Shamantournement

mal besuchen. Ich konnte nicht glauben, dass das was du zu mir gesagt hat wahr sein soll.”, antwortete Manta, “Als ich sie nach dir fragen wollte, hat sie mich umgehauen…” Damit blickte er hinauf zu Luna. “Ich sagte doch es tut mir Leid. Ich hielt dich für ein Shikigami…”, entschuldigte diese sich nochmals. Yo lachte. “Darf ich dir meine ältere Schwester Luna vorstellen? Manta das ist Luna Asakura meine ältere Schwester, Luna das ist Manta Oyamada mein bester Freund.” “Freut mich dich kennen zu lernen.”, meinte Luna. “Mich ebenfalls.”, entgegnete Manta. “Hey Manta…”, sagte Yo, “wegen neulich… Es tut mir leid, was ich zu dir gesagt habe, das war nicht so gemeint.” “Schon okay… das Versteh ich.”, sagte Manta lächelnd. Plötzlich fing es an zu Gewittern. “Am besten wir gehen rein.”, schlug Yos Schwester vor. Alle nickten. Dann gingen alle in das Wohnzimmer. Zusammen mit Anna und Tami setzten sie sich an den Tisch. “Bald beginnt die zweite Runde.”, murmelte Anna, “Yo du musst gewinnen!” “Klar doch Anna”, sagte dieser mit seinem typischen Yo Lächeln. “Ähm wie viele Personen leben eigentlich hier? Das Anwesen ist ja riesig!”, fragte Manta etwas zögerlich. Tami antwortete: “Das Haus ist nur alt. Früher haben hier mehr Leute gewohnt. Der Hauptschrein der Asakura wurde vor 600 Jahren gebaut, das Anwesen selbst und einige kleinere Schreine aber schon vor über 1000 Jahren. Als Schamanen noch mehr Einfluss hatten, wohnten hier 171 Leute. Aber mit der Zeit verloren sie an Einfluss. Jetzt wohnen hier nur noch Meister Yomei und Hausherrin Keiko mit ihrer Tochter Luna.” “Ihr wohnt hier zu viert!”, erschrak Manta. Tami nickte und Yo fragte: “Wo sind eigentlich Mama und Opa?” “Großvater ist bei einem Politiker und Mutter ist mit dem Frauenverein in China.”, antwortete seine Schwester. “Und wo ist Vater?” “Irgendwo in den Bergen, glaub ich.” “Verstehe…” Nach einigen Tagen Training fuhren Yo, Anna und Manta zurück nach Tokio. Während dieser Zeit erfuhr Luna, dass sie für die nächste Runde nach Dobie-Village, dem Dorf der Patcheen musste. Also packte sie die wichtigsten Sachen in eine Tragetasche.

Ein paar Tage später flog sie mit einem Privatflugzeug ihrer Familie nach Amerika. Der Flug verlief friedlich, bis über Amerika der rechte Flügel Feuer fing. Darauf stürzte dieses ab. Luna konnte sich und den Piloten gerade noch rechtzeitig retten, bevor es am Boden zerschellte. Sie sorgte dafür, dass der Pilot abgeholt wurde. Dann machte sie sich zu Fuß auf den Weg noch Dobie-Village. Sie war Mitten in der Wüste. Es war heiß. In der ferne konnte sie eine Stadt entdecken. Zuerst wollte sie dorthin, um sich nach dem Weg zu erkundigen. Nach einigen Stunden Fußmarsch erreichte sie ihr Ziel endlich. Sie war nicht nur angekommen, sondern auch Müde und durstig. Das erste was sie tat, war im Supermarkt etwas zu Trinken zu kaufen. Anschließend setzte sie sich im Park in den Schatten einiger Bäume und ruhte sich aus. Sie fragte jeden der Vorbeikommenden nach dem Weg nach Dobie-Village, aber niemand konnte ihr helfen. Erst gegen Abend, als es langsam dunkel wurde gab sie es auf von den Einwohnern Infos zu erhalten. Wieder setzte sie sich auf eine Parkbank. //Wo soll ich heute Nacht schlafen? Es wird immer kälter.//,dachte sie. Luna stand auf und verließ die Stadt in Richtung Wüste. (Klingt irgendwie unlogisch, da die Stadt Mitten in der Wüste liegt, ich weiß^^) Es wurde immer kälter. Nach ein paar Stunden stolperte sie und stieß mit dem Kopf an einen Stein. Dadurch verlor die junge Schamanin vorerst das Bewusstsein. Trotzdem landete sie im noch heißen Wüstensand. Obwohl sie mehrere Stunden bewusstlos gewesen war, war es dunkel als sie wieder zu sich kam. Langsam öffnete sie ihre Augen. Sie spürte, dass sie nicht mehr in der Wüste lag. Dafür war der Boden unter ihr zu hart. ”Wo bin ich?”, murmelte die Weißhaarige, als sie sich aufgesetzt hatte. “Du bist also endlich wach.”, sagte eine ihr bekannte Stimme plötzlich. Sie erschrak, die Stimme gehörte Hao! “Hao.”, sagte sie nur. “Na aufgewacht?”, fragte er, “Du warst ja lang genug bewusstlos.” “Wie lange denn?”, fragte Luna. “Etwa 2 Tage.”, meinte Hao. “So lange…”, murmelte das Mädchen, “Wie bin ich hierher gekommen?” “Meine Leute und ich haben dich bewusstlos in der Wüste gefunden. Ich beschloss dich mit hierher zu nehmen.”, antwortete der Braunhaarige. “Ähm… Danke.”, bedankte sich Luna. “Schön, dass es dir gut geht.”, meinte Hao um kam auf sie zu. “Hast du Hunger?” “Ja schon. Ein bisschen…” “Gut. Warte einen Moment ich hol´ dir etwas.” Mit diesen Worten ging Hao aus dem Zelt, indem die beiden waren, wie Luna erkannte. Sie nutzte seine Abwesenheit um sich flüchtig drinnen umzusehen. Viel war nicht drinnen. Eine Holzkiste, ein kleines Feuer und ein Schlafplatz, auf dem sie gerade saß. //Ich muss so schnell wie möglich weiter nach Dobie-Village.//, dachte sie. Dann kam Hao zurück. Er hatte ein Tablett mit Essen dabei. “Hier bitte! Ich hoffe es schmeckt dir.”, meinte er und gab ihr das Tablett. “Vielen Dank…”, sagte Lu und nahm das Tablett entgegen. Sofort begann sie zu essen. Nachdem sie fertig war, sagte sie: “Vielen Dank! Das Essen war gut.” “Was bekomm´ ich eigentlich dafür, dass ich dich vor dem Tod bewahrt habe?”, fragte der männliche Schamane lächelnd. “Wie bitte?”, fragte Luna etwas verwirrt. “Du hast mich schon richtig verstanden. Also: Was krieg´ ich dafür?”, fragte Hao nochmals. Er ging langsam auf sie zu und setzte sich direkt vor sie. //Was hat er bloß vor???// (Ja was wohl?^_^) “Wwwas? Was soll das?”, fragte sie und wich dabei etwas weiter zurück. Da Hao immer näher kam, wich sie soweit zurück, bis sie gegen die Zeltplane stieß. “Hey was hast du vor? Ich hab gar nichts Schlimmes vor.” Hao griff nach ihrem Kopf und zog Luna zu sich. Vorsichtig drückte er seine Lippen auf ihre. Erschrocken riss sie die Augen auf. Damit hatte sie zwar gerechnet aber dennoch kam es unvorhersehbar. Luna schoss die Röte ins Gesicht. Hao hatte seine Augen genießerisch geschlossen. Er machte keine Anstalten diesen freiwillig zu beenden. Vorsichtig schloss sie die Augen. Das war ihr erster Kuss. (Wenn sie wüsste wer Hao ist^^) Sie gab sich ihm hin. Erst nach etwa 2 Minuten fing sie sich wieder. Schnell löste sie sich von ihm. Sie konnte nicht fassen, dass sie gerade ihren ersten Kuss bekommen hatte. Hao lächelte. “War ich so schlecht?” Luna, die immer noch knallrot im Gesicht war schüttelte den Kopf. “Warum… warum hast du das getan?”, stotterte Luna. “Ich sagte doch meine Belohnung.”, antwortete Hao. “Musste es ausgerechnet DAS sein?”, fragte sie aufgebracht. “Ja warum denn nicht?” “WARUM??!!” Die Weißhaarige verpasste ihm eine schallende Ohrfeige. Wütend stand sie auf und verließ Hao´s Zelt. Sie lief in irgendeine Richtung. Erst nach einer Weile bemerkte sie, dass sie ihre Tasche in Hao´s Zelt vergessen hatte. //Shit!//, dachte sie, //Ich habe meine Tasche vergessen! Da waren meine ganzen Sachen drin! Wenigstens habe ich noch meinen Orakelpager…// Luna hatte nicht vor zurückzugehen. Nicht zurück zu ihm. Stattdessen entfernte sie sich immermehr.

Gegen Abend kam sie an einen Unterschlupf, eine Berghöhle im Gipfel, in der auch schon andere Schamanen Zuflucht vor der Dunkelheit gesucht hatten. Zu diesen gesellte sie sich nun auch. Sie setzte sich zu ihnen ans Lagerfeuer. Die meisten von ihnen waren in Gruppen unterwegs. Im Gegensatz zu den anderen hatte sie keine Gesprächspartner. Bis jetzt. Ein Junge sprach sie an. “Ähm… Hallo.”, sagte er. “Hallo”, begrüßte die Junge Schamanin ihn freundlich. “Du bist eine Teilnehmerin, richtig?”, fragte er. Sie nickte. Als er sich neben sie setzte konnte sie ihn richtig erkennen: Er war etwa genauso groß wie sie, vielleicht sogar größer, etwa in ihrem Alter (is glaub ich zwar nich so aber er sieht so aus!), seine langen dunkelgrünen zu einem Zopf geflochtenen Haare erinnerten an den Stachel eines Scorpions. Seine dunklen Augen luden zum Träumen, ein unter den Augen war jeweils ein orangerner Streifen, außerdem trug er ein blaues Stirnband. (Ich weiß das klingt etwas schnulzig und verliebt, aber ich finde ihn nun mal zum knuddeln n_n Ob ich damit wohl allein bin? TT^TT) “Du bist einer der Schiedsrichter, oder?”, fragte die Hellhaarige. Ihr Gesprächspartner nickte, “Mein Name ist Nichrom.” “Nichrom… der Name klingt wie ein Metall.”, kicherte sie. “Machst du dich etwa gerade über meinen Namen lustig?”, fragte der Schiedsrichter. “Das war nicht ernst gemeint.”, wich sie aus, obwohl sie sich mit Absicht über ihn lustig gemacht hatte, “Sorry…” “Schon okay… War ja nicht bös gemeint.” Nichrom lächelte. Obwohl in der Mitte der Höhle ein Lagerfeuer brannte, wurde es Luna ganz schön kalt und sie musste niesen. //Wenn ich doch bloß meine Jacke mitgenommen hätte…//, dachte sie.
“Ist dir kalt?”, fragte Nichrom. “Ein bisschen…”, murmelte die Schamanin wahrheitsgemäß. “Warte das haben wir gleich…”, meinte Nichrom, zog seinen Umhang aus und legte ihn um ihre die Schultern. Sie konnte seinen nackten Oberkörper sehen. Auf ihre Wangen legte sich ein leicht rötlicher Schimmer. Sie war es nicht gewohnt den nackten Oberkörper eines Jungen zu sehen. “Danke, aber ist dir jetzt nicht kalt?”, fragte sie besorgt. “Nein es geht schon. Außerdem bin ich eisige Wüstennächte gewohnt. Also mach dir keine Sorgen um mich.” Wieder lächelte er. “Aber solltest du dich erkälten, beschwer dich nicht bei mir!”, entgegnete sie. Er nickte. //Er ist wirklich nett.//, dachte sie. “Kannst du mir einen kleinen Gefallen tun?”, fragte der Braunhaarige. “Klar kommt nur darauf an, was.”, meinte Luna. “Siehst