Krank

Gegenseitig in die Augen. Nach einigen Sekunden gab Hao nach und stapfte in die Küche. Yo schaute sich das ganze verwirrt an. Nachdem Hao aus dem Zimmer gegangen war, ging Anna wieder zu Yo, strich ihm ein paar Haare aus dem Gesicht und umarmte ihn wieder. "Es tut mir leid Yo" "Was sollte dir leid tun? Es war ja nicht deine Schuld dass ich krank wurde, außerdem bin ich dir dankbar dass du jetzt bei mir bleibst…", entgegnete dieser ihr. Ruckartig zog Yo Anna zu sich auf das Bett und legte sie neben sich.
Dann legte er seinen Kopf auf ihre Schulter. Recht langsam kamen sich ihre köpfe näher, sie spürte seinen heißen Atem auf der haut und schon im nächsten Moment berührten sich ihre Lippen, ein warmes und wohliges Gefühl machte sich in beiden breit. Als sie den Kuss beendeten hauchte Yo Anna ein "Ich liebe dich Anna" ins Ohr. Sie konnte es nicht glauben hatte er das wirklich gesagt? Ja hat er! "Ich Liebe dich auch Yo", sagte sie und es begann aufs Neue ein leidenschaftlicher Kuss. "Sch*** Ich muss wohl eingepennt sein!", hörten die beiden plötzlich hinter sich. Schnell trennten sie sich wieder voneinander und drehten sich erschrocken um. Hinter ihnen stand Faust, der gerade wieder zu sich gekommen war, nachdem ihn Annas Schlaftee umgehauen hatte. "Verdammter Schlaftee!" "Entschuldige Faust, aber du bist selbst schuld, du hättest wissen müssen, das das Schlaftee ist, immerhin bist du doch Arzt" entgegnete Anna faust schroff, sichtlich sauer darüber, dass sie und Yo gestört wurden. "Nhhh... Ja Anna du hattest Recht. Ich hätte es wissen müssen. Aber nun sollten wir Yo in ein Krankenhaus bringen, damit er sich auskurieren kann. Anna ich weiß, dass du Yo sehr gerne hast und besorgt bist, aber auch du solltest ihm seine Ruhe gönnen und ihm nicht zu nahe kommen, wenn du nicht auch krank werden willst.", entgegnete Faust wissend, worin er sie gerade gestört hatte. "Es geht dich nichts an was ich mache Faust, wenn ich mit Yo zusammen sein will dann tu ich das auch, aber jetzt sollten wir uns
auf den weg ins Krankenhaus machen, nicht wahr Yo?" "J… ja Anna du hast recht lass uns gehen", meinte dieser. Nicht gerade froh über diese Störung, stieg Anna aus Yos Bett und half ihm hoch. Faust kam hinzu und stützte Yo, während Anna seine Tasche nahm. Zusammen machten sie sich auf den Weg zum Krankenwagen, der schon vor der Türe stand. "Wo wollt ihr hin?", fragte Hao, als die drei an der Küche vorbeigingen. "Ins Krankenhaus." Sichtlich verwirrt sah Hao die anderen an "Was wollt ihr denn im Krankenhaus?" Anna meldete sich zu Wort: "Falls du es vergessen haben solltest, Yo ist krank, deshalb bringen wir ihn ins Krankenhaus.“ "Quatsch, ich hab ihm doch die Medizin gegeben. Morgen wird er wieder gesund sein, das könnt ihr mir glauben." brachte er nur
lächelnd heraus. "Ich glaube dir zwar, immerhin hast du ihn gerettet, aber ich will
sicher gehen, dass er bald wieder gesund ist.", sagte Anna mit einem liebevollen Ton während sie Yo betrachtete. Einen Augenblick betrachtete auch Hao seinen kleinen Bruder. "Ihr habt vielleicht Recht. Aber glaubt mir: Morgen geht es ihm schon viel besser."
"Das mag schon sein, aber er sollte die Nacht trotzdem dort verbringen.", erklärte Anna.
"Eine Medizin?", fragte Faust, Was war das für eine Medizin war das? Wie hieß das Medikament!" Faust ließ Yo fallen und lief zu Hao. Diesen schüttelte er durch: "Sag mir den Namen des Medikamentes sofort!" "Tss! Ich wüsste nicht, warum ich dir eine Rechenschaft schuldig bin!", sagte Hao gelangweilt. "Jetzt sag mir schon den Namen, was ist, wenn er dagegen allergisch ist?" fragte Faust. "Wird er nicht sein, vertrau mir einfach." "Wie könnte ich dir vertrauen? Du hast versucht uns alle umzubringen!!" "Ja aber ich hab es nun mal nicht getan, aber ok ich werde es dir sagen." "Dann mach!" sagte Faust nun etwas lauter. "Ich habe ihm gar kein Medikament gegeben, sondern ein Teil meiner Lebensenergie, ich konnte ja nicht zulassen, dass er stirbt" sagte Hao nun wieder mit einem lächeln. "Nani? Deine Lebensenergie?", fragte Anna verwirrt. Hao nickte. "Ja jetzt ist er wieder gesund." "Trotzdem muss er sofort Krankenhaus.", meinte Faust, ließ Hao los, ging zu Yo und hob ihn wieder auf. "Willst du gar nicht wissen, warum ich das getan habe?", fragte Hao Faust, der gerade mit Yo und Anna zur Tür hinausging. "Gut, dann erzähl es mir, obwohl ich mir denken kann warum du das getan hast." meinte Faust ohne sich umzudrehen. Hao nickte "Nun ja er ist ja immerhin mein Bruder, ich konnte ihn doch nicht einfach sterben lassen
er war der einzige, der glaubte das ich mich ändern könnte, und er hatte Recht, jetzt wollte ich es wieder gut machen." Meinte Hao verlegen. "H..Hao, warte hier morgen werde ich wieder da sein und dann können wir endlich wie Brüder mit einander leben, Anna
hat bestimmt nichts dagegen oder Anna?" fragte Yo, der Anna mit einem Dackelblick ansah "Aber nein Yo, ganz und gar nicht. Ich bin froh dass du deinen Bruder wieder hast. Solang du noch genug Zeit mit mir verbringst soll es mir recht sein." überglücklich fiel er seiner Verlobten um den Hals und küsste sie. "Äh-hem", räusperte sich Faust, "Wir sollten uns auf den Weg machen" "Na dann ist ja alles klar und ich werde hier warten. Erhol dich gut, ja?" Yo lächelte, "Mach ich Bruderherz." und ging mit Faust und Anna nach draußen. Zusammen mit Faust und Anna fuhr Yo ins Krankenhaus. Aber auf dem Weg dorthin hatte der Krankenwagen einen Unfall.

Langsam wachte Yo auf, und sah sich um, "Wo bin ich?" "Du bist im Krankenhaus Yo."
Er kannte diese Stimme, das war doch Anna, dachte er sich. "Was ist passiert?" "Naja der dumme Krankenwagen hatte einen Unfall, uns ist aber zum glück nichts passiert." Während
sie das sagte, lächelte sie ihn an und strich ihm sanft über das Gesicht und gab ihm einen Kuss. Sichtlich beruhigt erwiderte er den Kuss. "So Herr Asakura die Untersuchungsergebnisse sind da.", meinte ein Arzt und betrat das Krankenzimmer ohne zu klopfen. Anna schrak hoch. Mussten sie denn alle stören? "Na dann schießen sie mal los Doktor!", brachte Yo grinsend heraus. "Es scheint dass sie nur eine einfache Erkältung haben, ansonsten fehlt ihnen nichts, morgen dürfen sie auch schon wieder nach Hause." Anna atmete erleichtert aus. "Ich wünsche ihnen noch einen angenehmen Aufenthalt." sagte der Arzt und verschwand aus dem Zimmer. "Ich bin froh dass es dir gut geht Yo." meinte Anna glücklich und lächelte ihn an. "Ich bin auch froh, noch weiter bin ich froh, dass du bei mir bist, ich würde dich niemals alleine lassen.", meinte Yo, zog seine Verlobte zu sich herunter und küsste sie leidenschaftlich. Anna blockte den zweiten Kuss vorher ab. „Einen Moment, Yo.“, flüsterte sie ihm ins Ohr, ging zur Tür und schloss ab. Dann ging sie wieder zurück zu Yo und setzte sich zu ihm aufs Bett. „Damit wir diesmal ungestört bleiben.“ Sie beugte sich u ihm herunter und küsste ihn leidenschaftlich. Yo erwiderte es. Eine Weile lang küssten sie sich immer wieder, bis ihnen die Luft ausging und sie verschnaufen mussten. Doch Anna beendete das Ganze. „Tut mir Leid, Yo… Aber ich muss nun auch gehen. Ich will Hao lieber nicht allzu lange bei uns zu Hause alleine lassen.“ „Das verstehe ich.“, lächelte Yo. Dann nickte er, „Bis morgen dann.“ „Ja bis morgen. Ich werde dich dann abholen.“, sagte Anna, küsste ihn zum Abschied und ging dann nach Hause.

~Owari~