Krank

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“Umm… Anna? Bist du eingeschlafen??”, fragte Yo zögernd seine Verlobte, die mal wieder vor dem Fernseher lag und eine ihrer geliebten Soaps guckte. Ohne ihn auch nur anzusehen antworte ihm diese. “Nein bin ich noch nicht, warum denn, Yo?” Yo nieste. Anna stand auf und drehte sich zu ihm. “Ich wollte dich bitten mir einen Tee zu machen. Ich hab mich wohl erkältet.” Anna lächelte ihn an. “Tu ich gerne, aber jetzt geh ins Bett, damit deine Erkältung nicht noch schlimmer wird. Ich bringe dir den Tee gleich.” Yo lächelte schwach. “Danke Anna. Das ist wirklich lieb von dir. Ich mach mich dann mal ins Bett.” Yo drehte sich und ging ein paar Schritte, doch dann blieb er stehen, drehte sich erneut um, lächelte Anna an und fragte: “Kannst du mir auch einen Cheeseburger mitbringen?” “Nein!”, entgegnete Anna wütend. Doch schon im nächsten Moment änderte sich ihr Gesichtsausdruck. Besorgt sah sie ihren Verlobten an, “Wenn du jetzt feste Nahrung zu dir nimmst, könnte es sein, dass dir schlecht wird. Tut mir Leid, Yo aber im Moment bekommst du nichts.” Dabei schüttelte Anna den Kopf und sah ihren Verlobten nur noch besorgter an. Yo hustete, “Kein Problem Anna. Dann esse ich später etwas, wenn es mir wieder etwas besser geht.” Sein Husten wurde stärker. “Kannst du mir mal eben das Fieberthermometer geben? Ich glaube ich hab Fie…” Noch bevor er den Satz zu ende gesprochen hatte, kippte er zur Seite um. Anna reagierte blitzschnell, sprang zu ihm und fing ihn auf. Sie legte ihm ihre Hand auf seine Stirn. Sie war glühend heiß. “Ja.”, murmelte sie erschrocken, “Du hast Fieber. Sehr hohes sogar.” Vorsichtig hob die Itako ihren Verlobten an und brachte ihn mit viel Kraftaufwand in sein Zimmer im 2. Stock. Ryu saß in Yos Zimmer. Er schaute Anna verwirrt an, als sie Yo herein trug. “Was ist mit Meister Yo passiert? Er ist ganz blass.” “Tja Ryu, es scheint das er Erkältet ist, deshalb fliegt ihre alle für diese Woche raus, er brauch absolute Ruhe. Also geh und sag den anderen bescheid, in 20 Minuten will ich keinen von euch mehr hier sehen, außerdem wäre es nicht gut, wenn ihr euch ansteckt es reicht einen Kranken pflegen zu müssen.", entgegnete Anna hart. Ryu starrte sie ungläubig an. Anna hatte vor sie raus zuwerfen. "Nani?! Du willst uns rauswerfen? Wo sollen wir denn hin?", fragte er gar nicht begeistert. "Nicht das es mein Problem wäre, aber wieso geht ihr nicht auf die Bowlingbahn? Da hängst du doch eh immer mit deiner Gang ab und jetzt mach das du raus kommst Yo braucht Ruhe, ich hole einen Lappen und kaltes Wasser, damit sein Fieber wieder runter
geht.“, entgegnete Anna und schaute Ryu befehlend an. "Tja wie du meinst Anna... Dann werde ich jetzt die anderen holen und gehen...", seufzte Ryu, stand auf und ging aus dem Zimmer. Yo kam indessen langsam wieder zu sich. Er hustete. Anna sah ihn an und lächelte.
"Tust du mir einen gefallen Anna und nimmst mir diesen kalten Lappen von der Stirn?", bat er seine Verlobte. "Nichts da Yo, der muss aufbleiben damit dein Fieber wieder sinkt.“, meinte Anna und sah in besorgt an. "O..Ok Anna." Verträumt lächelte er seine Anna an und schlief wieder ein. Anna lächelte zurück und dachte: //Tja so ist er nun Mal… Yo ist doch einfach zu süß, wenn er schläft. Ich werd ihm dann jetzt mal seinen Tee machen.// Sie streichelte Yo noch ein letztes Mal übers Gesicht, bevor sie aufstand und in die Küche ging. In der Küche saß Ren. Dieser weigerte sich zu gehen. Anna funkelte ihn böse an. „Ren! Was machst du hier? Ryu sollte euch doch sagen, dass ihr gehen sollt! Yo braucht Ruhe!“
Ren funkelte zurück. „Tja, du glaubst doch nicht das ich der große Tao Ren
auf einer stinkenden Bowlingbahn schlafe oder?“ „Ren! Dann such dir halt nen Hotel, oder frag Manta, ob du bei ihm daheim schlafen kannst aber du wirst nicht hier bleiben! Hast du mich verstanden! Und jetzt verschwinde!“ „Ein Hotel? Warum bin ich nicht selber darauf gekommen, ich verschwinde jetzt! Pass gut auf ihn auf!“, rief Ren sprang auf und stürmte aus dem Haus. „Für wen hältst du mich? Als ob ich nicht auf meinen Yo aufpassen würde!“, rief die Itako ihm wütend hinterher. Dann machte sie sich daran denn Tee für Yo zu machen. Als sie damit fertig war, stellte sie die Kanne und eine Tasse auf ein Tablett, nahm es und ging zurück in Yos Zimmer. „Yo ich bin wieder da.“ Anna stolperte und die Kanne landete direkt neben Yo. „Ehmm Yo… Ich geh dir jetzt einen neuen Tee machen.“ Anna hob die Kanne, das Tablett und die Tasse auf. Danach ging sie wieder in die Küche um einen neuen Tee zu machen. Anna hatte nicht bemerkt, dass eine Menge des heißen Tees auf Yo gelandet war. Dieser sprang auf. „Heiß! Ach Mist! Jetzt muss ich mich wohl umziehen…“ Vorsichtig stand er auf, kippte aber bereits bei dem Versuch wieder zur Seite um. „Keine gute Idee…“
Yo fing an zu zittern, ihm war kalt. Einige Momente später kam Anna rein. „Yo was ist?“, rief sie erschrocken, „Tut mir Leid, Yo… Ich bin gestolpert… Warte ich werde dir helfen.“ „Mama… bist du es?“, stotterte Yo fiebrig. Anna stellte schnell das Tablett auf dem Tisch ab, ging zu Yo, hob ihn an und trug ihn wieder ins Bett. Sie setzte sich auf die Bettkante und streichelte Yo besorgt übers Gesicht. „Mein armer kleiner Yo… Ich werde dafür sorgen, dass es dir bald wieder besser geht. Tut mir sehr Leid Yo… wegen mir ist dein Fieber gestiegen.“ Traurig sah sie ihren Verlobten an. Dann beugte sie sich runter um seine Stirn zu fühlen. Dadurch wachte Yo auf und sah Anna verwirrt an. „Anna?“, fragte er heißer. „Ist schon gut Yo, es tut mir Leid… wegen mir hast du den ganzen Tee abbekommen.“ „N… Nicht traurig sein Anna, es geht mir sicher besser, wenn du eine Weile bei mir bleibst… und mich wärmst… mir ist kalt…“ Anna nickte. „Ok. Ich bleib bei dir, immerhin bin ich Schuld, dass dir so kalt ist.“ Anna nahm ihn in den Arm. Die beiden kamen sich immer Näher…
RUMMS! Plötzlich flog die Tür auf und Manta und Ryu stürmten herein. "Meister Yo!", rief Ryu. Manta und ich haben dir einen Arzt mitgebracht, damit du ganz schnell wieder gesund wirst!" Hinter den beiden erscheint ein Arzt: Faust VIII. Anna sah die drei an. "In Ordnung, Faust du bleibst noch eine weile, aber ihr beide verschwindet jetzt!" zaghaft löste sie sich von Yo, schaute ihn mit einem traurigen blick an und sorgte dafür das Manta und Ryu verschwanden. Nachdem Anna, Manta und Ryu verschwunden waren, ging Faust zu Yos Bett. Er untersuchte ihn gründlich, er hörte sein Herz ab, überprüfte seine Atmung, maß Fieber. Bereits nach wenigen Minuten war er fertig, mit den Routineuntersuchungen. "Oh, man Yo...", seufzte er, "Du hast dir ja ganz schön was eingefangen... Du hast nicht nur ne Grippe, sondern auch noch ne deftige Mandelentzündung. Du musst sofort ins Krankenhaus und operiert werden... Wie bringe ich das nur Anna bei? Ihr wird das gar nicht gefallen... Aber da kann man wohl nichts machen, entweder du gehst ins Krankenhaus oder du wirst an nem schlimmen Infekt sterben, mein Freund..." Das hatte er laut ausgesprochen, Anna stand hinter ihm mit tränen in den Augen und hatte alles mit angehört. Faust drehte sich um. "Anna? Es tut mir leid dir das sagen zu müssen, aber..." "Ist schon gut ich habe alles mit angehört, ich werd so schnell wie möglich einen Krankwagen rufen und ihn ins Krankenhaus begleiten, danke Faust." Sie verbeugte sich und machte sich zum Telefon auf, sie blieb noch kurz stehen und wischte sich die tränen weg. //Ich muss stark sein, wenn schon nicht für mich dann, wenigstens für ihn.// Nachdem Anna mal wieder den Raum verlassen hatte, packte Faust einige von Yos Klamotten in eine Tasche und verschloss sie. "Yo...", murmelte er dabei immer wieder. Als er Yos Sacher verstaut hatte, setzte er sich auf einen Stuhl, nahm eine Tasse, goss Tee hinein und trank ihn genüsslich aus. Sein Blick ruhte dabei auf dem schlafenden Yo. Der Tee war ein ziemlich starker Schlaftee, der sofort seine Wirkung zeigte, Faust kippte vom Stuhl und schlief tief und fest auf dem Boden ein. Während er schlief erschien eine Flamme in dem kleinen Zimmer. Aus ihr trat Hao. Langsam schritt er auf seinen kleinen Bruder zu. Um Yo nicht zu wecken schlich er auf ihn zu. Doch bevor er ihn erreicht hatte wurde er von Anna weggestoßen, "Was machst du hier Hao!!", schrie sie ihn an. "Ich bin nur gekommen um meinem Bruder zu helfen." entgegnete er ihr barsch. "Seit wann bist du so verantwortungsvoll? Das ist doch bestimmt nur ein Trick!", schrie ihn Anna noch Mal an. "Nein ist es nicht, wenn er diese Medizin die ich hier habe nicht nimmt wird er sterben!" "St ...Ste... Sterben?!" "Ja, also was ist jetzt? Soll ich ihm helfen?" "Ja bitte mach schnell…" Sie fing fürchterlich an zu weinen. Mit einer Langsamkeit, die Anna nicht aushielt, verabreichte Hao seinem Bruder die bittere Medizin. Dieser war indessen aufgewacht und sah nur verwirrt zwischen seiner Verlobten und seinem Bruder hin und her. Auch fiel sein Blick auf den schlafenden Faust, der noch auf dem Boden lag. Trotz des Misstrauens seinem Bruder gegenüber schluckte er sie. Anna zu liebe. "Eh..., Anna? Hao? Was geht hier vor?", fragte Yo verwirrt. "Weißt du Brüderchen, du warst im begriff an einer popeligen Krankheit zu sterben, das konnte ich doch nicht zulassen oder?", sprach Hao. "Danke Hao, aber nun geh bitte Yo brauch ruhe." sagte Anna verzweifelt denn im Moment wollte sie mit Yo alleine sein. "Nein Anna.", entgegnete dieser, "Ich werde bleiben. Schließlich ist er ja mein kleiner Bruder." "Nein Hao.", meinte Anna knallhart, "Du wirst gehen, Yo braucht seine Ruhe um wieder zu Kräften zu kommen. Von mir aus kannst du im Haus bleiben, aber nicht in diesem Zimmer! Ich habe keine Lust dich auch noch pflegen zu müssen, solltest du dich anstecken!"
Hao und Anna starrten sich