Fanfic: Moonsoul
er nicht sicher sagen.
"Werd nicht frech, Kleine. Sag schon, wer seit ihr und woher kommt ihr?"
Die Rothaarige war fast so groß wie Inuyasha selbst und bestimmt ebenso wenig auf den Mund gefallen.
"Ich bin frech zu wem ich möchte und besonders zu Dämonen." Sie sah ihn verächtlich an. Der Halbdämon gab ein leises knurren von sich und schon ging die Dunkelhaarige dazwischen und lächelte entschuldigend.
"Verzeih meiner Freundin. Ich bin Katha und sie nennt man Aurinia. Vielen dank für eure Hilfe. Wir wollen gar nicht länger stören.", rief Katha freundlich und schob ihre Freundin von Inuyasha weg.
Inuyasha war ein wenig über den Namen der beiden überrascht. Denn so wirklich wollten sie nicht zu den beiden passen, eher würde es passen, wenn sie die Namen tauschten.
Aurinia ließ sich von ihrer Freundin wegführen und auch Inuyasha beließ es dabei. Er wandte sich seinen Freunden zu und ging mit ihnen ins Dorf zu Kaedes Hütte. Der Kampf hielt sich wirklich kurz und auch solange die Mädchen, besonderes die Rothaarige keine Probleme machte, sollte es Inuyasha egal sein.
„Was ist mit dem Mädchen?“ Wollte nun Miroku wissen, doch Inuyasha winkte nur ab und murrte:
„Die sind ihren eigenen Weg gegangen. Die kommen alleine schon zurecht.“
Darin war Inuyasha sehr zuversichtlich.
Die alte Priesterin war auch nicht klein zu bekommen, sei es durch Dämonen noch vom Zahn der Zeit. Sie hatte grade ein paar Kindern einige Kräuter gezeigt, als die Freunde ankamen.
Kaede schickte die Kinder fort, als sie sah, das Sango verletzt war und wohl dringender Hilfe benötigte als das die Kinder jetzt Unterrichtet wurden.
"Was ist den passiert? War schon wieder ein Dämon aufgetaucht? Kommt erst mal rein."
Sie betraten die einfache, kleine Hütte und ließen sich an der Feuerstelle nieder. Miroku erzählte Kaede was passiert war, während die Priesterin Sangos Wunde behandelte. Shippo warf hin und wieder einer Ergänzung ein, doch Inuyasha schwieg. Er konnte sich nicht erklären, wohin er die Rothaarige stecken sollte. Was war sie nur? Eigentlich ihn sollte das nicht weiter kümmern.
Er hatte andere Gedanken, die ihm wichtiger erschienen und bevor er angesprochen werden konnte stand er auf.
"Ich bleibe heut Nacht draußen" sagte er knapp und verließ die Hütte.
Niemand sagte etwas, denn alle wussten das Inuyasha Kagome vermisste und das dies ihn in eine miese Stimmung versetzten konnte.
Hojo verabschiedete sich von Kagome. Es fiel ihm zwar immer sehr schwer zu gehen, aber wenn er wieder diese Nacht bei ihr bleiben würde, kämen sie wieder nicht zum Schlafen und dann würde er tatsächlich noch in der Vorlesung einschlafen.
Die Liebe konnte ohnehin schon von den wichtigen Dingen im Leben ablenken, entweder man dachte pausenlos an den geliebten Menschen oder konnte sich am Tag nicht mehr wach halten nur weil man Nachts nicht geschlafen hat.
Kagome ging es da ähnlich, nur das ihre Gedanken da auch noch gelegentlich zu Inuyasha schweiften. Wie könnte sie ihn denn ganz vergessen?
Sie ging zum Schrein, nachdem Hojo weg war, öffnete die Tür und ging die Holztreppe hinab zu dem Brunnen. Seufzend sah sie hinein, obwohl sie nichts erkennen konnte den es war schon dunkel und erst recht im Brunnen alles schwarz.
Inuyasha, wie mag es dir gehen. Es tut mir so leid, dass ich dich zurücklasse. Aber du kannst dir sicher sein, das ich dich vermisse. Aber du weißt, dass ich nicht bei dir bleiben kann. Ich wünsche dir eine gute Nacht.
Sie hauchte einen Kuss von ihren Fingern in den Brunnen und ging wieder hinaus und in das Haus.
Ihre Familie war schon im Bett, also beschloss Kagome ebenfalls zu Bett zu gehen.
Sie zog sich ihr Nachthemdchen an und kuschelte sich unter die Bettdecke.
Sie dachte an Inuyasha und an Hojo, dachte über die Vergangenheit nach und fragte sich was ihr die Zukunft noch alles bringen mochte.
Dann schlief sie ein.
Etwas knarrte und sie schrak tief in der Nacht auf.
Kagome war sich nicht sicher ob sie geträumt hatte. Sie stand auf und ging zu ihrem Fenster um hinauszusehen. Vielleicht war ja Inuyasha gekommen? Irgendwie hoffte sie es schon.
Es war alles dunkel und still. Mit einem kurzen Schulterzucken drehte sie sich um und wollte zurück ins Bett. Doch sie erstarrte.
Ein kleines Wesen saß auf ihrem Bett. Es erinnerte sie an einen Kobold mit bläulicher Haut, spitzen Ohren und dunklem dichten Haar aber trug ähnliche Sachen wie Shippo. Er erinnerte auch ein klein wenig an Shippo.
"Woher kommst du auf einmal?", wollte Kagome wissen und fragte sich zugleicht wieso sie sich benahm als würde sie den Kleinen kennen.
"Vom Brunnen. Ich habe gehofft du hilfst mir."
"Bei was soll ich dir helfen und wer bist du überhaupt?"
"Hier nennt man mich Kuroi. Ich suche den Torwächter und mit deiner Hilfe wäre es leichter."
Kagome verstand nicht ganz was dieser Kuroi meinte.
"Torwächter? Was für ein Torwächter?"
"Sie ist einfach verschwunden seit schlimmes bei uns geschehen ist."
"Sie? Was ist den passiert?"
Kagome konnte nicht wissen, das dieses Schlimme noch nichts mit Inuyashas oder ihrer Welt zu tun hatte, aber sie befürchtete es.
Der Kleine wollte nichts weiter erzählen sondern sah sie flehend an.
"Du kannst auch durch die Tore gehen. Du kannst mir helfen. Bitte. Mein Volk ist in Gefahr."
Kagome konnte da natürlich kaum nein sagen, dennoch überdachte sie das Ganze.
Wer war dieser Torwächter? Weshalb kam dieses Wesen auf sie zu sprechen und um was für ein Volk handelte es sich. Denn zu den Dämonen schien er nicht zu gehören, auch wenn er fast so aussah, mit den großen Schwarzen Augen und der bläulichen Haut. Der Kopf wirkte zum restlichen Körper etwas Größer und wirkte dadurch irgendwie knubbelig.
"Na schön.", seufzte Kagome, nahm ein Blatt Papier und einen Stift und schrieb etwas auf. Diesen Zettel, in dem sie erklärte wohin sie verschwand und darum bat Hojo zu beruhigen, legte sie ihrer Mutter auf den Tisch und packte ihre wichtigsten Sachen zusammen.
Sie liebte ihre Mutter dafür das sie so verständnisvoll war und Kagome schon damals nicht eingeengt hatte, sondern sie selbst entscheiden ließ was sie tun wollte oder musste.