Fanfic: Yu-Gi-Oh! Exchange little Melody

Schulglocke, die zu erkennen gab, dass die Pause nun um war. Die befreiende Schulglocke dachte sich Yami, da sich nämlich nach dem Gong seine Klassenkameraden von ihm Abwandten und sich auf ihre Plätze begaben. „Puh noch mal gut gegangen.“, sagte Yami zu sich. „Yami geht’s dir nicht gut soll ich dich ins Krankenzimmer bringen oder warum stöhnst du so rum?“, fragte Toya der das Klassenzimmer noch vor der Lehrerin erreichen konnte. „Nein nein ist alles ok wirklich!“, versuchte er von sich abzulenken. „Nun gut jetzt muss ich mich aber ranhalten.“ Dachte sich Yami und fing an auf seinem leeren Blatt rumzuschreiben.

Die Stunde begann, denn die Lehrerin Frau Purmiya betrat den Raum und schaffte mit ihrer schrillen Stimme wieder für Ruhe in der Klasse. Inmitten der Stunde war Yami fertig mit seinem Zettel, er faltete ihn und warf ihn zu Keika rüber, die sehr überrascht war. Mit einem skeptischen Blick auf den Zettel öffnete sie ihn und las:

Liebe Keika,

ich hoffe, ich störe dich nicht mit dem Zettel aber du bist so schüchtern dass du dich ja immer wegdrehst, wenn ich mit dir reden möchte.

Wo warst du eigentlich in der Pause, du bist auf einmal verschwunden. Kennst du dich denn überhaupt schon in der Schule aus? Also ich finde die Schule ziemlich groß, da hätte ich mich an deiner Stelle wahrscheinlich schon längst verlaufen.

Keika Amaya ist ein schöner Name Amaya bedeutet doch Nachtregen, oder?

Und was bedeutet der Name Keika? Kannst du mir das vielleicht verraten?

Yami

Hastig drehte sie den Zettel um, nahm einen Stift und schreib etwas auf. Yami beobachtete sie und fragte sich, was sie wohl antworten würde. Als sie den Zettel zusammenknüllte und zu ihm rüber warf, sah sie Yami nicht an, Keika blickte eher zur Tafel und versuchte im Unterricht nicht den Anschluss zu verlieren. Yami hielt den zerknüllten Zettel in der Hand, sah ihn an, öffnete ihn vorsichtig und las:

Lieber Yami,

tut mir leid, dass ich nicht mit dir gesprochen habe. Es ist schließlich alles so neu. In der Pause war ich auf dem Dach der Schule. Dort ist eine schöne Aussicht, du kannst ja das nächste Mal mitkommen, wenn du willst. Und ja, ich kenne mich schon ein bisschen aus. Also es reicht auf jedenfall um das Klassenzimmer zu finden.

Keika

Yami dachte sich, dass sie nicht über ihren Namen reden möchte und fragte auch nicht mehr danach, deshalb schreib er nur:

Hast du heute schon was vor?

Und warf ihn zu ihr zurück. Keika öffnete den Brief. Yami beobachtete sie und wie sie wohl reagieren würde. Keika bekam einen hochroten Kopf, als sie das las. Plötzlich sagte die Lehrerin: „Itoma! Schon der erste Tag hier und schon fällst du negativ auf. Glaubst du ich merke nicht, dass du die ganze Zeit Zettelchen hin und her schmeißt?“ „A… aber ich wollte doch nicht…!“, versuchte sie sich herauszureden. Wie aus heiterem Himmel stand Yami plötzlich auf und sagte: „ Tut mir leid, Frau Purmiya. Es war meine Schuld, ich habe ihr die Zettel zugeworfen. Ich trage die alleinige Verantwortung!“ „Aber?“, flüsterte Keika. „Keine Sorge.“, flüsterte Yami zurück und grinste sie an. Frau Purmiya fasste sich wie immer an die Stirn, um der Klasse damit deutlich zu machen, wie genervt sie war. „Nun gut. Ihr zwei geht für den Rest der Stunde vor die Tür und seit leise. Wenn dies nicht geschehen sollte, werdet ihr morgen ausgefragt. Ohne Widerrede.“, antwortete sie. Beide gingen an den einzelnen Tischen vorbei und sie konnten das breit Grinsen auf den einzelnen Gesichtern ihrer Klassenkameraden erkennen.

Als sie auf den Flur gingen und die Tür hinter sich schlossen, waren die beiden sichtlich erleichtert. „Puh. Das war aber knapp. Danke, dass du mich gerettet hast.“, flüsterte Keika und lächelte sanft. „Ja du hast Recht. Haben wie noch einmal Glück gehabt.“, sagte Yami in einen ebenfalls leisen Ton. Plötzlich beugte er sich zu Keika vor, sah ihr tief in ihre eisblauen Augen und fragte: „Aber um auf meine Frage zurück zu kommen. Hast du denn heute schon was vor?“, und blickte sie mit einen verschmähten Grinsen auf den Lippen an. Keika wurde rot und versuchte sich aus dem Augenkontakt zu lösen. Verkrampft schloss sie ihre Augen und dachte nach. Sie sah Yami wieder an und antwortete vorsichtig: „Nein, ich habe nichts besonderes vor. I... ich hab das auch auf den Zettel geschrieben. War… warum denn?“ Yami legte seine Hände auf ihre Schultern und sie zuckte leicht zusammen. Er beugte sich nach vorne zu ihrem Ohr und flüsterte ihr zu: „Ich dachte mir, dass wir vielleicht zusammen eine kleine Stadt Rundführung unternehmen, wenn du willst. Er ging zurück und nahm wieder die Hände von ihrer Schulter und grinste sie an. Keika wurde rot und blickte zu Boden, damit er nicht ihre Nervosität bemerken würde. Dann lächelte sie ihn an und sagte: „Gerne!“ Yami grinste sie ebenfalls an, schaute dann aber fragend zur Ecke und sagte: „Aber du kennst dich hier doch nicht so aus wo wohnst du denn. Dann hol ich dich ab.“