Fanfic: Der schwere Weg zu seiner wahren Vampira

er wie Mist behandelt hatte!?“ Alicen blickte traurig auf dem Boden, denn sie wusste, irgendwie hatte sie Recht.
„Alucard!“, riss Integra sie aus den Gedanken. „Wenn du jetzt gehst, dann kannst du gleich dort bleiben!“, rief sie zu ihm. Er aber sah sie nur nüchtern von der Seite an.
„Hast du mich verstanden?“, fragte sie nachdrückend. „Wenn du jetzt gehst, dann bist du gefeuert!“
„Ha...Als das sie sich dies leisten könnten!“, sagte Alucard verspottend und wandte sich wieder seinen Weg zu.
„Wie du willst, Vampir...Dann verabschiede dich von deinem zu Hause.“, murmelte sie. Alicen sah diese Diskussion sehr traurig zu. Für sie war Streit nichts Gutes.
„Lady Hellsing?! Sie können das doch nicht tun...Sie wissen genau, dass sie ihn brauchen.“, versuchte sie der Frau ins Gewissen zu reden. Aber die Antwort blieb aus, sondern sie erhielt nur ein leises ´püh` von ihr.
„A...aber... sie müssen ihn doch verstehen!“ Integra sah wütend zu ihr runter.
„Was soll ich da schon großartiges verstehen? Er widersetzt sich dem Befehl seiner Herrin...Und der Grund? Der Grund ist eine kleine naive Polizistin, die er ohne mein Einverständnis zu einem Geschöpf der Nacht machte... Nein es kommt noch besser...das sie ein Vampir ist, ist eigentlich nicht schlimm, aber das er sie nur rumschupst und sie fast zum heulen bringt, dass ist einfach abstoßend! Wenn du meine Meinung hören willst, dann hat er es verdient, was hier geschieht!“ Alicen war geschockt. Sie wusste nicht, was sie davon halten sollte.
„Was fällt dir ein!“ Kam es plötzlich von der Seite. Die Vampirin wandte sich sofort um, aber Alucard war zu schnell und hatte schon Integras Kragen gepackt.
„Was fällt dir ein hier Lügen zu verbreiten? Ich habe sie nie schlecht behandelt, als das sie anfangen würde zu heulen!“, schrie er weiter und ließ seine spitzen Zähne funkeln. Lady Hellsing, aber musterte ihn nur starr und langsam entblößte sich auf ihren Lippen ein diabolisches Grinsen.
„Du meinst also, dass sie nie wegen dir geweint hatte?“ Alucard sah sie immer noch wütend an. „Du bist dir wirklich sicher... Wie lächerlich!“
„Wie?“
„Ich sagte, wie lächerlich!“ Ihr Grinsen wurde breiter. „Natürlich flossen bei dem Thema Alucard Tränen...was glaubst du? Als du sie gebissen hast, war sie gerade einmal 19 Jahre alt. Und deine Art, wie du Menschen oder andere Wesen behandelst ist sehr gewöhnungsbedürftig.“
„Ja und?“, knurrte er.
„Verstehst du es nicht?“ Integra musste leicht kichern, was ihm gar nicht gefiel. Bevor Alucard aber sie noch härte dran nehmen konnte, unterbrach Alicen das Geschehen.
„Sie glaubt, dass du sie hasst, weil sie so schwach ist und sich noch an das Menschensein festklammert.“ Als sie das aussprach sank Alucards wütende Miene und sein Kopf senkte sich solange, bis fast sein gesamtes Gesicht von seinen Haaren bedeckt wurde.
„So ist es also...“, murmelte er und ließ Integra fallen. Sofort half Alicen ihr auf.
„Alucard!“, rief die kleine Vampirin zu ihm rüber, aber er ging nur wieder in die Richtung, wo seine Heimat lag. „Ich gehe... „
„Aber...“
„Kein aber... ich muss gehen, um mich bei ihr zu entschuldigen...“
„Ich mache meine Drohung wahr! Das ist dir hoffentlich bewusst...?“ Kam es plötzlich von Integra, die wieder aufrecht stand.
„Aber Lady Hellsing!“, meinte Alicen protestartig.
„Das ist mir klar...“ Die Kleine Vampirin drehte sich verwirrt zu ihm um und ging einige Schritte zu ihm rüber. „Aber Alucard? Das würde heißen, dass...“ Plötzlich fiel mitten in ihrem Satz ein Schuss und Integra jauchzte laut auf, während etwas knapp an Alicens Seite vorbei flog. Einige ihrer Haarsträhnen wurde durchtrennt, sodass langsam einige dieser zu Boden fielen, während Alucard schnell an ihr vorbei kam, um zu Integra zu gelangen, die sich auf den Boden kauerte und ihren rechten Arm fest umklammerte. Langsam drehte sie sich auch mit aufgerissenen Augen um.
„Was war das?“, rief Integra.
„Los aufstehen! Wir müssen hier weg!“, meinte Alucard und half seiner Herrin auf. „Alicen...bewege dich endlich!“, rief er ihr zu, aber sie blieb starr stehen und blickte zu einem nicht weit entfernten Gebüsch.
„Was ist?“ Mit geschockten Augen deutete sie mit dem rechten Finger auf die Büsche.
„D...d...da!“ Sofort wendeten sich die Beiden um. Integra erblickte die Umrisse der Büsche, aber da es zu dunkel war, konnte sie nichts Weiteres erkennen.
„Was ist da?“, fragte sie Alucard. Aber er gab keine Antwort, sondern starrte nur in diese Richtung. Nach einiger Zeit des Schweigens von seiner Seite her, wandte sie sich auch zu den schwarzen Umrissen um.
Dies fiel ihr etwas schwer, denn an dem rechten Arm zierte sich ein Streifschuss. Mit einem schmerzverzerrten Gesicht versuchte sie dort was zu erkennen, aber alles war in Dunkelheit gehüllt. Vorsichtig ging sie näher und kniff die Augen zusammen. Was sie darauf erblickte, ließ ihr Blut stocken. Rote leuchtende Augen, die sich von einer Richtung zur nächsten bewegten. Sie wollte noch näher gehen, aber Alucard hielt sie fest. Integra drehte sich wütend um. “Nicht...“, sagte er leise und zog sie zu sich zurück.
„ Lass mich los.“, meckert sie und trat mit dem Fuß auf seinen, wodurch er sofort seine Hand zurückzog. „Was ist das?“, fragte sie lautstark. Aber Alucard sagte nichts, sondern blickte sie zornig an.
„Alucard!!“, schrie sie nun. Aber er gab noch immer keine Antwort. Integra war kurz vor einem Wutausbruch, denn sie war es nicht gewohnt, dass ihr Vampir ihr etwas verschwieg.
Gerade als sie erneut ihn auffordern wollte, fielen Schüsse. Es waren Maschinengewehre, die in schnellen Abständen ihre Kugeln abfeuerten und dessen leuchten, des explodierenden Schwarzpulvers, man sehr gut erkennen konnte.
„Was zur Hölle...“ Setzte die Hellsinggebürtige an und wandte sich zu den aufleuchten hin. Durch dieses Blitzgewitter von Schüssen, konnte sie nur kurz das Grauen, welches Alucard ihr verschwieg, erkennen. Es war ein Bild des Schreckens.
„Aber das ist doch...!“, versuchte sie sich zu bestätigen, denn die roten Augen, die sie dort sah, waren die von Samantha. Weiter blickte sie gebannt zu den Büschen und erkannte, dass sie schnell und effektiv einige Männer, die um ihr Leben kämpften, einzeln den Kopf abriss und ihr Blut trank. Immer wieder erklangen kurz darauf Schmerzensschreie von den verstümmelten Menschen, die sie den Arm umdrehte und ihn wie ein Streichholz durchbrach. Mit einer präzisen Technik, waren nach einer gewissen Zeit nur noch Blutende da, die versuchten vor ihr weg zu kriechen, während, sie ihre Zähne in einen Hals, eines Anderen rammte. Integra beobachtete es und langsam kam in ihr Übelkeit hervor.
„Oh, mein Gott...“, sagte sie leise und ihre Pupillen weiteten sich. Nachdem die Schüsse aufhörten und es ruhiger wurde, hörte sie ein leises Schluchzen von hinten. Sofort drehte sie sich um und erkannte die kleine Vampirin, wie sie tränenüberströmt die Hände geschockt vorm Mund hielt und dabei auf dem Boden kniete.
„Alicen?“, fragte sie leise, wodurch Alucard erst auf die Verfassung seiner Nichte hingewiesen wurde und sich somit auch umdrehte.
„Alicen?“, fragte sie erneut, aber sie erhielt keine Antwort, sondern ein leises „Nein!“, was von ihr kam. Nun ging Integra zu ihr hin und beugte sich nach unten.
„Was hast du?“, fragte sie stolz und ruhig. Doch noch immer kam keine Antwort, sondern nur viele Tränen.
Mit einen leisen schnauben wandte sich Alucard um und ging gerade Wegs zu Samantha herüber, die sich immer noch an einige Menschen erfrischte. Seine Schritte waren leise und stetig, als er plötzlich vor ihr stehen blieb. Mit einen Male hörte das Geräusch des fließenden Blutes durch das Saugen auf, und die Vampirin sah langsam auf. Noch immer waren ihre Augen feuerrot und ihr Mund blutverschmiert. Mit einer schnellen Zungenbewegung wischte sie den größten Teil davon weg.
„Hat es geschmeckt?“, fragte er und sah verächtlich zu ihr nieder. Samantha aber grinste nur und richtete sich langsam auf.
„Wieso fragst du?“ Kam es von ihr leise und vorsichtig. Mit einem langsamen Rundblick besah er sich das Schlachtfeld und auch in ihm kam die Blutlust hervor.
„Willst du auch?“, fragte sie leise und hielt ihm einen leblosen Menschenkörper hin, von dem jegliche Gliedmaßen abgetrennt waren. Er blickte diesen lustvoll an, aber nahm sich zusammen nichts Unüberlegtes zu tun.
„Und? Ja oder nein?“, fragte sie nach und hielt ihm den Körper noch weiter hin. Alucard besah sich diesen noch mal und auch in ihm kam Ekel hervor, was eine Besonderheit für ihn war, denn sonst schlachtete er seine Feinde grundlos nieder. Mit leichten Schritten von dem Kubus weg, blickter er sie wieder an.
„Immer noch der Alte!“, lachte sie laut auf, wodurch sie sich einen finsteren Blick einfing.
„Was? Du glaubst mir nicht? Aber liebster Bruder! Du warst schon immer sensibel, wenn man dir etwas anbot...“, sagte sie etwas freundlicher.
„Nur wenn es von dir kam und das war wohl schon immer abstrakt!“, konterte er schlicht. Samantha musste lächeln. „Das ist wahr, ich war schon etwas Besonderes auf diesem Gebiet... Wenn man bedenkt, dass ich mein gesamtes Leben ein Vampir bin.“, lachte sie leise und schmiss den Kubus in die Büsche. Alucard besah ihre Anwandlung mit Skeptik, denn er wusste zu gut, wie schnell sich ihre Laune ändern könnte.
„Was hast du? Warum siehst du mich so finster an?“, fragte sie enttäuscht. Aber Alucard beantwortete dies nicht. „Ja, dann lass es!“, meinte sie erbost und wandte sich von ihm ab.
„Warum hast du das getan?“, fragte er plötzlich. Samantha sah seitlich zu ihm rüber und ihr Grinsen wurde breiter. „Wieso fragst du?“
„Ich kenne dich, Samantha. Du