, das duftende Parfüm in einem weißlich matten Fläschchen in Form eines Engelsflügels und passend auch dazu der Name: Angel Wings no.1 von der Marke Cienne. Sie trug es nur sehr selten auf, weil es so sündhaft teuer gewesen war. Heute schüttelte Kazuha den Kopf über sich selber.
Warum auch hatte sie sich das geholt? Um bei jemanden Eindruck zu schinden, der sich wahrscheinlich einen Dreck um ihre Gefühle machte?
"..ha! Hörst du schlecht, oder was? Die anderen warten schon auf uns, Kazuha, oder bist du mit dem Boden festgewachsen?" fragte Heiji grinsend und verfehlte nicht seine Wirkung. Kazuha sah extrem wütend aus.
"Warum bist du immer so bissig zu mir?"
"Ich weiß nicht, wovon du redest?" erwiderte Heiji etwas irritiert, der zwar eine aufbrausende Reaktion seitens seiner Kindheitsfreundin erwartet hatte, aber dass sie so heftig reagieren würde, nicht. So reagierte sie sonst nicht auf seine kleinen Sticheleien...
"Ach, vergiss es, du würdest es eh nicht verstehen. Ich kauf mir das hier noch, dann können wir zu den anderen", sagte Kazuha wieder in ihrer ruhigen Art und drehte sich von Heiji weg.
Was zum Teufel war nur in sie gefahren, dass sie ihn so heftig anfuhr? Solche Sticheleien war sie doch schon längst gewohnt, oder nicht? Manchmal verstand sie sich selbst nicht und das machte ihr manchmal Angst.
"1000 Yen, bitte."
"Hier", sagte Heiji und gab dem Verkäufer das Geld ehe Kazuha ihr Geldbeutel überhaupt rausholen konnte und nahm den kleinen Teddybären entgegen.
Erstaunt starrte Kazuha ihn an.
"Was sollte das denn werden?"
"Hast du keine Augen im Kopf? Das da wolltest du doch?" fragte Heiji und drückte der immer noch recht verdutzten Kazuha das Kuscheltier in die Hand und drehte sich hastig um, hastiger als er es wollte.
"Gehen wir, sonst sind die noch sauer auf uns", meinte Heiji und wollte sich urch die Menschenmenge kämpfen, als er plötzlich stehenblieb.
" Gib mir deine Hand, sonst gehst du mir noch verloren, so wie du immer vor dich hindöst", meinte Heiji und nahm einfach Kazuhas Hand und zog sie mit sich durch das ganze Getümmel auf dem Fest.
Mit offenem Mund