Fanfic: Der schwere Weg zu seiner wahren Vampira
würdest keinen Menschen irgendetwas ohne Grund antun. Nicht auf solche grausame Weise! Früher hast du dich daran erfreut, als die Zeiten schlecht waren, als es Krieg gab. Früher hast du solche Grausamkeiten nur von anderen Wesen beobachtete... aber nun hast du es selbst getätigt.“ Er setzte ab und sah seiner kleinen Schwester ernst in die Augen.
„Mh... ich verstehe.“, meinte sie gelassen und blickte an seiner Seite vorbei. Alucard bemerkte dies und wandte sich um.
„Du warst überrascht von der Reaktion meiner Tochter, nicht!?“ Sofort drehte er sich wieder zu ihr.
„Du solltest zu ihr gehen.“, meinte er ruhig und sah sie kühl an. Seine Schwester aber, grinste nur vor sich hin. Mit einer leichten, eleganten Bewegung stand sie vor ihm und ihre Augen trafen seine, was Alucard sehr unangenehm wurde.
„Soll ich meiner lieben Tochter unter die Augen treten und ihr erklären, wie ihre Mutter in Wirklichkeit ist?“, fragte sie belustigt und kam seinem Gesicht immer näher. Dies fand er sehr bedrückend und trat einige Schritte weg, weshalb ihr Grinsen breiter wurde. Die Blicke aber hielten weiter an.
„Mh... ich gehe dann lieber und werde es genießen, wie deine Herrin in meiner Schuld steht.“, lachte sie.
„Was meinst du damit?“ Samantha sah ihm erneut in die Augen.
„Was ich damit meine? Nun ich formuliere es einmal so. Die Männer, die ich hier getötet habe, waren nicht hinter Alicen her, sondern hinter den Vampiren der Hellsingorganisation und wenn nötig dann sollten sie die Wurzel allen Übels ausrotten und das ist, wie es mir schien, deine Herrin gewesen.“ Alucard sah sie trocken an und drehte sich plötzlich um.
„Wo willst du hin?“, fragte sie leicht verwirrt.
„Ich habe noch etwas anderes zu tun, als mich um solche Kleinigkeiten zu kümmern!“, verkündete er und ging.
„Und was?“, fragte sie ihm hinter her, aber er gab keine Antwort.
„Mh!“ Mit diesen Satz ging sie ihm hinter her.
Integra stand schon eine Weile bei Alicen und wartete bis Alucard wieder zurückkam. >Was ist hier nur los? Wo bin ich? Was habt ihr, My Lady? Aber, aber... Warum so nervös? < Kam die Stimme erneut. Doch auch dieses Mal, war niemand in dem Zimmer zu sehen, bis sie endlich begriff, dass er in ihren Gedanken sprach, so wie es einst ihr Meister zu pflegen tat.
„Wer sind sie?“, fragte sie vorsichtig in den Raum hinein.
„Erinnert ihr euch nicht?“, hörte sie auf einmal eine klare Stimme, die direkt aus dem Raum kam. Sofort blickte sie in die Richtung, aus der sie kam und entdeckte indem Schatten einer Ecke des Raumes, eine Silhouette eines Mannes. Erschrocken starrte sie ihn an.
Mit leisen Schritten kam er aus der Ecke und ging geradewegs zu ihrem Bett. Man erkannte sofort sein makelloses Gesicht und sein schwarzes, langes, fallende Haar, welches er locker nach hinten band. Seine Kleidung war sehr dem Mittelalter angelehnt. Er sah, wie ein junger Fürst aus.
Seras sah immer noch gebannt auf sein Gesicht, wo noch Schatten zu erkennen waren. Erst als er aus dem Licht trat, erkannte sie den Mann. Nun wusste seine Stimme ihr bekannt vorkam.
„Der Mann aus meinem Traum.“, murmelte sie starrend auf sein Gesicht. Sofort fing er an zu lachen.
„Ja, der bin ich.“, meinte er leicht säuselnd.
„Was tue ich hier und wo bin ich?“, fragte sie. Der Mann, aber lächelte weiter und kam zu ihr an das Bett.
„Ihr seit im Schloss Dracul in Transsilvanien. Und ihr selbst seit zu mir gekommen.“, meinte er.
„Wie? Ich bin zu euch gekommen? Und wie komm ich nach Transsilvanien?“
„Erinnert ihr euch nicht?“, fragte er verzaubernd und setzte sich auf die Bettkante.
„Nein.“, meinte sie leicht irritiert. Mit langsamen Bewegungen kam er ihr immer näher. Seine Aura umströmte sie völlig und ihre Augen wurden immer leerer.
„Ihr seid eurer Sehnsucht gefolgt. Ihr kamt zu mir, weil ihr zu mir wolltet.“, säuselte er und streichelte ihr über die Stirn.
„Ja.“, hauchte Seras und kam in einen Tranceähnlichen Zustand.
„Na seht ihr, ihr erinnert euch.“, meinte er und drückte sie sanft in das Bett.
„Bleibt bei mir, meine Liebste.“, murmelte er und sah ihr lieblich in die Augen. Plötzlich aber fing sie sich durch seine Worte und stieß ihn von sich runter. Der Mann war sehr schockiert und sah sie entsetzt an.
„Was habt ihr?“, fragte er und fing sich wieder.
„Nein, es geht nicht!“, sagte sie deutlich und wollte gerade aufstehen.
„Und warum nicht?“ Kam es ruhig von ihm.
„Weil,...weil...weil... ich zu meinem Meister Alucard gehöre.“, stammelte sie und einige Tränen liefen ihr über die Wangen.
„Wie könnt ihr noch immer ihm angetan sein, wenn er sich nichts aus euch macht!“, rief der Mann nun, sodass Seras sich erschreckte und sie Tränen nun mehr wurden.
„A...ab...aber.. Ich...ich...“, stammelte sie und wischte sich einige Der tränen weg. Der Mann blickte sein Werk an und sein Gesicht wurde wieder sanfter. Mit einer leisen Bewegung nahm er ihre Hand und küsste sie, was sie sehr verwirrte.
„Verzeiht mein Benehmen, das gehört sich nicht einem Mann meines Standes. Wenn ihr ihm immer noch angetan seid, so muss ich es wohl akzeptieren.“ Er blickte ihr vertrauenswürdig in die Augen und ein leises Lächeln entwickelte sich auf ihren Lippen.
„Nun aber las ich sie lieber alleine, damit sie sich frisch machen können. Wenn sie was brauchen, dann rufen sie mich nur, ich werde ihnen alle ihre Wünsche von den Augen ablesen, mein Teuerste.“ So stieg er vom Bett auf und ging langsam und gemächlich zur Tür.
„Warten sie!“, reif sie hinter her.
„Sie haben mir noch nicht euren Namen gesagt.“ Der Mann wandte sich zu ihr und verbeugte sich leicht.
„Verzeiht meine Unhöflichkeit... Mein Name ist Radu, Radu von Dracul!“, sagte er mit einer tiefen Verbeugung. „Sehr erfreut, ich bin Seras, Seras Victoria.“, antwortete sie und verbeugte sich ebenfalls leicht.
„Die Freude liegt ganz bei mir, Fräulein Victoria!“, lächelte er und ging somit aus dem Zimmer. Seras blickte ihm noch nach, bis die Tür sich langsam schloss und sie sich mit einem Seufzer nach hinten auf das Bett schmiss. Langsam entblößte sich ein freudiges Lächeln auf ihren Lippen, welches sie schnell hinter einem Kissen vergrub. Sie war sichtlich angetan von seiner Art.
Mit leichten Schritten ging er den Flur entlang. Sei Grinsen wurde langsam wieder breiter.
„Was hat sie gesagt, Meister?“ Kam plötzlich eine Stimme von der Seite. Sofort wandte er sich um und sah in leuchtend rote Augen, die fest in der Mauer eingebettet schienen.
„Alexis.“, sagte er sanft, weshalb sich die Augen sachte aus der Wand begaben und nun ein rothaariger Kopf zum Vorschein kam.
„Meister. Hat sie es gesagt?“, fragte sie erneut und blickte ihm mit ihren Pupillen lieblich an. Radu musterte sie sehr, denn ihre Haare und ihre wollüstigen Lippen waren etwas Besonderes zu der heutigen Zeit. Ihre Haut erinnerte an frisch gefallenen Schnee und daran, dass sie schon länger eine Vampirin sei und dieses Leben wohl auch genoss. „Mh... noch nicht, meine Liebe, noch nicht.“
„Aber wann? Die Zeit drängt!“, meinte sie und kam nun vollständig aus der Wand heraus. Nun konnte man ihren gesamten schönen schlanken Körper erkennen, der Seras sehr ähnelte. Sie war eine Grazie und ihre Haut schien sehr weich zu sein. Ihre Kleid war samt rosa und fielen locker an ihrer Hüfte runter.
„Ich werde dir schon bescheid geben, wenn sie ihre Antwort mir bekannt gibt.“
„Ja, Meister, aber die Zeit drängt...“
„Wieso?“, fragte er verwirrt.
„Er...Er ist unterwegs um sie zu holen!“ Kam es von ihr, wobei sie ihren Kopf senkte. Radu aber schien nicht sonderlich überrascht und ging unbeeindruckt weiter.
„Das habe ich mir schon gedacht. Denn wer überlässt seinen Feind schon solch eine Schönheit.“, meinte er lachend.
„Nun gut. Wer ist den bei ihm?“ Alexis blickte wieder auf und grinste.
„Samantha, Meister!“, kicherte sie. Radu blieb stehe und drehte sich zu ihr um. Alexis hörte sofort mit ihrem Lachen auf.
„Samantha?“, fragte er nach.
„Ja, Meister.“, bestätigte sie.
„Wie amüsant! Meine kleine Schwester also...“, lachte er auf.
„Na, das wird sicherlich spaßig.“ Mit diesen Worten ging er weiter immer gefolgt von Alexis.
Die Nacht strich weiter über die gesamte Landschaft Rumäniens, als zwei Gestalten sich durch diese schlängelten. Nur dunkle Schatten war im schwachen Licht des Mondes zu erkennen, aber man konnte ihre hast lange beobachten.
„Weißt du auch, wohin er sie gebracht hatte?“ Kam plötzlich eine Stimme von den Gestalten.
„Wie? Wenn ich nicht mal da war, als es passierte.“, hörte man eine weitere, männlich tiefe Stimme.
„Du warst nicht da?“, fragte die Erste gehässig nach. Plötzlich sank eine dunkle Gestalt zu Boden in einem abgelegenen Waldstück. Die Zweite folgte zögerlich. Während diesem trat der Mond langsam aus den Wolken hervor. Mit matten Strahlen erhellte dieser den Wald, sodass die Gestalten Farbe bekamen.
„Was soll dieser Ton?“, fragte die männliche Stimme mit gesenktem Kopf.
„Welcher Ton? Ich wollte nur Nachfragen.“, meinte die Zweite und kam dem Mann sehr nahe.
„Dann unterlasse es, denn dein Ton gefällt mir nicht!“, meckerte der Mann. Die Zweite Person schlang langsam ihre Arme um den Bauch des Mannes und lehnte sich an seinen Rücken. Mit leisen Worten sprach sie.
„Ach liebster Bruder, warum denn so traurig? Es ist doch nicht schlimm, wenn du nicht da warst. Du hast andere Verpflichtungen gehabt.“ Der Mann hatte seinen Kopf immer noch gesenkt.
„Ich hätte bei ihr bleiben sollen! Das hätte ich tun sollen!“, murmelte er.
„Was hätte es gebracht? Früher oder später wäre es geschehen. Du kannst nicht immer bei ihr sein!“, meinte diese und sah zu en Kopf auf. Der Mann wandte sich mit diesen