Shamantournement
eine Mittelgruppe. Wir kämpfen weder für Hao noch für die X-Laws. Also ich meine ihr solltet euch vertragen. Weder die X-Laws, Hao oder sonst wer können euch sagen, mit wem ihr euch anfreundet.” “Du hast Recht, Luna.”, sagte Hana, “Ich entschuldige mich bei ihr. Ich werde versuchen mit ihr klarzukommen, wenn sie dies ebenfalls tut.” “Wenn ich versuche mit dir klarzukommen?”, fragte Vivalina. Hana nickte. “Gut. Einverstanden. Wir reisen zusammen nach Dobie-Village und vertragen uns. Was ich noch sagen will Hana. Ich gehörte zu Hao. Ich bin raus. Sie haben rausgeschmissen…”, antwortete sie. “Wie? Ich gehöre ebenfalls nicht mehr zu den X-Laws… Ich bin raus.” “Ohh…” “Ist jetzt alles geklärt?”, fragte Luna vorsichtig. Beide nickten. “Dann können wir schlafen gehen?”, fragte Luna, “Wir werden morgen früh, früh weiterreisen.” Luna stand auf und ging in eines der drei Schlafzimmer. Hana und Vivalina taten es ihr gleich.
Schon als es anfing zu dämmern waren die drei unterwegs. Die Stimmung zwischen den beiden war noch immer etwas angespannt, aber deutlich lockerer als am vorigen Abend. Erst gegen Abend kamen die drei wieder in den Schatten. Es war eine Höhle in einem Berg. Sie hatten beschlossen dort drinnen die Nacht zu verbringen. Während Hana Wache hielt, damit kein Gegner sie überraschen konnte machten die beiden Mädchen Essen. Nach einer Weile rief Hana sie her, da sie nun doch besuch bekamen. Eine kleine Gruppe von Schamanen stand am Eingang. “Was wollt ihr hier?”, fragte Hana die Gruppe. Bevor jemand von ihnen das Wort ergreifen konnte, ergriff Luna das Wort: “Lass sie durch Hana.” “Aber…”, meinte er. “Das geht schon in Ordnung. Ich kenn sie.” “Okay kommt herein.”, sagte Hana und ließ die Gruppe durch. “Danke.”, sagte derjenige, der an der Spitze der Gruppe ging. “Yo!”, rief seine Schwester, als sie ihn sah. “Hallo Luna! Wie geht’s?”, fragte er. “Och ganz gut und selbst?” “Auch gut.” Er sah in die Runde. “Scheint so, als würdest du nun nicht mehr alleine reisen.” “Ja du hast Recht, Yo. Ich muss nun nicht mehr alleine reisen. Darf ich vorstellen: Zu meiner Rechten, das ist Hana. Er ist wirklich sehr nett und hat mich vor den X-Laws gerettet. Zu meiner linken das ist Vivalina. Auch eine Freundin. Vivalina, Hana darf ich euch vorstellen: Links neben Yo stehen: Ren und Horo. Rechts neben ihm Ryu und…”, sie stockte, “Ja… Ihn kenn ich nicht…” “Achja: Das ist Joco. Er ist kurz nachdem du und Lyserg gegangen seid zu uns gekommen.”, sagte ihr Bruder. “Aha… Hallo Joco! Freut mich dich kennen zu lernen. Ich bin Luna, Yos Schwester.” “Hallo Luna. Ich bin Joco.”, sagte angesprochener. “Ich hab Hunger…”, sagte Horo plötzlich. “Du hast IMMER Hunger!”, entgegnete Ren. “Mmmh!”, machte Horo nur. “Unser Essen müsste gleich fertig sein. Wenn ihr wollt könnt ihr mitessen!”, meinte Hana. “Oh… Aber ich glaube, dann müssen wir noch etwas mehr kochen… Sonst wird es wohl nicht reichen.”, lachte Luna. “Wieso?”, fragten ihre beiden Reisegefährten. “Ganz einfach: Wenn Horo Hunger hat, dann bleibt für die anderen nicht viel übrig. Glaub mir ich bin schon einmal mit ihnen gereist…” “Verstehe…” “Kommt wir setzten uns!”, schlug Horo vor. “Äh gerne… Setzt euch…”, sagte Lu. Alle setzten sich an das kleine Feuer, dass in der Höhle brannte. “Hast du eine Ahnung wie du nach Dobie-Village kommst, Luna?”, frage Ren. Sie nickte: “Ja. Eine Frau Namens Lilirara hat mir eine Karte gegeben. Auf dieser ist der Weg verzeichnet.” “Eine Karte also? Uns hat sie erst in die Vergangenheit geschickt und uns dann mit ein paar Hinweisen abgespeist!”, meinte Ryu. “Und was war in der Vergangenheit?”, fragte Hana. “Nun ja…”, antwortete Yo, “Wir kämpften in den Körpern von 5 Häuptlingen gegen Hao. Hao war vor 500 Jahren ein Vorfahre Silvers.” “Von Silver?”, fragte Luna ungläubig. Yo nickte. “Übrigens habe ich Lyserg gesehen.”, meinte Luna. “Und? Was ist mit ihm? Wie geht es ihm?”, fragte Ryu, fast flehend. “Wie soll ich dir das erklären…”, überlegte Luna, “Die X-Laws waren gerade dabei, mich und Hao zu töten. Jedenfalls hatten sie das vor. Lyserg war unter ihnen… Hana rettete mich zum glück noch bevor sie richtig anfingen zu kämpfen.” “Mein armer Schützling… Lyserg… Wie konntest du so was nur tun?”, schluchzte Ryu. “Ihm geht es sicher gut.”, beruhigte Yo ihn. Er nickte, “Vielleicht hast du Recht…” Vivalina sah nach der Suppe. “Sie ist fertig!”, sagte sie, nachdem sie sie probiert hatte. Dann aßen sie alle. Als sie fertig waren fragte Ren: “Wer hält die Nachtwache?” “Ich würde gerne die Erste übernehmen, wenn es euch nichts ausmacht.”, sagte Luna. “Wie du willst…”, sagte Ren, “Dann übernehme ich die Zweite.” “Und ich die Dritte.”, sagte Horo. “Gut dann werde ich die Letzte Wache übernehmen.”, sagte Yo. “Da das jetzt geklärt ist, gehe ich zum Höhleneingang und fange an.”, sagte Luna und ging zum Eingang. Sie setzte sich vorne hin und sah in die Sterne. “Woran denkst du gerade?”, fragte Yuriko nach einer Weile. “An mein erstes Aufeinander treffen mit Hao…”, antwortete Luna, “Die Sterne waren damals genauso schön wie heute Nacht. Außerdem ist es genauso Kalt wie damals.” “Ihr habt Recht. Es hat dir Spaß gemacht gegen ihn zu kämpfen, oder?” “Du hast Recht. Obwohl ich verloren habe.” “Und schwer verletzt wurde… Habt ihr vergessen.” “Ja. Hao ist wirklich stark. Als er mich besiegt hatte, dachte ich dass es vorbei wäre… Aber nun bin ich hier… Habe viele Freunde gefunden… und fühle mich nach langer Zeit mal wieder richtig gut…” “Ich freue mich für dich, Luna.” “Danke. Was denkst du wie es Lilly wohl gehen mag?” “Lilly ist sicherlich stolz auf dich, dass du es so weit geschafft hast.” “Kann sein… Wie es wohl Anna, Tamao und den anderen gehen mag?” “Es geht ihnen sicher gut.” “Sie machen sich sicher Sorgen…” “Ja. Aber das ist normal, für Eltern.” “Ich hoffe, dass das Turnier ein gutes Ende nehmen wird. Und wir alle lebend wieder nach Hause kommen…” “Ja… Das hoffe ich auch…” Die ganzen weiteren 2 Stunden starrte Luna in die Sterne. Nach einer Weile wurde sie abgelöst.