Game of Life

YamiXYuugi

Game begins


Disclaimer: Mir gehört hier absolut nichts! Und ich mache hiermit auch kein geld!
Copyright: Die Story ist eine übersetzung aus dem englischen! Das gehört alles Kingleby (fanfiction.net) lasst also eure Finger davon!!

Und ich möchte Miau danken, weil die sich das mal angeschaut hat^^ *knuiddel*
Sagt mia am ende beischeid, ob ihr noch lebt, kaay? *gg*

Game of life

Das Baby wurde leicht hochgehoben, sodass sein Großvater sich das winzige Wesen anschauen konnte. Es war kein schönes Baby, es war rot und klein, so unnormal für ein normales Leben. Aber es war kein normales, gesundes Baby. Er würde niemals ein normales Leben haben.
Das Baby weinte leise, sein kleiner Mund war leicht offen, aber kein Geräusch entkam ihm. Der alte Großvater verliebte sich sofort und wollte verzweifelt diesen kleinen Engel beschützen.
„Würden sie ihn halten wollen?“ fragte eine Krankenschwester und lächelte lieb. Sugoroku Mutou hielt seine Hände begeistert auf. Er war nicht in der Lage sein Erstaunen zu verstecken, als er merkte wie leicht dieses Bündel war, wie klein es schien.
„Hallo du.“ Der ältere Mann lachte und sah wie das Baby bei seinem leisen Weinen eine Pause machte, durch seine Stimme beruhigt. „Ich denke, wir haben uns etwas früher als angenommen getroffen, du bist genau so Stur wie ein Mutou sein sollte.“ Lachte er.
Die Augen des Babys mussten sich noch öffnen, aber ihm entkam ein Stöhn-ähnliches Seufzen, als würde er ihm zustimmen. Der Großvater lachte wieder und streichelte die unglaublich weiche Wange mit einem seiner Finger. Einem Finger, welcher so groß schien, wie der Kopf des Babys, so klein wie es war.
„So klein.“ Seufzte Sugoroku, aber das Lächeln verließ sein Gesicht nicht. „Aber das spielt keine Rolle, weil du dein ganzes Leben sehr geliebt werden wirst.“
Das kleine Baby schien darüber nachzudenken, seine Lippen bewegten sich leise etwas, die Augenlieder flackerten, aber nicht genug um die Welt zu begrüßen. Das ließ den alten Mann noch einmal lachen.
„Hab keine Angst, Kleiner; Ich werde dich vor allen Schwierigkeiten beschützen, zumindest bis du bereit bist...“
Das kleine Baby schien jedoch andere Ideen zu haben. Sein stilles Murmeln stoppte und seine Augenlieder kämpften nicht mehr, um sich zu öffnen. Seine Atmung setzte einmal aus, dann noch einmal...
Sein Großvater brauchte einen Moment bis er verstand, was geschehen war und selbst dann konnte er nur im Schock blinzeln. Ein so kleines, zartes Wesen... wollte diese Welt nicht sehen? War es nicht in der Lage dazu?
„K-kleiner?“ fragte Sugoroku und schüttelte das Baby leicht in seinen Armen. „Schwester! Er atmet nicht!“
Die Krankenschwester, welche die Mutter des Babys kontrollierte, eilte zu ihm um das Baby zu nehmen und legte den zerbrechlichen Körper auf den Tisch. Erst als Sugoroku den kleinen Engel auf der kalten Oberfläche sah, bemerkte er, wie blass er war.
Der Arzt reagierte jetzt. Er versuchte das winzige Wesen wiederzubeleben, aber Mr. Mutou konnte nicht einmal verstehen, was grade passierte. Dieser kleine Engel... hatte so einfach aufgegeben? War er wirklich nicht für diese Welt bestimmt?
Sugoroku schüttelte wütend den Kopf. Nein, das dürfte nicht wahr sein. Das winzige, empfindliche Wesen hätte beinahe gelebt... es war nicht gerecht, dass ihm sein Leben entrissen wird, bevor sich seine Augen öffnen. Das war nicht richtig.
„Es tut mir leid, aber es gibt nichts, was wir tun können. Ihm einen Elektroschock zu geben, würde nur seinen Körper beschädigen, er ist zu klein.“ Sagte der Arzt und beobachtete, wie die Mutter anfing zu weinen, wie sie ihr totes Kind ansah, das nur für einen Moment gelebt hatte.
Der ehemalige Großvater konnte nur den winzigen Körper ansehen, als dieser eingewickelt wurde. Es schmerzte ihm im Herzen zu sehen, wie dieses engelhafte Gesicht bedeckt wurde.
„Bitte, darf ich…?“ flehte der alte Mann und hielt seine Hände für das Bündel aus. Der Arzt schien einen Moment zu zögern, bevor er nachgab. Er konnte dem ehemaligen Großvater nicht verweigern.
Das Bündel war genauso leicht, wie es gewesen war als es lebte und das Gesicht ließ Sugoroku aufschluchzen. Mit zitternden Fingern enthüllte er das junge Gesicht und sah den Engel an, der er hätte sein können.
„Wunderschön.“ Murmelte der Großvater mit Tränen in seinen Augen. „Ein perfekter Engel, vielleicht zu perfekt für diese Welt, zu zerbrechlich für ihre raue und herzlose Natur, aber...“
Das Gesicht sah so friedlich aus, aber nicht zufrieden. Für immer mit dem Ausdruck von Enttäuschung, weil er die Welt nicht gesehen hatte, eingefroren. Plötzlich lachte der alte Mann.
„Mein lieber Junge, du gibst nicht so schnell auf, nicht wahr? Um ein Mutou zu sein, musst du stur sein und wenn du nur ein bisschen bist, wie ich es bin, liebst du ein gutes Spiel.“
„Sir...“ sagte die Krankenschwester, besorgt über den Geisteszustand des Herrn. Sugoroku ignorierte sie.
„...Ich kann es fühlen, du wirst ein großer Spielekönig sein und du bist ausersehen für etwas besonderes, Kleiner. Etwas was die Welt retten wird.“ Er lachte wieder. „Wie kann ein Engel, der auf der Erde geboren wird vom Schicksal für weniger bestimmt sein?“
„Mr. Mutou...“
„Ein ehrenhafter Spielekönig schreckt nie vor einer Herausforderung zurück und ich fordere dich zu einem Spiel heraus! Einem Spiel des Lebens!“
„Bitte lassen sie mich ihn nehmen...“ begann der Arzt.
„Ich werde dich nicht anlügen, es wird sehr schwer werden, kleiner Engel, aber es wird es wert sein und am Ende wirst du sehr geliebt werden und dein Herz wird andere führen, um ihre eigenen Stärken zu finden. Du musst leben, Kleiner, du musst. Ich fordere dich heraus!“
Dann wurde das Kind von ihm genommen. Sugoroku wehrte sich nicht, er war zu überwältigt von seinem Schluchzen, um ihn aufzuhalten. Die Mutter war schon beinahe hysterisch. Sie wollte keine solche Rede hören, über ein Kind, welches, wie sie dachte, schon gestorben ist...
Aber vielleicht sprach der Großvater trotz allen die Wahrheit, denn die kleine Seele des Babys spürte eine beruhigende Präsenz. Es war eine voller Macht, aber auch beschützerisch und entgegenkommend. Das Baby wusste, es musste diesen Geist noch treffen, aber es musste ihn einfach treffen. Und um ihm zu treffen, musste es leben.
Ich fordere dich heraus!
Diese Worte waren in seiner Seele gespeichert und das Baby kämpfte gegen die Gegenwart, um zu seinem vorhergesagten Schicksal zurückzukehren. Er musste das Spiel des Lebens akzeptieren.
Der Stoff war grade dabei wieder über das Gesicht des Babys gezogen zu werden, als sich seine Augen öffneten. Der Arzt erschreckte sich so sehr, dass er das Baby beinahe fallen ließ. Wunderschöne violette Augen sahen zu ihm herauf, zwar unkonzentriert, aber trotzdem offen.
„Schwester! Schnell, bereite einen Brutkasten vor, er lebt!“ lachte der Arzt ungläubig. Die Krankenschwester hielt einen Moment inne, um das fragile Baby anzuschauen, bevor sie endlich handelte. Wenn sie nicht schnell handeln, würden sie den kleinen Engel wieder verlieren.
„Ich wusste es.“ Lachte der alte Mann zwischen seinen Schluchzen. „Ein anderer sturer Mutou und ein echter Spieler!“
Eine Stunde später saß der alte Mutou in einem Stuhl und passte auf den kleinen Engel, der sein Enkel sein sollte, auf, welcher vom Brutkasten verborgen wurde. Die Mutter hatte ihre wohlverdiente Pause, aber nicht bevor sie Sugorokus Bitte nachgegeben hatte, dass er dem Baby seinen Namen geben durfte. Schließlich hatte er ihr das Baby zurückgebracht.
„Yuugi.“ Flüsterte der Großvater jetzt mit einem Lächeln auf seinem Gesicht. Yuugi: Spiel. Der perfekte Name für diesen kleinen Engel; die zerbrechliche Kreatur, welche bald so viel erreichen wird. „Ich wusste, dass du mich stolz machen wirst.“
Yuugi blinzelte ihn zustimmend zu, bevor er anfing leicht zu niesen, er hasste jetzt schon den Schlauch in seinem zarten Hals. Aber wenn er dadurch leben würde, musste er dadurch. Er war herausgefordert worden, nicht nur von seinem Großvater, sondern auch von der Präsenz, welche er kurz gespürt hatte, aber jetzt schon wieder vergessen.
In sieben Jahren würde er diese Präsenz wieder spüren und acht Jahre danach, würde er endlich mit ihr eins sein.
Ihr Schicksal würde bald beginnen.

Owari