Shamantournement

Als Asakura hat man es nicht leicht...

Das Turnier, die Dritte

Nachdem die beiden ihre Sachen gepackt hatten, machten sie sich auf den Weg in die nächste Stadt. Spirit of fire half ihnen dabei. Noch vor dem Morgengrauen kamen sie an. Luna verpflanzte sich mit Hao im nächstbesten Hotel um dort die nächsten Tage zu verbringen. Sie schafften es sogar eins zu finden. Das Hotelzimmer war zum Glück nicht teuer. Ihr Zimmer lag im obersten Stockwerk. Es hatte ein Badezimmer, zwei Betten und einige Fenster. Aber mehr war nicht drin, abgesehen von einem Tisch und zwei Stühlen. “Hier werden wir die nächsten Tage bleiben, einverstanden?”, fragte sie, als die beiden das Zimmer bezogen. Hao nickte “Wie du meinst. Ich geh duschen.” “Dann geh.”, meinte Luna und sah ihn an, “Aber ich warne dich: Wenn ich wieder in meinem Körper bin und herausfinde, dass du irgendetwas mit meinem Körper angestellt hast, bring ich dich um!” “Dann komm doch mit!”, scherzte er. Aber sie stand auf und meinte nur: “Jep. Dann komm ich eben mit!” “Wie jetzt? Im Ernst?”, fragte er. “Wie soll ich denn sonst darauf aufpassen, dass du mir nichts antust?”, antwortete Luna. “Wie du willst…”, meinte Hao und ging ins Bad. Luna folgte ihm. Zuerst zog Hao sich aus und ging duschen. Obwohl Luna ihren Körper genau kannte, war ihr dies peinlich. Auch Hao stellte sich nicht besser an, als Luna mit seinem Körper duschte. Knallrot verließen die beiden das Badezimmer.
Den restlichen Tag über sprachen die beiden nicht viel miteinander. Erst gegen Abend fing Hao ein Gespräch mit ihr an. “Wie hältst du diese Magenschmerzen nur aus?”, fragte er auf dem Bett liegend und sich den Magen vor Schmerz haltend. “Daran gewöhnt man sich mit der Zeit…”, antwortete Luna, “Aber wenn du willst, kann ich dir Tabletten dagegen geben.” Sie ging zu ihrer Tasche, nahm ein Täschchen und warf es auf Hao. “Hier drin sind verschiedene Tabletten. Nimm eine aus der Roten Packung. Aber nimm sie mit einem Glas Wasser, dann müssten die Magenschmerzen bald weggehen.” “Ach?”, verächtlich sah er die Pillen an, “Und das hilft?” “Ja das tut es.”, gab Luna zurück, “Was wäre dir lieber: Magenschmerzen oder keine Magenschmerzen?” “Keine!” “Dann schluck die Tabletten!” Widerwillig nahm er sie nun doch ein. Nach einigen Minuten erkundigte sich Luna erneut nach seinem Wohlbefinden. “Geht es ´meinem` Magen nun besser?”, fragte sie. Hao nickte. “Warum willst du eine Welt für Schamanen errichten?”, fragte Lu. “Ich habe meine Gründe.”, bekam sie als antwort, “Frag nicht weiter.” Sie zuckte mit den Schultern und legte sich auf das Bett, das nicht besetzt war. Sie gähnte. “Luna?”, fragte Hao sie nach einer Weile. “Hmm?”, antwortete diese. “Ich…”, fing er an, brach aber dann ab, “Ach nichts.” Wieder zuckte sich mit den Schultern. Sie drehte sich auf die andere Seite und schlief ein.

Am nächsten morgen wachte sie erst sehr spät auf. Das erste, was sie sah war Hao. Er stand an ihrem Bett und hielt ein Tablett in den Händen. “Guten Morgen!”, sagte er fröhlich. “Guten Morgen…”, murmelte Luna verschlafen, “Wie spät ist es denn?” “Schon Mittag.”, bekam sie als Antwort. “So spät?”, fragte sie, obwohl sie wusste, dass es überflüssig war. Hao lächelte, nickte und sagte: “Ja! Und deswegen hab ich dir was mitgebracht!” Er stellte das Tablett vorsichtig auf ´ihre` Beine. Lu indessen hatte sich hingesetzt. (Ich weiß, dass Hao so was nie machen würde, aber man kann ja hoffen^^) “Danke…”, nuschelte sie etwas verlegen und begann zu essen. Es schmeckte ihr sogar. “Ähm Luna?”, fragte Hao. “Ja?”, fragte sie zurück. “Was gedenkst du nun zu tun?” “Ich weiß nicht so Recht Hao.”, gab sie zu, “Wir müssen immer noch eine Lösung für unser Problem finden. Ich will wieder in meinen Körper zurück. Ich halt das nicht mehr aus! Ich bin kein Junge!” “Ich weiß…”, sagte Hao. Ich will auch wieder in meinen. Irgendwie muss das doch gehen…” Er seufzte. Was habe ich nur getan, dass mir das passiert…”, murmelte sie. Luna stand auf, zog sich frische Klamotten an und sagte zu Hao, “Ich muss kurz einkaufen, bin aber in spätestens einer Stunde zurück. Du wartest hier okay?” , bevor sie ging. Hao hatte nur genickt. Luna musste nicht wirklich einkaufen, sie wollte einfach nur etwas alleine sein. Sie spazierte durch den Park. Ihr wollte einfach keine Lösung für dieses Problem einfallen. Da sie nicht besonders auf ihre Umgebung geachtet hatte, bemerkte sie erst nicht, dass sie an ihrem Bruder, der auch gerade in der Stadt war, vorbeiging. Erst als dieser “Hao” rief. Registrierte sie es. Sie drehte sich um. “Yo…”, flüsterte sie erschrocken. Bravo, das konnte sie jetzt am wenigsten gebrauchen. Luna sah ihren Bruder nur kurz an, drehte sich aber dann wieder um und ging weiter. Aber Ren gab nicht so schnell auf, denn wenn Hao in der Stadt war, gab es garantiert Ärger. Er kam auf sie zu und packte sie an ihrer Schulter. “Was hast du hier zu suchen?”, fragte er nicht gerade freundlich. “Lass mich in Ruhe Ren.”, gab sie ruhig zurück, ging aber immer noch weiter. “Warum sollte ich?”, entgegnete Ren, nun gereizt. “Ich”, sagte Luna ruhig, “habe keine Lust auf irgendeinen Kampf oder Streit. Weder mit dir, noch mit sonst wem.” “Dann verschwinde von hier!”, meinte Ren. //Will der allen ernstes Ärger mit Hao?//, dachte Luna und sagte, “Geht nicht. Persönliche Probleme haben Vorrang.” “Verschwinde!”, meinte Ren nochmals. “Nein.”, lächelte Lu. Nun kamen auch Yo und der Rest seiner Gruppe hinzu. Sie hatten einen neuen. Er hat schwarze Haare im Afrolook und eine dunkle Hautfarbe. “Was ist los Ren?”, fragte Yo. “Hao.”, meinte dieser. “Wieso?”, fragte Yo. “Er will nicht gehen.”, sagte Ren. “Lass ihn doch einfach in Ruhe, dann gibt’s auch keinen Ärger.”, sagte Horo. Aber Ren hatte schon seine Waffe gezogen und diese auf Haos Körper gerichtet. “Hör auf deinen Freund. Das könnte böse Enden…”, sagte Lu. Sie hatte nun echt keine Lust, als Hao am Spieß zu enden, “Außerdem habe ich jetzt keine Lust zu kämpfen, ich muss weg…” Luna machte sich ganz schnell aus dem Staub. Yo und seine Freunde sahen ´ihm´ nur ungläubig hinterher. War das wirklich Hao? , fragten sie sich.
Lu indessen setzte sich, am anderen Ende des Parks angekommen, auf eine Bank und seufzte. Plötzlich hörte sie eine Stimme. “Luna…”, sagte diese. Sie sah hoch, “Wer ist da?“, murmelte sie. “Das ist unwichtig.”, sagte die Stimme wieder, “Nimm dies und dein Problem wird heute Nacht gelöst werden, oder wenn immer du willst.” In einem kleinen weißen Lichtstrahl eingehüllt, fiel ein kleines weiß-schwarzes Medaillon vom Himmel. Luna fing es auf. “Und wie soll das gehen?”, fragte sie. “Hänge es euch beiden um.”, sagte die Stimme. Zusammen mit ihr verschwand auch die seltsame Präsenz, die Luna während des kurzen Gesprächs gespürt hatte. Auch Yo schien dies gespürt zu haben, denn er kam zu dem Platz gelaufen, an dem Luna saß. “Was? Was war das?”. fragte er. Die Lösung meines Problems.”, sagte Luna und stand auf. Lächelnd ging sie an ihrem Bruder vorbei. “Was?”, fragte er, doch sie beachtete ihn gar nicht. Fröhlich ging sie zurück zu Hao. Doch vorher musste sie im Supermarkt noch etwas kaufen. Denn sie hatte ja gesagt, sie ginge einkaufen.

Als sie wieder im Hotelzimmer ankam, war Hao verschwunden. Ihre beiden Taschen waren aber noch da, also konnte er nicht weit sein. Sofort machte sie sich auf die Suche nach ihm. Zuerst suchte sie im Park. Fehlanzeige - dort war er nicht. Dafür traf sie aber erneut auf Yo. Nachdem sie etwas überlegt hatte, beschloss sie ihn nach ´Luna´ zu fragen. “Yo.”, sagte sie vorsichtig, im Näher kommen. Dieser drehte sich erschrocken um. “Was ist?”, fragte er. “Hast du zufällig Luna gesehen?”, fragte Luna. “Ja.”, antwortete Yo, “Warum fragst du?” “Weil es wichtig ist. Wo ist sie?” “Die X-Laws haben sie mitgenommen… Sie meinten sie hätten etwas Dringendes mit ihr zu besprechen. Übrigens war sie bewusstlos…”, antwortete Yo. “NEIN!”, rief Lu, “Das darf doch nicht wahr sein! Wie kommt sie nur dazu! Wo lang sind sie gegangen? Schnell!” “Richtung Westen…”, antwortete Horo an Yos Stelle. Luna sah ihn darauf mit einem Wehe-das-stimmt-nicht-denn-sonst-bist-du-tot-Blick an. Aber Yo nickte nur. “Es ist wahr.”, sagte er. Luna nickte, “Wehe das Stimmt nicht!” Sie ging zum Hotel, holte die Taschen der beiden und nahm mit Hilfe des Spirit of fire die Verfolgung der X-Laws auf.

Erst nach einigen Stunden, hatte sie die X-Laws eingeholt. Sie rasteten bei einigen Felsen. //Was nun?//, dachte Luna, //Gefunden habe ich sie ja, aber wie soll ich jetzt vorgehen? Wenigstens habe ich Hao schon gesehen und weiß nun, dass sie mich nicht angelogen haben… Am besten ich gehe einfach zu ihnen und hole ihn mir, damit ich die Verwandlung rückgängig machen kann…// Das tat sie auch. Luna landete genau vor ihnen. “Marco!”, rief sie. Dieser schien sie schon erwartet zu haben, denn er kam sofort. “Da bist du ja…”, meinte er mit einem Lächeln. “Lass das! Du weißt genau weswegen ich hier bin. Also!”, gab sie zurück. “Ja… Ich weiß warum, aber die Antwort lautet: Nein. Dank dieses ´Problems` haben wir ihn jetzt endlich ohne jede Gefahr gefangen nehmen können. Da werden wir ihn doch nicht gleich wieder laufen lassen. Endlich können wir ihn von dieser Welt schaffen.”, antwortete Marco. “Aber doch nicht in MEINEM Körper!”, antwortete ich wütend, “Marco wir können uns doch sicher irgendwie einig werden?” “Nein, tut mir Leid.”, sagte Marco, “Nur wenn er in dieser Situation ist können wir ihn risikofrei vernichten. Wenn du mich jetzt bitte entschuldigen würdest, ich habe zu tun.” “Was… “, fragte Lu, “Nun