Shamantournement
Das Turnier, die Zehnte
Nächtlicher Besuch
Shay reagierte zuerst nicht auf die Frage, die der Asakura ihr gestellte. Sie wollte nicht reagieren, den sie wusste nicht, was sie ich sagen sollte. Ob sie ihm die Wahrheit sagen, ihn anlügen, oder lieber schweigen sollte. Sie entschied sich für die letztere Variante - Schweigen. Nun saß sie schon eine Weile mit Lunas Bruder im Zimmer, doch gesagt hatte sie nichts. Langsam wurde der junge Asakura ungeduldig. “Was ist?”, fragte er, “Warum sagst du nichts?” Schweigen. “Sie ist immerhin meine Schwester!” Schweigen. So sehr Yo es in den folgenden Minuten auch versuchte, dass Shay ihm antwortete, die Schwarzhaarige, sagte nichts. Yo hörte auf sie zu fragen, er sah ein, dass es nichts brachte. Wieder warteten die beiden, auf das Wachwerden von Hana und Luna. Luna war die erste, die aus dem Reich der Träume erwachte. Sie blinzelte. Das helle Licht blendete sie, weswegen sie ihren Arm anhob und sie schützend vor ihre Augen hielt. Yo war der erste der sie bemerkte. “Luna!”, rief er so laut, dass diese sofort hoch schreckte und kerzengerade im Bett saß. “Was?”, fragte se verwirrt. “Du bist wach…”, meinte ihr Bruder nun etwas leiser. Luna sah ihn und Shay verwirrt an. “Was ist passiert?”, fragte sie. “Du bist beim Training umgekippt…”, antwortete Shay lächelnd. Sie war froh darüber, dass ihre Freundin nun endlich wach war. “Wie spät ist es?!”, rief diese plötzlich aufgeregt. “Es ist 22.30 Uhr…”, bemerkte Faust, der gerade zur Türe hereingekommen war. “WAAAAA??!”, rief Luna erschrocken, “Was ist mit dem Turnier? Unserem ersten Kampf? “ Alle, bis auf Luna, sahen ausweichend zu Boden. Keiner sagte ein Wort. “Was ist passiert?”, fragte Luna diesmal etwas langsamer und leiser. “Luna wir… Das Turnier, wir…”, versuchte Shay einen Anfang zu finden, doch es klappte nicht so Recht. “Ihr habt verloren… Ihr seid raus.”, antwortete Yo knapp. Seine Schwester sah ihn nur ungläubig an. Sie war geschockt. “Nein…” murmelte sie wiederholend und geschockt, “Nein. Nein. Nein. Wir sind raus…” Shay legte ihre Hand vorsichtig auf Lunas Schulter. “Es… es tut mir Leid…” Luna sah ihrer Freundin in die schwarzen Augen, dann schüttelte sie den Kopf. “Mach dir keine Gedanken darüber. Wir haben eben verloren, das ist nicht so schlimm. Wir können immer noch etwas tun und zwar von außerhalb helfen.” Alle anwesenden (außer Hana, der bewusstlos im zweiten Bett des Zimmers lag) sahen Luna verwirrt an. Hatte sie das gerade wirklich gesagt? War sie nicht wütend, oder wenigstens ein wenig sauer? “Ist alles in Ordnung?”, fragte Faust plötzlich und unterbrach somit die gerade aufgekommene Stille. Luna sah ihn an und nickte, “Ja. Mir ist nur ein wenig schwindelig. Aber ansonsten bin ich okay.” Luna lächelte ihn an. “Gut.”, sagte Faust nur und ging zu dem Bett, indem Luna lag. “Hier. Trink das.” Er reichte ihr eine Tasse Tee. “Das wird dir gut tun.” Luna lächelte ihn immer noch an, nahm den Tee und trank einen Schluck. “Vielen Dank, Faust.” “Luna. Ich wünsche dir noch eine gute Nacht und einen schönen Aufenthalt hier. Ich muss jetzt uns Bett. Wir haben morgen früh unseren ersten Kampf in dieser Runde.”, sagte Yo, stand auf, nahm seine Schwester ganz kurz in den Arm und verließ dann mit Faust zusammen das Zimmer. Mit einem leisen klacken fiel die Türe ins Schloss. Luna stellte ihren Tee auf das Schränkchen neben ihrem Bett. “Luna… Es tut mir Leid, dass wir nicht weitergekommen sind.”, meinte Shay noch mal. “Ach mach dir nichts draus… Aber wie verlief der Kampf?” “Ich… Ich weiß es nicht. Ich war nicht dabei.” “WIE? Du warst nicht dabei?” Luna sah Shay entgeistert an, “Was hat das zu bedeuten?” “Das ich nicht dabei war. Hana hat alleine gekämpft.” “Alleine? Wie konntest du das zulassen? Ihr hättet gewinnen können.” “Ich weiß, dass ich hätte dabei sein sollen, aber es gab wichtigeres.” Luna sah Shay stirnrunzelnd an. “Wichtigeres? Was denn?” Shay seufzte. “Das ist schwer zu erklären. Ich werde es dir noch früh genug sagen, doch nicht jetzt und an diesem Ort. Hier ist es zu gefährlich.” “Verstehe…” Luna nickte. “Wie wäre es, wenn wir zu mir nach Hause fahren? Dort können wir reden. Es ist niemand da. Keiko, Vater und meine Großeltern werden hierher kommen um Yo zu unterstützen.” Shay nickte. “Das ist eine gute Idee. Nur wie machen wir das mit Hana?” Luna überlegte kurz. “Wir fliegen, sobald er aufgewacht ist.” Erneutes nicken Seiten Shays. “Luna, ich finde du solltest schlafen. Hana wird morgen früh sicherlich aufwachen. Und wenn wir fliegen, solltest du ausgeruht sein.” Luna nicke, “Du hast Recht.” Shay nickte ebenfalls. Luna legte sich wieder in das Bett hinein und Shay ging zum Lichtschalter und knipste ihn aus. Danach ging sie ebenfalls in ihr Bett und legte sich ebenfalls schlafen. Beide waren ziemlich schnell eingeschlafen.
Luna war am folgenden Tag die erste, die wach wurde. Sie öffnete die Augen und setzte sich leise auf. Es war noch Dunkel im Zimmer. Nur das schwache Mondlicht erhellte es ein wenig. Trotz der schlechten Lichtverhältnisse, konnte sie jemanden erkennen, der bei Shays Bett stand. Dieser starrte sie an. Eine seiner Hände lag auf ihrer. Mit der anderen streichelte er über ihre Wangen. Er bemerkte nicht, dass er beobachtet wurde. Im schwachen Licht konnte Luna erkennen, dass die Person dunkle Haare hatte und etwas größer als sie sein musste. Außerdem konnte sie erkennen, dass es ein Mann war. Luna kannte ihn nicht. //Wer ist das?//, fragte sie sich, //Und was will er bei Shay?// Noch eine Weile beobachtete Luna ihn, wie er ihre schlafende Freundin beobachtete.
Seine Hand löste sich langsam von ihrer Hand. Er zog sie zurück. Seine zweite Hand jedoch blieb auf den Wangen der Schwarzhaarigen liegen. Sanft strich er ihr ein paar Haare aus dem Gesicht. Wieder verharrte er einige Minuten in dieser Position und beobachtete die Schlafende. Schließlich ließ er von ihr ab. Er seufzte und drehte sich um, sah zu den anderen beiden Betten, denn er wusste, dass eine der beiden Personen ihn schon eine ganze Zeit lang beobachtete. Er sah Luna direkt in die Augen.
Luna war starr vor Angst. Sie war allein (wach). Jemand Fremdes war in ihrem Zimmer. Dieser sah sie an, ihr direkt in die Augen. Ängstlich rückte sie weiter nach hinten, bis sie mit dem Rücken gegen die Wand stieß. Der Mann kam ihr währenddessen immer Näher. Irgendwann stand er direkt vor ihr. Also Rechts neben dem Bett, indem sie saß. Er ging etwas in die Knie so, dass er Luna direkt ins Gesicht sehen konnte. Diese starrte ihn immer noch ängstlich an.
“Du bist also Luna?”, fragte er mehr zu sich selbst als zu ihr. Wieder sah er ihr direkt in die Augen. Sein Blick war kalt. Luna hatte panische Angst und musste sich beherrschen nicht laut los zu schreien. Sie fühlte, dass sein Blick sie durchbohrte, tief in ihre Seele eindrang. “Hmmmm… Ich verstehe einfach nicht, wieso sie dich retten wollte…”, murmelte er kalt, stellte sich wieder richtig hin und wandte sich zum Gehen. Kurz bevor er am Fenster angekommen war, sagte er: “Eines noch, kleine Luna. Solltest du deiner schwarzhaarigen Freundin von mir erzählen, bist du schneller im Jenseits, als dir lieb ist.” Dann sprang er aus dem Fenster. (Anmerkung: Die haben da keine Fensterscheiben)
Luna schluckte. Seine Drohung nahm sie beim Wort. Sie hatte auf eine ihr unbekannte Weise Angst vor ihm. Keine normale Angst, wie Menschen sie haben, sondern etwas anders. Intensiver, stärker, ausgeprägter. Anders.
Sie beschloss keinem etwas zu erzählen, so wie der ihr unbekannte es wollte. Deswegen legte sie sich erneut hin und schlief schon nach einer Weile wieder ein.
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hmmmm....
Dieses Kapitel gefällt mir nicht wirklich....
Da fehlt was... aber ich weiß nicht was....
Vielleicht gefällt euch ja das Kapitel oder ihr könnt mir sagen, was fehlte...
Bis zum nächsten Kapite
Luna