Fanfic: Heiraten für Fortgeschrittene

mal nicht zu spaßen und das wissen meine Brüder am Besten.
Doch es glotzt noch ein Anderer und derjenige ist…Richtig! Das ist Kiro.
„Wie? Du bist verlobt?“
Ich nicke und grinse zugleich. Tja, das hättest du wohl nicht erwartet, was? Und wenn mein Verlobter wüsste, was du hier veranstaltet hast, würde er dich in Stücke reißen.
„WER IST ES?“ Kiro ist aufgestanden. Ich glaube es wird Zeit, dass sich meine Bruder aus dem Staub machen und mich und „Onkel Kiro“ mal ein Wörtchen reden lassen.
„Ihr zwei, könntet ihr mich und euren „Onkel“ mal alleine lassen.“
Die Beiden seufzten und verlassen mit hängendem Kopf das Zimmer. Zu süß. Aber jetzt wenden wir uns doch mal unserem Staatsfeind Nr. 1 zu. Auch ich stehe bereits und schaue ihm unbeeindruckt in die haselnussbraunen Augen.
„Interessiert dich das etwa?“
„Babe, du gehörst mir, damit das klar ist!“
Ich gucke ihn entsetzt an. Wie hat er mich genannt? Babe? BABE? Das bedeutet KRIEG!!!
„ERSTENS: WIR SIND NICHT VERLOBT UND DAS WERDEN WIR AUCH NIE SEIN! ZWEITENS: ES INTERESSIERT DICH EINEN SCHEIßDRECK, MIT WEM ICH VERLOBT BIN UND MIT WEM NICHT! DRITTENS: WANN MERKST DU ENDLICH, DASS GRÜNE JACKEN OUT SIND?“
Ich stoppe erstmal um zu atmen. Ich will ja nicht ersticken. Wenn ihr jetzt das Gesicht von Kiro sehen könntet, würdet ihr vor Lachen tot umfallen. Er fasst sich an sein grün-rot-gepunktetes Hemd und schaut mich mit geweiteten Pupillen an.
„Das wirst du mir büßen!“, sagt er mit gefährlichem Unterton in der Stimme und dreht sich zum Gehen um. Ich ziehe nur eine Augenbraue hoch. (Hab ich von Seto ^^)
Kurz darauf kommt meine Mutter ins Zimmer.
„Was war denn hier los? Warum habt ihr denn so geschrieen?“, sie guckt mich skeptisch an. „Warum ist Kiro denn so wütend in sein Gästezimmer gerannt?“
„WAS?“, antworte ich entsetzt, und das bin ich wirklich. Das darf doch nicht war sein. Ich bin in einem Albtraum.
„Dieser reiche Schnösel schläft bei uns?“
Meine Mutter kommt auf mich zu und setzt sich auf das Sofa.
„Natürlich. Was dachtest du denn? Dein Vater meinte, um deinen Verlobten besser kennen zu lernen, müsste er auch bei uns wohnen. Außerdem wird das Ganze ja sowieso mal ihm gehören.“
Ich bin schockiert. Wie kann meine eigene Familie mich nur so hintergehen? Das ist Verrat in den eigenen Reihen! Ich hab das Gefühl, sie wollen Seto gar nicht kennen lernen, obwohl sie das auch nie werden. Er kommt eh nicht. (Autorin: Wenn du wüsstest! „Böses Grinsen“)
Seto. Wenn ich dich in die Finger kriege, wirst du merken, dass du dich nicht nur vor Yugi schützen musst….

Seto
Irgendwo, auf einer Landstraße im Nirgendwo:

„Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt; er pflegt seine Felder und Wiesen und Land. Er ackert und pflüget und egget und sät und regt seine Hände schon früh und noch spät! So und jetzt du!“
„Mäh!“
Seto konnte das einfach nicht glauben. Er saß hier neben einem stinkenden Kornesser, der ihn aufforderte ein billiges Liedchen zu trällern. Hinter ihm machte sich gerade ein Schaf über seinen schönen Hut her. Und wenn das noch nicht genug war, waren seine Kleider jetzt auch noch dreckig wie Sau. Ein Schwein grunzte hinter ihm und Seto murmelte leise:
„Nicht persönlich gemeint.“ Gerade hatte er jedoch seinen fehlenden Hut bemerkt.
„Du kleines Mistvieh!“, kommentierte er das Verhalten des Tiers, (Autorin: wie süß!)das gerade das Leder verputzte.
„Na, na.“, sagte nun der bärtige Mann neben ihm. Er stank unglaublich nach Kuhmist. Seine Kleidung war dreckig und zerrissen. Wahrscheinlich hockte er den ganzen Tag mit diesen Viechern zusammen. Das konnte man sich jedenfalls vorstellen. Für Seto Kaiba war das erstens keine Perspektive, zweitens kein richtiger Beruf und drittens musste man jeden Tag mit tausenden von ekligen Tieren zusammen leben.
„Ich hasse das Landleben!“
„Mäh!!“ (-_- Gutes Schlusswort!)
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Wie´s weiter geht, erfahrt ihr nach der Sommerpause.

lg, Ashley