Fanfic: Sag mir, warum du mich leiden sehen willst

Zigfried misstrauisch nach.
„Nein und hör auf unsere gemeinsame Zeit mit solchen Lappalien zu verschwenden...“, sagte sie gereizt und schob die Zeitung von sich weg.
„Du hast Recht. Trotzdem hörte ich, du willst ein Geschäft mit ihm machen?“
Woher wusste er das? Christin starrte ihn an, doch Zigfried verlor nicht die Beherrschung.
„Christin, ich will dich doch nur schützen. Seto Kaiba ist ein Verbrecher und du solltest sehr vorsichtig in seiner Gegenwart sein. Andererseits könnten wir uns zusammenschließen. Als Paar, versteht sich.“
Er sah sein Gegenüber in die wunderschönen gelben Augen, die wie zwei Sonnen auf ihn blickten. Der Besitzer dieser Sterne begann jedoch misstrauisch zu werden. Wie konnte Zigfried dies jetzt schon wissen, immer hin war es keine fünf Minuten her, da sie von ihrem Stiefvater los gefahren war. Und trotzdem erweckte dieser Zusammenschluss ihre Neugierde.
„Um was geht es?“
„Pass auf“, sagte der Rosahaariger und beugte sich näher vor.
„Kaiba ist angeschlagen. Durch die vielen Intrigen und Schicksalsschläge ist seine Seele verletzlich geworden. Wenn du ihn so bearbeitest, dass er seine Firma in bestimmten Bereichen vergisst, könnte es dazu kommen, dass wir die Kaiba Corp. ausbeuten könnten. Und obendrein müsste dein Bruder einen erheblichen Rückschlag einstecken, da wir jetzt größer und dadurch auch gewinnbringender wären.“
Christin konnte sich mit diesem Gedanken nicht anfreunden. Zigfried musste mit Tenshi gesprochen haben. Anders konnte sie sich das nicht vorstellen.
Sie wollte aus eigener Kraft die Beste sein, aus eigener Kraft ihre Firma zur Besten des Landes machen und aus eigener Kraft wollte sie es auch schaffen den Markt zu erobern.
Christin überlegte einen Augenblick und willigte dann ein.

„Oh, nein! Sein Herz hat aufgehört zu schlagen!“
Ratternd fuhr die Liege durch den schmalen Flur. Sie mussten sich beeilen! Vielleicht blieben nur noch Sekunden, in denen der Patient sterben konnte. Eine Krankenschwester schüttelte den Braunhaarigen, um sein Bewusstsein wieder herzustellen: Vergeblich.
Sie kamen in ein kleines Zimmer. Dort angekommen, schlossen sie ihn an einige Maschinen an.

Plötzlich klingelte Christins Handy. Überrascht nahm sie den Anruf entgegen, wobei ihre Augen nicht von Zigfried abließen.
„Was ist passiert?“
Wenige Minuten später ließ sich ein Stöhnen vernehmen und weckte Zigfrieds Interesse.
„Das kann doch wohl nicht wahr sein! Und was habe ich damit zu tun? Du weißt, wie wenig er mir bedeutet.“, entgegnete seine Freundin ihrem Telefonpartner.
„Nun gut, ich komme.“
Sie packte das Handy in ihre Tasche und stand dann auf.
„Wie? Du willst schon gehen? Ohne deinen Sekt auszutrinken oder dich von mir zu verabschieden? Äußerst schade. Das krängt mich ja schon fast.“, grinste Zigfried und fasste Christin am Arm. Diese blickte ihn kalt an.
„Lass mich los!“, sagte sie mit unfreundlicher Stimme, woraufhin Zigfried sie losließ.
Trotzdem wendete sie sich ihm noch mal zu:
„Unsere Verabredung am Mittwoch steht, ich habe mir extra frei genommen, also verlange ich von dir, dass du kommst.“
„Ich werde da sein, Cherie.“
Zigfried holte eine rote Rose heraus und blies ihre Blüten Christin entgegen. Er wusste zwar, dass sie es hasste wenn er dies tat, aber wie konnte er ihr sonst beweißen, dass er auf ihrer Seite war?

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Das war das erste Kapitel. Eigentlich sollte es länger werden, aber irgendwie bot es sich dann hier aufzuhören. Hoffe auf ein paar Kommis, vor allem zu dem Thema, wie mir Christin gelungen ist. Auch gegen Wünsche, Eindrücke und Einfälle habe ich nichts ^^

Bis zum nächsten Kapitel

Ashley

Ps: Eigentlich kann der Hüftknochen geheilt werden. Aber da es für diese Story wichtig ist, das Kaiba nicht laufen kann (vielleicht für eine gewisse Zeit oder für immer) ist dieser Bruch in dieser Geschichte unheilbar. Tut mir leid.