Fanfic: Muttertochterliebe
verwirrt. Woher kannte der junge Mann ihren Namen?
Da fiel ihr auf, dass sie noch nicht einmal seinen kannte, doch noch bevor sie danach fragen konnte, sagte der junge Mann: „Das ist ja reizend. … Ach ja, ich glaube ich habe mich noch gar nicht bei Ihnen vorgestellt: Ich bin David. Dann bis heute Nachmittag!“
Damit drehte er sich um und ging. Liz lehnte sich erschöpft gegen den Türrahmen. David! David, der neue Nachbar! David, der uneheliche Sohn einer Nachtklubbesitzerin! David, die große Liebe ihrer Tochter!
Immer stärker und öfter überfiel sie die Hoffnung, dass tatsächlich Sophia nebenan wohnte, doch immer wieder verdrängte sie diese Hoffnung und stempelte sie als puren Wunschtraum ab.
Später am Nachmittag standen Liz und Thomas mit einem kleinen Präsent ziemlich nervös vor der Tür des Nachbarhauses. Natürlich hatte Liz ihrem Mann erzählt, dass der Mann sich ihr als David vorgestellt hatte, und Thomas war ebenso erregt gewesen wie sie.
Nach wenigen Augenblicken wurde die Tür von David geöffnet und er bat sie freundlich herein.
„Das Wohnzimmer ist gleich dort drüben. Fühlen Sie sich ganz wie zu Hause und setzen sie sich schon einmal. Wir werden sofort kommen.“
Zögernd setzten sich Liz und Thomas ins Wohnzimmer auf ein Sofa. Aufmerksam blickte Liz sich um und plötzlich umkrallte sie Thomas Arm so fest, dass er ein „Liz!“ ausstieß und sie empört ansah: „Was ist denn?!“
Mit zitternden Fingern wies Liz auf ein Foto, das an der Wand hing.
Thomas stockte der Atem. Es war dasselbe Foto, das bei ihnen im Wohnzimmer hing. Auf dem Foto waren dieselbe Frau mit demselben lächelnden Kind und derselbe Mann zu sehen. Auf dem Foto waren Thomas und Liz mit der kleinen Sophia!
Liz war einem Tränenausbruch nah und auch Thomas konnte sich kaum noch beherrschen. Das konnte doch unmöglich noch ein Zufall sein! Unmöglich!!!
„Mama? Papa?“
Die beiden erkannten Sophia sofort, obwohl sie sehr viel erwachsener und reife aussah. Sie stand in der Tür und Tränen rannen ihr die Wangen herunter. Nun war auch Liz nicht mehr zu halten. Sie brach hemmungslos in Tränen aus und der sonst so beherrschte Thomas vergoss stille Freudentränen.
Schluchzend fielen sich die drei in die Arme.
So, dass war also die Geschichte, ich hoffe sie hat euch gefallen. Schreibt eure Meinung doch bitte in einen Kommentar, damt ich weiß, was ich in Zukunft noch besser machen kann!