Im Namen...
Des Verdachts
Im Namen... des Verdachts
Miyako war sprachlos. Sie öffnete den Käfig und starrte die Person, die anstelle von Jeanne dastand an. Tränen fühlten ihre Augen. "Wa-was..?" Miyako konnte ihre Frage nicht zu ende stellen. Es fiel ihr schwer zu glauben, wer vor ihr stand. "Es tut mir leid, Miyako. Es ist nicht wie du denkst. Ich kann dir alles erklären." Sagte der junge Mann der vor ihr stand. Er fing an ihr alles zu erklären. Miyako beorderte ihr Team dazu Feierabend zu machen.
Miyako glaubte ihre eigenen Ohren nicht als ihr der junge Mann alles erzählt hatte: "WAS?!...Daß meinst du doch nicht im ernst!" Und wieder liefen ihr die Tränen, die Wangen herunter. "Doch, daß tue ich, deine beste Freundin Maron ist..." "Nein! Du irrst dich bestimmt, Yamato."
Selbst als Yamato weiter versuchte sie von seiner Geschichte zu überzeugen, blieb sie stur und ließ sich von sein Gerede nicht überzeugen.
Mittlerweile waren sie in Miyako's Wohnsiedlung angekommen, von wo sie sich von einander verabschiedeten. "Wir sehen uns noch, ja?" Sagte Yamato, aber sie blieb still, weil die Geschehnisse des Abends, ihr zu schaffen machten. Er gab ihr ein Kuß auf die Stirn und sie gingen jeder seinen Weg.
Als Miyako zuhause angekommen war blieb sie vor ihrer Wohnungstür stehen. Sie schaute zu der gegenüberliegenden Wohnung und hoffte, daß Maron, die darin wohnte heraus kommen würde, um ihr zu sagen, daß das was sie von Yamato gehört hatte nicht stimmte.
Am nächsten Morgen schien die Sonne und eine Brise vom Morgenluft durchströmte Maron's Zimmer. Das dunkelhaarige Mädchen schlief tief und fest, trotz der Morgenfrische, die durch das offene Fenster kam.
Plötzlich ertönte ein Klingen und im Halbschlaf griff Maron ihren Wecker. Doch das Klingen hörte nicht auf. Sie öffnete die Augen und sah auf den Wecker, der sieben Uhr anzeigte. Es war nicht der Wecker der klingelte, sondern die Türklingel.
Maron erriet, daß ihre beste Freundin vor der Tür stand, weil diese jeden Morgen stürm klingelte und sie nicht schlafen ließ. Sie hörte se auch laut rufen: "Maron, wach auf! Ich weiß, daß du da bist, Maron!" "Ja, ja! Ich komme ja schon!" Schrie Maron, zog sich einen Morgenmantel über und öffnete ihrer ungeduldigen Freundin die Tür.
Wenige Minuten später saßen die zwei in der Küche und frühstückten zusammen. Als Maron dabei war sich die Butter auf das Brot zu schmieren, fragte sie Miyako gähnend, warum diese heute so fröhlich ist. "Wieso? Na, weil ich das Gefühl habe, daß Yamato sich irrt." Sagte sie lächelnd. "Irrt? Worin soll er sich irren?" "Na, weiß du..." sie sitzt ihre Kaffeetasse auf den Tisch und wendete sich ihrer Freundin zu, die hinter ihr stand und sich gerade eine weitere Tasse Kaffee eingroß. "Naah ja...." zögerte Miyako. "Was ist denn? Sag schon, mach es nicht so spannend!"
Endlich nahm Miyako sich zusammen und erzählte ihrer Freundin von Yamato's Verdacht. Maron fiel die Tasse aus der Hand, die dann am Boden zerbrach. " Waaaaas...?! Wie kommt er dazu...?"