Fanfic: Der schwere Weg zu seiner wahren Vampira

Untertitel: Seras x Alucard FF

Kapitel: Kapitel 6 ---- Ihre Entscheidung

So nun..ich hoffe ihr lest schö, trotz dem dilemma des kappi eins U_U

naja nummer 6 ist nun da ^^

Kapitel 6 ----- Ihre Entscheidung

Alicen und Integra sahen ihn missmutig und traurig an. Alucard aber lächelte noch, ohne zu wissen, dass seine Freude schon bald erstarren würde.
„Nun? Was ist? Wo ist sie? Ist sie auch mit gekommen?“, fragte er leicht hoffnungsvoll.
„Ähm…“ Kam es stammelnd von seiner Nichte. Langsam erstarb sein sanftes Lächeln und ein betrübtes, kaltes Gesicht trat zum Vorschein.
„Was ist hier los?“, fragte er monoton.
„Alucard, es…tut mir…“ Wollte sie ansetzten, aber Integra stupste sie leicht an, sodass sie zu ihr sah. Sehr deutlich schüttelte sie ihren Kopf. Nun war es noch verwirrender und Alucard riss langsam der Geduldsfaden. Ohne eine Warnung abzugeben, schrie er los:
„Was geht hier vor? … Ich will sofort wissen, wo Seras steckt!!!“ Beide erschraken augenblicklich. Noch nie hatten sie solch ein wutverzerrtes Gesicht gesehen. Selbst die böse Art von ihm war ihnen fremd. Aber damit war seine Wut nicht gestillt. Sauer ging er schnell auf sie zu, wodurch beide einige Schritte zurückwichen, um einen sicheren Abstand vor ihm zu halten. Alucard störte das nicht. Er kam unbeirrt zu ihnen, mit leisen gefährlichen Schritten.
„Los! Antwortet! Wo ist sie?“ Wieder kam kein Antwort, sondern nur Blicke, die sich beide Frauen zuwarfen. Ihm war es genug.
„Ich sagte, dass ihr mir antworten sollt! Wo ist sie!? … Wo ist meine Vampira!!?“ Weiter blieb es wie in einem Grab ruhig. Keiner vermochte ihm zu antworten, bis Alicen plötzlich große Tränen über das Gesicht rannten.
„Alicen.“, sagte Integra besorgt. Alucard aber beeindruckte das Weinen nicht. Er sah sie immer noch ernst an. Langsam flossen ihre Tränen herunter und das gesamte Gesicht wurde nass. Ihre Augen wurden rot und schwollen an. Die Kleine weinte aber keine Bluttränen, sondern Salzwasser, wie ein Mensch.
„Alicen, was hast du?“, fragte sie und sah besorgt drein. Die Kleine, aber wischte sich sofort das Wasser weg und hörte langsam auf zu schluchzen. Der Hausvampir beobachtete das Geschehen skeptisch, ohne eine Hoffnung zu erfahren, wo Seras sei.
„Es ist nichts… ich – ich habe nichts.“, meinte sie tapfer. Aber Integra glaubte ihr nicht eins der mühsam zusammen gestammelten Wörter.
„Sag…“, befahl sie. Alicen hörte sofort auf zu weinen und sah ihm ernst in die Augen.
„Sagtest du eben die Wahrheit, Alucard?“, fragte sie tapfer. Er sah sie gefühllos an.
„Ich fragte dich, ob du es eben ehrlich meintest, was du sagtest?!“ Kam es etwas lauter. Er schwieg. „Alucard!!! Sag es mir!“
„Hör auf! ... Du bist genauso schlimm, wie deine Mutter!“, meinte er vorwurfsvoll. „Warum willst du das wissen…. Es geht dich doch nichts an!“ Integra verstand die Welt nicht mehr. Es schien ihr, als würde alle das Problem wegreden wollen.
„Was…“, wollte sie ansetzten, aber Alicen unterbrach sie.
„Dann bin ich eben, wie meine Mutter, aber trotzdem… beantworte meine Frage!“, sagte sie nun etwas ruhiger und die Tränen standen ihr wieder in den Augen. Alucard sah sie seufzend an und der Zorn wich aus seinem Gesicht. „Ja.“, sagte er ruhig und leise. Seine kleine Nichte fing an zu lächeln und die Freude, die er verscheucht hatte, kehrte in ihr Gesicht zurück.
„Ich wusste es…“, meinte sie glücklich.
„Was soll das heißen?“, fragte Integra und sah die Beiden verwirrt an. Aber sie wurde ignoriert.
„Und… was ist passiert? Wo ist sie nun?“ Langsam schwand ihr Lächeln und ihr blick wurde wieder trüb.
„Mh….“, seufzte sie leicht. „Genau weiß ich es nicht…“
„Was?!“
„Ich weiß nur, was geschehen ist…“
„Was soll dieser Unsinn? Sag sofort, was los ist!“, brauste Alucard wieder auf.
„Beruhige dich wieder… ihr geht es bestimmt gut…“
„Bestimmt?“
„Ja, bestimmt, denn…nun…sie ist von den Bräuten entführt worden.“, sagte sie zum Schluss schnell und kniff dabei die Augen zusammen.
Er sah sie verwirrt an. „Von den Bräuten? .....Entführt?“, stammelte er leicht. Alicen machte ihre Augen wieder leicht auf.
„Äh.. ja...“, fügte sie noch hinzu. Integra sah die beiden schweigend an.
„Wie? Wann?“, fragte er.
„Nun... ähm...“ Alicen traute sich nicht ihm die Geschichte zu erzählen, denn diese Ruhe gefiel ihr nicht.
„Kurz bevor ich abreisen wollte.“, mischte sich Integra ein und hob ihre Nase stolz in die Höhe. Alucard ignorierte ihre Geste und blickte nur leicht verwirrt in verschiedene Richtungen. Seine Herrin hatte ihn noch nie in solch einen Zustand gesehen, was sie stark verunsicherte.
„Was hast du?“, fragte sie sichtlich nervös, aber sie bekam keine klare Antwort, sondern nur leises Gemurmel.
„Ich muss zu ihr... aber wie...Warum tat sie das? Sie ist stark genug, um ihnen zu widerstehen! Oder doch nicht?... Was hat das alles zu bedeuten?“, fragte er sich selbst und sah in die Richtung, in der seine Heimat lag.
„O...Onkel?“, stammelte die kleine Vampirin und versuchte seinen Blick zu erhaschen.
„Ich muss zu ihr.“, meinte er dann laut stark.
„Was?“, fragte beide Frauen zeitgleich. Der Vampir hingegen sah immer noch zu seiner Heimat.
„Ich muss zu Seras... sagte ich.“ Integra musterte ihn nur ungläubig an. So etwas hätte sie von dem großen Alucard nie erwartete, dass er sich um jemanden sorgt, geschweige jemanden wieder haben wollte.
„Und wie willst du das anstellen?“, fragte sie nun wieder gefasst.
„Ich weiß es nicht...“ Kam es von ihm Kleinlaut.
„Du willst also einfach dorthin reisen und sie dir einfordern? Wenn ich es richtig verstanden habe. Hast du auch daran gedacht, dass sie vielleicht freiwillig mitgegangen ist?“, fragte sie nun stolz. Dies schockierte den Vampir, weshalb er sich zu ihr umdrehte und sie böse anfunkelte.
„Wie kannst du so was behaupten?“, fragte er scharf und trat einen Schritt auf sie zu, während sich Integra eine Zigarre anzündete.
„Ich will dir nicht zu nahe treten, aber diese Möglichkeit solltest du nicht außer Acht lassen. Verstehen könnte ich es, denn wie du sie behandelt hast...“, redete sie weiter und paffte Qualm in Form eines Ringes aus dem Mund.
„Was soll das heißen?“, fragte er und blieb genau vor ihr stehen.
„Sei ehrlich, selbst ich wäre mit ihnen, hätten sie mich nur umgarnt, mitgegangen, nachdem, was du mit ihr die ganze Zeit abziehst! Du hast sie fast schon, wie ein Spielzeug behandelt. Wäre Alicen nicht plötzlich aufgetaucht, dann hättest du dich zu einem Ekel entwickelt!“, meckerte sie nun mit einem scharf Ton, weshalb die kleine Vampirin bei einigen ihrer Wörtern zusammen zuckte, da sie diese fast laut ausschrie. Alucard aber blieb ruhig und lauschte ihren strengen Worten ohne eine Mimik zu verziehen.
„Und was genau willst du mir jetzt sagen? Etwa, dass sie lieber bei meinen Bruder bleiben will, als bei mir?“, fragte er schon leicht sarkastisch, aber immer auf das Ziel, sie zum ausrasten zu bringen, gerichtet. Integra aber blieb ausnahmsweise ruhig und paffte ihre Zigarre zu Ende.
„Vielleicht.“, meinte sie trocken und warf den Stummel auf den Boden. Mit einem Tritt ging auch der letzte Funken aus.
„Wenn das wahr wäre, so würde sie bald merken, dass Radu ein noch größerer Arsch ist, als ich.“ Stieß er laut stark aus. Alicen hingegen versteckte sich nun völlig hinter Integra, denn für sie war ein Streit nur scheußlich.
„Wieso Radu? Ich dachte, er würde Dimitri heißen?“, fragte die Kleine und lugte hinter der Hellsing hervor. Alucard sah sie matt an, aber begann dann an zu grinsen.
„Wer erzählte dir eigentlich unsere Familiengeschichte?“, fragte er nüchtern.
„Ähm... meine Mutter...“, stotterte sie und ließ Integra los.
„Verstehe...“, sagte er leise und wandte sich wieder seiner Herrin zu.
„Bitte beantworte meine Frage...“ Kam es erneut von Alicen, die sich nun etwas weiter hervorwagte.
„Weil ich ihn so als Bruder nenne... ist das Antwort genug?“, giftete er und sah sie zornig an, wodurch die Kleine verschreckt nach hinten fiel.
„J...Ja...Ja, ist es“, stammelte sie.
„Alucard...“, ermahnte ihn Integra, als er den Blick ihr wieder zuwandte.
„Was?“ Integras Blick wurde ernst.
„Und, was willst du nun tun?“
„Das, was ich schon, bevor du mich aufhalten wolltest, tun wollte.“ Seine Augen strahlten Entschlossenheit aus und kein Grinsen durchzog sein Gesicht, was bei ihm unnatürlich aussah.
„Ich werde es aber nicht erlauben.“, meinte sie und durchzog seinen Augen denselben Blick, wie er.
„Wenn sie wirklich zu ihm übergelaufen ist, so wirst du sie, mitsamt den anderen Beiden Vampirinen und deinen Bruder, töten! Hast du mich verstanden?“, zischte sie.
„Aber!“, stammelte Alicen und stellte sich neben den Beiden, die noch immer nicht die Blicke von einander wenden konnten.
„Aber... das könnt ihr doch nicht von ihm verlangen... das...“
„Sei still!“ Unterbrach sie Integra.
„Er hat meinen Befehlen zu gehorchen, egal ob es ihm passt oder nicht!“ Immer noch sah sie ihm in die Augen und langsam merkte man, dass Alucard sich damit unterordnete.
„Sie hat Recht, Alicen... ich bin dazu verpflichtete.“, meinte er ruhig.
„Aber... dann...“
„Ich bin sicher dazu verpflichtete, aber nicht gewillt dieser Pflicht Seras gegenüber nach zu kommen.“, fügte er noch stolz hinzu und wandte sich von den Beiden ab.
„Was?“, rief Lady Hellsing laut aus. „Alucard!“ Kam es erneut, aber er war schon zu weit entfernt, als hätte er es mit bekommen.
„Du arrogantes Arschloch!“, schnauzte sie und stampfte auf dem Boden.
„Lady Hellsing, bitte beruhigen sie sich...“
„Beruhigen? Wie soll ich mich beruhigen, wenn er wieder unsere aller Leben riskiert und nur wegen jemanden, den