Fanfic: Der schwere Weg zu seiner wahren Vampira
„Herein.“ Kam es nur als Antwort. „Lady Hellsing? Wie sie wünschten, habe ich Alicen hergebracht.“, sagte Walter und schob das kleine Mädchen rein in das Zimmer. „Gut. Komm her, Kleines.“, antwortete Integra und winkte sie zu sich. „Äh?.... Lady?“, stammelte Alicen. „Mh...“, lächelte Integra. „Ja, ich habe dich her geholt, damit du sehen kannst, wie wir mit deiner `Bedrohung´ fertig werden.“ Kam es als Auskunft. „Aha..., aber....“ „Setzt dich hin und erleb deinen..., deinen Onkel..... in Aktion. Wir haben extra eine Kamera mitgenommen.“. Alicen wollte noch etwas dazu fügen, aber Integra machte ein knappe Hand Bewegung um sie zum schweigen zu bringen. Sofort nahm sie platz und starrte auf einen schwarzen Monitor, den Integra zu ihr drehte. Walter nahm eine Fernbedienung und drückte auf den Standby - Knopf, wodurch der Fernseher sofort anschaltete und ein wackliges Bild vom inneren eines Lasters zeigte. Alicen erkannte, trotz des wenigen Lichtes, alles. Die Kamera schwenkte paar Mal hin und her und zeigte die Einsatztruppe im Gesamten. Auch Seras war unter ihnen und unterhielt sich mit einen, für Alicen, fremden Mann. „Seras.“, murmelte sie und starrte nur noch auf sie. „Er heißt Frank.“ Kam es von Integra, die sie beobachtet hatte. „Was?“ „Frank! Der Mann mit dem sich Seras unterhält!“ „Oh, verstehe?“, sagte Alicen ungläubig. „Es gefällt dir wohl nicht, oder? Ich meine, dass sie mit Frank die ganze Zeit redet.“ Kam es scharf von Integras Seite. „Kann schon sein, aber sie verstehen den Grund sowie so nicht!“, sagte Alicen bestimmend. „Erzähl ihn mir doch, dann sag ich dir, ob ich es verstehe.“ „Nein, dass geht einen Menschen nichts an!“ „Kleines, ich weiß mehr über euch Biester, als du dir vorstellen kannst!“ Griff Integra die kleine Vampirin scharf an. In ihr stieg die Wut >Biester? Wie kann sie es wagen uns Biester zu nennen? Ich verstehe nicht, was mein Onkel hier sucht. Bei einer Person, die uns alle ausrotten will. Und er hilft ihr auch noch! Biester! So nennt er uns also auch. < Kam es ihr sofort in den Sinn. „Ja, Sir...“ Kam es von ihr sehr monoton. „Gut, dann los.“ Mit diesen Worten ging er mit einigen aus seiner Männer zu dem Laster. Die anderen bezogen Stellung und sicherten das Gebiet oder hielten die schaulustigen vom Tatort fern.
Seras fühlte sich etwas benachteiligt und machte sich auf einer Kiste bequem. Es störte sie nicht einmal, dass auf dieser Blut klebte.
Frank bog gerade um das Schiff, sodass Seras ihn nicht mehr sehen konnte, als sich vor ihm ein Laster aufbäumte. Dieser war recht groß und ähnelt einen Panzerwagen, doch man konnte die Aufschrift durch die vielen Beulen nicht mehr erkennen. „Was ist das?“, fragte Frank recht verwundert. „Oh, das ist einer unserer Einsatzwagen. Wir mussten ihn als Gefängnis umfunktionieren, aber das war eher eine schlechte Idee. Nun wie Sie sehen ist er recht ausgebeult worden.“ „Ja.“, stimmte Frank zu. „Männer! Nehmt Stellung um das Fahrzeug und zwei Leute kommen mit mir zum Eingang! Wenn jemand daraus flüchtet, erschießt ihn!“ „Ja, Kommandant!“, riefen alle zu ihm und salutierten. „Dann los!“ Sofort liefen alle um den Wagen und brachten sich in Position.
„Gut, Lancert. Machen Sie die Tür auf.“, sagte Frank und deutete auf die verschlossene Tür. „Ja, aber.“ „Nun machen Sie schon!“, drängelte er. „Ich finde es unverantwortlich, aber sie müssen wissen, was sie tun.“ So holte er einen Schlüssel aus seiner Taschen und schloss die Ladetür auf. „Passen sie auf, er kann sehr gewalttätig werden!“, flüsterte der Chef und zog die Tür weiter auf. Frank machte keine Anstalt zu antworten und knipste erst das Licht an. Was er da sah, war alles andere als ein normaler Ghoul. Dieser Mann schien noch völlig normal, nur etwas verstört. Frank wollt sich schon zum Polizeichef umdrehen und sich beschweren, als der Mann sie bemerkte. „Hell-sing. “ Waren seine Worte, die er mit spröden Lippen sprach. Frank drehte sich um und sah ihn ungläubig an. „Wer sind sie?“ „Ich... ja ich... Nun ich war einst jemand, aber nun bin ich wohl niemand!“, sagte der Vampir. „Was soll das! Wovon sprichst du?“ „Wovon? Ich weiß nicht.... Es war… nein… ich glaub jemand sagte es mir.“ Frank war recht verblüfft und sich kaum mehr sicher, ob er wirklich ein Vampir ist. „Nun gut. Wer bist du... oder warst du?“ „Ich? Äh... mein Name war wohl Vincent... Vincent Sherpers. “„O.K, Vincent. Was tust du hier?“ „Mh... ich habe hier gearbeitet.“ Waren seine Worte. Frank drehte sich fragend zu Lancert um, der in einer List etwas suchte. „Es scheint zu stimmen. Es gibt ein Vincent Sherpers, der als Arbeiter eingetragen ist.“ „Nun gut. Dann sag mir was passiert ist.“, forderte er ihn auf. „Dazu bin ich nicht hier.“ „Was soll das? Du wurdest gefangen und bist nicht hier!“ „Nein! Ich soll hier sein... sagte Sie... ich soll hier sein und hier Hellsing etwas sagen!“, rief Vincent und beugte sich etwas weiter nach vorne. „Ja, ist schon gut. Und was sollst du Hellsing sagen?“ „Ich glaub... ich... ich weiß es nicht mehr!“ Vincent verzweifelte und stütze seinen Kopf auf seine ausgespreitzten Hände, sodass seine Haare runter in sein Gesicht fielen. „Ganz ruhig. Dann fangen wir anders an. .... Wer ist Sie?“, fragte Frank ruhig. „Sie? ... Sie ist wunderschön. Sie sagte, dass ich kein Ghoul werden darf... sie meinte, dass mein Blut mir immer noch gehöre, aber auch ihres mir gehöre...“ „Hat sie dich gebissen?“ „Gebissen? Ich weiß nicht!“ „Was hat sie dann getan?“ „sie hat ihr Blut mit mir geteilt... meinte sie, so wie ich meines mit ihr...! Und dann solle ich etwas Hellsing sagen, aber... aber... ich weiß es nicht mehr!“ Vincent schüttelte seinen Kopf und rammte ihn gegen die Lastwagenwände. „Warte! Hör auf!“, rief Frank. „Wir werden es schon rauskriegen.“ „Nein.. nein...! Ich sagte ihr doch... ich vergesse vieles... ich sagte, dass sie enttäuscht werde, aber sie meinte nur, dass es schon gut sei!“ „O.K, im Moment habe ich genug gehört, wir machen eine kleine Paus.“, sagte Frank etwas genervt und achtete nicht mehr auf Vincents wimmern. „Polizeichef! Bringen sie die Zivilisten weg, dann können wir ihn auch fort bringen!“ „Ist gut.“ So ging der Polizeichef davon und übergab vorher noch Frank den Schlüssel für den Laderaum. „Vincent?“, fragte er noch vorsichtig. „Machen sie schon zu.“ Kam es von ihm, bevor er sich zu der Rückwand der Fahrerkabine beugte. „Na gut.“
Seras saß schon einige Minuten auf der blutigen Kiste und warf einige kleine Steine in das Wasser. Mit der Zeit wurde ihr langweilig, denn sie konnte kein Vampir ausfindig machen. Zuerst versuchte sie noch Ausschau zu halten, aber als sie merkte, dass nur Menschen hier waren, fing sie an Steine in die Themse zu werfen. Als sie einen weiteren Stein werfen wollte, hörte sie einen lauten Knall, der aus der Richtung der Stadt kam. Ohne Verzögerung richtete sie sich auf und lief in Richtung des Hauptmannes. „Sir! Sir!.... Haben Sie das gehört?“, rief sie, während sie zum ausgebeulten Laste lief. „Seras, was soll das? Du sollst doch vorne warten!“ Kam es vorwurfsvoll von Frank. Seras sah ihn, als er um die Ecke sah und dabei die Ladetür festhielt. „Frank! Hast du es denn nicht gehört?“ „Wovon...?“ Wollte Frank anfangen, doch Seras stand schon vorm Eingang des Lasters. „Na den Knall!“, sagte Seras leicht hysterisch.
„Es hat angefangen.“ Kam es aus dem Laster. „Wie? Was...? Frank... Wer ist das?“, fragte Seras leicht verwundert, als sie den halb toten Mann sah. „Vincent. Das ist Seras Victoria. Seras, das ist Vincent Sherpers. Er ist der gefangene Vampir, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob er wirklich einer ist.“, sagte Frank leicht genervt, weil Seras seine Befehle missachtet hatte. „Aha...“ Kam es nur von Seras, die einen leicht dummen Eindruck annahm, während sie den Mann musterte. Vincent war komplett in Ketten gehüllt. Doch sein Gesicht war recht gestresst. Auch Vincent sah jetzt Seras an, doch er musterte sie nicht, sonder bekam ein ganz Pfahles Gesicht. „Seras! Ich hab doch gesagt, dass du vorne bleiben sollst! Warum bist du denn jetzt hier?“ „Frank,...äh... Hauptmann... in der Stadt gab es eine große Explosion!“ „Eine Explosion? Warum hast du es denn nicht gleich gesagt!“, antwortete Frank hysterisch. „Los kommt... wir müssen dort hin!“ „Ja, aber....“ „Kein aber, Seras! Los jetzt!“ Frank wollte sich gerade auf den Weg machen, als sie ein dumpfes Lachen aus der Ladefläche vernahm. „Was? Vincent? Was soll das?“, stammelte er und sah hinein. „Sir, ich glaube wir sollten ihn lieber erschießen.“ „Nein, er hat wichtige Informationen für die Organisation!“ „Aber Sir!“ „Nein!“, sagte Frank zu ihr. Sofort war sie ruhig. „Hahahahah........“ Kam es immer noch aus dem Laderaum. „Was gibt es da zu lachen?“, fragte Frank leicht gereizt. „Ja... jetzt weiß ich, was sie mir gesagt hatte... ich weiß es... ja. ich weiß es...“, lachte Vincent und beugte sich etwas weiter raus. „Wovon spricht er, Frank?“ „Pst...“, machte er zu Seras und machte ihr mit einer Handbewegung klar das sie leise sein sollte. „Dann erzähl mal!“ Doch Vincent lachte weiter. „Was denn nun? Los, Vince!“ „Sie... sie ist es... ich soll es der Hellsingorganisation sagen! Sie... ja sie!“, sagte Vincent und zeigte mit dem Finger leicht zittrig auf Seras. „Was hat Seras mit dem zu tun?“ „Ich soll sagen, der Hellsing sagen.... IHR WERDET VERLIEREN!“ Sofort fing Vincent wieder an zu lachen. „Sir?“ „Ja.“ Sofort nahm Seras ihre Waffe und erschoss Vincent. „Gut gemacht...Aber nun lass uns gehen.“ Seras nickte und ging Frank hinter her. „An alle