Pirates of rock
HIER!!!?“, schrie sie. Dann schubste sie ihn vom Bett. Knallrot stieß sie ihn aus der Tür. Aber auch er war nicht viel weniger dunkel im Gesicht.
„Such dir’nen anderen Schlafplatz!“, nörgelte sie und er drehte sich nochmal zu ihr um. „Sorry!“, begann er und bekam sein Kissen ins Gesicht geschleudert. Seine Decke nahm er auch mit. Dann ging er an seinem Zimmer vorbei, bis vor Sanjis Tür, die ganz am Ende des Ganges lag.
Er dachte darüber nach, ob er klopfen sollte, oder besser gesagt, ob er überhaupt noch woanders schlafen sollte. Er konnte das Girl ja auch rausschmeißen.
Sein Kopf knallte gegen die Tür. Fast vor das Schild von Sanjis Zimmer- Nummer 212. Er war müder geworden. Seine Augen waren einfach zugefallen. Ein verwunderter Sanji machte die Tür auf. Zorro fiel ihm entgegen.
„Hoppla! Was ist denn?“, fragte Sanji und fing ihn auf. Nur mit einer Hand, denn in der anderen hielt er ein Weinglas.
„Groupie... im Bett. Bin müde!“, flüsterte Zorro. Sanji sah grinsend zu seiner Nachbartür, ließ ihn aber rein. Er kannte das schon zur Genüge...
„Warum bist du dann nicht dageblieben?“, grinste er.
„Hm, keine Lust. Das war früher.“, antwortete Zorro.
„Naja, ich spring eh nicht drauf an, ich will die Frauen erobern!“; sagte Sanji jetzt. „Bei denen, die das machen, um später anzugeben, lass ich mich nich‘ drauf ein.“
Zorro fiel auf Sanjis Bett und drehte sich wälzend auf den Rücken. „Ah!“, fauchte er. Unter ihm lag ein Bleistift. Den zog er weg und schmiss ihn auf den Boden, wo lauter Stifte und ein paar leere oder zerknüllte Zettel lagen.
„Lieder geschrieben?“ „Hab’s versucht.“ „Naja, hat’s geklappt?“ „Weiß nicht... soll ich dir mal Eins vorlesen?“
Zorro zuckte schlaff mit den Schultern. Sanji nahm einen Zettel und setzte sich neben ihn. Wie immer würde er wahrscheinlich singen. Das störte Zorro aber garnicht, denn er konnte ja gut singen! Wozu war er sonst Sänger bei ihnen?
„Es heißt... nun, hat noch keinen richtigen Namen...“, sagte Sanji unbeholfen. „Wird schon.“
„You get no kick out of champagne. Things make you sick by staying the same, so lame.
And if you think that you know everybody. And if it seems inspiration is gone. Days when it feels like nothing can turn you on.
Open your eyes to the life in this small town. How many times you’ve been leaving? Oh yeah! And so it seems we keep coming back home. So open your eyes to the life in this small town.
I’ve always run straight to the flames. I’ve lost my face in the thousand ways. Oh yeah. Still you give a damn about my reputation. Take me is I am. You are my family. If you get lonely, you know were you will find me. And there is no way out if you don’t wanna talk about it. If you don’t wanna turn around. I wanna have confidence in you.“, summte er das Lied vor.
Da hörte er ein Grummeln. Überrascht drehte er sich zu Zorro um.
„Ach...“, grinste er beleidigt. ‚Der pennt schon wieder! Dummer Siebenschläfer!!‘ Sanji überlegte weiter.
‚Jetzt hab ich keine Decke.! Ah, da is‘ ja seine! Die nehme ich mir. Wäre ja noch schöner, tz!‘ (Frieren, meint er.)
Er nahm die Decke und machte das Licht aus. Er legte sich normal hin (Zorro lag schräg) und drängelte Zorro mit den Füßen ein Stück weg.
‚Munter wird der eh nicht!‘
Am nächsten Morgen machten sich Alle zum Buffet auf. Im Hotel war Essen für alle angesagt! (Zusammen, meine ich.)
„Uä, hab ich gut geschlafen!“, gähnte Ruffy gutgelaunt. „Schön für dich!“, sagten Nami und Sanji genervt. Sie sahen ihn beide müde an. Ruffy aß weiter. „Ihr habt ja Augenringe! Warum konntet ihr nicht schlafen?“, fragte er sie dann.
„Was? Augenringe? Hilfe?!“, rief Nami und sah in ihren Handspiegel. (Hat sie halt. ^ ^)
„Wegen Zorro!“, antwortete Sanji. Alle- außer Nami und Zorro, der hörte nur zu- sahen ihn fragend an.
„Also... nein! Das war jetzt anders gemeint! Er lag so komisch in meinem Bett. Das war total ungemüt -“
Er sah die anderen an. Alle machten große Augen, während Zorro sich die Hand ins Gesicht schlug, Nami jetzt auch zuhörte und Sanji rot wurde.
„Nein! Nein! Ihr versteht das total falsch, er hat wegen... einem Groupie bei mir geschlafen!“, erklärte Sanji stotternd.
„Achso, ein Groupie!“, sagten aufeinmal Alle sarkastisch, außer Ruffy und Chopper, denn die meinten es ernst.
„Seit ihr pervers? Wirklich!“, rief er knallrot. „Der is‘ genauso rot wie die Kleine gestern.“, grinste Zorro und zeigte auf Nami, die ihn erschrocken ansah, als Alle sie ansahen.
‚Nein! Erzähl’s nicht! Neee!‘, dachte sie und schüttelte den Kopf. Doch zu spät: „Ich hab gestern, nachdem ich in meinem Zimmer ankam, ein Mädel in meinem Bett gefunden und dann bin ich raus und hab bei Nami nachgefragt, ob ich -“
„Du hast garnicht gefragt!“, rief Nami wütend.
„... bei ihr schlafen kann, sie hat mich aber rausgeschmissen.“
„Ja, weil ich gerade geduscht hatte (*Sanjihochguck*) und meine Ruhe haben wollte!“, sagte sie. „Dann bin ich weiter zu Sanji und der hat mich reingelassen!“, erklärte Zorro, ohne Nami zu beachten, dabei machte Sanji auch Anstalten, sich zu wehren, da die Anderen ihn auch komisch ansahen. Lysop sah Zorro schief an.
„Wie ist denn das zu verstehen? *Oktafacemach*“ quäkte er.
„Schwein!“, sagte Zorro leise, als er ihn gehauen hatte.
„Hey, das soll nix heißen, hatte nur Mitleid!“ sagte Sanji nervös.
„Ja, er hat mir auch einen neuen Song vorgetragen. Einfach so.“, sagte Zorro unschuldig. Er sah nach oben und zog seine Augenbrauen hoch. Sanji versuchte ruhig zu bleiben, denn ein paar Leute starrten sie schon an und tuschelten.
„War überrascht, aber wer kann mich denn schon nicht mögen?“, grinste Zorro. „Wer mag dich denn?“, fragten Alle im Chor. „Ihr seit doch...“, zischte er. Lysop, Ruffy und Chopper lachten, Nico grinste.
Nami ging stolzierend und sehr schnell raus. „Du bist doch... Ach!!“ ‚Mann, war das peinlich! Wieso ärgert der Schwertheini mich? Klar, irgendwo hat er auch recht, aber...‘, dachte sie sauer. ‚Ich packe und geh auf’s Schiff, das Wetter schlägt bald um!‘
Noch im Speisesaal aßen Ruffy und Lysop weiter und Lysop erzählte eine seiner Geschichten. Da hörten ein paar Mädchen zu (muss da toll für ihn sein *drop*). Es ging darum, er habe 50 Bergräubern das Essen geklaut und sie danach alle fertig gemacht.
„Wow! Cool!!“, sagten die Mädchen & Chopper, während sie Alle ums Buffet herumliefen. Sanji stand währenddessen schon neben Nico, beide waren fertig (mit essen).
„Stimmt das, Herr Koch?“, fragte sie nach.
„Wo denkst du hin, Robinchen? Viel lieber hab ich dich! (Und Namilein.)“, grinste er. Aber dann schlug seine Laune wieder um.
„Pha, kannst du jemanden (alle Frauen) mögen? Du tust doch nur so, weil du geil auf sie bist, oder etwa nicht?“, meldete sich Zorro zu Wort.
„Wer redet denn mit dir?“, schnauzte Sanji. Nun sahen noch mehr Leute zu ihnen. Alle waren ruhig. Das Personal wurde auch aufmerksam: „Bitte seien Sie doch ruhiger!“, bat eine Angestellte.
„Mehr Leute als mit dir, Fleischklopfer!! Gestern hattest du ja angeblich nur Mitleid, ne?! Vonwegen; nur was getrunken, deshalb!“, rief Zorro wütend. ‚Der treibt einen zur Weißglut!‘
„Was?“, fragte Sanji flüsternd an Zorro gerichtet. „Fleischklopfen ist mein Job! Aber ich seh‘ bestimmt nicht wie einer aus, oder hab ich Stacheln? Sie dich mal an, Kaktuskopf, deine Stacheln sind passend!! *Reißzähnekrieg*“, schrie Sanji schon fast.
„Wer hat denn hier Stacheln! Guck dir deine Beißer an!“, rief Zorro. Er brodelte förmlich. ‚Wehe der nimmt das wörtlich! Um Argumente ist er nicht verlegen, ich muss mir was überlegen, sonst bin ich wahrscheinlich das Schnitzel, das er zerkloppt, ach, der Kerl macht mich verrückt!!!‘ dachte er.
„DU... (pause) Wieso guckst du mir überhaupt in den Mund, geschweigedenn (nur) in mein Gesicht?“, fragte Sanji wieder ruhiger. Er wunderte sich. Zorro sah ihn total fragend, aber auch sauer an.
„Weil ich, verdammt nochmal... MIR JEDEN TAG DEINE BESCHISSENE VISAGE ANSEHEN MUSS, OK!?!? Ich bin das gewohnt, klar!? Wo soll ich sonst hingucken? OH MANN!!“, schrie er wirklich sehr wütend. Dann stampfte er zur Tür.
„Seien Sie bitte ruhig, sonst müssen Sie alle raus!“, sagte die Frau vom Hotel im Befehlston. Sanji kümmerte sich nicht darum. (Wunderlich, sie sieht gut aus, aber er hat gerade nur Augen für Zorro. ;-p *g*)
„Ach, jetzt abhauen? Bleib stehen!!“, rief er und packte Zorro an den Schultern. Der drehte sich ruckartig zu ihm um. „WAS?!?“, rief dieser, „Was ist?“
„Bist du zu feige, oder was? Willst’e ’n Schwanz einzieh’n!?“, fragte Sanji.
„Vor dir ganz bestimmt nicht!“, drohte Zorro flüsternd. „Du willst wissen, wieso ich dir nicht woanders hingucke?“, fragte er grinsend.
‚Ja, zum Teufel nochmal!!‘, dachte Sanji zischend. „Meinetwegen!“, antwortete er und stellte sich neben ihn, an den Türrahmen.
„Weil du dummer Fischfiletierer keine Frau bist, ja!?“, grinste er. „Da!“, sagte er und tippte ihm auf die Brust. „Da!“, sagte er und zeigte nach weiter unten, Sanjis Mittelteil gefährlich nahe. Sanji lief rosa an. Er lehnte sich gegen die Tür.
„Darum. Übrigens, ein guter Titel wäre doch Small Town.“, sagte er & tippte Sanji mit der Faust an den Kopf, ehe er ging.
Grübelnd saß Lysop vor dem Bullauge der Kombüse. Er und die Anderen waren wieder auf der Flying Lamp. Gerade dachte er darüber nach, was im Hotel passiert war. Er hatte ja eigentlich Zorro, Nami und Sanji zugehört...
‚Ok, ich hab gelauscht... aber sowas wäre doch perfekt, haha!‘, dachte er sich.
„HAHAHA, ich bin einfach super!“, lachte er.
„Wieso?“, fragten die hinter ihm stehenden Chopper und Sanji.
„Ah, wo kommt ihr denn