Fanfic: The Legend of Zelda : Just another Lovestory
Kapitel: Tag 1
THE LEGEND OF ZELDA
FANFICTION - WRITTEN BY MINAKO_ASAKA & MAKOTO_MIURA
Hier eine Zelda-FF, die ich mir mit meiner Cousine Mina-chan Asaka ausgedacht habe. Die Version, die ihr hier lesen könnt, habe ich aber allein geschrieben. Ich hoffe, sie gefällt euch! Ich habe sie mich viel Mühe und Zeit kosten lassen.
Erster Tag: Hyrule in Angst
Langsam ging die Sonne über dem friedlichen Hyrule auf. Es war ein normaler Tag, doch niemand ahnte, was noch geschehen sollte.
Link war auf dem Weg nach Stadt Hyrule, um Zelda zu besuchen. Sie waren schon seit Jahren enge Freunde und unternahmen oft etwas zusammen. Heute wollten sie eine Reise zu den Wasserfällen Terminas machen. Fröhlich ritt Link auf Epona durch den großen Park, der das Schloss umgab. Er stieg ab und band sein geliebtes Pferd an einen Baum. "Bis gleich, Epona.", sagte er zu ihr. Dann lief er den Hügel hinauf, den Wachen entgegen. Die Sonne schien. Ein perfekter Tag für diesen Ausflug!
Doch am Tor erwartete Link nicht die Prinzessin Zelda, sondern ihr Vater, der König Hyrules. Erstaunt lief Link ihm entgegen. "Guten Tag, eure Majestät", er verbeugte sich. "Darf ich fragen, wo sich Eure Tochter befindet?" Der König schien sehr nervös zu sein. "Link! Wir brauchen dringend deine Hilfe!", antwortete er. Link sah ihn nur ungläubig an. Doch dann verneigte er sich erneut. "Was auch immer Ihr wollt. Ich werde mein Bestes tun." Der König nickte. "Bringt ihn in den Thronsaal!", rief er den Wachen zu und ging.
Im Thronsaal angekommen, sollte Link auf den König warten. Er sah sich um. Lange war es her, seit er das Letzte Mal hier war. Der Thronsaal hatte wunderschöne Fenster. Es waren Fenster, wie sie sonst nur Kirchen besaßen. Sie waren zu mehreren Teilen aus verschiedenen Farben zusammen gesetzt, sodass sie Bilder ergaben. Meistens war auf ihnen das Triforce zu sehen, das Heilige Siegel der drei Göttinnen Din, Nayru und Farore. Plötzlich schwang die riesige Saaltür auf und Link wurde aus seinen Gedanken gerissen. Der König und seine Tochter traten ein. Link verneigte sich vor den Beiden. "Sieh auf, Link, Herr der Zeiten.", sprach der König zu ihm. Langsam hab Link seinen Kopf und sah ihn an. Zelda lächelte Link zu und als er ihr Lächeln erwiderte, huschte ein Hauch Röte über ihr Gesicht, was Link aber nicht bemerkte, da er sich wieder ihrem Vater zuwand. "Also, Link", begann der König, "Wir haben ein großes Problem, und dabei geht es um Zelda, meine Tochter." Erschrocken sah Zelda ihren Vater an. Anscheinend wusste sie auch nicht mehr als Link - nämlich gar nichts. Der König fuhr fort. "Ich will euch nichts verschweigen. Ein Unbekannter schickte uns heute einen Brief. In diesem stand, dass wir ihm Zelda ausliefern sollen, und wenn wir es nicht täten, würde er das Schloss angreifen und sie sich holen. Der letzte Satz lautete: 'Ich werde euch bald eine kleine Kostprobe meiner Kraft geben.'. Eine halbe Stunde, nachdem wir den Brief bekamen, wurde einer der Schlosstürme durch eine Explosion zerstört." Geschockt sah Link ihn an. "Wie stark war die Detonation?", fragte er Zeldas Vater. "Der Turm wurde dem Erdboden gleich gemacht." Link runzelte die Stirn und starrte auf den Boden. Interessiert musterte Zelda ihn. Er lief zum Fenster und sah gedankenverloren hinaus. Link schien angestrengt zu überlegen. "Wir befürchten, dass Ganon dahinter steckt." Der König sah Link an. Doch dieser schüttelte den Kopf. "Nein....", sagte er, "Ganon kann es nicht gewesen sein." Erstaunt und fragend sahen Zelda und ihr Vater Link an. "Er kann es nicht gewesen sein? Warum denn nicht?", fragte die Prinzessin. Link sah sie an. "Weil ich Ganon vor einigen Tagen mit eigenen Händen getötet habe." "Was!?" Link hatte Ganon besiegt? "Du...hast es wirklich geschafft, den Großmeister des Bösen zu bezwingen?" Der König war völlig sprachlos. Langsam nickte der Junge Recke. "Ich wüsste aber niemanden, der es sonst sein könnte....das ist alles mehr als seltsam....", sagte er. "Das ist ja jetzt auch völlig nebensächlich", fuhr der König dazwischen, "Die Hauptsache ist, Zelda geschieht nichts. Und deshalb brauche ich dich, Link! Ich möchte dich bitten, der Leibwächter meiner Tochter zu sein, bis die Gefahr gebannt ist!" Link kreuzte seine Arme über der Brust und kniete sich hin. "Wie Ihr wünscht, Majestät. Ich werde die Prinzessin mit meinem Leben beschützen!" Der König betrachtete ihn. "Gut, dann gehe und hole deine benötigten Dinge. Du wirst in den Ost-Turm der Prinzessin einziehen!" Wiederum verbeugte sich Link vor dem König, diesmal aber auch vor Zelda. Dann lief er hinaus, um sich schnell auf den Heimweg zu machen. "Vater, warum lässt du Link gleich hier einziehen? Ein Leibwächter wohnt doch normalerweise nicht bei der Person, die er beschützen soll." Der König sah sie an. "Der Angriff kann jederzeit passieren, mein Kind. Daher ist es besser, Link immer in deiner Nähe zu wissen. Oder stört es dich, dass er mit dir in einem Turm wohnt?" Schnell schüttelte Zelda ihren Kopf und lief dann eiligst hinaus, damit ihr Vater ihr knallrotes Gesicht nicht bemerkte. Belustigt sah der König ihr hinterher.
"Fahrt die Zugbrücke hoch!" "Schnell, der Ost-Turm wird angegriffen!"
Eilig rannte Link die Wendeltreppe des Turmes hinunter. "Zelda, wo bist du?! Zelda!" Er fing sich am Geländer ab und schlidderte in ihr Zimmer. Dort saß die Prinzessin auf ihrem Bett. "Link", sie sah ihn erschrocken an, "Was ist denn passiert? Du bist so blass!" Doch Link packte sie am Arm und schleifte sie ohne zu antworten in Richtung Treppe. "Link! Sag mir doch endlich, was passiert ist!", schrie sie. "Wir werden angegriffen!", herrschte er sie an, "also beeil dich!" Dann nickte die Prinzessin und stürmte mit Link die Treppe hinauf. Sie rannten einen langen Korridor entlang, als plötzlich ein Feuerstrahl vor ihnen die Wand aufbrach und ihnen den Weg abschnitt. "Mist!", fluchte Link und suchte eilig nach einem weiterem Fluchtweg. Doch sie waren inzwischen von dem Feuer eingekreist worden, "Link, was machen wir denn jetzt?" Zelda sah ihn panisch an. Da fiel Link eine umgestürzte Säule auf. Wenn er sie ein Stück anheben könnte...."Pass auf, Zelda.", sagte er, "Ich werde diese Säule nach oben stützen und du musst so schnell wie du kannst darunter hindurchlaufen! Sonst schaffen wir es nicht mehr lebend hier raus!" "Aber du wirst dich verletzen! Die Säule brennt doch!" Link schüttelte den Kopf. "Das ist doch unwichtig! Das ist besser, als wenn wir hier drin lebendig verbrennen!" Mit der Zeit wurde die Luft schwarz vom Rauch und man konnte kaum Atmen. Link hatte Angst, dass Zelda ohnmächtig werden könnte. Oder dass sie eine Rauchvergiftung bekommt. Entschlossen stemmte er sich mit den Armen seitwärts gegen die Säule und schob sie ein ganzes Stück nach oben. Das Feuer loderte über seine Hände und und bedeckte bald seine gesamten Arme. "Jetzt!", keuchte er, "Lauf!" Besorgt sah Zelda ihn an, nickte aber dann und lief los. Geduckt rannte sie unter der eingestürzten Mauer entlang. Dann kam sie an einen Ausgang. Es war die Verbindung des Ostturmes zum Innenhof. Auf einmal hörte sie hinter sich ein Krachen, und sah, dass die Säule, die Link gestützt hatte, eingebrochen war. "Link!" Verzweifelt rief sie nach ihm. Da brach ein Stück Wand ein und Link sprang aus einer Horde lodernder Flammen heraus. Er landete auf dem Boden, machte eine Rolle und stand dann vor ihr auf. "Ist mit dir alles in Ordnung?" Schwer atmend sah er Zelda an. "Mir geht es gut, aber du bist verletzt! Sieh dir mal deine Arme an!", sagte sie. Link sah an sich hinab. "Nur ein paar Verbrennungen. Ich hatte durchaus schon schlimmere Verletzungen. Kein Problem!", grinste er. "Aber jetzt komm! Wir müssen aus dem Schloss heraus!" Er packte sie an der Hand und lief in Richtung Schlosstor. Zelda spürte die Verbrennungen an Links Handfläche, und auch , dass er blutete. Sie machte sich echt Sorgen! Aber was tat er? Er lachte darüber! Sie fand diese Situation ganz und gar nicht witzig. Denn Links Arme waren von oben bis unten mit schlimmen Verbrennungen gezeichnet. Er würde garantiert einige Narben davontragen. Aber das interessierte ihn nicht. Er lief so schnell er konnte, um Zelda in Sicherheit zu bringen. Er wollte den König nicht enttäuschen. Und....er wollte nicht, dass Zelda etwas zustösst. Es war ihm egal, was mit ihm selbst geschah. Hauptsache Zelda passierte nichts. Am Tor angekommen, sahen die beiden Zeldas Vater. "Vater! Ist alles in Ordnung mir dir?", rief Zelda. "Ja, mir geht es gut.", antwortete er ihr, "Und dir zum Glück auch, mein Kind. Aber Link, was ist denn mit deinen Armen passiert, mein Junge?" Besorgt lief er zu Link. "Link hat sich verletzt, als er mir das Leben rettete, Vater.", mischte Zelda sich wieder ein. Der König sah Link an. "Du hast Zelda das Leben gerettet. Dafür danke ich dir." Dann verbeugte er sich vor Link. Doch Link schüttelte den Kopf. "Es war mir eine Ehre, das Leben der Prinzessin schützen zu dürfen, mein König." Die drei liefen den Schlossgarten hinab. In Hyrule-Stadt angekommen, erreichten sie ein Haus, an dem einige Soldaten standen. Sie betraten es. "Das ist ein geheimer Stützpunkt meiner Soldaten. Von hier aus überwache ich das Geschehen in der Stadt." Das war Link noch nie so richtig aufgefallen. Interessiert sah er sich in dem kleinen Raum um. "Aber jetzt zum Wesentlichen.",