Ich liebe dich
Ich liebe dich
Bulma blickte in den Spiegel, auf die Frau vor ihr schauend. Sie berührte die Haut auf beiden Seiten ihrer Augen und ihrer etwas faltigen Wange. Schnell öffnete sie eine Schublade und nahm eine kleine Kosmetikdose raus. Sie öffnete die Dose und begann damit die weise Cream überall auf ihrem Gesicht aufzutragen.
"Mom, was machst du?"
Bulma drehte sich schnell herum und sah ihr Spiegelbild als junger Teenager. Sie blinzelte und schaute angestrengt auf das Spiegelbild. Es war ihre Tochter, Bra. Sie hatte alles von ihrer Mutter geerbt. Ihre kristallblauen Augen, ihre fließenden blaugrünen Haare, ihre milchweiße Haut...alles. Höchstwahrscheinlich war das einzige, was sie von ihrem Vater geerbt hatte, ihr starker Charakter.
"Mom? Hallo? Ich hab nur gefragt, was du machst?" fragte Bra noch mal. Dann sah sie auf die Cream.
"Du benutzt das schon wieder?" rief der Teenager.
" Es ist die einzige Sache, die mich schön erhält, Bra." antwortete Bulma, immer noch die Cream auf ihre Wange schmierend.
"Mom, du warst immer schön. Erinnerst du dich von wem ich mein Aussehen geerbt habe?" sie grinste selbstbewusst. Ihre Mutter lächelte schwach zurück. Bra merkte, dass etwas nicht in Ordnung war.
"Du wirst wieder unsicher wegen Vater, nicht wahr?"
"Ich weiß nicht... Ich meine, schau ihn an...schau deinen Vater an. Er ist in all diesen Jahren nicht gealtert und wenn man bedenkt, dass er älter ist als ich."
"Er ist ein Saiyajin. Saiyajins werden niemals alt."
"Ja...manchmal wünsche ich mir, ich wäre auch ein Saiyajin...oder wenigstens ein Halbsaiyajin...so wie du und dein Bruder."
"Oh, komm schon Mom! Du weißt, dass Vater würde dich immer lieben, egal was passiert."
"Er hat es mir nie gesagt..."
"Dir nie was gesagt?" das junge Mädchen hörte ihrer Mutter aufmerksam zu.
"Vegeta, dein Vater, er hat mir nie gesagt, dass er mich liebt."
"Ja klar Mom, ein guter Witz." witzelte Bra, aber als sie die Augen ihrer Mutter sah, wusste sie, dass es wahr war.
"Nie? Nicht ein einzigesmal?"
Bulma schüttelte ihren Kopf. All die Jahre, die sie und Vegeta verheiratet waren, hat der Saiyajinprinz nie diese drei Worte gesagt.
"Aber wie kommt es das er bei dir bleibt? Ihr Zwei hattet Trunks und mich! Aus welchen anderem Grund würde er mit dir bleiben nach all diesen Jahren? Und ich hab nie gesehen, dass ihr euch je über etwas gestritten hättet!"
"Du hättest dabei sein sollen, als Trunks noch ein Baby war." Bulma lächelte ein kleines bisschen. "Aber seine Einstellung hatte sich sehr verändert als...nachdem er wiedererweckt wurde."
"Vielleicht hat er sich verändert. Er hat sich sehr verändert, oder nicht?"
"Hoffentlich, vielleicht..."
"Hör auf dir zu viele Sorgen zu machen, Mom. Er liebt dich einfach genauso. Nebenbei, Dad, Trunks und ich fahren zum Einkaufszentrum. Willst du mitkommen?"
"Nein, danke. Ich bin mit Chichi und C18 zum Tee verabredet"
"Okay. Bis später, Mom." mit diesen Worten ging Bra. Ihre Gedanken ließen sie nicht los. Was wenn Vegeta ihre Mutter nie geliebt hat? Sie war fest entschlossen es herauszufinden.
Bra? Hallo? Yo,sis!" Trunks schnippte mit seinem Fingern genau vor Bra's Gesicht, sie aus ihren tiefen Gedanken weckend.
"Wozu hast du das gemacht, Trunks?" beschwerte sie sich.
"Du starrst die ganze Zeit nur Löcher in die Luft...das ist wirklich ein komisches Verhalten für dich" der junge Mann musterte seine Schwester sorgfältig. Er hatte das gute Aussehen seines Vaters, die blauen Augen seiner Mutter und die Haarfarbe seines Großvaters, aus dessen jungen Jahren. Obwohl er schon erwachsen war, hatte er immer noch die Persönlichkeit eines Teenagers...man konnte viel Spaß mit ihm haben.
"Es ist alles in Ordnung, okay?" antwortete Bra und ließ sich rückwärts auf die Couch fallen.
"Komm schon, sis! Ich weiß, dass etwas nicht in Ordnung ist! Du kannst es mir sagen!"
"Du wirst es höchstwahrscheinlich nicht verstehen..."
"Ist es Mädchenkram? Weil, wenn das der Fall ist, dann denke ich, dass ich besser gehe."
"Warte!" Bra ergriff den Arm ihres Bruders. Trunks grinste.
"Hah! Ich wusste, dass du es nicht aushalten könntest, es mir nicht zu sagen! Was ist also?"
Das junge Mädchen seufzte.
"Denkst du, Dad liebt Mom?" fragte sie in einer ernsten Tonlage.
"Also..." Trunks dachte nach, "er muss es. Er blieb lange genug bei ihr um zwei Kinder mit ihr zu haben und...Mom liebt ihn. Er muss diese Liebe erwidern, richtig?"
"Bist du dir sicher?"
"Also...er muss sie lieben...irgendwie..."
"Dann bist du dir nicht sicher..."
Trunks ließ sich rückwärts auf die Couch neben seine Schwester fallen.
"Ich erinnere mich daran, dass als ich acht war, bevor Vater starb, da hat er..."
"Ich kenne diese Geschichte bereits!" beschwerte sich Bra, "du und Mutter habt sie mir tausend Mal erzählt!"
"Ist das nicht Beweis genug für dich, dass er mich gebeten hat, sich um Mom zu kümmern, wenn er nicht mehr da ist?"
"Hat er ihr jemals gesagt, dass er sie liebt?" Bra schaute in die Augen ihres Bruders, Augen, die genauso blau waren, wie ihre. Der junge Mann verstummte. Nicht einmal in seinem ganzen Leben hörte er, dass sein Vater seiner Mutter das sagte. Er sah den traurigen Ausdruck auf Bra's und da er ein guter Bruder war, entschied er sich sie aufzumuntern.
"Taten sprechen lauter als Worte, richtig? Dieses eine Mal, hat Vater wirklich gezeigt, dass Mom ihm etwas bedeutet!" erklärte Trunks.
"Seine Taten kann auf verschiedene Arten deuten!" erwiderte Bra.
"Argh! Ich gebe auf! Du gewinnst!“ Trunks schlug sich mit der Hand gegen die Stirn. "Also bin ich mir nicht sicher. Wenn kümmerst? Solange Dad bei uns bleibt, ist alles gut!"
Bra ließ ihren Kopf nach unten hängen, ihre langen blaugrünen Haare verbargen den traurigen Ausdruck auf ihrem Gesicht. Trunks lehnte sich zu ihr rüber.
"Das ist nicht genug für dich, oder?" fragte er. Bra schüttelte ihren Kopf, wodurch ihr Haar von einer Seite zu anderen schwankte. Trunks lächelte und schnippte mit seinen Fingern.
"Ich habe einen Plan! Wir fahren heute mit Vater zum Einkaufszentrum, richtig?"
"Ja...und?" antwortete Bra, die sehr aufmerksam zuhörte.
"Hier ist, was wir machen werden..." Trunks flüsterte etwas in das Ohr seiner Schwester und das Mädchen kicherte.
"Er wird uns umbringen!" brachte sie heraus.
"Nein, das wird er nicht! Vielleicht wird er uns eines Tages sogar dafür danken!" erwiderte Trunks und gab seiner Schwester fünf.
"Wo sind diese verdammten Kinder!?" flüsterte Vegeta zu sich selbst als er im Wagen vor dem Haus wartete. Er hielt das Lenkrad ganz fest in den Händen. Dann erinnerte er sich an etwas. Er legte den Sicherheitsgurt an. Das war das, was Bulma ihn immer sagte, als sie Ihm das Fahren beibrachte. Ein Lächeln entkam von seinen Lippen.
dachte er sich. Er war in all diesen Jahren nicht gealtert. Er entschied sich dazu, sich einen Schnurrbart wachsen zu lassen, um älter auszusehen. Er trug oft weitere Kleidung, die seine Muskeln weniger betonten. Er tat das alles aus einen bestimmten persönlichen Grund, einem von dem er nicht wollte, dass ihn jemand erfährt.
"Hi Daddy! Wir sind fertig!" rief Bra zu ihrem Vater, während Trunks hinter ihr auftauchte.
"Warum habt ihr Beide so lange gebraucht?"
"Oh... wir mussten sozusagen etwas für unseren Ausflug zum Einkaufszentrum vorbereiten," Trunks gab Bra einen Wink und sie tat das gleiche. Vegeta ignorierte es.
"Wo ist eure Mutter? Kommt sie nicht?"
"Ich habe sie gefragt, aber sie sagte, dass sie zum Tee mit Tante Chichi und Tante C18 verabredet ist," Bra setzte sich auf den Vordersitz neben ihren Vater.
"Oh..."Vegeta startete den Motor," Kinder, vergesst nicht..."
"Wir wissen! Wir wissen! Legt eure Sicherheitsgurte an!" unterbrachen die Geschwister und taten das, was ihr Vater ihnen sagte.
"Dad, wir sind Saiyajins! Wir können einen schweren Autounfall überleben! Warum sagst du uns immer, dass wir die Sicherheitsgurte anlegen sollen?" Trunks lehnte sich von dem Rücksitz nach vorn um sich zu beschweren. Vegeta hatte ein verstecktes Lächeln auf seinem Gesicht als er fuhr.
"Kein wichtiger Grund," antworte der Prinz als er die Autobahn entlang fuhr. Bulma nippte an ihrem Tee, während sie sich mit C18 und Chichi in einem örtlichen Cafe unterhielt. Die meiste Zeit redeten ihre beiden Freundinnen, während sie sich nur von Zeit zu Zeit einschaltete. Sie schaute auf Chichi, als die Frau über C18's Witz lachte. Sie hatte sich ihr Haar geschnitten und auch sie hatte Falten im Gesicht. Sie war die Mutter von zwei Kindern, genauso wie Bulma. Ihr Ehemann, Goku, ist in all den Jahren nicht gealtert, genauso wie Vegeta. Bulma drehte ihren Kopf zu C18, die auch kicherte, während sie an ihrem Tee nippte. C18 hatte sich ihr kurzes, blondes Haar geschnitten. Einen ihrer Ponys (Haarschopf) befestigte sie an der einen Seite ihres, wodurch sie erwachsener aussah. Sie war die Mutter eines Mädchens und eine liebende Ehefrau von Bulma's guten Freund, Krillin. Da sie ein modifizierter Mensch, ein Cyborg war, hatte sie leblose blaue Augen und alterlose Haut.
"Also, C18," Chichi rührte ihren Kaffe um. "Wie ist das Leben mit Krillin?"
"Ziemlich gut," der Cyborg wurde rot, "Er ist ein sehr liebender Ehemann und er ist auch ein sehr guter Vater für Marron, genauso wie er es immer war."
"Das ist gut für dich!" Chichi lächelte, "Habt ihr immer noch Romantik in eurer Beziehung?"
"Ja," C18 lächelte zurück, "Würdet ihr mir glauben, dass er mir immer noch einen Gutenachtkuss gibt, oder dass er mich küsst wann immer wir uns begegnen, oder wann immer er das Haus verlässt?"
Chichi kicherte. "Der gleich, gute, alte Krillin. Ich wünschte, ich könnte das Gleiche über meinen Goku sagen! Er geht immer trainieren. Aber ich kann ihn jetzt verstehen."
"Goku muss ziemlich glücklich sein dich als Frau zu haben," antwortete C18.
"Er sollte es besser sein!" Mrs. Son trank ihren Kaffe," und ich bin sehr glücklich, dass ich ihn habe. Ich weiß, dass er mich