Fanfic: Der schwere Weg zu seiner wahren Vampira
war die Angreiferin. „Na na…. Wir wollen mir doch nicht den Spaß verderben, indem du mich wieder abknallen willst!“, sagte sie und hob Seras am Kragen auf. „Das hat doch so wie so kein Zweck. Eure Waffen kitzeln doch nur. Ich bin eben zu stark, einfach unbesiegbar. Das habt ihr davon, wenn ich euch mit Natives anlegt!“ Kam es von ihr und holte Seras ganz nah zu sich, sodass sie ihren Atem spüren und ihre blanken, spitzen, weißen Eckzähne sehen konnte. „Mistvieh. Wenigstens bin ich nicht wie ihr!“ „du bist ein unwürdiger nichtsnutz1 du würdest nie einer von uns sein!“, schrei sie. Doch sofort beruhigte sie sich. „wie wäre es, wenn ich dich zu meiner Sklavin machen würde? Schuften bist du tot bist!“ Bei diesen Gedanken fing sie wieder an zu lachen. „Ja, dass wäre gut, einfach gut.“ Mit diesen Worten riss sie Seras uniform am Hals auf und öffnete ihren Mund, sodass man ihre Vampirzähne in voller Pracht sehen konnte. „Nein!“ Seras versuchte zu wehren, aber es nütze nichts. Ihr griff war zu fest. >Nein! Ich will nicht! Ich muss Seras doch helfen. Aber wie? < Langsam drehte sich Frank wieder um und blickte auf. „Seras!“, rief er, denn er sah, wie sie um ihr Leben kämpfte, als die Vampirin sie beißen will. „Nein!“, schrie er, aber er war zu weit weg, um etwas zu tun.
„Du wirst auf ewig mein Sklave sein! Auf Ewig!“ „Das glaub ich weniger!“ Kam plötzlich eine weiblich Stimmer neben der Vampirinen. „Wer?...“ Doch den Satz konnte sie nicht zu ende führen, denn aus der Richtung, aus der die Stimme kam, schnellte eine Faust direkt auf ihr Gesicht. Sofort ließ sie Seras Kragen los, wodurch sie runterknallte, während die Vampirin einen halben Meter weiter zu Boden fiel. „Wie kannst du es wagen?“, keuchte sie und rappelte sich wieder langsam auf. „Ich muss mich nicht vor dir rechtfertigen,… Jun!“ Bei diesen Satz weiteten sich die Augen der Vampirin und sie drehte sich in die Richtung, aus der die Antwort kam. Eine weitere Vampirin trat aus dem Schatten eines der Häuser. Und blickte missbillig auf Jun herab. „Du….“, sprach sie und stand schnell auf. „Ich mach dich fertig, Miststück! So wie ich es immer wollte,…“ Bevor sie sich noch bewegen konnte, stand die andere Frau vor ihr. Jun wich einige Schritte weg, aber es half nichts. Die andere Frau beugte sich einige Zentimeter runter und rammt ihre Hand in Juns Magen. Mit einen lauten keuchen kippte sie etwas nach vorne und spuckte Blut. „Mis…Miststück!“, spuckte sie heraus. Die Frau fing nur an zu grinsen.
Mit einem Ruck zog sie ihren Arm aus ihren Magen und ließ sie nach vorne fallen. Bevor sie zu Boden fiel, konnte Jun sich mit den Händen abstützen und blickte mit Blutverschmierten Augen, Hasserfüllt auf. „Du wirst nicht mehr lange leben, das verspreche ich dir!“ „Nein, dass kann ich dir versprechen, Jun. Ihr alle werdet bald nicht mehr lange Leben, denn ich habt mich belogen und ich hasse Lügner!“ doch Jun lächelte nur. „Er wird dich finden und töten und das weißt du. Niemand kann dich retten, niemand!“ „Da muss ich dich Enttäuschen! Es gibt jemanden.“ Mit einer Handbewegung zeigte sie auf eine weitere Person die nicht weit von ihnen auf Fässern saß und genüsslich mit einer Blutkonserve das Geschehen beobachtete. Plötzlich erstarb das Lachen von Jun und in ihr machte sich ein undefinierbarer Ausdruck breit, der immer ängstlicher wurde, als die sitzende Gestalt sich erhob und mit schnellen, aber anmutigen Schritten näher kam. „Nein,… nicht….“ „Doch, er!“, sagte die Frau und blickte auf die jetzt weinende Jun runter. Nun war die andere Person nur noch eine Handbreit von ihr entfernt und selbst Seras erkannte, wer es war. Ihr Meister. Alucard.
„Bitte, vergib mir…“, stammelte Jun, doch Alucard griff in seine Tasche und brachte Jackal zum Vorschein. „Nein, bitte, Vlad…. Mei…“ `Peng´, machte es, bevor Jun den Satz zu Ende bringen konnte. Mit angstverzerrten Augen zerfiel sie zu Staub und wurde vom Wind langsam verweht. Das alles beobachtete Seras und lernte eine Seite an Alucard kennen, die sie lieber nicht sehen wollte. Denn nicht so wie bei anderen Ghouls oder Vampiren grinste er und genoss sie abzuknallen oder wie auch manchmal langweilte es ihn, nein in sein Gesicht erkannte sie eine eiskalte Mimik, als würde er sie abgründig hassen, oder es würde ihm zu sehr schmerzen und das machte ihr Angst. Trotz dieser neuen Erfahrung über ihren Meister stand sie auf und ging mit mutigen Schritten zu ihm. Sie wusste, dass sie im schlimmsten Falle eine kleine Standpauke bestückt mit Beleidigungen ertragen müsste und diese könnte sie ganz leicht hinnehmen. Doch was jetzt kam, darauf war sie nicht im geringstem gefasst. Kaum stand sie bei ihren Meister und wollte ihn gerade ansprechen, als er an ihr, ohne ein Wort vorbei ging, wie auch die Frau. Seras verstand es nicht mehr, denn sonst sprach er noch mit ihr, aber nun nicht mehr. „Kommst du, Mädel?“, hörte sie die Frau rufen. „Wie? Ich?“ „Nun, ich denke schon, denn sonst sehe ich nur Männer.“ Kam es spöttisch von ihr. „Äh, ich komme gleich.“, sagte sie und blickte sich um, in der Hoffnung Frank zu sehen. „spiele nicht auf zwei Gleisen! Oder willst du dir nur Kummer bereiten?“, ermahnte sie Seras. „Wie meinst du das?“ „Komm, sonst wird er nie mehr mit dir ein Wort wechseln.“ Seras wusste nicht, was sie meint und woher sie es wissen will, aber das Risiko wollt sie nicht eingehen. So folgte sie der Frau, ohne auf Frank zu warten, der ihr langsam nachkam.
Die Beiden Vampire sind gerade einige Meter gegangen, als sie schon Alucard eingeholt hatten, der auf einen Parkplatz vor den Einsatzwagen mit den Verwundeten wartete. Seras erkannte einige von den Soldaten. Manche konnte sie vor Jun retten, andere waren im Kampf gegen die Ghouls eingesetzt worden, aber zählen konnte sie nur eine Hand voll. Es war eine schlechte Aussicht, wenn man bedenkt, dass es zwei Einsatztruppen waren. Pro Truppe 20 Soldaten, die hervorragend ausgebildet wurden. „Kein schöner Ausblick, oder Fräulein Polizistin?“, sprach Alucard sie an, als sie genau in einer Reihe standen. „Nein.“, sagte sie ehrlich. „Ich hoffe du bist dir bewusst, was uns bevor steht!“ „Wie?“ „Die Vampirin, Jun, war eine Vampira.“, sagte er mit einer beruhigenden Stimme. „Eine was?“ Bei dieser Antwort musste die Frau ein Lachen verkneifen. „Samantha!“, ermahnte Alucard sie. „Verzeih.“ Seras verstand gar nichts mehr und wechselte die Blicke fragend zwischen den Beiden. „Ich werde es dir noch erklären, aber jetzt müssen wir Bericht erstatten! … Fräulein Polizistin? Bringe Samantha bitte zu Lady Hellsing!“ Mit diesen Worten verschwand er. „Ja, Meister.“ Kam es noch nachtragend von ihr.