Fanfic: Der schwere Weg zu seiner wahren Vampira

dichten und unnatürlichen wirkenden Nebel bedeckt. Viele der dort lebenden und arbeitenden Menschen kannten diese Phänomene. Tags, wenn es sehr warm mit trockener Luft war, wurde sehr viel Wasser verdunstet, doch wenn es Abend wird und die Temperatur stark abnimmt, konnte die kalte Luft nicht so viel verdunstetes Wasser aufnehmen, wodurch sich dann dieser dichte Nebel bildete. Meist stand London fast immer in Nebelschwaden, doch an diesen Tag war es nicht so warm, wie in dieser Nacht. Das ist auch Vincent, der fast sein ganzes Leben im Hafen geführt hatte, nicht entgangen.
„Hey, George! Ist´s nicht heut ne seltsame Nacht?“, fragte Vincent seinen Arbeitskollegen. „Hä? Was meinste? Ist doch schumrich (nebelig) wie immer!“ Kam es als Antwort. „Meinste? Ich find das nickt so. Ist... ist irgendwie anders, als sonst.“ „Glaub, wat du denkst, aber mach dat gefälligst nach der Arbeit! Wir müssen noch mit den beladen fertig werden!“ Mit diesen Worten stolzierten Beide zu den zu verladenen Kisten und packten an. Vincent, aber ließ der Gedanke seines unguten Gefühls keine Ruhe.
Nach einer geschlagenen Stunde waren die hälfte der Kisten verladen. Vincent wollte gerade eine weitere anpacken, als ihm ein Schiff auf dem Gewässer auffiel. Es war für ihn fremd, obwohl er jedes einzelne Schiff im Hafen kannte. „George?“ „Jep!“ „Soll heute Nacht ein ausländisches Schiff hier ankern?“, fragte er etwas besorgt. „Ne, nicht dat ich wüste. Wieso fragste denn? Machste dir irgendwie sorgen?“ „Naja... ich weiß nicht. Schau dir mal dieses Schiff dort an! Irgendwie seltsam, oder?“ „Wie welches Schiff?“ „Na das auf dem Wasser.“, antwortete Vincent und zeigte auf den Kahn. George sah über seinen Kollegen hinweg und betrachtete geradewegs das Objekt, was Vincent sorgen bereitete. „Mh... wat soll so komisch sein? ‘Na en altes Schiff, was hier ankern will. Na und!“ Nach dieser Antwort widmete sich George wieder seiner Arbeit. „Ich weiß nicht? So en Schiff hab ich noch nie gesehn. Es ist irgendwie fast Schrott.“ „Dat täuscht. Du weißt doch, welche Erscheinungen der Nebel am Hafen bringen kann. Also quatsch nicht sonder hilf mir endlich!“ Ermahnte ihn George und drückte ihn eine Kiste in die Hände. So machte sich Vincent widerwillig wieder an die Arbeit.
Doch der Gedanke an solch ein Gruselschiff ließ ihn nicht los, sodass seine Arbeit darunter litt, was George zu spüren bekam. Denn er konnte am Ende den Rest der Fracht verladen, da Vincent das sehr schnell näher kommende Schiff beobachtete. „Vincent! Danke für deine Anteilnahme an der Arbeit!“ Beschwerte sich George. „Das
Schiff bremst nicht ab.“ „Wat?“ „Es bremst nicht ab! Es rast direkt auf den Hafen zu!“ fing auf einmal Vincent an zu schreien. „Wie?“, fragte sich George und schaute sich den Kahn näher an. „Mh...“ erst beim näheren betrachten machte George große Augen voller Angst. „Oh, shit! Du hast Recht! Es rast direkt auf den Hafen zu! Los wir müssen alle warnen... wir müssen abhauen!“ So riss George seinen Kollegen weg vom Wasser in Richtung Hafen inneren. Unterwegs warnten sie alle Arbeiter, doch die meisten wollten ihnen nicht glauben und bestraften sie mit lautem Gelächter. Doch es war zu spät, um sie zu überzeugen. Mit einem lauten Rums fuhr das Schiff ohne anzuhalten in den Hafen ein. Unterwegs nahm es mehrere Menschen und Kräne mit sich, bis es endlich stehen blieb, aufgehalten durch den Beton des Hafens.
„Wat ist das für ein Schiff, dass nicht mal vorm Hafen anhielt?“, fragte George verwundert und ging näher an das Ungetüm ran. „Ich weiß nicht? Es macht mir irgendwie Angst.“ Gab Vincent zum Ausdruck. „Ach mach dir nicht ins Hemd!“ Kam es spöttisch von George zurück. „Warte! Wo willst du hin?“ „Na wo wohl! Zum Schiff und fragen wo sie so miserabel Fahren gelernt haben!“, sagte George, als er schon kurz vorm Schiff stand. Das Schiff war gewaltig für die heutige Zeit. Es kam den meisten Arbeitern vor, als komme es aus den alten Kriegszeiten, denn es sah sehr ramponiert aus. Für viele war es auch ein Wunder, dass es überhaupt fuhr, geschweige den Hafen rammen konnte, ohne zu zerbersten, denn die meisten Stellen des Schiffes waren komplett verrostet. „Na komm schon, Vince. Das Teil wird dich schon nicht fressen wollen!“ Kam es von George Seite her. „Äh,.... ne danke! Ich bleib hier.“ „Na gut. Ich bin kein Feigling, also bleib da wo es sicher ist, Hasenfuß!“, lachte George und ging mit einigen Anderen zum Schiff. Vincent wollte sich gerade umdrehen, als er einige Schatten vom Schiff springen sah. „Wat ist das?“, fragte er lautstark, sodass sich viele zu der von ihm gezeigten Stelle hoch sahen. Aber es war zu spät, denn in blitzschneller Geschwindigkeit griffen unbekannte Gestalten einige Arbeiter an. Man hörte nur einen Aufschrei und dann wurde es still. Vincent wusste nicht, was los war, als er die bekannte Stimme von George hörte. „Vince! Schnell! Verschwinde! Monster....... los!“, schrie er. Dann war es still. „George? Hey,... wo bist du? Lass den Scheiß.“, sagte er vorsichtig, doch es kam keine Antwort. „George?“ fragte er erneut und versuchte ihn in der Finsternis zu erspähen. Ihm war es nun zu bunt und wollte sich gerade in Richtung Schiff bewegen bis plötzlich eine dunkle Gestalt vor ihm auftauchte. „We.....we...wer bist du?“, stotterte er. Die Person grinst, wodurch spitze weiße Zähne deutlich wurden. „Waha...!“, schrie er und drehte sich blitzschnell um. Vincent rannte los, doch es half nichts. Die Gestalt stürzte sich sofort auf ihn und rammte ihre Zähne in seine Halsschlagader. Vor Vincents Augen wurde es schwarz.

`Ring, ring! ´, machte das Telefon in Integras Büro. Sofort nahm jemand ab und meldete sich mit einen knappen `ja´. „Lady Hellsing?“ „Ja, was ist?“, fragte sie. „Es gab einen neuen Angriff. Im Hafen ankerte ein unbekanntes Schiff. Die komplette Mannschaft ist nicht auffindbar und die Hafenarbeiter... nun... ihnen wurde bis zum letzen Tropfen das Blut ausgesaugt, aber viele werden noch vermisst.“ Gab unverkennbar Walters Stimme zur Auskunft. „Gut. Schicken sie die dritte und vierte Infanterie.“ „Ja, aber. Wieso gerade die Besten?“, fragte er. „Wir können eben nicht vorsichtig genug sein. Vielleicht ist das der Angriff von dem uns das Mädchen warnte.“ Gab sie als Antwort. „Ich verstehe.“ „Gut und schicken Sie Alucard und Seras mit.“ „Wie sie wünschen, Lady Hellsing.“ Mit diesen Worten beendete Walter das Gespräch und Integra legte den Hörer auf.

„Fräulein Polizistin. Wach auf. Es wartet Arbeit.“ Weckte Seras eine sanfte Stimme aus ihren Träumen. „Wie? Was? Arbeit?“, antwortete Seras leicht verschlafen und hob ihren kleinen Kopf in Richtung von der die Stimme kam. Plötzlich erschrak sie. „Meister! Was machst du den hier?“ Kam es vorwurfsvoll von ihr. „Ich hole dich. Du hast recht tief geschlafen und Walters klingeln nicht gehört, also kam ich runter, um dich für die bevorstehende Schlacht zu wecken. Freust du dich schon darauf?“ Seras sah ihren Meister beleidigt an und legte sich wieder auf den Stapel Bücher in denen sie gelesen hatte, bevor sie einschlief. „Fräulein Polizistin?“ Kam es von Alucard verwirrt. „Ich heiße Seras Victoria und ich freu mich gar nicht auf den Kampf. Ich will jetzt schlafen und damit Basta!“, sagte sie mit einer dominanten Stimme, die sie selbst erschreckte. „Kann ich gut verstehen, ich wurde selbst aus meinem Schlaf gerissen, aber wir müssen auf Befehle Integras los!“ Seras antwortete nicht, sondern drehte nur ihren Kopf zur Seite und machte unverkennbar deutlich, dass es sie nicht interessierte. Doch Alucard, der das Schauspiel genüsslich beobachtete, fing auf einmal an, wie ein glückliches Kind, zu grinsen. Ohne irgendein Wort zu verlieren nahm er Seras auf den Arm und brachte sie, trotz ihrer Einwände, dass er es lassen soll und sie kein Baby sei und trotz ihres zappeln, raus aus ihren Zimmer. So schnell wie er sie hoch hob, setzte er sie wieder sanft ab und schloss die Tür. „Sag mal, was sollte das? Ich hab doch gesagt, ich will nicht! Du hörst mir wohl nie zu, oder?“, schrie sie ihn an, doch er hörte nicht auf zu grinsen, wodurch Seras noch wütender wurde. Langsam reichte es ihr, doch als sie ihn weiter beschimpfen wollte, ertönte eine junge Stimme hinter ihr. „Victoria! Was machst du denn noch hier unten? Solltest du nicht schon längst bei den Einsatztruppen sein?“ „Wie? Was?“ Sie drehte sich um und erblickte
Alicen mit Walter. „Woher weißt du, dass ich schon oben sein soll?“, fragte sie leicht verdutzt. „Walter hat es mir gesagt, aber anscheinend flunkern doch alle Menschen.“ Sofort schweifte ihr Blick finster zu Walter, der nur ein entschuldigendes Kopfnicken hervorbrach. „Halt! Hast du nicht Hausarrest, Alicen?“ Platze sie heraus und deutete auf die kleine Vampirin. „Ja, aber die Lady da oben will mich sehen. Hab wieder ihren Namen vergessen. Irgendwas mit H, oder so.“, sagte sie und kratze sich am Hinterkopf und steckte dabei ihre Zunge raus. „Hellsing. “ Kam es von Alucard, der immer noch hinter Seras stand. Doch sein Grinsen war, seit Alicen und Walter da waren, wie weggeblasen. Erst jetzt viel Seras wieder ein, dass sie noch auf ihn wütend war und als hätte Alucard es gemerkt, verschwand er in der Wand. „Beeil dich, Fräulein Polizistin. Ich warte nicht gerne.“ „Ähmpf...“, stöhnte sie. „Ich muss dann. Also bis irgendwann.“ Kam es von ihr recht lustlos. Bevor sie ging holte sie noch ihre Waffe aus dem Zimmer und stapfte dann geradewegs nach oben, wo der Rest aus ihrer Einheitalle schon auf sie warteten. Seras entschuldigte sich schnell und ging dann zu den Fahrzeugen. Alicen beobachtete das ganze und ging danach zu Integra.

`Klopf, klopf...´, machte es in Integras Büro.