Fanfic: Die Herren des Haushalts
immerhin bekam er da ja eine gewisse Summe gesponsert.
Er betrachtete wieder den Zettel der vor ihm lag. Zwei Worte standen dort drauf; Verlobte und Internat. Hinter jedem war ein Kästchen. Der Schwarzhaarige atmete noch einmal tief durch bevor er Internat an kreuzte. Der Zettel verschwand auf der Stelle, er war von einem chinesischen Fluch besetzt.
In London saß währenddessen ein halb verhungerter Engländer an seinem Küchentisch und studierte Kochbücher. Eigentlich konnte man von Lyserg ja erwarten das er kochen konnte, da er immerhin schon eine lange zeit allein, ohne eine Mutter die für ihn Kochte, lebte, aber bis jetzt hatte sich immer die Nachbarin um Lyserg Mahlzeiten gekümmert. Der Engländer seufzte erneut. Warum musste seine Nachbarin auch grade jetzt sterben beziehungsweise ermordet werden?
Eigentlich hatte er sich ja mit dem fall beschäftigen wollen, aber der Täter, die geldgierige Tochter der Ermordeten, hatte sich aus schlechtem Gewissens wegen, schließlich der Polizei gestellt.
Nun saß er da in seiner Küche und wusste nicht so recht wie er etwas zustande bringen sollte. Auch Morphin war recht ratlos, als Elementargeist, hatte sie sich um Essen nie kümmern müssen.
Nach einer weiteren Stunde, die er über den Kochbüchern verbracht hatte, schnappte sich Lyserg doch wieder resigniert das Telefon um den nächsten Pizzaservice einzuberufen. Seiner Figur tat dieses ganze Fastfood zwar gar nicht gut, denn es setzte fürchterlich schnell am Bauch an, aber wenn man Hunger hatte brauchte man was zum essen! Egal was und woher. Nachdem er seine Familienpizza in Empfang genommen hatte, platzierte er sich vor dem Fernseher. Genau wie in China und Japan wurde grade der Dokumentarbericht über dieses Haushaltsinternat ausgestrahlt. Und ebenso wie Rens und Yos Großvater ließ sich auch Lyserg von dem strahlenden Licht, des für ihn wie ein Rettungsboot erscheinenden Internats, blenden.
Er betrachtete noch einmal seine Pizza und dann die Rechnung die er eben hatte bezahlen müssen. Auf diesem Internat bekam man also eine gewisse Summe gesponsert und man hatte auch gleich noch ein Dach über dem Kopf. Die Mietrechnung würde also auch wegfallen. Dann würde er noch endlich lernen wie man sich selbst versorgte und dabei sogar noch Profit schlagen!
Er müsste nicht mal aus London weg, immerhin lag dieses Internat ja gleich um die Ecke. In Null Komma Nichts hatte er sich die Adresse aufgeschrieben und hing auch schon am Telefonhörer. Eine freundliche Damenstimme, am anderen Ende der Leitung, trug ihn dann noch in die Teilnehmerliste ein und er war angemeldet. Voller Genuss biss er in seine Pizza und freute sich des Lebens. Nur als er später im Badezimmerspiegel die Folgen seiner Pizza sah, wurde seine Laune etwas gedämpft.
Was ihn, und die anderen auf dieser Schule erwartete, konnte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen, aber eure liebe Autorin weiß es und würde es euch sogar in einem 2. Kap mitteilen, aber dafür verlange ich natürlich Kommis.
*Ich, die Geschäftstüchtige*
Was aus “3 Jahre später” wird muss ich mir noch überlegen, aber vielleicht finde ich den Anschluss doch noch.^^
Euer Hyacia-chan, das euch ganz doll lieb hat! *totknuddel*