Fanfic: Der schwere Weg zu seiner wahren Vampira
änderte.
„Los, sage jetzt genau, wo er ist!“, rief Integra fordernd zu der kleinen Vampirin. „Ähm…. Wir müssen noch etwas weiter geradeaus.“
„Fahren Sie schneller!“
Der Taxifahrer gehorchte und es ging zügiger voran.
„Ach links, wenn wir den Stadtrand erreicht haben. Wir müssten an einigen Bergen vorbei kommen, wo es alte Mienenschächte gibt.“
Integra blickte sie verwundert an.
„Woher willst du das wissen?“, fragte sie.
„Weil es … Wieso sollte ich es Ihnen sagen, sie mögen uns nicht einmal!“
Damit schwieg Integra und wartete.
Es verging eine halbe Stunde, während Alicen dem Fahrer genau beschrieb, wo er hinfahren sollte, bis sie an ihrem Zielort ankamen. Beide Frauen stiegen aus, während der Fahrer den Koffer von der Rückbank nahm und von Integra bezahlt wurde.
Nachdem das Taxi wegfuhr, drehte sich Integra zu der Vampirin um und blickte sie fragend an.
„Wir sollten warten.“, meinte Alicen.
„Warum?“, fragte Integra barsch.
„Weil kein Lebender jemals dieses Terrain mehr betreten darf, so wie es unsere Urväter bestimmt haben.“
„Wer? Was? Wovon sprichst du?“
„Sie sollten nicht so viele Fragen stellen. Hier sind Sie nur ein Gast, eine geringe Gefahr für uns.“
Mit diesen Worten setzte sich das Mädchen auf eine nicht weit entfernte Bank. Dies tat auch die leicht verwirrte Lady Hellsing.
Die Finsternis breitet sich schon seit einiger Zeit in einem alten Mienenstollen aus, worin eine unheimliche große Gestalt sich langsam regte. Mit schleichenden Schritten kam sie näher zum Ausgang und blickte auf den aufgehenden Mond.
„Es ist eine wunderschöne Nacht, nicht wahr, Fräulein Polizistin?!“, sagte dieser leicht ruhig und hoffend, als würde er eine Antwort erhalten.
Mit Stille, wollte er sich wieder umdrehen, als ihm zwei bekannte Gestalten auffielen. > Was? < Mit diesen einzigen Gedanken ging er aus dem Stollen.
Es war schon mehrere Minuten vergangen, als sich die Beiden hinsetzten, aber für Integra war es eine halbe Ewigkeit.
„Worauf warten wir jetzt genau?“, fragte sie leicht nervös.
„Darauf…“, sagte Alicen und deutete auf einen dunklen Fleck am Himmel.
„Wie?“
Sie sah zu diesen Punkt und machte große Augen.
„Wer? …“
„Alucard.“
Lady Hellsing sah sie erstaunt an und blickte wieder zu der näher kommenden Wolke, die, wie sich herausstellte, eine Scharr von Fledermäusen war.
„Alucard!“, rief Integra zu ihm.
„Vorsicht!“, schrie Alicen und warf sich auf Integra, um sie von den Fledermäusen zu schützen, die über sie hinweg flogen.
„Was soll das?“, fluchte sie, als sie unter der Last von Alicen versuchte aufzustehen. Das Mädchen ging sofort von ihr herunter und drehte sich zu den wendenden Flughunden um, die wieder, aber etwas langsamer, auf sie zukamen. Auch Integra stand rasch auf und machte eine wütende Mine.
„Was macht ihr hier? Warum seit ihr her gekommen?“, fragte eine tiefe Stimme aus den Scharren.
„Trete mir gebührend gegenüber, Alucard!“, meinte Lady Hellsing stolz und blickte zu ihm. Alicen sah sie still an.
„Gebührend trete ich Ihnen nur Zuhause gegenüber, aber hier… hier bei der Schwelle zu unserem Reich…“, langsam transformierte Alucard sich in seine mannhafte Gestalt zurück, „Hier bin ich ihnen noch weniger zu etwas verpflichtet, als sonst. Hier beginnt die Herrschaft der untoten Wesen und nicht die der Menschen.“
„Wovon sprichst du da?“ Was soll das?“, fragte Integra verwirrt.
„Alucard!“, meldete sich Alicen zu Wort und unterbrach das Gespräch der Beiden. „Was ist?, kam es von ihm recht entnervt.
Sie schreckte zurück und blickte verängstigt drein.
„Ich wollte nur…“
„Nun sprich… oder denkst du wahrlich, dass ich erfreut bin euch zu sehen und nun Zeit finden könnte, Dir zu zuhören!?“
„Alucard!“, ging Integra dazwischen.
„Was!?“
Nun war er noch wütender und sein sonst belustigtes Grinsen hatte sich in einen bösen Gesichtsausdruck verwandelt.
„Sei gerecht mit ihr! Sie kam nur wegen dir hier her…, um dir beizustehen, um dir zu helfen und…“
„Denkst du ich lobe ihr das nicht, was sie tut, obwohl du ihr mit der Existenzauslöschung gedroht hattest, wenn sie vom Anwesen gehen würde?“
„Nein, so klang es nicht.“, Integra blickte ich nun ärgerlich an, wodurch sich Alucard jedoch keinesfalls abschrecken ließ.
„Dann klang es nicht so, beantwortet, also… Wohl an, … sagt es mir.“
Alicen aber war noch zu sehr geschockt, als das sie tun konnte, was Alucard meinte. „Erst entschuldige dich, sonst wird sie keinen Ton von sich geben und du wirst sofort wieder zurückkehren!“
„Was? Wie kannst du mir so etwas vorhalten. Entschuldigen ja, zurückkehren, nein…“
Mit diesen Worten blickte er sie stolz an, wodurch Integra wie gelähmt wurde und nichts sagen konnte. Das sah er und sein finsteres Gesicht verflog und ein leichtes, freudiges Grinsen erschien wieder auf seinem Mund.
Damit drehte er sich um und ging.
„Alucard!“, rief Alicen, die erwacht, auf.
„Ja?“, kam es von ihm recht ruhig.
„Was hast du vor… Jetzt?“
„Gehen.“
„Für immer? Oder willst du wieder dein altes Leben bestreiten?“
„Nein.“, meinte er und drehte sich zu ihr um.
„Das werde ich nicht tun, nicht ohne….“
Da fiel es ihm auf. Sie war nicht bei ihnen! Er konnte ihre Anwesendheit nicht wahrnehmen und er wusste, dass Lady Hellsing nie, wenn sie da wäre, mit Alicen reisen würde, die sie nicht einmal leiden konnte. Aber wenn sie nicht hier war und wohl auch nicht im Anwesen, wo war sie dann?
Alicen merkte, dass ihn etwas beschäftigte, wollte es aber nicht ansprechen.
„Alucard! …. Ohne was?“, fragte plötzlich Integra.
Er sah sie starr an. Sein Grinsen war erblasst. Beide blickten gespannt zu ihm, doch er stellte nur eine Frage.
„Wo ist das Fräulein Polizistin?“
Und das war es... ich hoffe ihr könnt noch etwas geduld für das nächste Kappi aufbringen ^^
Eure Minzu ^^