Shamantournement

Als Asakura hat man es nicht leicht...

Das Turnier, die Achte

Rettung?
So und hier Kapitel 8

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Rettung?

Faust kam mit gesenkten Kopf aus dem Zimmer, indem er Luna untersucht hatte. “Faust?”, fragte Hana, der sofort von seinem Platz aufgesprungen war, als die Tür aufging, “Wie geht es ihr? Ist sie okay? Was fehlt ihr?” Faust schüttelte den noch gesenkten Kopf, “Ich weiß es nicht… Ich habe sie zwar untersucht, doch feststellen konnte ich rein gar nichts. Weder Fieber noch Schnupfen oder Kreislaufprobleme… Ich weiß es nicht. Ich bin ratlos…” “Schläft sie noch?”, fragte Hana weiter. “Schlafen… Ich weiß nicht, ob man es so nennen kann… Sie schläft weder, noch ist sie wach, oder bewusstlos… irgendwas dazwischen…” “Wie meinst du das?”, fragte Shay und blickte ihn misstrauisch an. “So wie ich es sage…” “Können wir zu ihr?”, fragte Hana. Aber Faust schüttelte den Kopf. “Es wäre nicht gut, wenn ihr sie jetzt besucht. Außerdem beginnt euer Kampf in 40 Minuten. Ihr solltet hingehen.” Instinktiv sah Shay auf eine Uhr, die im Flur hing. “Faust hat Recht.” “Aber… sollen wir ohne Luna?”, warf Hana ein. Shay nickte, “Ich glaube nicht, dass Luna begeistert wäre, wenn wir den Kampf wegen ihr absagen würden.” “Vielleicht hast du Recht…”, murmelte Hana und sah zu Boden. “Ich finde es auch nicht gerade toll ohne sie den ersten Kampf der zweiten Runde zu bestreiten, aber wir müssen es tun.” Hana nickte leicht und seufzte. Dann hob er den Kopf wieder und sagte: “Gut, dann holen wir unsere Waffen und machen uns auf den Weg zur Arena.” Shay nickte. “Hana geh schon mal vor. Ich muss vorher noch etwas erledigen. Ich komme gleich nach, okay?” “Wie?”, fragte Hana verwirrt, doch Shay antwortete mit einem Nicken. Hana verstand und ging schon mal. Faust sah Shay ebenfalls verwirrt an. Sie drehte sich zu ihm. “Faust?” “Ja?” “Dürfte ich sie etwas fragen?” “Ja, klar fang an.” “Es geht um Luna…” Shay stoppte kurz. “Hatte sie ein kleines schwarzes kristallähnliches Amulett bei sich?” Erstaunt sah der Arzt die schwarzhaarige an. Dann nickte er, “Ja hatte sie… Warum fragst du?” //Dann ist es schlimmer als ich dachte…//, dachte Shay und sagte, “Ich muss sofort zu ihr!” Sie schrie den Arzt schon beinahe an, aber es war ihr sehr wichtig, dass sie sofort zu ihr kam. “Aber dein Kampf? Du musst los…” “Das ist unwichtig!” Perplex starrte der Art sie an. “Aber…” “Kein aber! Sofort?!” Immer noch perplex nickte Faust und öffnete ihr die Tür zum Raum, indem Luna lag. Sofort rannte ihre Freundin hinein und warf die Tür hinter sich zu. Fassungslos starrte der blonde Arzt hinter ihr her. Er beschloss lieber nicht hinein zu gehen, denn Shay sah für ihn sehr entschlossen aus etwas tun zu können.

Mit schnellen Schritten ging die schwarzhaarige auf ihre weißhaarige Freundin zu. Sie riss die Bettdecke weg, setzte sich ans Bett und fasste mit beiden Händen an ihren Hals. Vorsichtig holte sie das ´Schattenamulett` unter ihrer Kleidung hervor. Sie legte es auf Lunas Shirt, formte die Hände zu einer Kugel, schloss die Augen und murmelte ein paar unverständliche Worte. Ein kleines schwarzes Leuchten erhellte ihre Hände. Sie spürte die Kraft, die sich darin befand, öffnete ihre Augen wieder und drückte die Energiekugel auf Lunas Brust. Langsam verschwand das schwarze Leuchten in ihrem Körper, bis es endgültig in ihr war. Noch als es in ihr verschwunden war leuchtete es weiter. Shay drückte mit gefalteten Händen gleichmäßig auf Lunas Körper. Nachdem das Leuchten verschwunden war, hob Shay ihre Freundin vorsichtig an und sah besorgt auf sie herab. “Wach auf, Luna! Bitte…”, flüsterte sie ein paar Mal. Doch Luna tat es nicht, sie blieb ohne jede Regung in ihren Armen liegen. //Verdammt!//, fluchte Shay gedanklich, //Ich muss mich beeilen!// Shay hob ihre Freundin hoch und sprang aus dem geöffnetem Fenster. Sie sprang über die Dächer hinaus in den Wald. Über die Bäume hinweg sprang sie so schnell wie möglich in das kleine Gebirge, das auf der Insel lag. Mitten in dem Gebirge war ein kleiner See, der durch einen Wasserfall entstanden war. Hinter dem Wasserfall war eine kleine Höhle. Bevor Shay mit Luna dort drinnen verschwand, sah sie sich noch mal genau um, ob jemand sie verfolgt hatte. Vorsichtig betrat sie die Höhle. Der Gang der Höhle war mit Kerzen ausgeleuchtet und so ein Weg gekennzeichnet. Shay folgte diesem Weg, bis sie zu einem größeren Raum kam. In der Mitte war eine Art Altar aufgebaut. An den Wänden waren viele Kerzen angebracht. Zwischen ihnen standen Regale mit Büchern, Kerzen und verschiedenen Kristallen. Auch ein Tisch stand an einer Seite, davor ein Stuhl. Auf dem Boden um den Altar standen seltsame Zeichen und Symbole. Mit schnellen Schritten, bedacht so geräuschlos wie möglich zu sein, ging Shay zum Altar und legte ihre Freundin, die mittlerweile ziemlich kalt war, darauf. Nachdem sie Luna richtig platziert hatte, ging sie zu einem der Regale, nahm ein Buch und einige der Kristalle hinaus. Die Kristalle platzierte sie vorsichtig um Lunas Körper herum auf dem Altar. Danach trat die ein paar Schritte zurück, schlug das Buch auf einer bestimmten Seite auf und murmelte:

“Tebiertrev eid Sinretsnif sua merhi Reprök
Tessal sad Lhcil redeiw nerheknie
Tegnirb eis rehreih kcüruz
Ni sad Thcil,
Sad erhi Tlew tllehre.
Teierfeb eis sua reresnu Tlew red Nettahcs
Red Tiehleknud ,
Red Sinretsnif.
Tessal eis Nebel,
Thcin nebrets ned Dot red negiwe Sinretsnif
Teknehcs rhi Tfark,
Muz Nebelrebü.
Tessal eis erue Tfark nereillortnok,
Nned eis tah nie senier Zreh
Teröhre hcim, eid Sinretsnif ni Nosrep,
Teröhre neim nettib,
Mu sad Nebel seseid Nehcsnem.
Ho Eetsiegratnemele, Nenomäd, Rettög,
Tsselre rhi eid Efarts sed Sedot.
Teröhre hcim dnu tebeg rhi tfark!”

Nachdem Shay dies gesagt hatte, streckte sie ihren Rechten Arm aus und deutete mit der Handfläche auf den Altar mit Luna drauf. Um diese schloss sich ein großer schwarzer Lichtstrahl, der sie mitsamt Kreis, in dem der Altar stand umhüllte. Shay sah zu ihrer Freundin hinüber. Sie hoffte inständig, dass Fen ihr helfen würde. Er war der einzige, der die anderen umstimmen könnte um ihr zu helfen. Innerlich betete sie darum. Sie musste nun warten, ob er sie erhörte oder nicht….

Währendessen an einem anderen Ort, auf der Insel:
Hana stand inmitten der Arena, wo gleich das erste Match seines ´Teams` stattfinden würde. Welches ´Team`?, fragte er sich langsam. Bis auf ihn war keiner aus dem Team (hab ich denen schon nen Namen gegeben???) da. //Wo bleiben die nur?//, dachte er und tippelte nervös auf der Stelle herum. //Wenn sie nicht bald kommen, werde ich wohl alleine kämpfen müssen… Shay beeil dich!!!!// Umso mehr Zeit verging, desto nervöser wurde er. Nach qualvollen 15 Minuten des Wartens erschien einer der Schiedsrichter…

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So und hier ist schluss^^
Das Kapitel ist mal wieder so verdammt kurz, aber es wird hoffentlich bald ein nächstes kommen ^^

Mal so am Rand:
Kann jemand von euch herausfinden, was Shay da gesagt hat? *g*
So schwer ist das gar nicht^^