Fanfic: Heiraten für Fortgeschrittene
Kapitel: Rache ist süß, kann aber auch bitter sein...
Kapitel 4: Rache ist süß, kann aber auch bitter sein.
Bzw. Vom Regen in die Traufe…
Hallo!
Wie gehts euch so?
Willkommen zum vierten Kapitel und zur Yokos und Annas Rache. Viel Spaß
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Yoko
Ich sag euch, das wird der schönste Tag meines Lebens! Warum? Na ist doch ganz klar: Ich darf neben Kiro sitzen! ^^ Ich weiß, was ihr jetzt denkt: Ist die verrückt? Gestern hat sie den Kerl noch zur Schnecke gemacht und heute, freut sie sich das sie mit ihm Kaffee trinken darf?
Aber ja, das tue ich! Vor allem nach dem, was Ann und ich ausgeheckt haben. Da kann Kiro sich sein dummes Grinsen sonst wo hin stecken. Und ich? Ich habe einen Platz in der ersten Reihe! Neben meinen Eltern, die das Ganze kommentieren werden, neben meinen Brüdern, die sich zu meinen „Verbündeten“ erklärt haben und neben meinem großen Bruder, der gerade aus Deutschland zurückgekommen ist und wohl auf der Seite von Kiro sein wird. Toll.
Das ist der einzige Hacken. Und da sagt man: Geschwister halten zusammen. Von wegen!
Seto
Vor geraumer Zeit bei „Karl“:
°_° °_°
„Hey, was machen sie denn da? Geben sie mir sofort wieder mein Handy zurück!“, fluchte sein zukünftiger Schwiegervater und streckte seine Hände wie ein 5-jähriger dem grauen Gegenstand entgegen.(Obwohl dies eigentlich ziemlich sinnlos war. Mit 1. 60 kam man doch wohl nicht an ein Handy ran, dass 1. 80 hoch in der Höhe baumelte. Tz.) Seto fasste sich mit der freien Hand an die Stirn. Was hatte er heute schon durch gestanden? Und jetzt konnte er sich auch noch mit einem senilen, alten Knacker ärgern. Hatte Yoko nicht mal erzählt er hätte einen gewissen Weintick?
Seto schaute den Mann von oben herab an. Und was tat der? Blickte finster zurück.
„Ich sag ihnen, ich verklag sie!“
„Ach, wirklich? Und wie, bitteschön, wenn ich hierher bestellt wurde? Und zwar auf das Bitten ihrer Tochter!“
Das war ein Treffer ins Schwarze gewesen. Der Mann verlor die Farbe im Gesicht und stammelte etwas von wegen: „Aber…dann sind sie doch…das kann doch nicht…“
Seto seufzte zu den hunderten Malen an diesem Tag.
„Dann sind sie also…der Verlobte meiner Tochter?“, stammelte der Ältere und sah sein Gegenüber erstaunt an.
„Richtig. Wie sind sie denn darauf gekommen?“, erwiderte Seto mit, vor Sarkasmus triefender, Stimme.
„Aber…sie hat mir doch erzählt, er habe braunes Haar.“
Fast wäre er wieder in den Teich gefallen, doch konnte er sich noch gerade so halten.
Die beiden Männer starrten sich an, bis Seto anfing zu sprechen:
„Nun, ich habe mir die Haare gefärbt. Ist das etwa verboten?“
„Sei mal nicht so frech, mein Junge. Ich hab noch nicht mein Einverständnis gegeben, Karl.“
Das war doch wohl die Höhe. Er hatte eine Auto-Panne überwunden, war von wolligen Biestern umringt gewesen, hatte sich durch den Urwald gekämpft und jetzt das! Moment? Hatte dieser Mann ihn gerade KARL genannt?
„Lassen sie uns erstmal rein gehen. Des Weiteren bitte ich sie erstmal zu duschen, sie stinken fürchterlich nach Fischsuppe. Pff!“
Und schon war Yokos Vater voraus gegangen, während ein überraschter Seto Kaiba ihm folgte, ohne zu verstehen in was er da rein gekommen war.
Yoko
In genau fünf Minuten müsste sie kommen. Oh Mann, bin ich aufgeregt. Hoffentlich klappt alles, wenn nicht….daran will ICH gar nicht erst denken. Komm schon, Ann las mich nicht im Stich!
Anna
„Danke, ich werde gut auf ihn aufpassen.“
„Und nicht vergessen. Der Kleine braucht viel Ruhe!“
Mit diesen Worten stieg die junge Mutter in das Auto ihres Freunds. Ann winkte den Beiden noch zu und schon waren sie weg.
„Puh, das wär beinah in die Hose gegangen.“, sagte sie und wischte sich ein paar Schweißtropfen von der Stirn. (Dies wurde durch das brüllende Baby in ihrer Hand zu nehmend erschwert.)
So, nun musste sie sich nur noch umziehen und schon war sie bereit, um Yoko aus der Patsche zu helfen. Schnell lief sie die Straße entlang zu einem großen roten Haus. Der alte Garten sah verheerend aus. Ein paar abgestorbene Bäume bildeten die Allee zu dem alten Gemäuer. Die junge Frau schritt selbstbewusst darauf zu, ohne einen Blick auf das Szenario zu verschwenden. Immer hin war eine Freundin in Not und wer sollte ihr sonst zu Hilfe eilen?
„Das wird noch lustig!“
Yoko
Ok, ich sitze hier jetzt schon seit einer halben Stunde und warte auf meine „Freundin“, die immer noch nicht kommt! Wie kann sie nur?
„Möchtest du ein Stück Torte, Yoko?“, fragt mich meine Mutter und ich nicke nur leicht. Und wehe Ann beschwert sich nachher, sie hätte nichts abgekriegt. Tz. Ich lass ihr auf jeden Fall nichts übrig, wenn sie so weiter macht. Immer hin kann ich ganz schön viel zu mir nehmen, wenn ich will.
„Iss doch nicht so schnell, Yoko, du verschlugst dich noch!“
ARGH! Warum muss meine Mutter mich immer wie ein Kind behandeln? Warum?
Meine Pupillen huschen für einen Moment nach oben. Das kann doch nicht wahr sein! Ich bin doch keine vier mehr.
„Stimmt, Yoko. Du isst wirklich zu schnell. Aber bei deiner Figur ist das ja auch kein Wunder!“
Überrascht starre ich meinen Bruder an. Ich bin baff. Der hat ja was gesagt! Das achte Weltwunder ist entstanden. Oh, lieber Gott, wie kann ich dir nur jemals dafür danken, dass du meinem Bruder die Sprache verliehen hast?
Ich realisiere erst jetzt, WAS er da eigentlich gesagt hat.
>>kling>ding, dong